Montag, 25. Mai 2020
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Medizin

Beiträge zum Thema: Infektionen

Mai 2020

Corona-Pandemie: Video-Sprechstunde für Herzpatienten

Corona-Pandemie: Video-Sprechstunde für Herzpatienten
©kerkezz - stock.adobe.com

Für Millionen Herz-Kreislauf-Patienten in Deutschland stellt die Corona-Pandemie den Alltag vor enorme Herausforderungen mit zahlreichen Fragen wie: Besteht ein erhöhtes Corona-Risiko, wenn man einen implantierbaren Defibrillator oder Schrittmacher trägt,  einen Stent oder eine neue Herzklappe hat? Begünstigen ACE-Hemmer, Sartane oder NSAR Häufigkeit und Schweregrad einer Covid-19-Erkrankung? Sollte man als Herzpatient das Krankenhaus wegen der Corona-Ansteckungsfahr meiden? Ist eine Pneumokokkenimpfung sinnvoll?

LöwenKIDS unterstützen Wissenschaftler bei COVID-19-Studie

LöwenKIDS unterstützen Wissenschaftler bei COVID-19-Studie
©Romolo Tavani - stock.adobe.com

Über Kinder und ihre Anfälligkeit für das neue Coronavirus ist aktuell wenig bekannt. Fest steht, dass bei kleinen Kindern bisher kaum schwere COVID-19-Fälle aufgetreten sind. Wie viele Kinder sich bereits mit dem Virus angesteckt und es ganz ohne merkliche Symptome hinter sich gebracht haben, wurde bisher nicht gezielt untersucht. Das wollen Wissenschaftler nun in einem Projekt des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) mit Hilfe der LöwenKIDS herausfinden.

Impfstoffentwicklung gegen SARS-CoV-2: Weltweit 115 Projekte

Impfstoffentwicklung gegen SARS-CoV-2: Weltweit 115 Projekte
© Andreas Prott - stock.adobe.com

Die Impfstoffentwicklung gegen SARS-CoV-2 läuft weiter auf Hochtouren. Der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) zählt inzwischen 115 Impfstoffprojekte weltweit gegen den Erreger dieser Infektionskrankheit, das Coronavirus SARS-CoV-2. 7 davon werden maßgeblich in Deutschland vorangetrieben, 5 werden aus Deutschland heraus unterstützt. Obwohl der Erreger vor Jahresbeginn noch praktisch unbekannt war, hatten bis 1. Februar bereits 6 Unternehmen Impfstoffprojekte gemeldet. Am 9. März waren es schon 16 und jetzt sind es 115.

SARS-CoV-2: Nachweis über Neopterinwert

SARS-CoV-2: Nachweis über Neopterinwert
© Kzenon - stock.adobe.com

Neopterin ist ein spezifischer Marker des Immunsystems, der bei Th-1 vermittelten Immunreaktionen und Aktivierung vor allem durch Interferon-γ aufgrund z.B. einer Virusinfektion von Makrophagen freigesetzt wird und in Körperflüssigkeiten messbar ist. Erhöhte Neopterin-Konzentrationen sind ein sehr früher und sensitiver Marker für Infektionen mit Viren wie dem Erreger von SARS (dem Coronavirus SARS-CoV-1), COVID-19, HIV-1 (dem AIDS-Erreger), Röteln, CMV und vielen anderen Viruserkrankungen. Ein erhöhter Neopterinwert ist früher nachweisbar als...

SARS-CoV-2-Testung: 3 Millionen serologische Tests ab sofort verfügbar

SARS-CoV-2-Testung: 3 Millionen serologische Tests ab sofort verfügbar
© medac

Unterstützung im Kampf gegen das neuartige Coronavirus: Die medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbH bietet ab sofort einen erprobten Antikörpertest auf SARS-CoV-2 im DACH-Raum sowie einen schnellen und besonders einfach handhabbaren PCR-Test für den Direktnachweis des Virus in Deutschland und Österreich an. Damit garantiert das Pharmaunternehmen aus Wedel Ärzten, Laboren und Klinken erprobte, schnelle und umfassende Diagnostik aus einer Hand.

SARS-CoV-2-Infektion: Schutzmechanismus des Schuppentieres auf den Menschen übertragbar?

SARS-CoV-2-Infektion: Schutzmechanismus des Schuppentieres auf den Menschen übertragbar?
Darren Baker / Fotolia.com

Schuppentieren fehlen 2 Gene, die bei Säugetieren normalerweise eine Virusinfektion  erkennen und eine entsprechende Immunantwort auslösen. Einer kürzlich in der Zeitschrift „Frontiers in Immunology“ veröffentlichten Studie nach könnte diese Erkenntnis insofern von Bedeutung sein, als dass diese Schuppentiere zwar Träger des SARS-CoV-2 sein können – dies aber scheinbar trotz fehlender Komponenten der konventionellen Immunabwehr durch einen anderen Mechanismus ausgleichen können. Eine Aufklärung des zugrundeliegenden...

COVID-19 assoziierte Nephritis: Urintest soll schwere Verläufe verhindern

COVID-19 assoziierte Nephritis: Urintest soll schwere Verläufe verhindern
© SciePro - stock.adobe.com

Einen Handlungspfad zur Früherkennung und Behandlung von schweren Verläufen bei COVID-19 Infektionen hat ein Expertenteam der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) entwickelt. Ein einfacher Urintest soll dem ärztlichen Fachpersonal helfen, schon früher Warnzeichen für einen bevorstehenden schweren Verlauf der COVID-19 Erkrankung zu erkennen. Anhand weniger Parameter kann so, noch Tage, bevor Lunge und andere Organe schwer versagen, mit der Behandlung drohender Komplikationen begonnen werden. Damit ließen sich bei vielen Erkrankten lebensbedrohliche...

COVID-19: Auch schwere Verläufe können erfolgreich intensivmedizinisch therapiert werden

COVID-19: Auch schwere Verläufe können erfolgreich intensivmedizinisch therapiert werden
© Mongkolchon - stock.adobe.com

Die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) weist darauf hin, dass auch Menschen wieder vollständig genesen können, deren COVID-19-Erkrankung einen schweren Verlauf nimmt. Daten des Deutschen Intensivregisters belegen, dass rund 70% der Patienten die Intensivstation auch wieder verlassen und in der Folge gesunden können. Verantwortlich dafür sind nach Ansicht der Experten die intensivmedizinischen Möglichkeiten und auch die intensive personelle Betreuung der Patienten.

Rheumatoide Arthritis: Zulassung für Tofacitinib zur täglichen Einmalgabe

Rheumatoide Arthritis: Zulassung für Tofacitinib zur täglichen Einmalgabe
© sebra - stock.adobe.com

Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Rheumatoider Arthritis (RA) können sich seit Kurzem entscheiden, ob sie Tofacitinib (Xeljanz®) als einmal täglich einzunehmende 11 mg-Tablette mit verzögerter Wirkstofffreisetzung erhalten möchten oder ob sie die auch weiterhin zugelassene Dosierung von Tofacitinib 2 x 5 mg täglich bevorzugen. Daten bestätigen die Wirksamkeit und Verträglichkeit beider Tofacitinib-Formulierungen sowohl in klinischen Studien als auch im Real-World-Setting, wie Experten bei einem Fachpresse-Webinar von Pfizer deutlich...

Online-Umfrage: Riech- und Schmeckstörungen bei COVID-19

Online-Umfrage: Riech- und Schmeckstörungen bei COVID-19
underdogstudios / Fotolia.com

Eine weltweite Onlinebefragung zu Riech- und Schmeckstörungen im Zusammenhang mit COVID-19 soll helfen, die Symptome einer Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus von anderen Atemwegserkrankungen abzugrenzen. An dem Projekt sind über 500 Wissenschaftler, Kliniker und Patientenvertreter aus 38 Ländern beteiligt. Unter den Initiatoren der Online-Umfrage ist auch Prof. Dr. med. Thomas Hummel, Leiter des Interdisziplinären Zentrums für Riechen und Schmecken des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden. Das Dresdner Forschungsteam ist zudem an dem Projekt...

MS: Langzeitsuppression unter Cladribin

MS: Langzeitsuppression unter Cladribin
© ag visuell - stock.adobe.com

Merck präsentierte im Rahmen des Webinars zum MS-Forum Daten zur zunehmenden Bedeutung einer Langzeit-Suppression bestimmter B-Sub-Zelltypen für eine erfolgreiche MS-Therapie. „Die Krankheitskontrolle der MS ist dabei umso effektiver, je stärker die Suppression der B-Gedächtniszellen ist“, erklärte Prof. Dr. Klaus Schmierer, London. Bei der Impulstherapie mit Cladribin-Tabletten (MAVENCLAD®) bleiben die CD19+ und CD20+ B-Gedächtniszellen ein Jahr nach Therapie effektiv unterdrückt. Die Auswirkungen auf andere Immunzellen wie...

COVID 19: Triage – wer wird behandelt, wer nicht?

COVID 19: Triage – wer wird behandelt, wer nicht?
©galitskaya - stock.adobe.com

Für die schwerste aller Entscheidungen sind Deutschlands Notfall- und Intensivmediziner vorbereitet: Sollten während der COVID-19-Pandemie Intensivbetten und Ressourcen knapp werden, müssen Mediziner im Fall der Fälle zwangsläufig entscheiden, welche Patienten intensivmedizinisch behandelt und welche palliativmedizinisch versorgt werden. Damit dies auf einer fundierten Grundlage geschieht, haben Experten aus 8 Fachgesellschaften klinisch-ethische Empfehlungen erarbeitet, die jetzt in einer aktualisierten Fassung in Form einer medizinischen S1-Leitlinie erschienen ist.

Verschlüsselungssystem für sichere Contact-Tracing-App: Forschungsteam testet dezentrale Kontaktverfolgung

Verschlüsselungssystem für sichere Contact-Tracing-App: Forschungsteam testet dezentrale Kontaktverfolgung
ra2 studio / Fotolia.com

Im Kampf gegen Covid-19 hat ein interdisziplinäres Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM) ein Modell für eine datenschutzsichere Contact-Tracing-App entwickelt. Das Konzept setzt auf ein verschlüsseltes Rechenverfahren, sodass die IDs von Infizierten nicht auf den Handys ihrer Kontaktpersonen landen. Gemeinsam mit der Open-Source-Gemeinschaft ITO wird derzeit ein Prototyp getestet. Bei Bluetooth SIG war ein Antrag auf Standardisierung erfolgreich.

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