Samstag, 30. Mai 2020
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Medizin

Beiträge zum Thema: Infektionen

Juli 2017

Empagliflozin: kein erhöhtes Risiko für Amputationen der unteren Gliedmaßen sowie Knochenbrüche im Vergleich zu Placebo

Eine Analyse gepoolter Sicherheitsdaten aus insgesamt 15 Studien und 4 Erweiterungsstudien zeigte, dass eine Behandlung mit Empagliflozin (10 mg oder 25 mg) ein positives Nutzen-Risiko-Profil hat. Darüber hinaus zeigte sich kein erhöhtes Risiko für Amputationen der unteren Gliedmaßen sowie Knochenbrüche im Vergleich zu Placebo. An den Studien nahmen mehr als 12.500 Erwachsene mit Typ-II-Diabetes teil. Die Analyse wurde im vergangenen Monat in Advances in Therapy veröffentlicht und beinhaltet auch Daten der EMPA-REG OUTCOME®-Studie (1).

Juni 2017

Darmmikrobiota - Kleine Helfer gegen Salmonellen

Standen für die Wissenschaftler früher bei Infektionen überwiegend die direkten Interaktionen des Immunsystems mit Pathogenen im Mittelpunkt, so rücken heute vermehrt die Wechselwirkungen zwischen Mikrobiota, Immunsystem und Pathogen ins Visier. Forschern des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) gelang es nun, in Mausmodellen einen Zusammenhang zwischen verschiedenen zusammengesetzten Darmmikrobiomen und der Empfindlichkeit gegenüber Salmonelleninfektionen zu verstehen.

Phase-III-Studie: RHB-105 gegen Helicobacter-pylori-Infektionen

Helicobacter-pylori-Infektionen werden als eine der Hauptursachen für chronische Gastritis, Magengeschwüre, Magenkrebs sowie für das MALT-Lymphom (Schleimhaut-assoziiertes lymphoides Gewebe) angesehen und betreffen Schätzungen zufolge weltweit über die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung. RHB-105 ist eine Kombinationstherapie zweier Antibiotika und einem Protonenpumpeninhibitor (PPI) zur vollständigen Beseitigung (Eradikation) einer Helicobacter-pylori-Infektion, die in Kapselform in fester Dosierung oral verabreicht wird.

Duchenne-Muskeldystrophie: Zunehmender Fokus auf Behandlung der Atemfunktion

In der Therapie der Duchenne-Muskeldystrophie (DMD), einer rasch voranschreitenden, progredienten Muskelschwunderkrankung, rückt neben der Behandlung der abnehmenden Gehfähigkeit nun das Erkennen und die Behandlung der frühen und irreversiblen Abnahme der Atemfunktion immer stärker in den Fokus. Durch die progrediente Schwächung der Atemmuskulatur können Patienten mit DMD unter anderem nicht mehr kräftig genug husten, was zu wiederkehrenden Infektionen beiträgt und längerfristig dazu führt, dass Patienten nicht mehr ausreichend...

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