Montag, 26. August 2019
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Medizin

Beiträge zum Thema: Kopfschmerzen

März 2019

hATTR-Amyloidose: G-BA bescheinigt Zusatznutzen für Patisiran

Nach der im Januar vorausgegangenen Nutzenbewertung hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am 22. März den Beschlusstext zum Bewertungsverfahren von Patisiran (ONPATTRO®) veröffentlicht (1). Darin bescheinigt er einen beträchtlichen Zusatznutzen zur Behandlung der hereditären Transthyretin-Amyloidose (hATTR-Amyloidose) bei erwachsenen Patienten mit Polyneuropathie der Stadien 1 oder 2. Dieser folgt der vorausgegangenen Nutzenbewertung vom Januar 2019. Patisiran, das erste in der Europäischen Union zugelassene RNA-Interferenz-Therapeutikum, ist...

Migräne: Versorgungssituation in Deutschland

Migräne: Versorgungssituation in Deutschland
© ArtemFurman.com / Fotolia.com

Mehr als 50 Millionen Menschen in Europa leiden an Migräne (1), die als ernstzunehmende neurologische Erkrankung immer noch unterdiagnostiziert ist. Aufgrund der stark belastenden Symptome wie Kopfschmerzattacken, Übelkeit, Licht- und Geräuschempfindlichkeit gehört Migräne zu den häufigsten 3 Gründen für ein Leben mit deutlichen Einschränkungen (2). Die Migräne kann unter bestimmten Konstellationen chronisch werden und daher sollten die Patienten neben einer guten Aufklärung eine adäquate Akuttherapie und eine entsprechende...

Reisen: Impfung gegen Typhus, Hepatitis A und Influenza empfohlen

Reisen: Impfung gegen Typhus, Hepatitis A und Influenza empfohlen
© Adam Gregor / Fotolia.com

Mehr denn je zieht es deutsche Urlauber in die Ferne und der Trend des spontanen, flexiblen Reisens nimmt zu (1). Dabei kann es passieren, dass die sorgfältige Vorbereitung in punkto Reisemedizin und Impfschutz auf der Strecke bleibt. Eine unterschätzte Bedrohung durch Infektionserkrankungen stellt sich als eine große Herausforderung für Urlauber und Ärzte dar. Auf der weltweit größten Reisemesse ITB stellt Sanofi Pasteur daher das Thema Reisemedizin, im Besonderen Impfungen gegen Typhus, Hepatitis A und Influenza, im Rahmen eines Symposiums in den Fokus.

November 2018

Antikörper gegen CGRP: Neue Substanzklasse zur Migräneprophylaxe

Antikörper gegen CGRP: Neue Substanzklasse zur Migräneprophylaxe
© psdesign1 / Fotolia.com

Zur Prophylaxe der Migräne steht eine neue Substanzklasse zur Verfügung. CGRP-Antikörper sind die ersten Wirkstoffe, die Migräneanfällen spezifisch vorbeugen. „Die Erwartungen sind hoch, doch einige Patientinnen und Patienten werden nicht von der neuen Generation der Migräneprophylaktika profitieren“, sagt Professor Hans-Christoph Diener von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN). Der Kopfschmerzexperte präsentierte beim DGN-Kongress in Berlin, der vom 30. Oktober bis 3. November 2018 im Rahmen der Neurowoche stattfand, den Stand...

Therapie aus Tezacaftor/Ivacaftor in Kombination mit Ivacaftor für CF-Patienten

Die Europäische Kommission hat der Therapie aus Tezacaftor/Ivacaftor in Kombination mit Ivacaftor die Marktzulassung für die Behandlung von Patienten mit CF ab 12 Jahren erteilt. Neben Betroffenen mit einer homozygoten F508del-Mutation können mit der neuen Kombinationstherapie erstmals Patienten behandelt werden, die eine Kopie mit der F508del-Mutation und eine Kopie mit einer von 14 anderen Mutationen tragen, welche zu einer Restaktivität des CFTR-Proteins führen (P67L, R117C, L206W, R352Q, A455E, D579G, 711+3A→G, S945L, S977F, R1070W, D1152H, 2789+5G→A,...

Oktober 2018

Therapie mit CGRP-Antikörpern erweitert Behandlungsspielraum in der Migräne-Prophylaxe

Chronische Kopfschmerzen und Migräne begleiten viele Betroffene seit ihrer Kindheit. Nach Angaben der International Headache Society gibt es über 240 verschiedene Arten von Kopfschmerzen. Eine der wichtigsten Erkrankungen ist die Migräne. Differenzierung, Diagnosestellung und Wahl der passenden Therapie sind somit eine Herausforderung für den behandelnden Arzt. Der medizinische Bedarf an neuen wirksamen Therapien, die vorbeugend bei Migräne eingesetzt werden können, ist hoch – ca. 1% bis 2% der Bevölkerung weltweit sind von täglichen oder...

CED: Eisenmangel erhöht den Leidensdruck

Anlässlich des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Verdauung und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) berichteten und diskutierten Experten über neue Erkenntnisse und praktische Aspekte zur Behandlung von Eisenmangel bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Bis zu 80% der Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) weisen einen Eisenmangel und etwa ein Drittel eine Anämie auf (1). Für die Patienten bedeutet dies eine erhebliche Erhöhung des Leidensdrucks und eine Einbuße an Lebensqualität (2,3). Zudem verschlechtern...

Prophylaxe statt Akutbehandlung: Migräneattacken mit Antikörper-Injektion vorbeugen

Zur Prophylaxe von episodischer und chronischer Migräne sind jetzt neue Medikamente zugelassen. Bei diesen handelt es sich um Antikörper, die die Wirkung des Botenstoffs CGRP (Calcitonin Gene-Related-Peptide) blockieren. Dieser ist für Migräneattacken mitverantwortlich. Studien haben die hohe Wirksamkeit und Verträglichkeit der neuen Substanzen gezeigt. Wie genau die CGRP-Antikörper wirken, zu welchen Ergebnissen die Studien im Einzelnen kommen und welche Patienten von dieser neuen Therapie profitieren, diskutieren Experten auf der Pressekonferenz am 18....

September 2018

Ziel HCV-Eliminierung: Die letzten medizinischen Hürden sind genommen

Die chronische Hepatitis-C-Virus(HCV)-Infektion hat heute auf einfache, gut verträgliche Weise eine hohe Chance auf Heilung. In der Regel können mit den heute zur Verfügung stehenden pangenotypischen Therapieregimen Heilungsraten von mehr als 95% erzielt werden (1). Für die größte Patientengruppe, therapienaive Patienten ohne Zirrhose, lassen sich zum Beispiel mit Sofosbuvir/Velpatasvir (Epclusa®) SVR12-Raten von bis zu 100% erzielen, mit einem Nebenwirkungsprofil ähnlich Placebo-Niveau (2-4). Zudem können Patienten über alle...

Keine eindeutige Wirkung von Hustenmedizin nachgewiesen

Keine eindeutige Wirkung von Hustenmedizin nachgewiesen
© Africa Studio / Fotolia.com

Zwar existieren zahlreiche Medikamente gegen Husten, Untersuchungen zu ihrer Wirksamkeit bei subakutem Husten wurden bisher aber nicht systematisch zusammengefasst. Forschende der Universität Basel und des Universitätsspitals Basel haben nun 6 Studien zur Wirkung von Hustenmitteln untersucht. Keine der evaluierten Behandlungen zeigte dabei einen deutlichen Nutzen bei der Heilung von subakutem Husten, berichten die Forschenden im „British Journal of General Practice“.

Invasive Meningokokken-Erkrankungen: Mehr Fälle im ersten Halbjahr 2018 als im Vorjahreszeitraum

Invasive Meningokokken-Erkrankungen: Mehr Fälle im ersten Halbjahr 2018 als im Vorjahreszeitraum
© Adam Gregor / Fotolia.com

Im ersten Halbjahr 2018 (KW 1 bis 26) wurden in Deutschland 189 Fälle invasiver Meningokokken-Erkrankungen (IME) registriert. Das ist ein Plus von 30 Fällen und entspricht einem Anstieg der Erkrankungen von etwa 20% im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum. Betroffen waren auch in diesem Jahr, wie für IME typisch, neben Kleinkindern unter 5 Jahren (23%), vorwiegend Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15 und 24 Jahren (22%) (1).

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