Mittwoch, 20. Februar 2019
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Medizin

Beiträge zum Thema: Kopfschmerzen

November 2018

Antikörper gegen CGRP: Neue Substanzklasse zur Migräneprophylaxe

Antikörper gegen CGRP: Neue Substanzklasse zur Migräneprophylaxe
© psdesign1 / Fotolia.com

Zur Prophylaxe der Migräne steht eine neue Substanzklasse zur Verfügung. CGRP-Antikörper sind die ersten Wirkstoffe, die Migräneanfällen spezifisch vorbeugen. „Die Erwartungen sind hoch, doch einige Patientinnen und Patienten werden nicht von der neuen Generation der Migräneprophylaktika profitieren“, sagt Professor Hans-Christoph Diener von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN). Der Kopfschmerzexperte präsentierte beim DGN-Kongress in Berlin, der vom 30. Oktober bis 3. November 2018 im Rahmen der Neurowoche stattfand, den Stand...

Therapie aus Tezacaftor/Ivacaftor in Kombination mit Ivacaftor für CF-Patienten

Die Europäische Kommission hat der Therapie aus Tezacaftor/Ivacaftor in Kombination mit Ivacaftor die Marktzulassung für die Behandlung von Patienten mit CF ab 12 Jahren erteilt. Neben Betroffenen mit einer homozygoten F508del-Mutation können mit der neuen Kombinationstherapie erstmals Patienten behandelt werden, die eine Kopie mit der F508del-Mutation und eine Kopie mit einer von 14 anderen Mutationen tragen, welche zu einer Restaktivität des CFTR-Proteins führen (P67L, R117C, L206W, R352Q, A455E, D579G, 711+3A→G, S945L, S977F, R1070W, D1152H, 2789+5G→A,...

Oktober 2018

Therapie mit CGRP-Antikörpern erweitert Behandlungsspielraum in der Migräne-Prophylaxe

Chronische Kopfschmerzen und Migräne begleiten viele Betroffene seit ihrer Kindheit. Nach Angaben der International Headache Society gibt es über 240 verschiedene Arten von Kopfschmerzen. Eine der wichtigsten Erkrankungen ist die Migräne. Differenzierung, Diagnosestellung und Wahl der passenden Therapie sind somit eine Herausforderung für den behandelnden Arzt. Der medizinische Bedarf an neuen wirksamen Therapien, die vorbeugend bei Migräne eingesetzt werden können, ist hoch – ca. 1% bis 2% der Bevölkerung weltweit sind von täglichen oder...

CED: Eisenmangel erhöht den Leidensdruck

Anlässlich des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Verdauung und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) berichteten und diskutierten Experten über neue Erkenntnisse und praktische Aspekte zur Behandlung von Eisenmangel bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Bis zu 80% der Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) weisen einen Eisenmangel und etwa ein Drittel eine Anämie auf (1). Für die Patienten bedeutet dies eine erhebliche Erhöhung des Leidensdrucks und eine Einbuße an Lebensqualität (2,3). Zudem verschlechtern...

Prophylaxe statt Akutbehandlung: Migräneattacken mit Antikörper-Injektion vorbeugen

Zur Prophylaxe von episodischer und chronischer Migräne sind jetzt neue Medikamente zugelassen. Bei diesen handelt es sich um Antikörper, die die Wirkung des Botenstoffs CGRP (Calcitonin Gene-Related-Peptide) blockieren. Dieser ist für Migräneattacken mitverantwortlich. Studien haben die hohe Wirksamkeit und Verträglichkeit der neuen Substanzen gezeigt. Wie genau die CGRP-Antikörper wirken, zu welchen Ergebnissen die Studien im Einzelnen kommen und welche Patienten von dieser neuen Therapie profitieren, diskutieren Experten auf der Pressekonferenz am 18....

September 2018

Ziel HCV-Eliminierung: Die letzten medizinischen Hürden sind genommen

Die chronische Hepatitis-C-Virus(HCV)-Infektion hat heute auf einfache, gut verträgliche Weise eine hohe Chance auf Heilung. In der Regel können mit den heute zur Verfügung stehenden pangenotypischen Therapieregimen Heilungsraten von mehr als 95% erzielt werden (1). Für die größte Patientengruppe, therapienaive Patienten ohne Zirrhose, lassen sich zum Beispiel mit Sofosbuvir/Velpatasvir (Epclusa®) SVR12-Raten von bis zu 100% erzielen, mit einem Nebenwirkungsprofil ähnlich Placebo-Niveau (2-4). Zudem können Patienten über alle...

Keine eindeutige Wirkung von Hustenmedizin nachgewiesen

Keine eindeutige Wirkung von Hustenmedizin nachgewiesen
© Africa Studio / Fotolia.com

Zwar existieren zahlreiche Medikamente gegen Husten, Untersuchungen zu ihrer Wirksamkeit bei subakutem Husten wurden bisher aber nicht systematisch zusammengefasst. Forschende der Universität Basel und des Universitätsspitals Basel haben nun 6 Studien zur Wirkung von Hustenmitteln untersucht. Keine der evaluierten Behandlungen zeigte dabei einen deutlichen Nutzen bei der Heilung von subakutem Husten, berichten die Forschenden im „British Journal of General Practice“.

Invasive Meningokokken-Erkrankungen: Mehr Fälle im ersten Halbjahr 2018 als im Vorjahreszeitraum

Invasive Meningokokken-Erkrankungen: Mehr Fälle im ersten Halbjahr 2018 als im Vorjahreszeitraum
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Im ersten Halbjahr 2018 (KW 1 bis 26) wurden in Deutschland 189 Fälle invasiver Meningokokken-Erkrankungen (IME) registriert. Das ist ein Plus von 30 Fällen und entspricht einem Anstieg der Erkrankungen von etwa 20% im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum. Betroffen waren auch in diesem Jahr, wie für IME typisch, neben Kleinkindern unter 5 Jahren (23%), vorwiegend Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15 und 24 Jahren (22%) (1).

Juli 2018

Patientenzentrierte, individualisierte Therapie der RRMS

Keine Krankheitsaktivität – so lautet das übergeordnete Therapieziel bei schubförmig-remittierender Multipler Sklerose (RRMS). Bei frühzeitigem Beginn einer auf den Patienten und seine individuellen Bedürfnisse zugeschnittenen Medikation ist es bereits heute möglich, dieses ambitionierte Ziel auch im klinischen Alltag zu erreichen – so Prof. Dr. Volker Limmroth aus Köln bei einer Presseveranstaltung von Sanofi Genzyme. Ein patientenfreundliches Therapieregime und der Nachweis eines günstigen Nutzen/Risiko-Verhältnisses sowie...

Charité startet innovatives Projekt zur Migränetherapie

Charité startet innovatives Projekt zur Migränetherapie
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Die Charité – Universitätsmedizin Berlin startet jetzt gemeinsam mit ihren Partnern ein Projekt zur Smartphone-gestützten Migränetherapie (SMARTGEM). Ziel ist es, Patienten mit häufigen Migräneattacken eine effektive und ortsunabhängige Behandlungsform anzubieten. Die App ist eine Kombination aus Dokumentation, Therapiemodul und Schulung zur Selbsthilfe. Darüber hinaus werden telemedizinische Beratung sowie ärztlich moderierte Foren und Expertenchats angeboten. Das Projekt wird im Rahmen des Innovationsfonds für 3 Jahre mit mehr als...

Neue Leitlinie "Kopfschmerz bei Übergebrauch von Schmerzmitteln"

Neue Leitlinie "Kopfschmerz bei Übergebrauch von Schmerzmitteln"
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Zu oft, zu lange oder zu hoch dosiert: Schmerz- und Migränemittel können vorbestehende Kopfschmerzen verstärken und in eine chronische Krankheit verwandeln. Menschen mit häufigen Kopfschmerzen sollten vorbeugend dagegen aktiv werden, um nicht in einen Teufelskreis von Schmerzen und Medikation zu geraten, empfehlen die Deutsche Gesellschaft für Neurologie und die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft in ihrer neuen Leitlinie zur Diagnose und Therapie des Kopfschmerzes durch Übergebrauch von Schmerz- und Migränemitteln.

Proximale Muskelschwäche + Hyper-CK-Ämie = „Red flags“ für Morbus Pompe

Proximale Muskelschwäche + Hyper-CK-Ämie = „Red flags“ für Morbus Pompe
© Anatomy Insider / Fotolia.com

Proximale Muskelschwäche ist ein unspezifisches Symptom, das auf eine Vielzahl neuromuskulärer Erkrankungen hindeuten kann. In Kombination mit einer persistierenden Hyper-CK-Ämie sollte bei der Differential­diagnose jedoch unbedingt Morbus Pompe berücksichtigt werden. Ein einfacher Trockenbluttest kann hier Gewissheit bringen. Seit 12 Jahren steht eine kausale Therapie zur Verfügung. Eine frühzeitige Diagnose und Therapie ist entscheidend, um die progrediente Degeneration der Skelett- und Atemmuskulatur verzögern zu können und einer...

Neurologen: Migräne erhöht Risiko für Gefäßerkrankungen

Neurologen: Migräne erhöht Risiko für Gefäßerkrankungen
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Menschen mit Migräne besitzen ein erhöhtes Risiko für Gefäßerkrankungen. „Zwei große aktuelle Studien aus den USA und aus Dänemark zeigen, dass Migränepatienten etwas häufiger Herzinfarkte, Schlaganfälle und venöse Thrombosen erleiden“, so Privatdozent Dr. med. Charly Gaul, Generalsekretär der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG). „Zwar ist die Sterblichkeit von Menschen mit Migräne insgesamt nicht höher als in der Allgemeinbevölkerung. Ärzte, die Migränepatienten...

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Das Trinken von Alkohol ist gesellschaftlich breit akzeptiert, trotz der Risiken, die mit seinem Konsum einhergehen. Alkohol ist an der Entstehung von mehr als 200 Erkrankungen beteiligt, so die Autoren des Alkoholatlas Deutschland 2017. Leberschäden gehören dabei zu den weitgehend bekannten Folgen. Doch auch das Risiko für Darmkrebs steigt. Anlässlich des Darmkrebsmonats März macht die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) darauf aufmerksam, dass auch der vergleichsweise moderate Konsum von Alkohol das...