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Medizin

Beiträge zum Thema: Koronarsyndrom

Oktober 2019

Antikoagulation: Risikoreduktion für schwere Blutungen unter Edoxaban

Antikoagulation: Risikoreduktion für schwere Blutungen unter Edoxaban
© freshidea / Fotolia.com

Die orale Antikoagulation mit Edoxaban (LIXIANA®) zur Schlaganfallprophylaxe bei nicht-valvulärem Vorhofflimmern hat sich im klinischen Alltag etabliert. Patienten unter Edoxaban profitieren von einem um 20% reduzierten relativen Risiko für schwere Blutungen im Vergleich zu einer Therapie mit dem Vitamin-K-Antagonisten Warfarin und der einfachen, einmal täglichen oralen Anwendung (1, 2). Auf den diesjährigen DGK Herztagen wurden unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Christian Hamm, Bad Nauheim/Gießen, und Prof. Dr. Burghard Schumacher, Kaiserslautern,...

AUGUSTUS-Studie zu Apixaban bei nicht-valvulärem Vorhofflimmern und akutem Koronarsyndrom und/oder perkutaner Koronarintervention

AUGUSTUS-Studie zu Apixaban bei nicht-valvulärem Vorhofflimmern und akutem Koronarsyndrom und/oder perkutaner Koronarintervention
©storm/Fotolia.com

Auf der aktuell stattfindenden Jahreskonferenz des American College of Cardiology (ACC) wurden gestern in der „Late-Breaking-Session“ (Abstract 405-08) erstmals Ergebnisse der Phase-IV-Studie AUGUSTUS präsentiert und zeitgleich im New England Journal of Medicine publiziert (1). Darin wurde Apixaban (Eliquis®) vs. den Vitamin-K-Antagonisten (VKA) Warfarin bei Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) und akutem Koronarsyndrom (ACS) und/oder perkutaner Koronarintervention (PCI) untersucht (1).

Koronararterien-Bypass: Wiederholte Operation verbessert langfristiges Überleben

Koronararterien-Bypass: Wiederholte Operation verbessert langfristiges Überleben
© Christoph Burgstedt - stock.adobe.com

Wenn ein Koronararterien-Bypass-(CABG)-Patient wegen wiederholter Schmerzen im Brustkorb eine zweite Operation braucht, ist dies häufig eine perkutane Koronarintervention (PCI), gemeinhin als Koronarangioplastie mit Stents bekannt. Eine im September in Mayo Clinic Proceedings veröffentlichte Studie sagt, dass es eine bessere Option sein kann, den Koronarartieren-Bypass zu wiederholen. Die Kohortenstudie, die auf Gesundheitsdaten von 1.612 Patienten in der Mayo Clinic von 2000-2013 basiert, ergab, dass sich das Gesamtüberleben durch wiederholte...

März 2019

Therapeutische Eingriffe bei Vorhofflimmern oder venöser Thromboembolie: Geringere Blutungsinzidenz unter Edoxaban

Therapeutische Eingriffe bei Vorhofflimmern oder venöser Thromboembolie: Geringere Blutungsinzidenz unter Edoxaban
© DOC RABE Media / Fotolia.com

Die Ergebnisse der EMIT-AF/VTE-Studie, einer prospektiven, nicht-interventionellen Studie zu oralem, einmal täglich einzunehmendem Edoxaban beim periinterventionellen Management von Patienten mit Vorhofflimmern (VHF) oder venöser Thromboembolie (VTE), die sich diagnostischen und/oder therapeutischen Eingriffen unterziehen müssen, liegen vor. Die Daten aus der Studie an 1.155 Patienten in 7 europäischen Ländern haben gezeigt, dass das periinterventionelle Management mit Edoxaban in der klinischen Routinepraxis mit einer geringen Blutungsinzidenz assoziiert war,...

Nicht-valvuläres Vorhofflimmern: Verträglichkeit von Apixaban

Auf der Jahreskonferenz des American College of Cardiology (ACC) wurden erstmals Ergebnisse der Phase-IV-Studie AUGUSTUS präsentiert (1). Darin wurde Apixaban (Eliquis®) vs. den Vitamin-K-Antagonisten (VKA) Warfarin bei Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) und akutem Koronarsyndrom (ACS) und/oder perkutaner Koronarintervention (PCI) untersucht (1). Nach einer Beobachtungsdauer von 6 Monaten konnte gezeigt werden, dass bei nvVHF-Patienten mit ACS und/oder PCI, die mit einen P2Y12-Inhibitor mit oder ohne Acetylsalicylsäure (ASS) behandelt...

Februar 2019

Broken-Heart-Syndrom: Herzinfarktähnliche Symptomatik

Broken-Heart-Syndrom: Herzinfarktähnliche Symptomatik
© Kalinovskiy / Fotolia.com

Die meisten Menschen leiden wahrscheinlich mindestens einmal in ihrem Leben an einem gebrochenen Herzen. Auch wenn es sich dabei manchmal so anfühlt, macht Liebeskummer für gewöhnlich jedoch nicht körperlich krank. Wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge könnte die Metapher aber tatsächlich einen medizinischen Ursprung haben: Das Broken-Heart-Syndrom, auch Gebrochenes-Herz-Syndrom oder Stress-Kardiomyopathie genannt, bezeichnet eine schwere Funktionsstörung des Herzmuskels.

Deutscher Herzbericht 2018 (Teil 1): Herzkrankheiten weiterhin Haupttodesursache

Deutscher Herzbericht 2018 (Teil 1): Herzkrankheiten weiterhin Haupttodesursache
© Ismagilov / Fotolia.com

Die Sterblichkeit durch Herzkrankheiten in Deutschland ist im Vergleich zum Vorjahr insgesamt gesunken. Auch wenn diese Entwicklung erfreulich sei, dürfe man trotzdem keine Entwarnung geben, betont Prof. Dr. med. Dietrich Andresen, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung, anlässlich der Vorstellung des neuen Deutschen Herzberichts 2018, da es noch immer jährlich über 338.000 Sterbefälle aufgrund einer Herzerkrankung gebe.

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