Mittwoch, 17. Juli 2019
Navigation öffnen

Medizin

Beiträge zum Thema: Labordiagnostik

Februar 2017

Immunsystem: Cers2 und S1P maßgeblich für Auswanderung der T-Zellen aus dem Thymus verantwortlich

Immunsystem: Cers2 und S1P maßgeblich für Auswanderung der T-Zellen aus dem Thymus verantwortlich
© Foto: Volker Lannert/Uni Bonn

Bislang war nicht vollständig geklärt, wie die lebenswichtigen T-Zellen aus dem Thymus mobilisiert werden. Neben dem bereits bekannten S1P haben Wissenschaftler des Exzellenzclusters ImmunoSensation der Universität Bonn mit Ceramide-Synthase-2 (Cers2) ein weiteres wichtiges Protein entdeckt, mit dem die T-Zellen in die Blutbahn gelockt werden. Das Ergebnis birgt auch Potenzial für neue Therapien zum Beispiel von Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose.

Holographische optische Pinzette ermöglicht Bestimmung von Zelleigenschaften

Zellen bilden Gewebe und Organe. Sie wandern von Ort zu Ort, und bei all diesen Prozessen spielen die Kräfte und mechanischen Eigenschaften der Zellen eine große Rolle. Forscher des Exzellenzclusters "Cells in Motion" der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) haben nun mit der Methode der holographischen optischen Pinzette die mechanischen Eigenschaften von Zellen in lebenden Zebrafischembryos untersucht. Dazu arbeiteten Zellbiologen und Physiker eng zusammen. Mit der auf Licht basierenden Technik konnten sie erstmals mehrere Bestandteile der...

Visuelle Darstellung von Zellaktivitäten soll Alzheimer-Diagnose erleichtern

Visuelle Darstellung von Zellaktivitäten soll Alzheimer-Diagnose erleichtern
© Forschergruppe der Core Facility, Uniklinik Ulm

Schätzungsweise 1,2 Millionen Menschen in Deutschland sind an der Alzheimer-Krankheit erkrankt, Experten rechnen mit 3 Millionen Erkrankten im Jahr 2050. Es scheint sicher, dass Funktionsstörungen in den Mitochondrien der Zellen eine entscheidende Rolle bei der Ausbildung der Krankheit spielen. Fehlerhafte mitochondriale Stoffwechselfunktionen sollen auch für die Entstehung von Tumor- und Autoimmunerkrankungen verantwortlich sein. Bislang war es nicht möglich, die komplexen Abläufe auf intrazellulärer Ebene darzustellen. Forschern von der Universität Ulm...

Zurück
   

Das könnte Sie auch interessieren

Arzneimittelbehörden rufen weltweit zur verstärkten Meldung von Nebenwirkungen auf

Arzneimittelbehörden rufen weltweit zur verstärkten Meldung von Nebenwirkungen auf
© nmann77 / fotolia.com

In einer gemeinsamen Kampagne fordern derzeit Arzneimittelbehörden weltweit Patientinnen und Patienten dazu auf, ihnen verstärkt Verdachtsfälle von Nebenwirkungen zu melden. Ein besonderer Fokus liegt in diesem Jahr auf dem Appell, Verdachtsfälle von Nebenwirkungen bei Kindern zu melden. Weitere Zielgruppen sind Schwangere sowie stillende Frauen, die eine sichere Anwendung von Arzneimitteln sowie die Meldung möglicher Nebenwirkungen sensibilisiert werden sollen. In Deutschland werden diese Meldungen durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte...

13 Prozent der Deutschen glauben, Rheuma sei eine Krankheit des Alters

13 Prozent der Deutschen glauben, Rheuma sei eine Krankheit des Alters
© wavebreak3 / fotolia.com

Rheuma ist keine Frage des Alters Rheumatoide Arthritis ist eine von mehr als 200 verschiedenen Rheuma-Erkrankungen Welt-Rheuma-Tag am 12. Oktober   Mehr als jeder Zehnte glaubt, Rheuma sei eine altersbedingte Krankheit, die einfach hingenommen werden müsste (1). Das ergab eine repräsentative Umfrage unter 1.000 Deutschen anläßlich des Welt-Rheuma-Tages am 12. Oktober im Auftrag des Biotechnologie-Unternehmens Amgen. Dabei kann die Erkrankung in jedem Lebensalter auftreten. Auch viele junge Menschen erkranken an Rheuma: Rund 20.000 Kinder und...

Über 6 Millionen an Osteoporose erkrankt

Über 6 Millionen an Osteoporose erkrankt
© decade3d / Fotolia.com

6,3 Millionen Menschen leiden heute in Deutschland an Osteoporose.(1) Jede vierte Frau über 50 Jahren ist betroffen, jeder 17. Mann.1 Jedes Jahr erkranken rund 885.000 Menschen neu an der Volkskrankheit.(1) Häufig bleibt jedoch die Krankheit unerkannt und unbehandelt. Nur 25 Prozent der Erkrankten werden in Deutschland medikamentös behandelt.(2) Im Vergleich: In Frankreich erhalten fast 60 Prozent der Erkrankten, in Spanien über 80 Prozent eine Osteoporose-Therapie.(2) Diagnose- sowie Behandlungsmöglichkeiten werden in Deutschland nicht ausreichend genutzt, warnen...