Donnerstag, 18. Juli 2019
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Medizin

Beiträge zum Thema: Lebensqualität

Juli 2019

Ankylosierende Spondylitis: 5-Jahres-Daten zu Infliximab-Biosimilar CT-P13 bestätigen Sicherheit und Wirksamkeit

Bei Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA) und ankylosierender Spondylitis (AS) ist die Anti-TNF-Therapie mit dem Infliximab-Biosimilar CT-P13 (Remsima®) (1) im Langzeitverlauf über 5 Jahre sicher in der Anwendung und wirksam in Hinblick auf die Verminderung der Krankheitsaktivität und den Erhalt der Retentionsrate (Drug Survival). Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen retrospektiven Analyse von Patienten-Langzeitdaten aus 5 koreanischen Kliniken, die im Juni im Rahmen des EULAR-Kongresses in Madrid/Spanien vorgestellt wurden (2).

Rheumatoide Arthritis: IL-6-Rezeptor-Inhibitoren zeigen positive Effekte bei den Komorbiditäten Diabetes und Depression

Rheumatoide Arthritis: IL-6-Rezeptor-Inhibitoren zeigen positive Effekte bei den Komorbiditäten Diabetes und Depression
© Kenishirotie - stock.adobe.com

Die Behandlung der rheumatoiden Arthritis (RA) mit Interleukin-6 (IL-6)-Rezeptor-Inhibitoren wie Sarilumab (Kevzara®) könnte sich positiv auf häufige Komorbiditäten der RA wie Diabetes mellitus und depressive Symptome auswirken. Darauf verwies Prof. Dr. Andrea Rubbert-Roth, St. Gallen/Schweiz, auf einer Veranstaltung von Sanofi Genzyme am Rande des European Congress of Rheumatology (EULAR) in Madrid.

CIPD: Webseite informiert Patienten über Ursache und Therapieoptionen

CIPD: Webseite informiert Patienten über Ursache und Therapieoptionen
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Auf dem neuen Informations- und Serviceportal „Leben mit CIPD“ finden Patienten, Angehörige und Interessierte viele nützliche Informationen rund um die chronische inflammatorische demyelinisierende Polyneuropathie (CIDP) und ihre Therapieoptionen. Zahlreiche Unterlagen zum Download ergänzen das Angebot, um Patienten das Leben mit CIDP zu erleichtern. Die neue Webseite ist eine Initiative von CSL Behring.

Pädiatrische VTE: Phase-III-Studie belegt Wirksamkeit und Sicherheit von Rivaroxaban

Pädiatrische VTE: Phase-III-Studie belegt Wirksamkeit und Sicherheit von Rivaroxaban
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Die Phase-III-Studie EINSTEIN-Jr. schließt das größte Studienprogramm mit Kindern und Thromboembolien mit vergleichbaren Ergebnissen wie bei Erwachsenen ab. Die Studie zeigt bei Kindern, die mit Rivaroxaban behandelt werden, das gleiche niedrige Risiko für eine erneut auftretende venöse Thromboembolie (VTE) wie beim Therapiestandard, mit niedrigem Blutungsrisiko. Es wurde eine 20 mg Rivaroxaban entsprechende Dosierung (angepasst an das Körpergewicht) zur Prävention von erneut auftretenden VTE bei Kindern vom Neugeborenenalter bis 17 Jahre mit...

Typ-2-Diabetes: Schnellerer Wirkbeginn unter neuformuliertem Insulin aspart

Typ-2-Diabetes: Schnellerer Wirkbeginn unter neuformuliertem Insulin aspart
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Das neuformulierte Insulin aspart zeigt bei Menschen mit Typ-2-Diabetes im Vergleich zu konventionellem Insulin aspart einen schnelleren Wirkbeginn und eine höhere glucosesenkende Wirkung in den ersten 30 Minuten nach Applikation (1). Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie zu den pharmakologischen Eigenschaften des weiterentwickelten Mahlzeiteninsulins (1). Die Ergebnisse bestätigen damit insgesamt die Erfahrungen aus früheren pharmakologischen Studien bei Menschen mit Typ-1-Diabetes (2).

Spinale Muskelatrophie: Präsymptomatische Behandlung mit Nusinersen ermöglicht eigenständige Atmung

Spinale Muskelatrophie: Präsymptomatische Behandlung mit Nusinersen ermöglicht eigenständige Atmung
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Seit 2017 besteht die  Option einer medikamentösen Behandlung der spinale Muskelatrophie, indem fehlendes SMN-Protein auf Grund eines Gendefekts durch Aktivierung eines Ersatzgens ausgeglichen wird. Eine präsymptomatische Behandlung mit Nusinersen verhindert den Verlust motorischer Fähigkeiten, bei „later-onset“- Erkrankungen sind Verbesserungen der motorischen Fähigkeiten möglich.

Typ-2-Diabetes: Effektive Blutzuckereinstellung mit Sitagliptin-Kombinationstherapie

Typ-2-Diabetes: Effektive Blutzuckereinstellung mit Sitagliptin-Kombinationstherapie
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Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 können von einer zusätzlichen Gabe von Sitagliptin bereits während der Auftitrierung von Metformin hinsichtlich der HbA1c-Senkung profitieren. Das zeigte ein Vergleich zur alleinigen Auftitrierung von Metformin. Mit Sitagliptin war der HbA1c-Wert nach 20 Wochen im Vergleich zum Ausgangswert um 1,1%, ohne Sitagliptin um 0,69% gesunken (Least square mean, LSM). Die Ergebnisse der CompoSIT-M-Studie umfassten Daten von 458 Patienten mit Typ-2-Diabetes, deren HbA1c-Wert unter Therapie mit Metformin 1.000 mg/Tag nicht ausreichend gesenkt...

KHK: Nationale VersorgungsLeitlinie postuliert antianginöse Medikation an Komorbiditäten auszurichten

KHK: Nationale VersorgungsLeitlinie postuliert antianginöse Medikation an Komorbiditäten auszurichten
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Bei der Behandlung der stabilen koronaren Herzerkrankung (KHK) wird ein patientenorientierter Behandlungsansatz immer wichtiger. Die im April veröffentlichte 5. Auflage der Nationalen VersorgungsLeitlinie (NVL) „Chronische KHK“ unterscheidet erstmals nicht mehr zwischen Medikamenten der ersten und zweiten Wahl zur symptomatischen Dauertherapie. Es wird empfohlen die Wahl der antianginösen Medikation an den Komorbiditäten des Patienten und den möglichen unerwünschten Wirkungen zu orientieren (1). Das ist ein deutlicher Schritt hin zu einer auf den...

Transition der ADHS: Strategien und Lösungsansätze zur Verbesserung der Adhärenz

Transition der ADHS: Strategien und Lösungsansätze zur Verbesserung der Adhärenz
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Die Symptomatik einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bleibt in einer Vielzahl der Fälle auch noch im Erwachsenenalter bestehen. Dennoch brechen viele Patienten die Therapie im Laufe der Adoleszenz ab und „gehen verloren“. Dies bleibt nicht ohne Folgen für das Gesundheitssystem, wie auch neue Krankenkassendaten bestätigen (1,2). Anlässlich des 36. DGKJP-Kongresses in Mannheim diskutierten Experten und ein Patient die möglichen Hintergründe für die Therapieabbrüche. Beleuchtet wurden auch die Auswirkungen...

5q-assoziierte spinale Muskelatrophie: Frühzeitiger Einsatz von Nusinersen hemmt Progression

5q-assoziierte spinale Muskelatrophie: Frühzeitiger Einsatz von Nusinersen hemmt Progression
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Die 5q-assoziierte spinale Muskelatrophie (5q-SMA) verläuft oftmals schwerwiegend und auch bei späterem Krankheitsbeginn progredient. Neue Daten aus der Phase-II-Studie NURTURE (1) untermauern erneut den hohen Stellenwert einer frühzeitigen Diagnose und Therapie bei SMA, bevor motorische Fähigkeiten irreversibel verloren gehen (2). Über den Einsatz von Nusinersen bei Säuglingen und Kleinkindern sowie Jugendlichen und Erwachsenen mit 5q-SMA sprachen 2 führende SMA-Experten bei einem Pressegespräch von Biogen in Frankfurt am Main: Der...

KI: Lernende Systeme sollen Diagnostik und Pflege optimieren

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Expertinnen der Plattform Lernende Systeme regen an, Gestaltungsmöglichkeiten für eine freiwillige „Datenspende“ im Gesundheitsbereich auszuloten. Die Arbeitsgruppe „Gesundheit, Medizintechnik, Pflege“ empfiehlt dies in ihrem Bericht, den sie auf der Jahreskonferenz der Plattform in Berlin präsentierte. Das Expertengremium zeigt darin, wie Patienten und Fachpersonal zukünftig von Künstlicher Intelligenz (KI) profitieren können. Zudem formulieren sie, welche spezifischen Voraussetzungen für einen sicheren, ethisch...

Kalkschulter: Extrakorporale Stoßwellentherapie schonende Alternative zur Operation

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Bei Kalkansammlungen in der Schulter, die starke Schmerzen verursachen, wird den Patienten manchmal zur Operation geraten. Eine schonende Alternative dazu kann die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) sein. Dabei richtet der behandelnde Arzt mit einem Ultraschallgerät energiereiche Stoß- oder Druckwellen gezielt auf die betroffene Schulter. Und auch bei der Diagnose kann das Ultraschallverfahren sehr hilfreich sein. Wie die Diagnostik und die Stoßwellentherapie genau funktionieren und warum sie so erfolgsversprechend sind, erläutert Dr. Rainer Berthold,...

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