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Medizin

Beiträge zum Thema: Lebensstil

Februar 2017

Genvariante lässt in Verbindung mit fettreicher Ernährung den Blutdruck steigen

Das körpereigene Enzym ACE spielt eine große Rolle bei der Blutdruckregulation. Wie eine Zwillingsstudie unter Führung des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) nun erstmals zeigt, lässt fettreiches Essen die Enzymspiegel im Blut innerhalb von sechs Wochen ansteigen. Träger einer bestimmten ACE-Genvariante reagierten zudem mit einer Blutdruckerhöhung. Die identifizierte Variante ließe sich daher möglicherweise als ein ernährungsabhängiger Risiko-Marker nutzen, so die Forscher. Neben LDL-Cholesterin könne ACE...

Hämophilie A: Höhere Patientenzufriedenheit durch flexible Aufbewahrungsoptionen von FVIII-Therapien

Menschen mit Hämophilie A, die ihre FVIII-Präparate nicht im Kühlschrank aufbewahren, sind signifikant zufriedener mit ihrer Behandlung, fühlen sich in ihrem täglichen Leben beim Sport oder auf Reisen weniger eingeschränkt und reisen häufiger (p<0,01) (1) – das ist das Ergebnis einer Befragung von 200 Menschen mit Hämophilie A, die während des 10. Jahreskongresses der European Association for Haemophilia and Allied Disorders (EAHAD) vorgestellt wurde.

Epigenetische Ursachen von chronischen Entzündungen

Wie verändern sich Gewebe, Blut und Zellen auf molekularer Ebene, wenn man an komplizierten chronischen Entzündungen erkrankt? Dies wollen Forscher unter Leitung des Kieler Professor Philip Rosenstiehl in dem Europäischen Exzellenzcluster SYSCID herausfinden. Sie werden dafür von der Europäischen Kommission über fünf Jahre mit rund 14,4 Millionen Euro unterstützt, davon fließen 1,2 Millionen Euro an die Universität des Saarlandes. Dort will Jörn Walter, Professor für Epigenetik, dazu beitragen, die Krankheitsverläufe etwa...

Januar 2017

Erweiterter Index zur Diagnose einer nichtalkoholischen Fettlebererkrankung

Die nichtalkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD) hat sich zu einer globalen Epidemie ausgeweitet. Es besteht weltweit nicht nur ein großes Interesse, die Ursachen und Folgen der Fettleberkrankung zu verstehen, sondern auch die Diagnose Fettlebererkrankung frühzeitig zu stellen. Forscher haben aus klinischen Daten einen neuen Index generiert, der mit hoher Genauigkeit das Vorliegen einer Fettlebererkrankung vorhersagen kann.

Biomarker für oxidativen Stress spielt entscheidende Rolle bei Leberentzündung

Ernährungsbedingte Krankheiten wie die nichtalkoholische Fettlebererkrankung sind begleitet von Entzündungsprozessen, deren molekularen Mechanismen sind jedoch wenig erforscht. Wissenschaftlern gelang es, entscheidende Prozesse zu identifizieren: Die in der Zeitschrift Hepatology veröffentlichte Arbeit zeigt, dass Malondialdehyd (MDA), ein Biomarker für oxidativen Stress, eine Schlüsselrolle in der ernährungsbedingten Leberentzündung zukommt. Durch Antikörper, die sich gegen MDA richten, lässt sich die Entzündung eindämmen – ein...

Dezember 2016

Mukoviszidose – und trotzdem Lebensträume verwirklichen

India Bauriedel strahlt, wenn sie über das Singen als ihre Leidenschaft spricht. Sie studiert im dritten Semester klassischen Gesang und Opernmusiktheater in Wien. Dass sie sich von anderen Studenten unterscheidet, merkt man erst, wenn sie etwa einen Mundschutz anlegt: Mit drei Jahren erhielt sie die Diagnose Mukoviszidose. Seit acht Jahren ist sie bereits Patientin am UKJ, doch von der Erkrankung lasse sie sich nicht bremsen. Sie bringt ihre Lebenseinstellung auf den Punkt. „Ich bin nicht die Mukoviszidose. Ich habe Mukoviszidose.“

Gesunder Lebensstil halbiert auch bei Diabetespatienten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Wer sich gesund ernährt, nicht raucht, körperlich aktiv ist und Übergewicht vermeidet, hat ein um etwa 50% geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dieses reduzierte Risiko besteht immer, also auch unabhängig davon, ob eine hohe oder niedrige genetische Disposition vorliegt. Dies ist das Ergebnis einer großen Untersuchung mit mehr als 55.000 Teilnehmern, die im New England Journal of Medicine veröffentlich wurde.

Hyperurikämie: Eine Erkrankung mit systemischen Folgen

Erhöhte Harnsäurespiegel haben nicht nur einen Gichtanfall zur Folge. Neuere Forschungen belegen vielmehr ein mannigfache systemische Wirkung, wie Experten auf einer von Berlin Chemie unterstützten Presseveranstaltung erklärten. So wird eine Hyperurikämie unter anderem mit Bluthochdruck in Zusammenhang gebracht. Urikostatika konnten diesbezüglich schon positive blutdrucksenkende (Neben)Wirkungen zeigen. Außerdem sollte die Gicht nicht mehr mit dem schlechten Image einer Lebensstil-Erkrankung in Verbindung gebracht werden.

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