Sonntag, 27. September 2020
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Medizin

Beiträge zum Thema: Medizinethik

Mai 2020

SARS-CoV-2-Impfstoff: GSK stellt 1 Milliarde Dosen des Pandemie-Impfstoff-Adjuvansystems zur Verfügung

SARS-CoV-2-Impfstoff: GSK stellt 1 Milliarde Dosen des Pandemie-Impfstoff-Adjuvansystems zur Verfügung
© Leigh Prather - stock.adobe.com

GSK bestätigte seine Absicht, im Jahr 2021 eine Milliarde Dosen seines Pandemie-Impfstoff-Adjuvansystems herzustellen, eines Wirkverstärkers, der die Entwicklung von mehreren adjuvantierten COVID-19-Impfstoffkandidaten unterstützen kann. Das Unternehmen ist der Ansicht, dass seine Pandemie-Adjuvans-Technologie einen bedeutenden Beitrag zur Bekämpfung von COVID-19 leisten könnte.

S1-Leitlinie zur palliativmedizinischen Versorgung von COVID-19-Patienten

S1-Leitlinie zur palliativmedizinischen Versorgung von COVID-19-Patienten
© sudok1 - stock.adobe.com

In Anlehnung an die Empfehlungen des Nationalen Ethikrates hat die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) eine S1-Leitlinie zur palliativmedizinischen Versorgung von COVID-19-Patienten entwickelt. Kernthese der Handlungsempfehlung für Ärzte und Pflegende ist, dass eine Entscheidung für oder gegen intensivmedizinische Maßnahmen nicht aufgrund des Alters des Patienten getroffen werden kann. Vielmehr solle die Gesamtsituation, wie z.B. das Vorliegen einer nicht heilbaren lebenslimitierenden Erkrankung und der Wille des Patienten berücksichtigt...

COVID 19: Triage – wer wird behandelt, wer nicht?

COVID 19: Triage – wer wird behandelt, wer nicht?
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Für die schwerste aller Entscheidungen sind Deutschlands Notfall- und Intensivmediziner vorbereitet: Sollten während der COVID-19-Pandemie Intensivbetten und Ressourcen knapp werden, müssen Mediziner im Fall der Fälle zwangsläufig entscheiden, welche Patienten intensivmedizinisch behandelt und welche palliativmedizinisch versorgt werden. Damit dies auf einer fundierten Grundlage geschieht, haben Experten aus 8 Fachgesellschaften klinisch-ethische Empfehlungen erarbeitet, die jetzt in einer aktualisierten Fassung in Form einer medizinischen S1-Leitlinie erschienen ist.

April 2020

COVID-19-Vakzine: PEI erteilt im Schnellverfahren Genehmigung für klinische Testung

COVID-19-Vakzine: PEI erteilt im Schnellverfahren Genehmigung für klinische Testung
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Nur wenige Tage hat das für die Impfstoffzulassung zuständige Paul-Ehrlich Institut (PEI) vom Antrag zur Genehmigung gebraucht, um den Beginn eines weltweiten klinischen Phase I/II-Testprogrammes für BioNTechs präventive COVID-19-Vakzinekandidaten in Deutschland zu genehmigen. Klinische Prüfungen der 4 innerhalb des BNT-162-Programms der Mainzer entwickelten Impfstoffkandidaten in den USA sollen in Kürze mit den Entwicklungspartnern Pfizer und Fosun Pharma in China folgen, sobald die Genehmigungen der zuständigen Zulassungsbehörden vorlägen,...

Impfstoff gegen SARS-CoV-2: Ärzteinitiative MEZIS sehr besorgt über beschleunigtes Zulassungsverfahren

Impfstoff gegen SARS-CoV-2: Ärzteinitiative MEZIS sehr besorgt über beschleunigtes Zulassungsverfahren
© Olivier Le Moal / Fotolia.com

Weltweit besteht ein großes Interesse, möglichst schnell eine wirksame Therapie und einen Impfstoff gegen den Erreger SARS-CoV-2 zur Verfügung zu haben. „Das ist nachvollziehbar!“, meint Manja Dannenberg, Vorstandsmitglied der Ärzteinitiative „MEZIS – Mein Essen zahl ich selbst“. „Dennoch darf die Sicherheit unserer Patientinnen und Patienten bei der Arzneimittelversorgung nicht leiden.“

Aktive Sterbehilfe in den Niederlanden auch bei demenzkranken Patienten zulässig

Aktive Sterbehilfe in den Niederlanden auch bei demenzkranken Patienten zulässig
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Aktive Sterbehilfe ist nach einem höchstrichterlichen Urteil in den Niederlanden auch bei schwer demenzkranken Patienten zulässig. Eine schriftliche Patientenfügung werde auch dann anerkannt, wenn der Patient nicht mehr ansprechbar sei, urteilte der Hohe Rat am Dienstag in Den Haag. Es wird als wegweisendes Urteil für die weitere Legalisierung der Sterbehilfe in den Niederlanden bewertet.

SARS-CoV-2 und Alter: DGGG plädiert für Pluralität und Miteinander

SARS-CoV-2 und Alter: DGGG plädiert für Pluralität und Miteinander
© Andrey Popov - stock.adobe.com

Die Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) hat jeglicher Kategorisierung nach chronischem Alter in den Regelungen und Maßnahmen in Zeiten der SARS-CoV-2-Pandemie öffentlich bereits eine klare Absage erteilt. Die Sektion III der DGGG (Sozial- und Verhaltenswissenschaftliche Gerontologie) spricht nun ergänzende Empfehlungen aus, um eine öffentliche Kommunikation zu „Alter und Corona“ anzuregen, die einer Altersdiskriminierung entgegenwirkt und effektive politische Maßnahmen und Programme zum Wohl aller Generationen ermöglicht.

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EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • München führt Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen ein – Diese Regelung gilt ab kommendem Donnerstag, 24.09.2020 (dpa, 21.09.2020).
  • München führt Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen ein – Diese Regelung gilt ab kommendem Donnerstag, 24.09.2020 (dpa, 21.09.2020).