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Medizin

Beiträge zum Thema: Medizintechnik

März 2019

Tiefe Hirnstimulation bei Depressionen: Mögliche Option nach Scheitern anderer Therapien

Tiefe Hirnstimulation bei Depressionen: Mögliche Option nach Scheitern anderer Therapien
© nenetus / Fotolia.com

Menschen mit schwerster, behandlungsresistenter Depression könnten nicht nur akut, sondern auch langfristig von einer Tiefen Hirnstimulation profitieren, wie Forscher des Universitätsklinikums Freiburg gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Bonn in einer aktuellen Studie zeigen. Bei den 16 Patienten wurde mittels hauchdünner Elektroden ein Teil des Belohnungssystems im Gehirn stimuliert, was bei allen Patienten eine deutliche Besserung der Beschwerden brachte. Im Schnitt halbierte sich die Schwere der Depression, und die Hälfte der Probanden lag sogar unterhalb des...

Unterscheidung von Immunzellen anhand mechanischer Eigenschaften

Unterschiedliche Typen von Immunzellen voneinander zu unterscheiden, ohne sie vorher anzufärben – das ist Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK), der Universität Greifswald und der Universitätsmedizin Greifswald sowie der Technischen Universität Dresden gelungen. Sie haben eine Methode weiterentwickelt, mit der man Zellen innerhalb weniger Sekunden in nur einem Tropfen Blut anhand ihrer mechanischen Eigenschaften erkennen kann. Damit können nun erstmals bestimmte Zellen des Immunsystems, die B- und T-Lymphozyten,...

CED: Monitoring des Krankheitsverlaufs via App

CED: Monitoring des Krankheitsverlaufs via App
© buchachon / Fotolia.com

Mit der PartnerApp stellt AbbVie einen neuen kostenfreien Service vor, der das Monitoring des Krankheitsverlaufs chronisch-entzündlicher Erkrankungen (CED) flexibler und übersichtlicher gestalten kann. Ab sofort können Adalimumab-Patienten, die am Serviceprogramm AbbVie Care teilnehmen, das Tool nutzen. Die App verknüpft die sogenannte CED Disk zur Selbstbeurteilung der Krankheitslast und ein Stuhltagebuch zur Dokumentation mit der Calprotectin-Messung via IBDoc®. Über das Partner-Portal kann der behandelnde Gastroenterologe unkompliziert auf die...

Februar 2019

Feuchte altersbedingte Makuladegeneration: Algorithmus zur Sehschärfevorhersage

Um Patienten mit einer feuchten altersbedingten Makuladegeneration (AMD) künftig besser behandeln zu können, haben Forscher der LMU-Augenklinik München mittels maschinellem Lernen einen Algorithmus zur Sehschärfevorhersage bei feuchter AMD trainiert (1). Nun hat die Forschungsgruppe vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Energie und Technologie einen Förderbescheid in Höhe von ca. 220.000 € zur weiteren Erforschung des Deep Learning Algorithmus bei AMD erhalten.

Schwangerschaft: Gefahr der Überdiagnostik durch Gentests

Schwangerschaft: Gefahr der Überdiagnostik durch Gentests
© angellodeco / Fotolia.com

Aus ein paar Tropfen Blut ablesen, dass das Baby gesund ist – das ist ein Traum für Eltern. Während heute diese Art der genetischen Diagnostik nur 3 typische Chromosomen-Veränderungen erkennt, werden es bald 30 oder vielleicht auch 100 oder 400 sein. „Das ist kein Traum, das wird ein Alptraum“, stellte Dr. med. Klaus Doubek in seinem Vortrag auf dem FOKO 2019, dem größten jährlichen frauenärztlichen Fortbildungskongress in Deutschland, fest (1).  

Dezember 2018

Medizintechnik: Lichtmikroskop überschreitet Abbe-Limit

Das Institut für Angewandte Optik der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) erhält ein hochmodernes MINFLUX-Mikroskop. Prof. Dr. Christian Eggeling und sein Team hatten Erfolg mit ihrem Antrag „Minflux-Jena – Advancing Single-Molecule Detection in Cell-Biological Research“ bei der aktuellen Großgeräteinitiative der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Das etwa 2 Millionen Euro teure Gerät wird voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2019 seine Arbeit in Jena aufnehmen können.

Automatisierte biomedizinische Bildanalyse mit „Deep Learning“

Biomedizinische Forschungslabore produzieren Bilddaten mit immer höherer Geschwindigkeit. Wie aber können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diese Datenmenge optimal nutzen, ohne viel Zeit damit zu verbringen, Elemente in den Bildern – wie beispielsweise einzelne Zelltypen im kranken Gewebe – manuell zu zählen und zu klassifizieren? Der Zugang zu maschinell unterstützter Bildanalyse ist bisher ausschließlich auf Forschungslabore beschränkt, die im Bereich der Informatik arbeiten. Um dem entgegenzuwirken, haben Forscher ein „Deep...

Medizintechnik: Intelligente Knochenimplantate aus dem 3D-Drucker

Tumorerkrankungen, Infektionen oder schwere Frakturen können die operative Entfernung von Knochen und den Einsatz von Implantaten notwendig machen. Fraunhofer-Forscher haben jetzt in Zusammenarbeit mit europäischen Partnern ein Verfahren entwickelt, mit dem sich Knochenimplantate aus einem speziellen Kunststoff mittels 3D-Druck äußerst passgenau, stabil und variabel herstellen lassen. Der Clou: Während des Druckprozesses werden die einzelnen Schichten mit einem kalten Plasmastrahl behandelt, um das Anwachsen von knochenbildenden Zellen an der Oberfläche zu...

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Arzneimittelbehörden rufen weltweit zur verstärkten Meldung von Nebenwirkungen auf

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© nmann77 / fotolia.com

In einer gemeinsamen Kampagne fordern derzeit Arzneimittelbehörden weltweit Patientinnen und Patienten dazu auf, ihnen verstärkt Verdachtsfälle von Nebenwirkungen zu melden. Ein besonderer Fokus liegt in diesem Jahr auf dem Appell, Verdachtsfälle von Nebenwirkungen bei Kindern zu melden. Weitere Zielgruppen sind Schwangere sowie stillende Frauen, die eine sichere Anwendung von Arzneimitteln sowie die Meldung möglicher Nebenwirkungen sensibilisiert werden sollen. In Deutschland werden diese Meldungen durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte...