Donnerstag, 19. September 2019
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Medizin

Beiträge zum Thema: Medizintechnik

April 2017

Schwere Herzinsuffizienz: Linksherzunterstützungssystem HeartMate3

Erreicht die Herzinsuffizienz eines Patienten ein fortgeschrittenes Stadium, ist das Herz nicht mehr in der Lage ausreichend Blut durch den Körper zu pumpen. In diesem Fällen dient die Implantation eines LVAD, eines Linksherzunterstützungssystems, entweder als eine Übergangslösung, als Bridge to Transplant-Therapy oder als dauerhafte Therapie, eine sogenannte Destination-Therapy. Um die Optionen, welche ein LVAD Patienten mit Herzinsuffizienz bietet, zu diskutierten, fand am 21. April 2017 im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie...

Entwicklungshilfe 4.0: Ein Reha-Handschuh aus dem 3D-Drucker

Entwicklungshilfe 4.0: Ein Reha-Handschuh aus dem 3D-Drucker
© Johannes Ernst/HTWK Leipzig

Eine neue Hand aus dem Drucker – im Internet finden sich mittlerweile zahlreiche Bauanleitungen für Handprothesen, die mit minimalen Materialkosten per 3D-Drucker dort hergestellt werden können, wo sie gebraucht werden. Denn für viele Menschen auf der Welt ist Medizintechnik unerschwinglich. Zwei Maschinenbau-Studenten der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) haben die Open-Source-Idee nun auf den Reha-Bereich übertragen. Auf der Hannover Messe stellen sie den Prototyp einer aktiven Orthese für die Handrehabilitation vor....

Februar 2017

Künstliche Intelligenz zur automatisierten Schmerzerkennung

Künstliche Intelligenz zur automatisierten Schmerzerkennung
© Universität Ulm; Sektion Medizinische Psychologie

Schmerzwahrnehmung ist etwas sehr Subjektives. Wie stark und auf welche Art wir einen Schmerz erleben, wissen nur wir selbst. Um unser Schmerzerleben anderen gegenüber zum Ausdruck zu bringen, bedarf es der Sprache. Doch was ist, wenn ein Patient nicht in der Lage ist, über seinen Schmerz zu reden? Ulmer Wissenschaftler setzen in diesem Fall auf Künstliche Intelligenz. Ihr Ziel: die automatisierte Schmerzerkennung.

Nanoinjektion steigert Überlebensrate von Zellen

Nanoinjektion steigert Überlebensrate von Zellen
© Universität Bielefeld

Wie entwickeln sich Tumore? Und wie wandeln Bakterien harmlose Substanzen in medizinische Wirkstoffe um? Wenn Biophysiker verstehen wollen, was in lebenden Zellen vorgeht, müssen sie Farbstoffe oder andere Fremdmoleküle hineinbringen. Um die Zellwand zu überwinden, ohne die Zelle dauerhaft zu beschädigen, gibt es mehrere Ansätze. Physiker der Universität Bielefeld haben ein besonders schonendes Verfahren dafür entwickelt: die Nanoinjektion. In einer neuen Studie zeigen sie, dass bei dieser Methode neun von zehn Zellen die Injektion von Fremdmolekülen...

Aneurysmatische Subarachnoidalblutung früher diagnostizieren

Der mit 20.000 Euro dotierte Nachwuchsförderungspreis der Deutschen Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin (DGNI) geht in diesem Jahr an Dr. med. Walid Albanna (34), Facharzt für Neurochirurgie am Universitätsklinikum der RWTH Aachen. „Unser großes Ziel ist, durch den einfachen Blick in die Augen frühzeitig Gefäßeinengungen und Hirnfunktionsstörungen bei Patienten mit aneurysmatischer Subarachnoidalblutung in der kritischen Phase zu erkennen. Damit wären invasive Maßnahmen in Zukunft überflüssig“,...

Visuelle Darstellung von Zellaktivitäten soll Alzheimer-Diagnose erleichtern

Visuelle Darstellung von Zellaktivitäten soll Alzheimer-Diagnose erleichtern
© Forschergruppe der Core Facility, Uniklinik Ulm

Schätzungsweise 1,2 Millionen Menschen in Deutschland sind an der Alzheimer-Krankheit erkrankt, Experten rechnen mit 3 Millionen Erkrankten im Jahr 2050. Es scheint sicher, dass Funktionsstörungen in den Mitochondrien der Zellen eine entscheidende Rolle bei der Ausbildung der Krankheit spielen. Fehlerhafte mitochondriale Stoffwechselfunktionen sollen auch für die Entstehung von Tumor- und Autoimmunerkrankungen verantwortlich sein. Bislang war es nicht möglich, die komplexen Abläufe auf intrazellulärer Ebene darzustellen. Forschern von der Universität Ulm...

Kompakter Roboter assistiert bei MRT-geführter Prostatabiopsie

Kompakter Roboter assistiert bei MRT-geführter Prostatabiopsie
© © Stefan Straube / UKL

Ein neuartiges System zur MRT-gestützten Prostatapunktion steht seit kurzem den Medizinern am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) zur Verfügung. Es handelt sich um einen kompakten ferngesteuerten Roboter, der den Arzt bei der gezielten Prostatabiopsie unterstützt. Die Biopsie – die Entnahme von Gewebeproben zur Sicherung einer Diagnose – wird so wesentlich schneller und für den Patienten angenehmer. Es ist die deutschlandweit erste Installation eines solchen Systems. Die bildgestützte Prostatabiopsie mit Hilfe der MRT ist ein Verfahren, das nur...

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Über 6 Millionen an Osteoporose erkrankt

Über 6 Millionen an Osteoporose erkrankt
© decade3d / Fotolia.com

6,3 Millionen Menschen leiden heute in Deutschland an Osteoporose.(1) Jede vierte Frau über 50 Jahren ist betroffen, jeder 17. Mann.1 Jedes Jahr erkranken rund 885.000 Menschen neu an der Volkskrankheit.(1) Häufig bleibt jedoch die Krankheit unerkannt und unbehandelt. Nur 25 Prozent der Erkrankten werden in Deutschland medikamentös behandelt.(2) Im Vergleich: In Frankreich erhalten fast 60 Prozent der Erkrankten, in Spanien über 80 Prozent eine Osteoporose-Therapie.(2) Diagnose- sowie Behandlungsmöglichkeiten werden in Deutschland nicht ausreichend genutzt, warnen...

Myome – Eine Ursache für unerfüllten Kinderwunsch

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© Sandra Thiele / fotolia.com

Myome sind die häufigsten gutartigen Tumore der weiblichen Geschlechtsorgane: Es wird geschätzt, dass zwischen 20 und 40 Prozent der Frauen im gebärfähigen Alter betroffen sind. Unter der Leitung von Prof. Dr. med. Jörg B. Engel und Dr. med. Eva Velten bietet das Myomzentrum am Krankenhaus Nordwest Betroffenen kompetente Beratung, modernste Diagnostik und zielgerichtete Behandlungsmöglichkeiten. Patientinnen, bei denen ein Myom der Grund für den unerfüllten Kinderwunsch ist, erhalten Unterstützung und Hilfestellungen.