Mittwoch, 1. April 2020
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Medizin

Beiträge zum Thema: Multimorbidität

März 2020

CU und MC: Studiendaten zu Vedolizumab als First-Line-Biologikum

CU und MC: Studiendaten zu Vedolizumab als First-Line-Biologikum
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Die verschiedenen Aspekte, die bei der Wahl eines First-Line-Biologikums zur Behandlung der mittelschweren bis schweren aktiven Formen der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) Colitis ulcerosa (CU) und Morbus Crohn (MC) zu berücksichtigen sind, diskutierten Experten auf anlässlich des diesjährigen Kongresses der European Crohn's und Colitis Organisation (ECCO). Sie präsentierten hierzu aktuelle Studiendaten in Bezug auf die Zulassungsstudien, die den Einsatz des α4β7-Integrin-Antagonisten Vedolizumab (Entyvio®)* als...

SARS-CoV-2: Empfehlung zur Behandlung respiratorischer Komplikationen außerhalb der Intensivstation

SARS-CoV-2: Empfehlung zur Behandlung respiratorischer Komplikationen außerhalb der Intensivstation
© Verband Pneumologischer Kliniken

Die folgende Empfehlung soll helfen bei der Coronakrise eine große Zahl von Patienten mit hoher Qualität auch außerhalb der Intensivstation zu versorgen. Im Verband pneumologischer Kliniken sind nahezu alle Lungenabteilung bzw. Lungenkliniken in Deutschland vertreten. Nach den bisherigen Erfahrungen in unseren Kliniken könnte die allermeisten Patienten mit SARS-CoV-2 Infektionen auch mit schweren Komplikationen außerhalb der Intensivstation versorgt werden. Das entlastet nicht nur die aktuelle Situation, sondern dürfte auch in den nächsten Wochen bis...

Arthrose: Erhöhtes Risiko durch Adipositas erblich

Arthrose: Erhöhtes Risiko durch Adipositas erblich
© psdesign1 / Fotolia.com

Fettleibigkeit gehört zu den wichtigsten Risikofaktoren für eine Arthrose. Neue Untersuchungen an Labormäusen zeigen, dass das Risiko auch in der nächsten Generation erhöht ist, selbst wenn die Nachkommen kein erhöhtes Körpergewicht haben. Die kürzlich in der Fachzeitschrift Arthritis & Rheumatology veröffentlichten Ergebnisse werfen nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) Fragen zu Krankheitsmechanismen und zukünftigen Vermeidungsstrategien auf.

Epilepsien: Wichtige Aspekte für eine effektive und patientengerechte Therapie

Epilepsien: Wichtige Aspekte für eine effektive und patientengerechte Therapie
© Kateryna_Kon - stock.adobe.com

Die Behandlung von Epilepsien hat das Ziel, Anfallsfreiheit zu erreichen. „Zwei Drittel der Patienten haben eine hohe Chance, mit dem ersten oder zweiten Antikonvulsivum dieses Ziel zu erreichen“, berichtete Prof. Dr. Steinhoff, Kehl-Kork. Mittlerweile stehe ein breites Spektrum von Antiepileptika für die initiale Monotherapie und eine spätere Kombinationstherapie zur Verfügung. Für den langfristigen Behandlungserfolg sei es wichtig, die Therapie auf das Epilepsiesyndrom und zugleich auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten zuzuschneiden. Ein...

Hypertonie: Zi-Studie zur Diagnosehäufigkeit

Hypertonie: Zi-Studie zur Diagnosehäufigkeit
© Zerbor - stock.adobe.com

Bluthochdruck wird in Ostdeutschland mit 36% besonders häufig diagnostiziert, in Westdeutschland liegt die Prävalenz bei 25%. Zwischen 2009 und 2018 ist die Zahl der gesetzlich versicherten Patienten in Deutschland mit diagnostizierter Hypertonie von fast 17 Millionen auf gut 19 Millionen stark angestiegen. Etwa 50% der Zunahme kann auf einen wachsenden Anteil älterer Menschen in der Bevölkerung zurückgeführt werden.

CU und MC: Zulassungsempfehlung für Vedolizumab

CU und MC: Zulassungsempfehlung für Vedolizumab
© CLIPAREA.com / Fotolia.com

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) hat die Zulassung der subkutanen Formulierung des darmselektiv wirkenden Biologikums Vedolizumab (Entyvio®) für die Erhaltungstherapie bei erwachsenen Patienten mit mittelschwer bis schwer aktiven Formen von Colitis ulcerosa (CU) und Morbus Crohn (MC) empfohlen. Vedolizumab s.c. soll in einer vorgefüllten Spritze sowie in einem vorgefüllten Pen zur Verfügung gestellt werden.

Februar 2020

Herzinsuffizienz und Eisenmangel: Hospitalisierung und Mortalität

Herzinsuffizienz und Eisenmangel: Hospitalisierung und Mortalität
© freshidea - stock.adobe.com

Mit steigendem Alter nimmt die Wahrscheinlichkeit zu an einer Herzinsuffizienz (HI) zu erkranken. In Nordamerika und Europa sind mehr als 80% der Herzinsuffizienz-Patienten 65 Jahre und älter (1, 2). Bis zu 80% der wegen einer akuten Herzinsuffizienz hospitalisierten Patienten können zugleich einen Eisenmangel aufweisen (3), der das Risiko für wiederholte Krankenhauseinweisungen (4) und Tod (5) erhöht.

Morbus Still: Bei früher Diagnose gute Behandlungsoptionen mit Biologika

Morbus Still: Bei früher Diagnose gute Behandlungsoptionen mit Biologika
© Brian Jackson / Fotolia.com

Zunächst sind es nur abendliche Fieberschübe und ein entzündeter Rachen, mit denen sich ein Still-Syndrom bemerkbar macht. Auch ein flüchtiger, lachsfarbener Ausschlag ist typisch für die seltene entzündlich-rheumatische Erkrankung, die weniger als einen von 100.000 Menschen betrifft. Weil die Anfangssymptome unspezifisch sind und die Krankheit selten, dauert es oft lange, bis ein Still-Syndrom erkannt wird. Erst wenn im weiteren Verlauf Entzündungen an Hand- und Ellbogen, Sprung- und Kniegelenken auftreten, liegt der Verdacht auf eine rheumatische...

Hämophilie: Selbstbestimmtes Leben – Filmreihe „Liberate Life on Tour“

Hämophilie: Selbstbestimmtes Leben – Filmreihe „Liberate Life on Tour“
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Die neue Filmreihe „Liberate Life on Tour“ von Sobi feierte im Rahmen der 64. Jahrestagung der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH) Premiere. Die Filme zeigen, dass Menschen mit Hämophilie ein selbstbestimmtes Leben führen können. Zentrale Voraussetzung ist ein sicherer Blutungs- und Gelenkschutz. Hierbei hat sich die individuelle Prophylaxe mit den Halbwertszeit-verlängerten Faktorpräparaten Efmoroctocog alfa (Elocta®) und Eftrenonacog alfa (Alprolix®) langfristig bewährt (1-10).

Seltene Erkrankungen: Fortschritte bei Erkrankungen des Verdauungstraktes

Seltene Erkrankungen: Fortschritte bei Erkrankungen des Verdauungstraktes
© Andrey Popov - stock.adobe.com

Erkrankungen, an denen nur sehr wenige Menschen leiden, stellen für die Betroffenen, ihre Angehörigen und für Ärzte eine besondere Herausforderung dar. Denn oft wird die Krankheit erst spät erkannt, es gibt nur wenige Spezialisten und manchmal kaum Therapiemöglichkeiten. In der EU gilt eine Erkrankung als selten, wenn nicht mehr als 5 von 10.000 Menschen von ihr betroffen sind. Auch Krankheiten, die das Verdauungssystem betreffen, fallen in diese Kategorie – darauf macht die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und...

Starke chronische Rückenschmerzen: Therapieziel Funktionalität und Lebensqualität

Starke chronische Rückenschmerzen: Therapieziel Funktionalität und Lebensqualität
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Patienten, die unter starken chronischen Rückenschmerzen leiden, ziehen sich meist früher oder später aus dem gesellschaftlichen Leben zurück. Damit wird ein Teufelskreis aus chronischen Schmerzen, dadurch bedingter Inaktivität und daraus resultierender Schmerzverstärkung gebahnt. Oftmals ist diese Entwicklung begleitet von einer zunehmenden Depressivität, Problemen am Arbeitsplatz und im familiären Umfeld, was wiederum das Schmerzerleben verstärken kann. Den Patienten aus diesem Teufelskreis herauszuführen und ihm wieder zu mehr...

Super-Androgene: Einfluss auf weibliche Gesundheit

Super-Androgene: Einfluss auf weibliche Gesundheit
© Crystal light - stock.adobe.com

Männliche Geschlechtshormone werden nicht nur in den Hoden produziert. Das dort produzierte Testosteron ist nicht einmal das stärkste Sexualhormon. Neuere Forschungsergebnisse zeigen, dass die Nebenniere noch viel stärkere „Super-Androgene“ in den Kreislauf freisetzt – auch bei Frauen. Experten stellen die aktuellen Erkenntnisse zu diesen Hormonen auf dem 63. Deutschen Kongress für Endokrinologie in Gießen vor und diskutieren auf der Pressekonferenz am 4. März 2020 daraus ableitbare diagnostische und therapeutische Anwendungen.

Herzinsuffizienz: Komorbidität Eisenmangel

Herzinsuffizienz: Komorbidität Eisenmangel
© hzg/lange

Eisenmangel bei gesunden Menschen ist in der Regel gut behandelbar und bei ärztlicher Versorgung komplikationslos. Bei Menschen mit Herzschwäche hingegen ist der Mangel an Eisen im Blut ein häufiger Auslöser für einen Krankenhausaufenthalt. „Eisenmangel gilt heute als eine Begleitkrankheit der Herzschwäche und kann auch ohne jede Blutarmut vorliegen. Eine standardmäßige Überprüfung der Eisenwerte bei Herzschwäche ist deshalb wichtig“, sagt der Kardiologe Prof. Dr. med. Dietrich Andresen, Vorsitzender der Deutschen...

Typ-2-Diabetes: Prävention, Früherkennung und Behandlung

Typ-2-Diabetes: Prävention, Früherkennung und Behandlung
© Andrey Popov - stock.adobe.com

Am 7. und 8. Februar 2020 fand in München zum 9. Mal die Fortbildungsveranstaltung „Innere Medizin fachübergreifend – Diabetologie grenzenlos“ statt. Experten aus unterschiedlichsten medizinischen Fachgebieten präsentierten und diskutierten die aktuellen Entwicklungen auf dem Gebiet der Diabetologie und den damit verbundenen Erkrankungen. Die 2 Tage im Hotel Hilton Munich Park boten wieder eine umfassende Fortbildungsmöglichkeit für die tägliche Patientenversorgung in Klinik und Praxis.

Osteoporose: Schmerzreduktion und Vermeidung von Frakturen

Osteoporose: Schmerzreduktion und Vermeidung von Frakturen
© crevis - stock.adobe.com

Mitte Januar hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ein Disease-Management-Programm (DMP) für Osteoporose-Patienten beschlossen. Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) begrüßt die Einführung eines strukturierten Behandlungsprogramms für Menschen, bei denen eine medikamentös behandlungsbedürftige Osteoporose diagnostiziert worden ist. Die Fachgesellschaft weist jedoch auf weiterhin bestehende Defizite bezüglich der Früherkennung hin, die für eine frühzeitige Behandlung bei Knochenschwund wichtig ist. Die DGE fordert...

Typ-2-Diabetes: Neuer langwirksamer GLP-1-Rezeptoragonist in Deutschland verfügbar

Typ-2-Diabetes: Neuer langwirksamer GLP-1-Rezeptoragonist in Deutschland verfügbar
© Sebastian Kaulitzki - stock.adobe.com

Seit 15. Januar 2020 ist der neue GLP(Glucagon-like Peptide 1)-Rezeptoragonist (GLP-1-RA) Semaglutid (Ozempic®) in Deutschland verschreibungsfähig. Nur einmal pro Woche müssen sich Patienten mit Typ-2-Diabetes das GLP-1-Analogon injizieren. Neben dem Blutzuckerspiegel senkt es effektiver das Körpergewicht als andere Therapieoptionen. Zusätzlich ist es der einzige GLP-1-RA mit einem durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (1) anerkannten Zusatznutzen bei Patienten mit erhöhtem kardiovaskulärem Risiko.

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