Donnerstag, 23. Mai 2019
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Medizin

Beiträge zum Thema: Neuropathie

März 2019

hATTR-Amyloidose: G-BA bescheinigt Zusatznutzen für Patisiran

Nach der im Januar vorausgegangenen Nutzenbewertung hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am 22. März den Beschlusstext zum Bewertungsverfahren von Patisiran (ONPATTRO®) veröffentlicht (1). Darin bescheinigt er einen beträchtlichen Zusatznutzen zur Behandlung der hereditären Transthyretin-Amyloidose (hATTR-Amyloidose) bei erwachsenen Patienten mit Polyneuropathie der Stadien 1 oder 2. Dieser folgt der vorausgegangenen Nutzenbewertung vom Januar 2019. Patisiran, das erste in der Europäischen Union zugelassene RNA-Interferenz-Therapeutikum, ist...

Mixed pain: Schmerzkomponenten identifizieren und behandeln

Mixed pain: Schmerzkomponenten identifizieren und behandeln
© www.komafoto.de / Fotolia.com

Bei vielen Schmerzpatienten liegt ein sogenannter Mixed Pain vor, also ein Schmerz, der sich aus mehreren – beispielsweise neuropathischen und nozizeptiven – Komponenten zusammensetzt. Wie Dr. Ulf Schutter aus Marl betonte, ist es essenziell, zunächst anhand des Schmerzcharakters und der Symptome die zugrundeliegenden Mechanismen zu identifizieren. Denn dies ist Voraussetzung für eine Mechanismen-orientierte Schmerztherapie.

Oktober 2018

Zulassung des ersten RNAi-Therapeutikums: Patisiran gibt neue Hoffnung bei hATTR-Amyloidose

RNAi-Therapeutika leiten eine neue Ära ein, denn sie ermöglichen bei Erbkrankheiten den ursächlichen Fehler in den Genen „stillzulegen“ ohne das Erbgut zu verändern. Mechanismus und Technologie der RNA-Interferenz (RNAi) wurden im Rahmen der Zulassungs-Pressekonferenz von Onpattro® (Patisiran) erörtert, einem der ersten Medikamente dieser Klasse. Patisiran wird zur Behandlung der hereditären Transthyretin-Amyloidose (hATTR-Amyloidose) bei erwachsenen Patienten mit Polyneuropathie der Stadien 1 oder 2 angewendet. Wie sich diese...

Die Lebersche Hereditäre Optikus-Neuropathie – eine seltene Augenerkrankung

Bereits seit 3 Jahren gibt es für Patienten mit der seltenen Augenerkrankung Lebersche Hereditäre Optikus-Neuropathie (abgekürzt: LHON) eine zielgerichtete Therapieoption: Idebenon (Raxone®). Auf dem Symposium der Santhera GmbH beim Kongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) zeigten Prof. Dr. Thomas Klopstock, Friedrich-Baur-Institut LMU München, sowie Prof. Dr. Berthold Pemp, Augenklinik der Universität Wien, aktuelle Studienergebnisse für die Behandlung von LHON-Patienten mit Idebenon. Prof. Dr. Helmut Wilhelm, Augenklinik...

Diabetes: täglicher Kontrollblick auf Fußsohlen wichtig

Die Zahl stationär behandelter diabetischer Fußsyndrome steigt stetig. Jeder vierte Diabetespatient entwickelt mit der Zeit ein Fußulkus. 40.000 amputierte Zehen und Füße gehen pro Jahr auf das Konto chronischer Fußwunden. Viele ließen sich vermeiden. Wie Patienten mit chronischen Wunden und deren Angehörige schlimmeren Folgen vorbeugen – und wie Ärzte und Pflegefachkräfte sie dabei unterstützen können: Auch darum geht es beim 1. Nürnberger Wundkongress vom 6.-8. Dezember 2018 im Nürnberger Messezentrum.

Juli 2018

Bessere Lebensqualität und weniger Neuropathie unter Antisense-Therapie

Mit Inotersen ist ab sofort in Deutschland eine Therapie auf RNA-Basis gegen die hereditäre Transthyretin-Amyloidose (hATTR) zugelassen. Das subkutan applizierte Antisense-Oligonukleotid verbesserte in einer Placebo-kontrollierten Phase-III-Studie der seltenen monogenen Erkrankung sowohl die Lebensqualität als auch die motorische, sensorische und autonome Neuropathie. Bei hATTR führt die Ablagerung eines mutierten Transportproteins in verschiedenen Organsystemen zu irreversiblen neurologischen, kardialen und renalen Schädigungen.

EU-Zulassung von Inotersen zur Behandlung der Hereditären Transthyretin-Amyloidose

TegsediTM (Inotersen) ist ab sofort für die Behandlung von Polyneuropathie im Stadium 1 und 2 bei erwachsenen Patienten mit hereditärer Transthyretin-Amyloidose zugelassen. Der Zulassung durch die Europäische Kommission, die die Akcea Therapeutics, Inc. (NASDAQ: AKCA) und ihre Muttergesellschaft Ionis Pharmaceuticals, Inc. (NASDAQ: IONS) heute bekannt gaben, ging die positive Stellungnahme des „Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP)“ der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) voraus.

Goldstandard für die Messung von Schmerzen

Goldstandard für die Messung von Schmerzen
© Michael Szabó / Universitätsklinikum Jena

Das Universitätsklinikum Jena und die Firma Grünenthal leiten einen internationalen Forschungsverbund zur Verbesserung der Schmerztherapie nach Operationen und bei chronischen Schmerzen. Im jetzt gestarteten Projekt PROMPT wollen Partner aus Hochschulen, Pharmaindustrie, Patientenorganisationen, Schmerzfachgesellschaften und kleinen und mittleren Unternehmen geeignete Standards für die Beurteilung der Schmerztherapie aus Patientensicht ermitteln und evaluieren. Die dabei identifizierten Fragebögen sollen künftig zur Bewertung des Therapieerfolges sowohl im...

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