Montag, 22. April 2019
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Medizin

Beiträge zum Thema: Niereninsuffizienz

Mai 2018

Chronisch metabolische Azidose und Diabetes: Besteht eine Beziehung zwischen Bikarbonat und dem Zuckerstoffwechsel?

Unbehandelte oder schlecht eingestellte Diabetespatienten haben ein hohes Risiko für Nierenerkrankungen mit einer chronisch metabolischen Azidose als nur eine Folge der fortschreitenden Niereninsuffizienz. Die chronisch azidotische Stoffwechsellage birgt auch ein höheres Risiko für eine Insulinresistenz und die Entwicklung eines therapiebedürftigen Diabetes mellitus in sich.  

Antikoagulation mit Rivaroxaban auch bei Risikopatienten in zugelassenen Indikationen wirksam und sicher

Die Antikoagulation bei Patienten mit hohem thromboembolischem Risiko und Komorbiditäten stellt in der klinischen Praxis eine große Herausforderung dar. Insbesondere Patienten mit nicht valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) weisen neben einem höheren Alter häufig Begleiterkrankungen wie Niereninsuffizienz, Bluthochdruck oder eine koronare Herzerkrankung (KHK) auf, durch die sich das Risiko für thromboembolische Ereignisse deutlich erhöht (1). Der Faktor-Xa-Inhibitor Rivaroxaban (Xarelto®) verfügt über eine umfangreiche und...

Erweiterung des umfassenden Empagliflozin-Studienprogramms

Bbasierend auf der EMPA-REG OUTCOME®-Studie, in der Empagliflozin das relative Risiko für kardiovaskulären Tod (als Bestandteil des kombinierten primären Endpunktes) um 38% bei Patienten mit Typ-2-Diabetes und Diabetes-assoziierter Gefäßerkrankung§ senkte (1,4), wird das Studienprogramm um 2 klinische Funktionalitätsstudien mit Menschen mit chronischer Herzinsuffizienz (2, 3)* sowie um eine Outcome-Studie mit Patienten mit chronischer Nierenerkrankung erweitert.# In beiden Patientengruppen ist die...

Stellenwert des präoperativen Einsatzes von Eisen und Erythropoetin

Ältere Patienten oder Menschen, die an chronischen Erkrankungen leiden, haben häufig schlechte Blutwerte. Sie brauchen vor einer Operation, bei der sie viel Blut verlieren, deshalb häufiger und mehr Blutkonserven als Patienten mit normalen Blutwerten. Das Patient Blood Management (PBM) – ein Konzept zum sinnvollen Einsatz von Spenderblut – hat Methoden entwickelt, die zur Erkennung und eventuell präoperativen Behandlung dieser Patientengruppe führen sollen. Dieser Ansatz wurde auf einer internationalen Konsensuskonferenz, die vom 24. bis 25. April in...

März 2018

Diabetes mellitus: Orale Blutzuckerkontrolle mit Sitagliptin ist seit über einer Dekade bewährt

Seit über 10 Jahren ist der DPP-4-Hemmer Sitagliptin alleine (z.B. Xelevia®) und als Fixkombination mit Metformin (z.B. Velmetia®) in Europa verfügbar. Die Hemmung des DPP-4-vermittelten Abbaus des körpereigenen Inkretins GLP-1 (Glucagon-like-Peptid 1) steigert über erhöhte GLP-1-Plasmaspiegel blutzuckerabhängig die Insulinausschüttung und senkt gleichzeitig die Glukagonsekretion, was die Blutzuckerbalance verbessert. Dadurch werden die Nüchternglukosewerte bei Typ-2-Diabetes normalisiert ohne Hypoglykämien zu...

Osteoporose: Der hochbetagte Patient ist immer ein Risikopatient

Im Rahmen des Kongresses OSTEOLOGIE 2018 des DVO (Dachverband Osteologie e. V.) wurde die neue DVO-Leitlinie zur Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Osteoporose bei postmenopausalen Frauen und bei Männern vorgestellt (1). Die Inhalte dieser methodisch hochwertigen Leitlinie sollen auch in ein künftiges Disease-Management-Programm (DMP) Osteoporose einfließen. Fest verankert ist nun der RANK-Ligand-Inhibitor Denosumab (Prolia®) – auch zur Behandlung von Männern mit Osteoporose. Um Stürze zu vermeiden und um die Muskelkraft und Koordination...

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Rezeptfreie Schmerzmittel sind wirksam und sicher. „Sie sollten jedoch – wie alle anderen Arzneimittel – strikt nach Packungsbeilage eingenommen werden“, sagt Dr. Elmar Kroth, Geschäftsführer Wissenschaft beim Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller e.V. (BAH). Er reagiert damit auf den Fernsehbeitrag des ARD-Magazins Plusminus vom 13.09.2017, der rezeptfreie Schmerzmittel als gefährlich darstellt.