Samstag, 28. März 2020
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Medizin

Beiträge zum Thema: Patientenleitlinie

März 2020

Schmerztherapie: Cannabinoidbasierte Therapie mit Nabiximols

Schmerztherapie: Cannabinoidbasierte Therapie mit Nabiximols
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„Wenn andere Analgetika nicht ausreichend wirken, sind cannabinoidbasierte Therapien für Patienten mit schweren Schmerzzuständen eine echte Option”, erklärte PD Dr. Michael Überall, Nürnberg, 3 Jahre nach Inkrafttreten des sogenannten „Cannabisgesetzes”. Er gab jedoch zu bedenken, dass sich die verschiedenen Cannabinoide hinsichtlich Studienlage, Wirkstoffgehalt und Kosten deutlich unterscheiden. Am besten untersucht sei laut einer wissenschaftlichen Untersuchung von Hoch et al. aus 2019 das THC:CBD-Oromukosalspray Nabiximols...

Empfehlungen zur intensivmedizinischen Betreuung von COVID-19-Patienten

Empfehlungen zur intensivmedizinischen Betreuung von COVID-19-Patienten
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Im Rahmen der COVID-19-Epidemie geht die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) von einem weiteren Anstieg an intensivpflichtigen Patienten aus. Bei der Behandlung dieser Patienten sind besondere Aspekte zu beachten. Unter Federführung der DGIIN haben Experten mehrerer Fachgesellschaften aktuelle Empfehlungen zur intensivmedizinischen Therapie von Patienten mit COVID-19 veröffentlicht.

Fachübergreifende Empfehlung zu bildgebenden Verfahren bei ischämischen Herzerkrankungen

Fachübergreifende Empfehlung zu bildgebenden Verfahren bei ischämischen Herzerkrankungen
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Ob akut oder chronisch verengte Herzkranzgefäße – wenn es darum geht, Durchblutungsstörungen des Herzmuskels zu erkennen, zu behandeln oder ihnen rechtzeitig vorzubeugen, sind quantitative bildgebende Verfahren unverzichtbar. Ein interdisziplinäres Team, an dem auch Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) federführend beteiligt waren, hat nun erstmals ermittelt, welche Methode für Patienten mit unterschiedlichen Krankheitsbildern am besten geeignet ist, um die Durchblutung des Herzens zu messen. Die Ergebnisse...

Juli 2019

Urolithiasis: DGU aktualisiert S2k-Leitlinie

Urolithiasis: DGU aktualisiert S2k-Leitlinie
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Um die Behandlung von Harnsteinleiden in Klinik und Praxis zu unterstützen, hatte die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) schon 2008 eine erste ärztliche S2k-Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Metaphylaxe der Urolithiasis initiiert, die jetzt abermals aktualisiert worden ist. „Die DGU erweitert ihr Leitlinienprogramm konsequent und hält es mit regelmäßigen Updates kontinuierlich aktuell. Nun haben wir unter Federführung unseres Arbeitskreises Harnsteine der Akademie der Deutschen Urologen die Überarbeitung der Leitlinie zur...

Rückenschmerzen: S2k-Leitlinie „Spezifischer Kreuzschmerz“ digital zugänglich

Rückenschmerzen: S2k-Leitlinie „Spezifischer Kreuzschmerz“ digital zugänglich
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Ab sofort lässt sich die S2k-Leitlinie „Spezifischer Kreuzschmerz“ über das digitale Nachschlagewerk AMBOSS abrufen. Sie steht Ärzten damit online wie offline in Sekundenschnelle zur Verfügung. Die Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) ist unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) in Zusammenarbeit mit 13 weiteren medizinischen Fachgesellschaften sowie Berufsverbänden und Patientenvertretern entstanden.

Juni 2019

Lungenembolie: Ambulante Behandlung bei stabilen Patienten möglich

Lungenembolie: Ambulante Behandlung bei stabilen Patienten möglich
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In Deutschland erleiden immer mehr Menschen eine akute Lungenembolie. Mehr schwerkranke Patienten könnten von einer frühen Auflösung des Lungenthrombus mit einem Medikament profitieren. Für stabile Patienten, die einen Blutgerinnungshemmer erhalten, kommt eine frühe Entlassung in Betracht. 2 große Studien der Universitätsmedizin Mainz empfehlen neue Strategien im Krankenhaus und belegen die Wirksamkeit und Sicherheit der ambulanten Behandlung.

Lebenserhaltende Maßnahmen: Patientenwillen, Behandlungsverzicht, Therapielimitierung

Lebenserhaltende Maßnahmen: Patientenwillen, Behandlungsverzicht, Therapielimitierung
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Die Medizin bringt immer neue Möglichkeiten hervor, selbst todkranke und sehr alte Menschen am Leben zu erhalten. Doch am Lebensende entscheiden viele Betroffene und Angehörige anders: Bei 70% der Todesfälle auf einer Intensivstation geht ein Behandlungsverzicht oder eine Therapielimitierung voran. In diesem Spannungsfeld kommt dem Patientenwillen eine wachsende Bedeutung zu, wie die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) betont.

März 2019

Patientenpräferenz-Studien zeigen die Erwartungen an eine Diabetestherapie

Patientenpräferenz-Studien zeigen die Erwartungen an eine Diabetestherapie
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Wenn bei Menschen mit Typ-2-Diabetes der Beginn einer Injektionstherapie zur glykämischen Kontrolle ansteht, sind Arzt-Patienten-Gespräche besonders wichtig. Die Mehrheit der Patienten wünscht sich, ihre Therapie flexibel in den Alltag zu integrieren und eine möglichst geringe Anzahl von Injektionen. Eine entsprechende Option bietet die einmal wöchentliche, mit den ADA/EASD-Empfehlungen konforme, Injektionstherapie mit einem GLP-1-Rezeptor-Agonisten.

Therapeutische Eingriffe bei Vorhofflimmern oder venöser Thromboembolie: Geringere Blutungsinzidenz unter Edoxaban

Therapeutische Eingriffe bei Vorhofflimmern oder venöser Thromboembolie: Geringere Blutungsinzidenz unter Edoxaban
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Die Ergebnisse der EMIT-AF/VTE-Studie, einer prospektiven, nicht-interventionellen Studie zu oralem, einmal täglich einzunehmendem Edoxaban beim periinterventionellen Management von Patienten mit Vorhofflimmern (VHF) oder venöser Thromboembolie (VTE), die sich diagnostischen und/oder therapeutischen Eingriffen unterziehen müssen, liegen vor. Die Daten aus der Studie an 1.155 Patienten in 7 europäischen Ländern haben gezeigt, dass das periinterventionelle Management mit Edoxaban in der klinischen Routinepraxis mit einer geringen Blutungsinzidenz assoziiert war,...

Postpartale Depression: Erhöhtes Risiko für Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes

Postpartale Depression: Erhöhtes Risiko für Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes
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Bis zu 15% aller jungen Mütter entwickeln nach der Entbindung eine postpartale Depression (PPD), auch Wochenbett-Depression genannt. Im Gegensatz zu einem kurzzeitig anhaltenden „Baby-Blues“ birgt sie das Risiko für eine dauerhafte Depression oder für Bindungsstörungen zum Kind. Nun zeigt eine aktuelle Meta-Studie aus dem Journal „Diabetes Research and Clinical Practice“, dass Frauen mit einem Schwangerschaftsdiabetes (GDM) häufiger unter PPD leiden als Frauen ohne diese Stoffwechselerkrankung. Aufgrund des erhöhten Risikos empfiehlt...

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