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Medizin

Beiträge zum Thema: Polymedikation

Juli 2019

KHK: Nationale VersorgungsLeitlinie postuliert antianginöse Medikation an Komorbiditäten auszurichten

KHK: Nationale VersorgungsLeitlinie postuliert antianginöse Medikation an Komorbiditäten auszurichten
© Kenishirotie - stock.adobe.com

Bei der Behandlung der stabilen koronaren Herzerkrankung (KHK) wird ein patientenorientierter Behandlungsansatz immer wichtiger. Die im April veröffentlichte 5. Auflage der Nationalen VersorgungsLeitlinie (NVL) „Chronische KHK“ unterscheidet erstmals nicht mehr zwischen Medikamenten der ersten und zweiten Wahl zur symptomatischen Dauertherapie. Es wird empfohlen die Wahl der antianginösen Medikation an den Komorbiditäten des Patienten und den möglichen unerwünschten Wirkungen zu orientieren (1). Das ist ein deutlicher Schritt hin zu einer auf den...

Künstliche DNA kann Freisetzung von Wirkstoffen aus Medikamenten steuern

Künstliche DNA kann Freisetzung von Wirkstoffen aus Medikamenten steuern
© Gundolf Renze - stock.adobe.com

Ein Medikament mit 3 Wirkstoffen, die nacheinander zu festgelegten Zeitpunkten abgegeben werden – bislang nur eine Zukunftsvision, der ein Team der Technischen Universität München (TUM) jetzt aber ein gutes Stück nähergekommen ist. Durch eine Kombination aus Hydrogelen und künstlicher DNA lassen sich Nanopartikel unter körperähnlichen Bedingungen kontrolliert nacheinander freisetzen.

Juni 2019

Kardiovaskuläre Hochrisiko-Patienten mit Typ-2-Diabetes: Liraglutid verbessert kardiovaskuläre Prognose

Kardiovaskuläre Hochrisiko-Patienten mit Typ-2-Diabetes: Liraglutid verbessert kardiovaskuläre Prognose
© Kalinovskiy / Fotolia.com

Menschen mit Typ-2-Diabetes haben ein deutlich erhöhtes Risiko für mikro- und makrovaskuläre Komplikationen (1). Es ist anzunehmen, dass ein nicht unerheblicher Anteil der durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen bedingten Todesfälle auf einen Typ-2-Diabetes zurückzuführen ist (2). Zusätzlich zur Reduktion von HbA1c und Gewicht ist der GLP-1 Rezeptor-Agonist (RA) Liraglutid eine Option zur Verbesserung der kardiovaskulären Prognose. Bei kardiovaskulären Hochrisiko-Patienten mit Typ-2-Diabetes und hohem kardiovaskulärem Risiko zeigte der GLP-1 RA...

Schmerzpatienten: Wochenblister unterstützt Adhärenz

Schmerzpatienten: Wochenblister unterstützt Adhärenz
© yenneris - stock.adobe.com

Fast jeder zweite chronische Schmerzmittelpatient ist wider Erwarten nicht adhärent (1,2). Zur Unterstützung der Therapietreue von Schmerzpatienten, die nur mit Opioid-Analgetika ausreichend behandelt werden können, stehen nun Retardtabletten in Wochenblistern zur Verfügung. Bei festem Einnahmeschema von einer Tablette alle 12 Stunden reichen die neuen Packungsgrößen für exakt 2, 4 bzw. 6 Wochen. Auf die Blister aufgedruckte Tag-/Nacht-Symbole unterstützen den Patienten bei der regelmäßigen Einnahme. Auf diese Weise kann der Patient...

Hypertonie: Update zu Definition und Medikation

Hypertonie: Update zu Definition und Medikation
© Zerbor - stock.adobe.com

Ein Blutdruck von ≤ 130/80 mmHg ist das Therapieziel, das die aktuelle ESC/ESH-Leitlinie für die meisten Hypertonie-Patienten empfiehlt. In der Mehrzahl der Fälle kommt man nur mit einer 2- oder 3-fach Kombination so weit. Ein ACE-Hemmer (oder AT1-Blocker) plus ein Kalziumantagonist und/oder ein Diuretikum sind Substanzen der ersten Wahl. Fixkombinationen, die nur einmal täglich eingenommen werden müssen, unterstützen die Adhärenz der Patienten. Und immer gehört auch eine Lebensstiländerung zum Hypertonie-Management.

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