Mittwoch, 1. April 2020
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Medizin

Beiträge zum Thema: Prophylaxe

März 2020

Hämophilie A: Langzeitnutzen von Damoctocog alfa pegol bestätigt

Hämophilie A: Langzeitnutzen von Damoctocog alfa pegol bestätigt
© sommersby / Fotolia.com

Ergebnisse einer Analyse der laufenden Phase II/III PROTECT VIII-Extension-Studie (1) zeigen: Der rekombinante Faktor VIII Damoctocog alfa pegol; rFVIII (Jivi®) mit verlängerter Halbwertszeit bietet auch über einen langen Anwendungszeitraum von bis zu 5,4 Jahren wirksamen Blutungsschutz und ist gut verträglich in der Prophylaxe und Blutungsbehandlung von jugendlichen und erwachsenen Patienten mit schwerer Hämophilie A. Die Auswertung zeigt, dass sich die schon in der Hauptstudie (2) gezeigten, niedrigen jährlichen Blutungsraten (ABR) in der...

VTE: Enoxaparin-Biosimilar wirtschaftliche Alternative

VTE: Enoxaparin-Biosimilar wirtschaftliche Alternative
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Enoxaparin (BECAT®) ist zu 99% lieferbar, während die Lieferengpässe bei vielen Arzneimitteln derzeit deutschlandweit in der Kritik stehen. Zudem erweitert der Hersteller kontinuierlich das Angebot an Packungsgrößen von Enoxaparin. Inzwischen sind bis zu 5 Packungsgrößen in 5 Dosierungen von Enoxaparin im Handel. Zusätzlich zur kürzlich neu eingeführten anwenderfreundlichen Packungsgröße von 50 Stück Enoxaparin 4.000 I.E. werden im April 2020 weitere Packungsgrößen zu 20 und 50 Stück innerhalb der...

Rheuma: Beachtung der allgemeinen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen ausreichend

Rheuma: Beachtung der allgemeinen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen ausreichend
© Maridav - stock.adobe.com

COVID-19, die durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 verursachte Atemwegserkrankung, verläuft sehr unterschiedlich: von einer unbemerkten, weil symptomlosen Infektion über moderate Atemprobleme bis hin zu einem tödlichen Lungen- oder Multiorganversagen. Zu den vom Robert Koch Institut (RKI) zusammengestellten Risikogruppen für einen schweren Krankheitsverlauf zählen ältere Menschen, Raucher, Diabetiker und Personen mit Vorerkrankungen des Herzens, der Lunge oder der Niere. Aber auch Menschen mit aktiven entzündlich-rheumatischen Erkrankungen und...

SARS-CoV-2: Erste Versuchsperson erhält Impfstoff mRNA-1273

SARS-CoV-2: Erste Versuchsperson erhält Impfstoff mRNA-1273
© pict rider - stock.adobe.com

Der erste Teilnehmer an der Phase-I-Studie des mRNA-Impfstoffs (mRNA-1273) gegen das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) hat den Wirkstoff erhalten. Insgesamt 45 Testpersonen soll in den kommenden Wochen jeweils 2 Dosen von bis zu einem halben Milligramm gespritzt werden. Dieses Vorgehen des Pharmaunternehmens Moderna stellt einen Bruch mit den Grundsätzen der Pharmaforschung dar, da der Wirkstoff noch nicht an Versuchstieren erforscht wurde.

Empfehlungen zur intensivmedizinischen Betreuung von COVID-19-Patienten

Empfehlungen zur intensivmedizinischen Betreuung von COVID-19-Patienten
© xiefei - stock.adobe.com

Im Rahmen der COVID-19-Epidemie geht die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) von einem weiteren Anstieg an intensivpflichtigen Patienten aus. Bei der Behandlung dieser Patienten sind besondere Aspekte zu beachten. Unter Federführung der DGIIN haben Experten mehrerer Fachgesellschaften aktuelle Empfehlungen zur intensivmedizinischen Therapie von Patienten mit COVID-19 veröffentlicht.

Schlaganfall: Interventionelle Therapie trotz blutverdünnender Therapie möglich

Schlaganfall: Interventionelle Therapie trotz blutverdünnender Therapie möglich
© piyaphong - stock.adobe.com

Bei Schlaganfällen, die durch einen Gefäßverschluss der hirnversorgenden Gefäße durch einen Thrombus entstehen, muss das Gerinnsel so bald wie möglich durch eine medikamentöse Lyse oder eine Thrombektomie entfernt werden. Nur so kann das Absterben von Gehirnzellen verhindert werden. Manche Patienten stehen vor dem Schlaganfall jedoch wegen einer anderen Erkrankung unter einer gerinnungshemmenden Therapie, die im Prinzip das Blutungsrisiko bei medizinischen Eingriffen erhöhen kann. Eine Studie (1) zeigte nun, dass das Blutungsrisiko nach...

Hereditäres Angioödem: Verbesserte Lebensqualität unter Lanadelumab

Hereditäres Angioödem: Verbesserte Lebensqualität unter Lanadelumab
© Andrey Popov - stock.adobe.com

Seit Februar 2019 eröffnet die Prophylaxe mit Lanadelumab (Takhzyro®) Patienten ab 12 Jahren mit einem hereditären Angioödem (HAE) eine Chance auf lang anhaltende Attackenfreiheit (1-3). Bereits die Zulassungsstudie HELP zeigte dessen Potential, die Häufigkeit von Schwellungsattacken zu reduzieren und die Lebensqualität zu verbessern (1, 4). Auf dieser Basis hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) im August 2019 für Lanadelumab als erstem Wirkstoff in dieser Indikation einen beträchtlichen Zusatznutzen festgestellt (5). Konsistent mit der...

Arthrose: Erhöhtes Risiko durch Adipositas erblich

Arthrose: Erhöhtes Risiko durch Adipositas erblich
© psdesign1 / Fotolia.com

Fettleibigkeit gehört zu den wichtigsten Risikofaktoren für eine Arthrose. Neue Untersuchungen an Labormäusen zeigen, dass das Risiko auch in der nächsten Generation erhöht ist, selbst wenn die Nachkommen kein erhöhtes Körpergewicht haben. Die kürzlich in der Fachzeitschrift Arthritis & Rheumatology veröffentlichten Ergebnisse werfen nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) Fragen zu Krankheitsmechanismen und zukünftigen Vermeidungsstrategien auf.

Hämophilie A: Optimierung der Blutungskontrolle unter Emicizumab

Weniger Blutungen und weniger Belastungen in der Therapie sind wichtige Aspekte für Patienten mit Hämophilie A (1): Der bispezifische Antikörper Emicizumab (Hemlibra®) hat im umfangreichen HAVEN-Studienprogramm eine wirksame Blutungskontrolle sowie ein gutes Sicherheitsprofil mit einem anwenderfreundlichen, subkutanen Injektionsintervall von bis zu 4 Wochen gezeigt (2). Auf der 64. Jahrestagung der Gesellschaft für Thrombose und Hämostaseforschung (GTH) in Bremen bestätigen umfangreiche Real-World-Daten aus der Praxis aktuelle Studiendaten zur...

Schlaganfall: Mobile Stroke Units verbessern Chancen gravierend

Schlaganfall: Mobile Stroke Units verbessern Chancen gravierend
© Christian Schwier - stock.adobe.com

Die Akutversorgung von Schlaganfallpatienten ist in Deutschland im internationalen Vergleich schon auf einem sehr hohen Niveau – doch sie könnte noch weiter optimiert werden. Wenn vermehrt speziell ausgerüstete Krankenwagen – sogenannte Mobile Stroke Units – zum Einsatz kommen würden, könnte das die Behandlungsergebnisse noch erheblich verbessern. Laut einer aktuellen Studie traten bei Patienten, die direkt nach einem Schlaganfall in diesen technisch und personell speziell ausgerüsteten Einsatzfahrzeugen behandelt wurden, signifikant weniger...

Hämophilie: Verleihung des PHILOS-Preis

Hämophilie: Verleihung des PHILOS-Preis
© nobeastsofierce - stock.adobe.com

Unter den diesjährigen Gewinnern des PHILOS-Förderpreises im Rahmen der 64. Jahrestagung der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung e.V. (GTH) in Bremen ist die Interessengemeinschaft Hämophiler e.V. (IGH), die 3 der insgesamt 4 Preise erhält. Zum 8.Mal zeichnet Bayer mit dem insgesamt 20.000 Euro dotierten PHILOS-Förderpreis Wegbegleiter aus, die vorbildliche Betreuungsprojekte für Menschen mit Hämophilie initiieren. Die Preisgelder sollen die Umsetzung oder Weiterführung der Projekte ermöglichen und so...

Änderung Impfrecht: Ab 1. März dürfen alle Ärzte Schutzimpfungen durchführen

Änderung Impfrecht: Ab 1. März dürfen alle Ärzte Schutzimpfungen durchführen
© Eisenhans / Fotolia.com

Ab dem 1. März 2020 dürfen alle Ärzte Schutzimpfungen durchführen, und das unabhängig von ihrer fachärztlichen Tätigkeit (1). Ziel dieser Gesetzesänderung ist es, jeden Arztbesuch als Impfanlass nutzen zu können, um die Impfquoten zu verbessern. In Deutschland sind die Impfquoten gerade bei Risikogruppen wie Personen mit angeborenem oder erworbenem Immundefekt bzw. Immunsuppression erschreckend gering. Damit mehr Patienten geimpft werden, ist gerade bei immunsupprimierten Patienten eine enge Zusammenarbeit zwischen Haus- und Fachärzten...

Februar 2020

Darmkrebs: Exakte Therapieplanung schon im Frühstadium durch Endosonografie

Darmkrebs: Exakte Therapieplanung schon im Frühstadium durch Endosonografie
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Tückisch, gefährlich und häufig: Darmkrebs verursacht im frühen Stadium oft keine Symptome, ist jedoch bei Frauen in Deutschland die zweithäufigste und bei Männern die dritthäufigste Tumorerkrankung. Die Endosonographie spielt bei den Enddarmtumoren eine äußert wichtige Rolle, um das Tumorstadium exakt einzugrenzen und damit die notwendige Therapie gezielt zu planen. Bisher gelingt es nur der Endosonografie die Tumoreindringung in die Darmwand sicher zu bestimmen, darauf machen Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der...

Hämophilie: Selbstbestimmtes Leben – Filmreihe „Liberate Life on Tour“

Hämophilie: Selbstbestimmtes Leben – Filmreihe „Liberate Life on Tour“
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Die neue Filmreihe „Liberate Life on Tour“ von Sobi feierte im Rahmen der 64. Jahrestagung der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH) Premiere. Die Filme zeigen, dass Menschen mit Hämophilie ein selbstbestimmtes Leben führen können. Zentrale Voraussetzung ist ein sicherer Blutungs- und Gelenkschutz. Hierbei hat sich die individuelle Prophylaxe mit den Halbwertszeit-verlängerten Faktorpräparaten Efmoroctocog alfa (Elocta®) und Eftrenonacog alfa (Alprolix®) langfristig bewährt (1-10).

Typ-2-Diabetes: Prävention, Früherkennung und Behandlung

Typ-2-Diabetes: Prävention, Früherkennung und Behandlung
© Andrey Popov - stock.adobe.com

Am 7. und 8. Februar 2020 fand in München zum 9. Mal die Fortbildungsveranstaltung „Innere Medizin fachübergreifend – Diabetologie grenzenlos“ statt. Experten aus unterschiedlichsten medizinischen Fachgebieten präsentierten und diskutierten die aktuellen Entwicklungen auf dem Gebiet der Diabetologie und den damit verbundenen Erkrankungen. Die 2 Tage im Hotel Hilton Munich Park boten wieder eine umfassende Fortbildungsmöglichkeit für die tägliche Patientenversorgung in Klinik und Praxis.

Osteoporose: Schmerzreduktion und Vermeidung von Frakturen

Osteoporose: Schmerzreduktion und Vermeidung von Frakturen
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Mitte Januar hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ein Disease-Management-Programm (DMP) für Osteoporose-Patienten beschlossen. Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) begrüßt die Einführung eines strukturierten Behandlungsprogramms für Menschen, bei denen eine medikamentös behandlungsbedürftige Osteoporose diagnostiziert worden ist. Die Fachgesellschaft weist jedoch auf weiterhin bestehende Defizite bezüglich der Früherkennung hin, die für eine frühzeitige Behandlung bei Knochenschwund wichtig ist. Die DGE fordert...

HPV: Starker Anstieg der geimpften Jungen nach STIKO-Empfehlung

HPV: Starker Anstieg der geimpften Jungen nach STIKO-Empfehlung
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Erste Ergebnisse einer Datenbank-Analyse zeigten, dass die Anzahl der Jungen, die die erste HPV-Impfdosis erhalten haben, seit der Empfehlung durch die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut deutlich angestiegen ist: Mit etwas mehr als 51.000 ersten Impfdosen bis April 2019 lag die Anzahl auf vergleichbarem Niveau wie bei Mädchen (1). Seit Juni 2018 empfiehlt die STIKO die HPV-Impfung für Jungen analog zu Mädchen im Alter von 9-14 Jahren (Nachholimpfung bis zum Alter von 17 Jahren) (2, 3). Die Empfehlung zur HPV-Impfung für Mädchen besteht...

Behandlung und Prävention: Breit-neutralisierende Antikörper gegen HIV

Behandlung und Prävention: Breit-neutralisierende Antikörper gegen HIV
© Ezume Images - stock.adobe.com

Die Forschungsgruppe um Univ.-Prof. Dr. Florian Klein am Institut für Virologie der Uniklinik Köln und am Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) hat einen hocheffektiven Antikörper gegen HIV entdeckt. Während die Wirkung bisheriger Antikörper gegen HIV durch die Entwicklung viraler Resistenzen begrenzt wurde, kann der Antikörper namens 1-18 die Virusvermehrung anhaltend unterdrücken und hat somit ein großes Potenzial zur Prävention und Behandlung der HIV-Infektion.

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Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, pro Woche mindestens 2,5 Stunden an mäßig anstrengender Ausdaueraktivität sowie an mindestens zwei Tagen in der Woche muskelkräftigende Aktivitäten auszuführen. Laut Daten des Robert Koch-Instituts erreicht nur etwa ein Fünftel der Frauen (20,5%) und ein Viertel der Männer (24,7%) in Deutschland beide Empfehlungen. Mehr als die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung bewegt sich weniger als 2,5 Stunden pro Woche (1). Doch regelmäßige Bewegung schützt nicht nur vor Übergewicht...

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