Montag, 26. August 2019
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Medizin

Beiträge zum Thema: Prophylaxe

Mai 2019

Plötzlicher Herztod: Bundesweite Aufklärungskampagne der Herzstiftung

Plötzlicher Herztod: Bundesweite Aufklärungskampagne der Herzstiftung
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Unter dem Motto „Plötzlicher Herztod: Wie kann man sich davor schützen?“ stehen die bundesweiten Herzwochen vom 1. bis zum 30. November 2019 mit über 1.000 Veranstaltungen*. Jedes Jahr erleiden in Deutschland 65.000 Menschen einen plötzlichen Herztod, etwa 60.000 versterben daran. „Das müsste nicht sein, denn der plötzliche Herztod ist in aller Regel kein schicksalhaftes Ereignis, vor dem es kein Entkommen gibt“, betonte Prof. Dr. med. Dietrich Andresen, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung.

Seltene Erkrankung: abdominelle Beschwerden und rezidivierende Hautschwellungen deuten auf hereditäres Angioödem hin

Seltene Erkrankung: abdominelle Beschwerden und rezidivierende Hautschwellungen deuten auf hereditäres Angioödem hin
© crevis - stock.adobe.com

Plötzlich auftretende heftige Abdominalschmerzen sind möglicherweise Alarmzeichen für eine schwerwiegende Erkrankung. Trotz einer ausführlichen Differentialdiagnose wird nicht immer die Ursache gefunden. Die anhaltende Ungewissheit und die permanente Angst vor der nächsten Schmerzattacke belastet viele Patienten. Wird dann nach Jahren oder Jahrzehnten eine seltene Erkrankung diagnostiziert, z.B. das hereditäre Angioödem (HAE), sind viele Betroffene geradezu erleichtert. HAE ist eine seltene genetische Erkrankung, die durch plötzliche...

April 2019

Antikoagulation: Sicherheitsvorteile in der Schlaganfall-Prophylaxe mit Rivaroxaban

Antikoagulation: Sicherheitsvorteile in der Schlaganfall-Prophylaxe mit Rivaroxaban
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Als erste Real-world-Studie hat RELOADED nicht-Vitamin-K-abhängige orale Antikoagulanzien (NOAK) wie Rivaroxaban vs. Phenprocoumon bei Patienten mit nicht valvulärem Vorhofflimmern mit Fokus auf Ergebnissen zur Nierenfunktion untersucht. Die retrospektive Analyse deutscher Krankenkassendaten zeigt neben Sicherheitsvorteilen eine vergleichbare Effektivität von Rivaroxaban gegenüber Phenprocoumon bei besserem Erhalt der Nierenfunktion (1). Die Ergebnisse von RELOADED bestätigen die Daten der Phase-III-Studie ROCKET AF (2,3).

Hereditäre Transthyrethin-Amyloidose mit Polyneuropathie: Verzögerter Krankheitsverlauf durch frühzeitige Diagnose

Hereditäre Transthyrethin-Amyloidose mit Polyneuropathie: Verzögerter Krankheitsverlauf durch frühzeitige Diagnose
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Die hereditäre Transthyrethin-Amyloidose mit Polyneuropathie (hATTR-PN) ist eine seltene und irreversible neurodegenerative Erkrankung mit letalem Verlauf (1). Die seltene Erkrankung wird oft erst im fortgeschrittenen Stadium erkannt. Früh diagnostiziert kann sie z. B. durch eine orale Therapie mit Tafamidis (Vyndaqel®) behandelt und der Krankheitsverlauf verzögert werden (2,3). Die „Red Flags“ um eine hATTR-PN zu erkennen, erörterten Experten im Rahmen eines Symposiums von Pfizer bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für...

Gefäßverschluss: Risikogen verringert Aspirin-Wirkung

Gefäßverschluss: Risikogen verringert Aspirin-Wirkung
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Ein großes Problem nach dem Einsetzen eines Stents in ein Blutgefäß sind Gerinnsel, die den Stent erneut verstopfen. Vorbeugend erhalten die Patienten deshalb blutverdünnende Medikamente, unter anderem Aspirin. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) am Deutschen Herzzentrum München, Klinik an der Technischen Universität München (TUM) konnten nun zeigen, dass das Risikogen GUCY1A3 die blutgerinnungshemmende Wirkung von Aspirin verringert und die Wahrscheinlichkeit eines erneuten...

Personalisierte Therapien bei CED

Personalisierte Therapien bei CED
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Der Ruf nach einer personalisierten Medizin, der in nahezu allen medizinischen Fachgebieten immer lauter zu hören ist, macht auch vor den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen nicht Halt. Die Gastroenterologen versprechen sich davon eine höchst effektive und gleichzeitig gut verträgliche Therapie für jeden einzelnen Patienten. Der Weg dorthin ist anspruchsvoll, denn er erfordert intensive Grundlagenforschung in den Bereichen Pathophysiologie, Genetik und Immunologie. Denn klar ist: Trotz aller Innovationen in den vergangenen Jahren besteht noch immer ein...

Hämophilie: Förderung von Projekten zur Erhaltung und Verbesserung des Gelenkstatus

Die Faktor VIII-Prophylaxe ist in Deutschland aktueller Therapiestandard, um unter anderem die Gelenkgesundheit von Menschen mit Hämophilie bis ins hohe Alter zu erhalten. Doch Gelenkblutungen und Hämarthrosen schränken noch viele, auch junge Betroffene in ihrem Alltag ein. Bayer macht sich seit Jahren für die Verbesserung und den Erhalt der Gelenkgesundheit von Hämophilie-Patienten stark und sucht den Austausch mit Institutionen, um innovative Konzepte zur Erhaltung der Gelenkgesundheit weiter voranzutreiben. Zum Welthämophilietag am 17. April 2019 schreibt...

Hämophilie: rFVIIa auch bei Thrombastenie-Glanzmann-Patienten einsetzbar

Die Hämophilie-Behandlung wird durch neue Studienerkenntnisse und Praxiserfahrungen stetig optimiert. Dies gilt auch für die Präparate des Hämophilie-Spezialisten Novo Nordisk: den aktivierten rekombinanten Faktor VII (rFVIIa) NovoSeven®, den rekombinanten Faktor VIII (rVIII) NovoEight® sowie den langwirksamen rekombinanten Faktor IX (rFIX) Refixia®. Experten diskutierten hierzu neue Studiendaten und Real-world-Erfahrungen auf einem Symposium von Novo Nordisk anlässlich der 63. Jahrestagung der Gesellschaft für...

März 2019

Transplantation: Standards für psychosoziale Versorgung gefordert

Die Verpflanzung eines Organs findet immer in einer Krisensituation statt, die nicht nur den Körper, sondern auch die Psyche des Empfängers betrifft. Meist geht der Transplantation eine lange Phase schwerer Erkrankung voraus mit Klinikaufenthalten, Abhängigkeit von Maschinen, Ungewissheit und Todesangst. Unbehandelte psychische Probleme und andere ungünstige psychosoziale Faktoren, etwa unrealistische Erwartungen an den Eingriff, können mit der Grund sein, weshalb das transplantierte Organ abgestoßen wird. Wie Transplantatempfänger und Lebendorganspender...

Hämophilie A: App unterstützt Patienten-Adhärenz

Die Prophylaxe von Blutungen mit Faktor VIII bei Menschen mit Hämophilie A ist aktuell der Therapiestandard in Deutschland. Hierzu wird der Faktor VIII regelmäßig gespritzt, um eine Mindestkonzentration von Faktor VIII im Blut zu erhalten und so Blutungen möglichst effektiv vorzubeugen. Das setzt voraus, dass die Injektionen genau nach dem individuellen und zusammen mit dem behandelnden Arzt festgelegten Prophylaxeschema verabreicht werden. Im Alltagsstress kann dies jedoch für viele Patienten oder ihre Angehörigen eine Herausforderung darstellen.

Migräne: Versorgungssituation in Deutschland

Migräne: Versorgungssituation in Deutschland
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Mehr als 50 Millionen Menschen in Europa leiden an Migräne (1), die als ernstzunehmende neurologische Erkrankung immer noch unterdiagnostiziert ist. Aufgrund der stark belastenden Symptome wie Kopfschmerzattacken, Übelkeit, Licht- und Geräuschempfindlichkeit gehört Migräne zu den häufigsten 3 Gründen für ein Leben mit deutlichen Einschränkungen (2). Die Migräne kann unter bestimmten Konstellationen chronisch werden und daher sollten die Patienten neben einer guten Aufklärung eine adäquate Akuttherapie und eine entsprechende...

Migräne: Anti-CGRP-Antikörper zur Prophylaxe bei erwachsenen Patienten verfügbar

Migräne: Anti-CGRP-Antikörper zur Prophylaxe bei erwachsenen Patienten verfügbar
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Migräne ist mit einer Prävalenz von 10 bis 15% häufig und schränkt die Betroffenen stark ein. Bisher standen Antidepressiva, Antihypertensiva und Antikonvulsiva für die medikamentöse Prophylaxe zur Verfügung. Jedoch zeigt laut Dr. Astrid Gendolla, Essen, die Erfahrung, dass die Adhärenz mit weniger als 20% der Patienten, die die Medikamente nach einem Jahr noch einnehmen, eklatant schlecht ist. Anlass zur Hoffnung bieten nun die neuen Antikörper. Mit Galcanezumab ist ab sofort der erste Anti-CGRP-Antikörper in Deutschland verfügbar.

PHILOS-Förderpreis verliehen

Bayer hat anlässlich der 63. Jahrestagung der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung e.V. (GTH) in Berlin die Gewinner des mit insgesamt 20.000 Euro dotierten PHILOS-Förderpreises geehrt. Zum siebten Mal werden mit dem Award Wegbegleiter in der Hämophilie-Behandlung für ihr soziales Engagement und die Initiierung alltagsnaher Betreuungsprojekte ausgezeichnet. Mit den PHILOS-Preisgeldern will Bayer die Realisierung oder Fortsetzung der Projekte sichern und so Menschen mit Hämophilie im Umgang mit der seltenen Erkrankung unterstützen.

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