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Medizin

Beiträge zum Thema: Prophylaxe

Mai 2018

Antikoagulation mit Rivaroxaban auch bei Risikopatienten in zugelassenen Indikationen wirksam und sicher

Die Antikoagulation bei Patienten mit hohem thromboembolischem Risiko und Komorbiditäten stellt in der klinischen Praxis eine große Herausforderung dar. Insbesondere Patienten mit nicht valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) weisen neben einem höheren Alter häufig Begleiterkrankungen wie Niereninsuffizienz, Bluthochdruck oder eine koronare Herzerkrankung (KHK) auf, durch die sich das Risiko für thromboembolische Ereignisse deutlich erhöht (1). Der Faktor-Xa-Inhibitor Rivaroxaban (Xarelto®) verfügt über eine umfangreiche und...

Rekombinanter Gerinnungsfaktor IX bietet Menschen mit Hämophilie B neue Behandlungsperspektiven

Der rekombinante Faktor IX (rFIX), Nonacog beta pegol (Refixia®), ist für die Behandlung und Prophylaxe von Blutungen bei Patienten im Alter von 12 Jahren und älter mit Hämophilie B (angeborener Faktor-IX-Mangel) zugelassen (1). Die Glykopegylierung des rFIX in Refixia® bewirkt ein verändertes pharmakokinetisches (PK) Profil mit einer verlängerten Halbwertszeit (2). So werden mit der einmal wöchentlichen Injektion von Refixia® mittlere Faktor-IX-Talspiegel von 27,3% (3) vor der nächsten Injektion (1) erreicht,...

Personalisierte Prophylaxe bei Hämophilie mit Halbwertszeit-verlängertem Faktor VIII-Präparat

Therapiestandard bei der Behandlung von Hämophilie A-Patienten ist die prophylaktische Gabe von Faktor VIII (FVIII). myPKFiT ermöglicht seit dem Jahr 2014 eine personalisierte und somit optimierte Therapie mit dem bewährten rekombinanten FVIII-Präparat ADVATE® und ist nun auch für das neue Halbwertszeit-verlängerte FVIII-Präparat ADYNOVI® verfügbar. Die längere Verweildauer des Präparates auf der einen Seite und die optimierte Therapiesteuerung auf der anderen Seite können die Zahl der nötigen...

JOINT HEALTH fördert Projekte zur Gelenkgesundheit bei Hämophilie

JOINT HEALTH fördert Projekte zur Gelenkgesundheit bei Hämophilie
© wavebreak3 / Fotolia.com

Menschen mit schwerer Hämophilie A steht in Deutschland eine gute Prophylaxe zur Verfügung. Trotzdem leiden viele, selbst junge Patienten unter Gelenkblutungen und Hämarthrosen. Um die Lebensqualität von Hämophiliepatienten weiter zu verbessern, ist es wichtig, Maßnahmen zum Erhalt der Gelenkgesundheit kontinuierlich zu optimieren. Mit dem Spendenprogramm JOINT HEALTH werden Hämophiliezentren und Kliniken gefördert, die innovative Maßnahmen zum Erhalt und zur Verbesserung des Gelenkstatus ihrer Patienten initiieren oder weiterentwickeln.

Meningokokken-Prävention: Nachholbedarf beim Impfschutz und der ärztlichen Beratung

Meningokokken-Prävention: Nachholbedarf beim Impfschutz und der ärztlichen Beratung
© Alexander Raths / Fotolia.com

„In den vergangenen Wochen haben wir mehrere Meningokokken-Fälle in Deutschland gesehen, teilweise mit tragischem Ausgang. Das sollte uns verdeutlichen, dass wir es mit einer auch hierzulande relevanten Erkrankung zu tun haben“, betonte Prof. Dr. Tino Schwarz, Chefarzt des Zentrallabors und Impfzentrums am Klinikum Würzburg Mitte, Standort Juliusspital, im Rahmen einer Fachpressekonferenz von Pfizer. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Meningokokken-Infektionen in Deutschland in den Wintermonaten 2017/2018 um rund ein Drittel an (1). Nach einem ersten...

April 2018

Emicizumab bei Hämophilie A und Inhibitoren gegen Faktor VIII zeigt hohe Wirksamkeit

Seit Ende Februar 2018 ist Emicizumab (Hemlibra®▼) für die prophylaktische Behandlung von Patienten mit Hämophilie A und Inhibitoren gegen Faktor VIII zugelassen (1). Der von Roche und Chugai entwickelte bispezifische Antikörper steht nicht nur medizinisch für einen Paradigmenwechsel – die einmal wöchentliche Therapie ist zudem wirtschaftlicher als die bisherigen Standardtherapien für die Prophylaxe. Im Rahmen einer Veranstaltung von Roche in Berlin anlässlich des Welt-Hämophilie-Tages wurden aktuelle Chancen und...

Embolieprophylaxe bei Vorhofflimmern: Orale Antikoagulation nach patientenindividuellen Kriterien auswählen

Embolieprophylaxe bei Vorhofflimmern: Orale Antikoagulation nach patientenindividuellen Kriterien auswählen
© megaflopp / Fotolia.com

Die Wahl eines passenden oralen Antikoagulans ist immer auch eine Gratwanderung zwischen einer ausreichenden Embolieprophylaxe und dem individuellen Blutungsrisiko des Patienten. Aktuelle Studienergebnisse sowie Leitlinienempfehlungen sollten daher mit Blick auf eine optimale Patientenversorgung intensiv geprüft werden – denn nicht jeder Patient ist beispielsweise für eine Therapie mit nicht-Vitamin-K-abhängigen oralen Antikoagulanzien (NOAK) geeignet. Welches Präparat für wen das Richtige ist und welche Faktoren bei der Therapiewahl beachtet werden...

März 2018

Perspektiven für die Behandlung der Hämophilie A mit Inhibitoren durch Emicizumab

Ende Februar 2018 erfolgte die Zulassung von Emicizumab (Hemlibra®▼) für die Routine-Prophylaxe von Blutungen bei Menschen mit Hämophilie A und Inhibitoren gegen den Gerinnungsfaktor VIII (FVIII) für alle Altersgruppen. Bei einer Presseveranstaltung stellten Prof. Dr. Johannes Oldenburg und Dr. Carmen Escuriola Ettingshausen die neue Behandlungsoption vor: Sie berichteten über zulassungsrelevante Studienergebnisse und die ersten Behandlungserfahrungen mit dem monoklonalen, bispezifischen Antikörper. „Hemlibra®▼ wird die...

Osteoporose: Der hochbetagte Patient ist immer ein Risikopatient

Im Rahmen des Kongresses OSTEOLOGIE 2018 des DVO (Dachverband Osteologie e. V.) wurde die neue DVO-Leitlinie zur Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Osteoporose bei postmenopausalen Frauen und bei Männern vorgestellt (1). Die Inhalte dieser methodisch hochwertigen Leitlinie sollen auch in ein künftiges Disease-Management-Programm (DMP) Osteoporose einfließen. Fest verankert ist nun der RANK-Ligand-Inhibitor Denosumab (Prolia®) – auch zur Behandlung von Männern mit Osteoporose. Um Stürze zu vermeiden und um die Muskelkraft und Koordination...

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