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Medizin

Beiträge zum Thema: SARS-CoV-2

April 2021

Multidimensionaler Blick auf das Coronavirus: Analyse von Protein-Interaktionen als Weg zu neuen Wirkstoffen

Was genau geschieht, wenn das Coronavirus SARS-CoV-2 eine Zelle infiziert? Im Fachmagazin „Nature“ zeichnet ein Team der Technischen Universität München (TUM) und des Max-Planck-Instituts für Biochemie ein besonders genaues Bild. Erstmals wurde die Interaktion zwischen Virus und Zelle auf 5 Ebenen parallel dokumentiert. Dieses Wissen hilft, das Virus besser zu verstehen und Ansatzpunkte für neue Medikamente zu finden.

COVID-19: Erster Patient erhält Medikation in Phase-II-Studie RESPIRE

COVID-19: Erster Patient erhält Medikation in Phase-II-Studie RESPIRE
© Romolo Tavani - stock.adobe.com

Das biopharmazeutische Unternehmen Atriva Therapeutics gab bekannt, dass der erste Patient in seine klinische Phase II-Studie RESPIRE gegen COVID-19 eingeschlossen wurde. Die erste Verabreichung der Studienmedikation (MEK-Inhibitor ATR-002 bzw. Placebo) erfolgte an der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Infektiologie und Pneumologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin unter Leitung des Stellvertretenden Klinikdirektors Univ.-Prof. Dr. med. Martin Witzenrath.

Hospitalisierte COVID-19-Patienten unter Low-Flow-Sauerstoffgabe: Niedrigere Mortalität unter Remdesivir

Hospitalisierte COVID-19-Patienten unter Low-Flow-Sauerstoffgabe: Niedrigere Mortalität unter Remdesivir
© Halfpoint - stock.adobe.com

„Rückblickend war die erste COVID-19-Welle im Frühjahr 2020 vergleichsweise flach. Ihr folgten in der zweiten Welle hohe Raten an SARS-CoV-2-Infizierten, beatmeten Patienten und belegten Intensivbetten. Nach einem Rückgang des Infektionsgeschehens im Januar und Februar 2021 steht Deutschland Mitte April in der dritten Welle“, fasste Prof. Dr. Christoph Sarrazin, Wiesbaden, den Status Quo der Pandemie zusammen und ergänzte: „Aktuell breiten sich in Deutschland mutierte SARS-CoV-2-Viren aus – insbesondere die „britische“ Mutante...

Neurokognitive Defizite nach COVID: Funktionsstörung der Hirnrinde ursächlich

Neurokognitive Defizite nach COVID: Funktionsstörung der Hirnrinde ursächlich
© peterschreiber.media - stock.adobe.com

Mit Abklingen der akuten Phase einer SARS-CoV-2-Infektion leiden viele Patienten unter neurologisch-kognitiven Defiziten. Eine Studie (1) konnte nun mit einer speziellen Bildgebungstechnik, der 18FDG-PET (18F))Fluordesoxyglucose-Positronenemmissions-Tomografie), eine Verminderung des Glukosestoffwechsels im Gehirn nachweisen, die mit solchen neurokognitiven Defiziten assoziiert ist. Die Arbeitsgruppe publizierte auch Ergebnisse eines Follow-ups (2) von 8 Patienten der Originalstudie. Hier zeigte sich im Verlauf eine signifikante Besserung der Kognition sowie eine weitgehende Normalisierung...

SARS-CoV-2-Infektionen bei Kindern: Kein überproportionaler Anstieg

SARS-CoV-2-Infektionen bei Kindern: Kein überproportionaler Anstieg
© alphaspirit - stock.adobe.com

Das Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlicht wöchentlich aktuelle Zahlen zu COVID-19-Infektionszahlen, SARS-CoV-2-PCR-Testzahlen und Anteil der positiven Ergebnisse der PCR-Teste in unterschiedlichen Altersgruppen. Seit der Kalenderwoche 6 (08.02.-14.02.) bis 12 (22.03.-28.03.) ist die 7-Tage-Inzidenz bei Kindern bis zum Alter von 14 Jahren im Vergleich zur Gesamtbevölkerung deutlich angestiegen. Trotzdem steigen die Zahlen aber nicht überproportional.

SARS-CoV-2: Ursache für Vermehrung in den oberen Atemwegen

SARS-CoV-2: Ursache für Vermehrung in den oberen Atemwegen
© WindyNight - stock.adobe.com

Was passiert in unseren Atemwegen nach einer Infektion mit SARS-CoV-2? Berner Forschende des Instituts für Infektionskrankheiten (IFIK) der Universität Bern und des eidgenössischen Instituts für Virologie und Immunologie (IVI) konnten aufzeigen, wie sich das Virus in den Atemwegen vermehrt und wie die dortige angeborene Immunantwort reagiert. Die Erkenntnisse können dazu dienen, antivirale Medikamente und präventive Maßnahmen zu entwickeln.

BioNTech/Pfizer-Impfstoff: Wirksamkeit bis zu 6 Monate nach Zweitimpfung

BioNTech/Pfizer-Impfstoff: Wirksamkeit bis zu 6 Monate nach Zweitimpfung
© cherryandbees - stock.adobe.com

Pfizer und BioNTech haben bekanntgegeben, dass eine weitere Datenanalyse nach 927 bestätigten, symptomatischen COVID-19-Fällen in ihrer Zulassungsstudie stattgefunden hat. Die zusätzlichen Daten, die bis zum 13. März 2021 erhoben wurden, zeigen, dass der Pfizer-BioNTech COVID-19-Impfstoff BNT162b2 7 Tage bis 6 Monate nach der zweiten Impfdosis mit einer Wirksamkeit von 91,3% vor einer COVID-19-Erkrankung schützt. Des Weiteren beugte der Impfstoff mit einer 100%igen Wirksamkeit einem schweren Verlauf gemäß den Richtlinien des U.S. Centers for Disease...

Post-COVID-Syndrom: Fachübergreifende Rehabilitationskonzepte

Post-COVID-Syndrom: Fachübergreifende Rehabilitationskonzepte
@ MEDICLIN

Die Langzeitfolgen einer COVID-Erkrankung können fast jede Stelle des Körpers betreffen – fast sämtliche Körperteile, Systeme und Organe können in Folge dieser Erkrankung Schäden aufweisen. Die Komplexität des Krankheitsbildes des sogenannten Post- oder Long-COVID-Syndroms stellt Mediziner daher vor besondere Herausforderungen. Gefragt sind fachübergreifende Konzepte, die die Gesamtheit aller Symptome berücksichtigen.

Chirurgen fordern: Vor dem Eingriff gegen COVID-19 impfen, bei SARS-CoV-2-Infektion Eingriff verschieben

Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus, die sich kurz vor oder nach einer Operation ereignen, führen zu einem deutlichen Anstieg postoperativer Komplikationen und Todesfälle. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der internationalen COVIDSurg Collaborative, einer von Wissenschaftlern der University of Birmingham ins Leben gerufenen weltweiten Forschungskooperation. Demzufolge erhöht eine Covid-19-Infektion das Sterberisiko von frisch Operierten um das 4- bis 8-Fache - abhängig von ihrem Alter und der Art der Operation. Angesichts dieses Anstiegs plädiert die Deutsche...

BioNTech/Pfizer-Impfstoff: Sehr hohe Antikörperantwort bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren

Pfizer und BioNTech gaben heute bekannt, dass der COVID-19-Impfstoff BNT162b2 von BioNTech und Pfizer sehr hohe Antikörperantworten bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren, mit oder ohne vorherige Anzeichen einer SARS-CoV-2-Infektion, zeigte. Die Antiköperantworten der untersuchten Jugendlichen übertrafen die robusten Antikörperantworten, die zuvor bei 16- bis 25-jährigen geimpften Erwachsenen beobachtet wurden. Der Impfstoff wurde gut vertragen und wies eine 100 %ige Wirksamkeit gegen COVID-19 auf. Die Ergebnisse stammen aus einer zulassungsrelevanten...

Verbesserter PCR-Test identifiziert kritische SARS-CoV-2-Mutationen

Der erste GSD NovaType RT-PCR-Kit wurde im Februar 2021 auf den Markt gebracht. Dieser Test führte umgehend zur Unterstützung der Gesundheitsbehörden: Varianten bei mehr als 100.000 Covid-positiven Patienten in ganz Europa konnten erkannt werden. Der neue GSD NovaType II-Kit kann nun auch die Mutationen N501Y und E484K, die den meisten VOCs gemeinsam sind, sowie die K417N (spezifisch für B.1.351, die erstmals in Südafrika identifiziert wurde) mit einer hohen Sensitivität nachweisen.

COVID-19-Patienten: Positive Topline-Daten zu Bamlanivimab und VIR-7831

In der erweiterten Phase-II-Studie BLAZE-4 Studie werden erwachsene COVID-19-Patienten mit geringem bis mittlerem Risiko für die Entwicklung einer schweren COVID-19-Erkrankung untersucht. Die Ergebnisse zeigten, dass das Prüfpräparat Bamlanivimab (LY-CoV555) 700 mg in Kombination mit VIR-7831 (auch bekannt als GSK4182136) 500 mg zu einer relativen Reduktion der anhaltend hohen Viruslast (> 5,27; Zyklusschwellenwert < 27,5) an Tag 7 um 70% (p<0,001) im Vergleich zu Placebo führte. Damit wurde der primäre Endpunkt erreicht. Darüber hinaus zeigte...

März 2021

Gesellschaft für Gefäßchirurgie rät zu Corona-Impfung vor größeren Eingriffen

Operationen an der Aorta, die Ausschaltung von Aneurysmen, die Wiederherstellung der Durchblutung an Körper- oder Beinschlagadern oder die Amputation von Extremitäten, die durch schwere Durchblutungsstörungen geschädigt sind – all dies sind operative Eingriffe, die während der COVID-19-Pandemie mit besonders hohen Risiken verbunden sind. Denn eine SARS-CoV-2-Infektion verläuft bei akut gefäßchirurgisch behandelten Patienten in auffallend vielen Fällen tödlich, so ein Ergebnis der internationalen COVER-Studie zur Versorgung...

Transfusionsmediziner finden Ursache für Hirnvenenthrombosen

Bei einer Impfung gegen das SARS-CoV-2-Virus kommt es zu Reaktionen des Immunsystems. In sehr seltenen Fällen können dabei Komplikationen entstehen, wie beispielsweise Thrombosen. Experten der Deutschen Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie e.V. (DGTI) haben herausgefunden, warum es zu solchen Reaktionen kommt und wie diese behandelt werden können. Die Fachgesellschaft bewertet diese Ergebnisse als einen Meilenstein für die Bewältigung der Corona-Pandemie.

EMA empfiehlt weiterhin Einsatz des AstraZeneca-Impfstoffs – allerdings mit Warnhinweis

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© Feydzhet Shabanov - stock.adobe.com

Nach dem Stopp von Corona-Impfungen mit dem Präparat von AstraZeneca in Deutschland und anderen Ländern hat die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) seine Sicherheit bekräftigt. Allerdings werde in den Hinweisen eine extra Warnung vor möglichen seltenen Fällen von Thrombosen in Hirnvenen hinzugefügt. Das teilte die EMA nach einer Sondersitzung des Sicherheitsausschusses mit. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) äußerte sich zunächst noch nicht zum weiteren Vorgehen.

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