Mittwoch, 18. September 2019
Navigation öffnen

Medizin

Beiträge zum Thema: Schmerz

Juli 2012

Neuropathie: Unter retardiertem Oxycodon/Naloxon weniger opioidtypische Nebenwirkungen und Verbesserung der Lebensqualität

Eine prospektive, multizentrische Beobachtungsstudie hat gezeigt, dass die Fixkombination aus retardiertem Oxycodon/Naloxon (Targin®) bei neuropathischen Schmerzen wirksam und verträglich ist (1), so Dr. Uwe Junker, Remscheid. 1.488 Patienten mit neuropathischen Schmerzen verschiedener Genese erfuhren innerhalb von vier Wochen unabhängig von der Vormedikation eine signifikante Schmerzreduktion. Neben einer signifikanten Verbesserung der Darmfunktion gingen auch abdominelle Schmerzen, Übelkeit sowie Erbrechen und Schwindel nach der Einstellung auf retardiertes...

Nach Operation Schmerzen wirkungsvoll verhindern und gleichzeitig die Beweglichkeit erhalten

Nach einer Operation den Patienten schmerzfrei und beweglich halten: Trotz aller Fortschritte ist das für die Medizin noch immer eine Herausforderung. Einen innovativen Ansatz auf diesem Gebiet beschreiben jetzt Wissenschaftler aus Würzburg, Berlin, Jena und Erlangen. Ein älterer Patient hat ein künstliches Kniegelenk eingesetzt bekommen. Nach dem Eingriff injizieren ihm die Ärzte gegen die Schmerzen ein Lokalanästhetikum. Es blockiert die schmerzleitenden Nervenfasern im Operationsgebiet und lindert so die Beschwerden. Allerdings legt das Medikament...

Juni 2012

Paradigmenwechsel in der Therapie chronischer Schmerzen: Tapentadol zeigt europaweit Erfolge

Schmerztherapie in Europa – ein Bild mit vielen Gesichtern. Unterschiedliche nationale Rahmenbedingungen machen einheitliche Standards bisher unmöglich. Sowohl Schmerztherapeuten als auch Gesundheitsexperten aus der Politik haben es sich zum Ziel gesetzt, mehr Transparenz bezüglich der Versorgung zu erlangen, um moderne Therapieansätze zu etablieren. Mit Tapentadol (Palexia® retard) ist in einigen Ländern ein Analgetikum mit einem besonderen Wirkmechanismus (MOR-NRI) verfügbar, der bisher in einem Molekül einzigartig ist:...

Schmerzmanagement bei Senioren und Hochaltrigen: Besonderheiten einer Patientenklientel

Welche Schmerz-Assessment-Instrumente und therapeutischen Interventionen berücksichtigen die altersbedingten Veränderungen bei Senioren? Und: Warum ist es wichtig neben Pharmakokinetik und -dynamik sowie abnehmender renaler Eliminationsleistung auch auf das pharmakokinetische Interaktionspotential des gewählten Schmerzpräparats zu achten? Diesen und weiteren Fragen widmeten sich unter dem Motto „Der verschwiegene Schmerz“ die Vorträge und Workshops auf dem Zukunftsforum Schmerz von Janssen. Dabei zeigte sich, dass bereits durch die Auswahl eines...

Mai 2012

Vermindertes Schmerzempfinden durch mentale Ablenkung: Beteiligung eines Mechanismus im Rückenmark

Ablenkung kann das Schmerzempfinden schwächen – dieses Phänomen ist seit langem bekannt. Wissenschaftler des Instituts für Systemische Neurowissenschaften am Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf (UKE) können jetzt durch eine Studie belegen, dass dies kein rein psychologischer Vorgang ist, sondern auf einem Mechanismus basiert, der bereits auf Rückenmarksniveau einsetzt. Die Ergebnisse ihrer Arbeit wurden im renommierten Wissenschaftsjournal „Current Biology“ veröffentlicht.

NachwuchsFörderPreis Schmerz von Janssen zum fünften Mal verliehen

Auf dem Gebiet der chronischen und postoperativen Schmerztherapie erhielten in diesem Jahr drei aufstrebende Nachwuchswissenschaftler − Dr. Christine Meyer-Frießem, Bochum, Dr. Yevgen Mikhlin, Coppenbrügge, und Dr. Harald Rief, Heidelberg − den begehrten NachwuchsFörderPreis Schmerz. Zusammen mit dem pharmazeutischen Unternehmen Janssen-Cilag GmbH zeichnete ein hochkarätiges Kuratorium die zukunftsweisendsten Forschungsprojekte junger Wissenschaftler in diesem Bereich aus.

Studie über Patienten mit Rücken- und Schulterschmerzen: Chronische Schmerzen beeinflussen die Wahrnehmung von Bewegungen

Patienten mit chronischen Rücken- oder Schulterschmerzen sehen ihre Umwelt mit anderen Augen als gesunde Menschen – zumindest wenn es um ihre schmerzenden Körperteile geht. Darauf deutet die Studie eines interdisziplinären Teams von Wissenschaftlern aus Münster und Jena hin, die in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins "PAIN" veröffentlicht ist. Demnach wirken sich chronische Schmerzen nicht nur auf die Körper der betroffenen Patienten aus. Sie können auch beeinflussen, wie Schmerzpatienten die Bewegungen wahrnehmen, die sie bei anderen beobachten: Das Urteilsvermögen der Betroffenen...

Rolle von Geschlechtshormonen für die Schmerzsensibilität

Für ihre Forschungen zur Rolle weiblicher Geschlechtshormone bei der Entstehung chronischer Schmerzen wurde Dr. Christine Meyer-Frießem vom Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil mit dem diesjährigen Nachwuchsförderpreis Schmerz der Firma Janssen ausgezeichnet. Die Anästhesistin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Klinik für Anästhesiologie, Intensiv-, Palliativ- und Schmerzmedizin belegte den ersten Platz und erhielt einen Geldpreis in Höhe von 5.000 Euro. Mit den Plätzen zwei und drei wurden Dr. Yevgen Mikhlin, Lindenbrunn, und Dr. Harald Rief, Heidelberg,...

  ...  
Weiter

Das könnte Sie auch interessieren

Wie ändert sich die Wahrnehmung im Alter?

Wie ändert sich die Wahrnehmung im Alter?
© Universitätsklinikum Jena / fotolia.com

Im Gedächtniszentrum am Universitätsklinikum Jena untersuchen und behandeln Ärzte, Neuropsychologen und Ergotherapeuten Patienten mit dem Verdacht einer beginnenden Demenzerkrankung. Sie erforschen, wie sich Wahrnehmung und Aufmerksamkeit im Alter verändern und worin sich diese Veränderungen beim gesunden Altern und der beginnenden Demenz unterscheiden. Ihr Ziel ist die frühzeitige Identifikation von Patienten mit einem erhöhten Risiko für eine Demenz, um deren Entwicklung bestmöglich entgegen wirken zu können.

Weltnierentag 2017: Übergewicht geht an die Nieren!

Weltnierentag 2017: Übergewicht geht an die Nieren!
© pixologic / Fotolia.com

Am 09. März ist Weltnierentag: Ziel des weltweiten Aktionstags ist es, die Prävention von Nierenerkrankungen in den Vordergrund zu stellen. Derzeit sind über 100.000 Menschen in Deutschland auf ein Nierenersatzverfahren - Dialyse oder Transplantation – angewiesen. Ein Nierenversagen kann grundsätzlich jeden treffen, besonders gefährdet sind allerdings Menschen mit Übergewicht. Die Zahl der durch Übergewicht verursachten Nierengewebsschäden hat sich in den vergangenen 30 Jahren bereits verzehnfacht!

13 Prozent der Deutschen glauben, Rheuma sei eine Krankheit des Alters

13 Prozent der Deutschen glauben, Rheuma sei eine Krankheit des Alters
© wavebreak3 / fotolia.com

Rheuma ist keine Frage des Alters Rheumatoide Arthritis ist eine von mehr als 200 verschiedenen Rheuma-Erkrankungen Welt-Rheuma-Tag am 12. Oktober   Mehr als jeder Zehnte glaubt, Rheuma sei eine altersbedingte Krankheit, die einfach hingenommen werden müsste (1). Das ergab eine repräsentative Umfrage unter 1.000 Deutschen anläßlich des Welt-Rheuma-Tages am 12. Oktober im Auftrag des Biotechnologie-Unternehmens Amgen. Dabei kann die Erkrankung in jedem Lebensalter auftreten. Auch viele junge Menschen erkranken an Rheuma: Rund 20.000 Kinder und...

Rückenfit an der frischen Luft

Rückenfit an der frischen Luft
© AGR/BdR

Zum 17. Mal findet am 15. März 2018 der Tag der Rückengesundheit statt. Das diesjährige Motto „Rückenfit an der frischen Luft“ möchte dazu motivieren, sich mehr in der Natur zu bewegen und sportliche Aktivitäten im Freien zu genießen. Frische Luft belebt Körper und Geist und Tageslicht sorgt zusätzlich für gute Laune. Initiiert und organisiert wird der Aktionstag von der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. und dem Bundesverband deutscher Rückenschulen (BdR) e. V. Rund um den 15. März finden bundesweit zahlreiche...

Häufiger Sauna-Besuch senkt Schlaganfallrisiko

Häufiger Sauna-Besuch senkt Schlaganfallrisiko
© BillionPhotos.com / fotolia.com

Gute Nachrichten für alle, die das ganze Jahr über in die Sauna gehen: Wer mehrmals wöchentlich sauniert, kann das Schlaganfallrisiko um bis zu 61 Prozent senken. Zu diesem Ergebnis kommen ForscherInnen der Medizin Uni Innsbruck und der Universität Ostfinnland in einer gemeinsamen Studie, die das Sauna-Verhalten von über 1.600 Männern und Frauen unter die Lupe genommen hat. Das renommierte Fachjournal Neurology berichtet.