Dienstag, 26. Mai 2020
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Medizin

Beiträge zum Thema: Schmerz

Januar 2020

Hypoglykämie: Nasales Glukagon ab März verfügbar

Hypoglykämie: Nasales Glukagon ab März verfügbar
© neirfy - stock.adobe.com

Schwere Hypoglykämien bei Patienten mit Diabetes mellitus sind glücklicherweise selten geworden – aber das Risiko ist nicht Null. Wie Prof. Dr. Karin Lange, Hannover, ausführte, können Hypoglykämien in allen HbA1c-Bereichen auftreten. Für den Fall, dass ein Patient in einer schweren Unterzuckerung keinen Fruchtsaft oder Traubenzucker mehr zu sich nehmen kann, gibt es Glukagon als Notfallmedikament bereits seit den 1990er Jahren. Diabetes-Patienten mit klinisch relevantem Hypoglykämierisiko bekommen es verschrieben, sodass ein Dritter es...

HIV: Langanhaltende Wirksamkeit von Doravirin

HIV: Langanhaltende Wirksamkeit von Doravirin
© psdesign1 / Fotolia.com

Der NNRTI* Doravirin (DOR) ist sowohl als Einzeltablette (Pifeltro®) in Kombination mit anderen antiretroviralen Medikamenten als auch als Fixdosiskombination (Delstrigo®) zusammen in einer Tablette mit den beiden NRTIs** Tenofovirdisoproxilfumarat und Lamivudin (DOR/TDF/3TC) zur HIV-Behandlung zugelassen (1, 2). Basis der Zulassung waren unter anderem auch die 48-Wochen-Daten der Phase-III-Studie DRIVE-FORWARD, in der bei therapienaiven HIV-Patienten die Wirksamkeit und Verträglichkeit von DOR mit dem Ritonavir-geboosterten PI*** Darunavir (DRV/r)...

Narkolepsie / Tagesschläfrigkeit / Obstruktive Schlafapnoe: EU-Zulassung für Solriamfetol

Narkolepsie / Tagesschläfrigkeit / Obstruktive Schlafapnoe: EU-Zulassung für Solriamfetol
© Jenny Sturm / Fotolia.com

Jazz Pharmaceuticals hat bekanntgegeben, dass die Europäische Kommission die Zulassung für Solriamfetol (Sunosi®) zur Verbesserung der Wachheit und zur Reduktion übermäßiger Schläfrigkeit während des Tages (Exzessive Tagesschläfrigkeit, Excessive Daytime Sleepiness, EDS) bei Erwachsenen mit Narkolepsie (mit oder ohne Kataplexie) oder Obstruktiver Schlafapnoe (Obstructive Sleep Apnea, OSA) erteilt hat. Es ist indiziert bei Patienten, deren EDS durch die primäre OSA-Therapie, wie beispielsweise den kontinuierlichen positiven...

Rückenmarksverletzung: Stammzelltherapie zur Verbesserung der motorischen und Sinnesfunktion

Rückenmarksverletzung: Stammzelltherapie zur Verbesserung der motorischen und Sinnesfunktion
© Dr. N. Lange - stock.adobe.com

Stammzellen, die aus dem eigenen Fett eines Patienten gewonnen werden, bieten einen Schritt in Richtung Verbesserung — nicht nur Stabilisierung — der motorischen und Sinnesfunktionen von Menschen mit Rückenmarkverletzungen, zeigt eine frühe Forschung von Mayo Clinic. Ein klinischer Versuch umfasste 10 Erwachsene zur Behandlung der Lähmung aufgrund einer traumatischen Rückenmarkverletzung. Nach einer Stammzelleninjektion zeigte der erste Patient eine Verbesserung der motorischen und Sinnesfunktionen, und es traten gemäß einem in Mayo Clinic...

Chronische inflammatorische demyelinisierende Polyneuropathie: Gute Wirksamkeit von SCIg in Erhaltungstherapie

Chronische inflammatorische demyelinisierende Polyneuropathie: Gute Wirksamkeit von SCIg in Erhaltungstherapie
© Sebastian Kaulitzki - stock.adobe.com

Die chronische inflammatorische demyelinisierende Polyneuropathie (CIDP) sollte so früh wie möglich diagnostiziert werden, um rechtzeitig eine adäquate Behandlung einleiten zu können. Nur so lassen sich irreversible Schädigungen der Axone vermeiden. Zur Erhaltungstherapie steht CIDP-Patienten, die bereits auf intravenöses Immunglobulin (IVIg) angesprochen haben, seit 1,5 Jahren alternativ das erste und einzige subkutane Immunglobulin (SCIg, Hizentra®) zur Verfügung. Die ersten Real-Life-Erfahrungen, die jetzt bei einer Veranstaltung von CSL...

Opioidinduzierte Obstipation: DGS veröffentlicht Thesenpapier

Opioidinduzierte Obstipation: DGS veröffentlicht Thesenpapier
© CLIPAREA.com - Fotolia

Anlässlich des Innovationsforums Schmerzmedizin hat die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) ein Thesenpapier zum Umgang mit opioidinduzierter Obstipation (OIC) herausgegeben. Die darin enthaltenen 10 Thesen beruhen auf der PraxisLeitlinie  zum gleichen Thema und sollen das Bewusstsein für OIC erhöhen, die Diagnostik vereinfachen, die Umsetzung effektiver Behandlungen erleichtern und so die Versorgung chronischer Schmerzpatienten verbessern. Die Autoren, PD Dr. med. Michael A. Überall, Vizepräsident der DGS und Dr. med. Johannes Horlemann,...

Dezember 2019

Schmerz: Aktualisierte Leitlinien

Schmerz: Aktualisierte Leitlinien
© Alexander Raths / Fotolia.com

In „Speed“-Vorträgen von jeweils 15 Minuten präsentierten die Autoren von 4 DGS-PraxisLeitlinien beim diesjährigen Innovationsforum Schmerzmedizin der DGS in Berlin wichtige Eckpunkte der Leitlinien zu opioidinduzierter Obstipation, Fibromyalgie-Syndrom, epiduraler Rückenmarksstimulation und Tumorschmerz. Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) hat bereits 2013 die ersten PraxisLeitlinien entwickelt, um Therapeuten eine Hilfestellung in der Versorgung von Schmerzpatienten zu bieten. Seitdem sind weitere hinzugekommen. Im Vergleich zu...

RA: Zulassung für Upadacitinib erteilt

RA: Zulassung für Upadacitinib erteilt
© sebra - stock.adobe.com

Die Europäische Kommission hat Upadacitinib (Rinvoq®) die Zulassung für die Behandlung erwachsener Patienten mit mittelschwerer bis schwerer aktiver rheumatoider Arthritis erteilt, die auf ein oder mehrere DMARDs unzureichend angesprochen oder diese nicht vertragen haben. Upadacitinib ist ein selektiver und reversibler JAK-Inhibitor in Tablettenform zur einmal täglichen Einnahme, der als Monotherapie oder in Kombination mit Methotrexat (MTX) angewendet werden kann.

7 Initiativen mit JOINT HEALTH Spendenprogramm ausgezeichnet

7 Initiativen mit JOINT HEALTH Spendenprogramm ausgezeichnet
© blindturtle - stock.adobe.com

Bayer fördert im Rahmen des Spendenprogramms JOINT HEALTH 2019 7 Projekte zur Gelenkgesundheit jeweils mit bis zu 50.000 Euro. Der Erhalt der Gelenkgesundheit ist bei Menschen mit Hämophilie bis ins hohe Alter ein wichtiges Behandlungsziel. Das ist eine Herausforderung, denn Gelenkschäden sind die häufigsten langfristigen Folgen dieser chronischen Erkrankung. Sie führen oft zu eingeschränkter Beweglichkeit und dauerhaften Schmerzen. Trotz guter Prophylaxe sind in Deutschland viele Patienten betroffen. Daher engagiert sich Bayer seit Jahren für die...

Psoriasis-Arthritis: Bessere Wirksamkeit von Ixekizumab vs. Adalimumab in Vergleichsstudie bestätigt

Während der Jahrestagung des American College of Rheumatology (ACR) in Atlanta richtete sich ein besonderes Augenmerk auf die Veröffentlichung der 52-Wochendaten der direkten Vergleichsstudie SPIRIT-H2H zwischen dem Interleukin(IL)-17A-Inhibitor Ixekizumab und dem Tumornekrosefaktor(TNF)-α-Inhibitor Adalimumab (1). Die Ergebnisse der bereits auf der diesjährigen Tagung der EULAR präsentierten 24 Wochen-Daten (2) konnten nach 52 Wochen bestätigt werden: So hatten nach 52 Wochen 39% der mit Ixekizumab behandelten Patienten den innovativen kombinierten Endpunkt...

Hämophilie A und B: Gentherapie soll Lebensqualität erhöhen

Hämophilie A und B: Gentherapie soll Lebensqualität erhöhen
© blindturtle - stock.adobe.com

Bisher waren die etwa 6.000 Menschen in Deutschland, die an einer schweren Hämophilie A oder B leiden, auf regelmäßige Infusionen mit Gerinnungsfaktoren angewiesen. Neben neuartigen therapeutischen Antikörpern könnte zukünftig auch eine Gentherapie vor lebensgefährlichen Blutungen schützen. Die Deutsche Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie (DGTI) rechnet damit, dass diese neue Behandlungsoption in einigen Monaten verfügbar sein wird.

Migräne: Individuelles Therapiemanagement bei chronisch neurologischen Erkrankungen

Migräne: Individuelles Therapiemanagement bei chronisch neurologischen Erkrankungen
© sdecoret - stock.adobe.com

Seit mittlerweile 6 Jahren findet die jährliche ärztliche Fortbildungsveranstaltung NEUROCLUSTER von Teva statt. Im Fokus der diesjährigen Veranstaltung stand der „Versorgungsalltag von Patienten mit chronischen neurologischen Erkrankungen“. Diskutiert wurden unter anderem Erfahrungen rund um Wirksamkeit und Sicherheit der Migräne-Prophylaxe sowie Möglichkeiten eines individuellen Therapiemanagements bei Patienten mit Multipler Sklerose (MS). Prof. Dr. med. Uwe Reuter (Berlin) stellte während des im Rahmen des NEUROCLUSTERS stattfindenden...

Nicht-röntgenologische axiale Spondyloarthritis: Rasche Symptomverbesserung unter Secukinumab

Novartis‘ PREVENT-Daten zeigen unter AIN457 eine schnelle Symptomverbesserung bei nicht-röntgenologischer axialer Spondyloarthritis. 42,2% der Patienten mit nicht-röntgenologischer axialer Spondyloarthritis (nr-axSpA) erreichten in Woche 16 mit Secukinumab (AIN457) ein ASAS40-Ansprechen, die Symptomverbesserungen blieben bis in Woche 52 erhalten (1). Mit 555 Patienten in 24 Ländern weltweit ist PREVENT die größte bislang durchgeführte Studie mit einem Biologikum bei nr-axSpA (1). Die Zulassung für AIN457 wurde in der Indikation nr-axSpA bei der...

Neuropathie: Lipide in der Tränenflüssigkeit messen, um Biomarker zu identifizieren

Neuropathie: Lipide in der Tränenflüssigkeit messen, um Biomarker zu identifizieren
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Wer ein unangenehmes Kribbeln in den Händen oder Füßen spürt oder unter schmerzhaften Missempfindungen und Taubheitsgefühlen leidet, könnte von einer Neuropathie betroffen sein – einer Erkrankung des Nervensystems, bei der Nervenfasern geschädigt werden und sich zurückbilden können. Dieser Effekt ist auf der Hornhaut bereits sichtbar, bevor erste Symptome auftreten. Durch Untersuchungen von Hornhaut und Tränenflüssigkeit etabliert ein Forscherteam eine Methode, mit der sich frühzeitig feststellen lässt, wie weit die...

MS und Migräne: Der Patient im Fokus eines individuellen Therapiemanagements

Seit mittlerweile 6 Jahren findet die jährliche ärztliche Fortbildungsveranstaltung NEUROCLUSTER von Teva statt. Im Fokus der diesjährigen Veranstaltung stand der „Versorgungsalltag von Patienten mit chronischen neurologischen Erkrankungen“. Diskutiert wurden u.a. Erfahrungen rund um Wirksamkeit und Sicherheit der Migräne-Prophylaxe sowie Möglichkeiten eines individuellen Therapiemanagements bei Patienten mit Multipler Sklerose (MS).

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  • Bund will Kontaktbeschränkungen bis zum 5. Juli verlängern – Einige Lockerungen sind jedoch vorgesehen (dpa, 25.05.2020).
  • Bund will Kontaktbeschränkungen bis zum 5. Juli verlängern – Einige Lockerungen sind jedoch vorgesehen (dpa, 25.05.2020).

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