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Medizin

Beiträge zum Thema: Schwangerschaft

April 2019

Antikoagulation: Sicherheitsvorteile in der Schlaganfall-Prophylaxe mit Rivaroxaban

Antikoagulation: Sicherheitsvorteile in der Schlaganfall-Prophylaxe mit Rivaroxaban
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Als erste Real-world-Studie hat RELOADED nicht-Vitamin-K-abhängige orale Antikoagulanzien (NOAK) wie Rivaroxaban vs. Phenprocoumon bei Patienten mit nicht valvulärem Vorhofflimmern mit Fokus auf Ergebnissen zur Nierenfunktion untersucht. Die retrospektive Analyse deutscher Krankenkassendaten zeigt neben Sicherheitsvorteilen eine vergleichbare Effektivität von Rivaroxaban gegenüber Phenprocoumon bei besserem Erhalt der Nierenfunktion (1). Die Ergebnisse von RELOADED bestätigen die Daten der Phase-III-Studie ROCKET AF (2,3).

Pränataldiagnostik: Zusätzliche Ultraschalluntersuchung bei nicht-invasiven Tests empfohlen

Pränataldiagnostik: Zusätzliche Ultraschalluntersuchung bei nicht-invasiven Tests empfohlen
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Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat vor Kurzem vorgeschlagen, dass die in Deutschland seit 2012 angebotenen Screeningtests, bei denen das Blutplasma der Schwangeren auf Trisomien und die Geschlechtschromosomen untersucht wird, künftig für Risikoschwangere zur Kassenleistung werden sollen. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) machen darauf aufmerksam, dass eine differenzierte sonografische Untersuchung vor dem Test stattfinden muss.

Studie: HIV-Prävention durch Immunprophylaxe mit Hilfe Adeno-assoziierter Viren

Studie: HIV-Prävention durch Immunprophylaxe mit Hilfe Adeno-assoziierter Viren
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Eine präventive Impfung gegen HIV ist nach wie vor eines der großen Ziele der Medizin. In einer ersten Studie am Menschen wurde nun die Sicherheit von rAAV-PG9DP an 21 gesunden Männern getestet. Hierbei handelt es sich um einen rekombinanten Adeno-assoziierten Virus 1 (AAV1)-Antikörper, welcher das Gen PG9 kodiert. Der Antikörper wurde im Laufe der Studie bei 10 der Männer gefunden.

März 2019

Postpartale Depression: Erhöhtes Risiko für Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes

Postpartale Depression: Erhöhtes Risiko für Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes
© pathdoc / Fotolia.com

Bis zu 15% aller jungen Mütter entwickeln nach der Entbindung eine postpartale Depression (PPD), auch Wochenbett-Depression genannt. Im Gegensatz zu einem kurzzeitig anhaltenden „Baby-Blues“ birgt sie das Risiko für eine dauerhafte Depression oder für Bindungsstörungen zum Kind. Nun zeigt eine aktuelle Meta-Studie aus dem Journal „Diabetes Research and Clinical Practice“, dass Frauen mit einem Schwangerschaftsdiabetes (GDM) häufiger unter PPD leiden als Frauen ohne diese Stoffwechselerkrankung. Aufgrund des erhöhten Risikos empfiehlt...

Schwangerschaft: Qualität des Spermas nimmt mit zunehmendem Alter ab

Schwangerschaft: Qualität des Spermas nimmt mit zunehmendem Alter ab
© Christoph Burgstedt / Fotolia.com

Die verbreitete Annahme, dass Spermien nicht altern, ist überholt. Auch männliche Keimzellen unterliegen Alterungsprozessen. Studien weisen darauf hin, dass die DNA der Samenzellen über die Jahre Schaden nehmen kann. Die Folge: das Risiko von Fehlbildungen und Entwicklungsstörungen des Nachwuchses steigt. Ebenso erleiden die Partnerinnen häufiger Komplikationen in der Schwangerschaft. Die neuen Erkenntnisse, die Andrologen zur Fruchtbarkeit des älteren Mannes haben, und was dies für ältere Paare mit Kinderwunsch bedeutet, diskutieren Experten auf der...

Rheumatoide Arthritis: Flexible Medikation mit JAK1- und JAK2-Inhibitor Baricitinib

Die Ansprüche an eine Therapie der rheumatoiden Arthritis (RA) steigen mit dem Fortschritt und Erfolg der verfügbaren Behandlungsoptionen. Eine Kontrolle der Krankheitsaktivität ist laut Leitlinien nicht mehr ausreichend; grundsätzliches Ziel ist die vollständige Remission. Dabei sollte die Therapie möglichst ohne Glukokortikoide auskommen und die individuellen Patientenbedürfnisse berücksichtigen (1). Da mit zunehmender Anzahl der Komorbiditäten sowohl die gesundheitlichen Einschränkungen als auch das Risiko für Komplikationen...

Februar 2019

Schwangerschaft: Vegane Ernährung birgt Risiken für den Fötus

Vitamin B12 ist grundlegend wichtig für den Aufbau und die Gesundheit von Nervenzellen und Nervenbahnen. Beim ungeborenen Baby ist das Vitamin notwendig, damit sich das Gehirn richtig entwickeln und wachsen kann. Vitamin B12 kommt fast ausschließlich in Fleisch und Milchprodukten vor, in pflanzlichen Nahrungsmitteln dagegen nur in Spuren. Der hohe Bedarf eines Embryos an diesem Vitamin kann deshalb nicht gedeckt werden, wenn seine Mutter sich vegan ernährt, ohne Vitamin B12 in ausreichend hoher Dosis zu ergänzen.

Schwangerschaft: Plazentare Mechanismen identifiziert

Schwangerschaft: Plazentare Mechanismen identifiziert
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Getarnt als Aminosäure kann das toxische Schwermetall Quecksilber durch die Plazenta in das Blut des Ungeborenen gelangen. Wenig bekannt ist hingegen über den plazentaren Transport des dringend benötigten Elements Eisen, das sowohl bei Schwangeren als auch Ungeborenen oftmals in zu geringen Mengen vorliegt. Aufbauend auf den Methoden und Erfahrungen der Quecksilberstudie erforschen Kremser und Wiener Wissenschaftler nun auch diesen Transportprozess in einem neuen Projekt.

Schwangerschaft: Gefahr der Überdiagnostik durch Gentests

Schwangerschaft: Gefahr der Überdiagnostik durch Gentests
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Aus ein paar Tropfen Blut ablesen, dass das Baby gesund ist – das ist ein Traum für Eltern. Während heute diese Art der genetischen Diagnostik nur 3 typische Chromosomen-Veränderungen erkennt, werden es bald 30 oder vielleicht auch 100 oder 400 sein. „Das ist kein Traum, das wird ein Alptraum“, stellte Dr. med. Klaus Doubek in seinem Vortrag auf dem FOKO 2019, dem größten jährlichen frauenärztlichen Fortbildungskongress in Deutschland, fest (1).  

B-Streptokokken-Test für Schwangere: Vorteil von universellem Screening weiter unklar

B-Streptokokken-Test für Schwangere: Vorteil von universellem Screening weiter unklar
© Sondem / Fotolia.com

Streptokokken der serologischen Gruppe B sind weit verbreitete Bakterien, die aber meist unbemerkt bleiben. Das gilt auch für die knapp 20% der Schwangeren, bei denen Scheide oder Anus besiedelt sind. Ein Risiko sind die Bakterien aber für die Babys: Stecken sie sich bei der Geburt an, kann das im schlimmsten Fall eine Blutvergiftung oder eine Hirnhautentzündung auslösen. Um dem vorzubeugen, bekommen Schwangere, bei denen bestimmte Risikofaktoren vorliegen, kurz vor der Geburt Antibiotika (Risiko-Strategie). Allerdings ist auch ein Test auf dem Markt, den man allen...

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