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Medizin

Beiträge zum Thema: Screening

Februar 2019

Herzinfarkt: Verbesserung der Früherkennung

Herzinfarkt: Verbesserung der Früherkennung
© Robert Kneschke / Fotolia.com

In Deutschland erleiden jährlich über 290.000 Menschen einen Herzinfarkt und 270.000 einen Schlaganfall. Rund 49.000 Menschen pro Jahr sterben hierzulande am Herzinfarkt. Viele dieser Todesfälle könnten durch eine frühzeitige Vorsorgeuntersuchung verhindert werden, die noch gezielter auf die Risikofaktoren von Herzinfarkt, Schlaganfall und anderen Herz-Kreislauf-Komplikationen wie Plötzlicher Herztod eingeht. Auch durch eine Früherkennung, die in der Erwachsenenbevölkerung bereits in der beschwerdefreien Entstehungsphase einer...

B-Streptokokken-Test für Schwangere: Vorteil von universellem Screening weiter unklar

B-Streptokokken-Test für Schwangere: Vorteil von universellem Screening weiter unklar
© Sondem / Fotolia.com

Streptokokken der serologischen Gruppe B sind weit verbreitete Bakterien, die aber meist unbemerkt bleiben. Das gilt auch für die knapp 20% der Schwangeren, bei denen Scheide oder Anus besiedelt sind. Ein Risiko sind die Bakterien aber für die Babys: Stecken sie sich bei der Geburt an, kann das im schlimmsten Fall eine Blutvergiftung oder eine Hirnhautentzündung auslösen. Um dem vorzubeugen, bekommen Schwangere, bei denen bestimmte Risikofaktoren vorliegen, kurz vor der Geburt Antibiotika (Risiko-Strategie). Allerdings ist auch ein Test auf dem Markt, den man allen...

Juli 2018

Erste Enzymersatztherapie bei Alpha-Mannosidose: Velmanase alfa ab sofort verfügbar

Ab sofort steht die erste Enzymersatztherapie zur Behandlung von Alpha-Mannosidose in Deutschland zur Verfügung: Lamzede® (Velmanase alfa) ist zugelassen zur Behandlung nicht neurologischer Manifestationen bei leichter bis mittelschwerer Alpha-Mannosidose. Lamzede® wird wöchentlich als intravenöse Infusion verabreicht und ersetzt das fehlende oder nicht funktionsfähige Enzym Alpha-Mannosidase. Dieses Enzym hilft beim Abbau von mannosereichen Oligosacchariden und beugt so deren Akkumulation in zahlreichen Geweben des Körpers vor. Wie...

Natalizumab bei hochaktiver RRMS: Gute Steuerbarkeit und positives Nutzen-Risiko-Verhältnis in der Langzeittherapie

Die Fortschritte im Bereich Diagnose und Therapie der Multiplen Sklerose (MS) haben in den vergangenen Jahren zu einer wesentlichen Verbesserung der Behandlungsergebnisse geführt. Häufig ist jedoch im Laufe der Zeit eine Therapieumstellung nötig. In diesen Fällen ist eine rasche Reversibilität und damit eine gute Steuerbarkeit des Wirkmechanismus von Vorteil. Mittlerweile vorliegende Langzeitdaten zu Natalizumab (Tysabri®) und Praxiserfahrungen über zwölf Jahre zeigen das positive Nutzen-Risiko-Profil des Wirkstoffs unter Anwendung des...

Juni 2018

Bluthochdruck: Neue ESC/ESH-Leitlinien empfehlen die initiale Kombitherapie in einer Tablette

Bluthochdruck: Neue ESC/ESH-Leitlinien empfehlen die initiale Kombitherapie in einer Tablette
© JPC-PROD / Fotolia.com

Die Europäischen Fachgesellschaften für Kardiologie (ESC) und Hypertonie (ESH) haben neue Leitlinien für die Diagnostik und Therapie des Bluthochdrucks entwickelt. Vollständig werden sie erst zum ESC-Kongress im August publiziert, doch sind die wesentlichen Details schon bekannt. Wesentliche Punkte sind niedrigere und differenziertere Behandlungsziele sowie neue Empfehlungen zur Initialtherapie.

Schlaganfallprophylaxe: Kooperation verzahnt Diagnostik und Therapie

Bristol-Myers Squibb und apoplex medical technologies haben jetzt eine Kooperation vereinbart, um über die von dem Medizintechnikhersteller entwickelte SRA (Schlaganfall-Risiko-Analyse)-Technologie gemeinsam zu informieren. Mit ihr sind Ärzte in der Lage, bei Patienten bisher unerkanntes paroxysmales Vorhofflimmern (pVHF) zu identifizieren bzw. das Risiko für Vorhofflimmern (VHF) besser einzuschätzen. Ziel der in Deutschland startenden Kooperation ist es, durch effizientes Zusammenspiel von Diagnostik und Therapie eine umfassende Primär- und...

Neue Leitlinie Schmerz-Assessment: „Pflegekräfte können wichtige Hinweise auf Schmerzen bei Heimbewohnern erfassen“

Das ist auffällig: Ungefähr 6 von 10 Bewohnern einer Altenpflegeeinrichtung leider unter Schmerzen. „Ältere Menschen äußern ihren Schmerz aber viel seltener als jüngere, weil sie häufig glauben, dass er zum Alter dazugehört“, sagt PD Dr. Matthias Schuler, Mitglied des gemeinsamen Arbeitskreises „Schmerz und Alter“ der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und der Deutschen Schmerzgesellschaft sowie Chefarzt der Klinik für Geriatrie und Palliativmedizin am Diakonissenkrankenhaus Mannheim. Damit Pflegekräfte...

Fortgeschrittener Morbus Parkinson: Faktoren für den Therapieerfolg

Fortgeschrittener Morbus Parkinson: Faktoren für den Therapieerfolg
© Photographee.eu / Fotolia.com

Der fortgeschrittene Morbus Parkinson ist eine komplexe Erkrankung, die einer entsprechend umfassenden und multifaktoriellen Therapie bedarf. Die Ursachen des M. Parkinson sind noch nicht vollständig verstanden, doch die Grundlagenforschung liefert ständig neue Erkenntnisse. Diese tragen dazu bei, die Erkrankung immer effektiver zu behandeln und die Lebensqualität auch im fortgeschrittenen Stadium zu verbessern. Parkinson-Experten diskutierten unter anderem vor diesem Hintergrund beim 9. deutschsprachigen Forum zur Therapie des fortgeschrittenen Morbus Parkinson in Potsdam,...

Rolle von Bakterien bei der Darmkrebsentstehung

Rolle von Bakterien bei der Darmkrebsentstehung
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Der Darmkrebs-Präventionspreis 2017 geht an Dr. Erik Thiele Orberg vom Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München. Der Wissenschaftler erhält den Preis für seine Untersuchungen zur Rolle des Bakteriums Bacteroides fragilis bei der Entstehung von Dickdarmkrebs. Die Ergebnisse dieser Arbeiten könnten wegweisend für die Entwicklung besserer Methoden für das Screening und die Vorsorge bei dieser häufigen Krebserkrankung sein. Der Darmkrebs-Präventionspreis wird von der Deutschen Krebsgesellschaft, der Stiftung LebensBlicke und...

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Arthrose ist die häufigste Erkrankung der Gelenke. Ihre Häufigkeit nimmt mit dem Alter zu. Im 6. Lebensjahrzehnt weist nahezu jeder Fünfte im Röntgenbild eine Knie- oder Hüftgelenksarthrose auf. Doch nur 20 bis 30 % dieser Patienten haben zu diesem Zeitpunkt bereits Beschwerden. Die kürzlich aktualisierte Leitlinie Hüftarthrose zeigt auf, wann und wie Patienten mit und ohne Symptome behandelt werden sollten und was sie selbst zu einer gelungenen Therapie beitragen können. Auf dem Patiententag des Deutschen Kongresses für Orthopädie und...