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Medizin

Beiträge zum Thema: Stent

April 2021

127. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin: „Von der Krise lernen“

127. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin: „Von der Krise lernen“
© freshidea - stock.adobe.com

16 parallel laufende Kanäle, darunter ein englischsprachiger, 357 Sitzungen, rund 1.200 Vorträge und 1.100 – erstmals in vollständig digitaler Ausführung ging nach 4 Tagen der 127. Internistenkongress zu Ende. Mit rund 9.000 Teilnehmer n– darunter knapp 900 Medizinstudierende und rund doppelt so viele DGIM-Mitglieder als in den Vorjahren – verzeichnete die digitale DGIM-Jahrestagung die bislang höchste Teilnehmerzahl. Neben der Teilnahme an wissenschaftlichen Online-Sessions konnten sich die Teilnehmer auch als Avatare auf der virtuellen...

Verengte Vena cava schwächt das Herz

Verengte Vena cava schwächt das Herz
©freshidea / Fotolia.de

Ungefähr die Hälfte des zirkulierenden Blutes wird über die Vena cava inferior, zum Herzen geführt. Bei körperlicher Anstrengung kann dieser Anteil sogar auf Zweidrittel ansteigen. Mit gut 2 cm Durchmesser ist die Vena cava eines der größten Gefäße des Menschen. Bisher herrschte die Auffassung, dass Verengungen der Vena cava durch das Bilden natürlicher Umgehungsgefäße vom Körper kompensiert würden. Eine Studie unter der Leitung von Prof. Nils Kucher, Zürich, konnte nun zeigen, dass auch eine Verengung der...

Pulmonal-arterielle Hypertonie (PAH): Riociguat bessert unzureichende Leistungsfähigkeit unter PDE5-Hemmer

Die mangelnde Bildung von zyklischem GMP (cGMP) durch das Enzym lösliche Guanylatzyklase (sGC) in den glatten Muskelzellen der Pulmonalgefäße ist ein entscheidender Pathomechanismus bei pulmonal-arterieller Hypertonie. Wenn eine initiale Therapie mit PDE5-Hemmern (PDE5i) wie Sildenafil oder Tadalafil oder Endothelinrezeptor-Antagonisten (ERA) nicht ausreicht, besteht Bedarf für eine Therapieeskalation. Hierzu eignet sich nach aktuellen Daten Riociguat, ein Stimulator der löslichen Guanylatzyklase, besonders gut. Er kann für PAH-Patienten mit...

COVID-19-Patienten: Positive Topline-Daten zu Bamlanivimab und VIR-7831

In der erweiterten Phase-II-Studie BLAZE-4 Studie werden erwachsene COVID-19-Patienten mit geringem bis mittlerem Risiko für die Entwicklung einer schweren COVID-19-Erkrankung untersucht. Die Ergebnisse zeigten, dass das Prüfpräparat Bamlanivimab (LY-CoV555) 700 mg in Kombination mit VIR-7831 (auch bekannt als GSK4182136) 500 mg zu einer relativen Reduktion der anhaltend hohen Viruslast (> 5,27; Zyklusschwellenwert < 27,5) an Tag 7 um 70% (p<0,001) im Vergleich zu Placebo führte. Damit wurde der primäre Endpunkt erreicht. Darüber hinaus zeigte...

März 2021

SMA: Altersgemäße Entwicklung bei frühzeitiger Therapie

Es wurden neue Daten veröffentlicht, die den transformativen therapeutischen Nutzen von Onasemnogene-Abeparvovec (Zolgensma®), einer kausalen Einmal-Gentherapie für die spinale Muskelatrophie (SMA), unterstützen. Das allgemeine Sicherheitsprofil bleibt auch bei präsymptomatischer Behandlung, im Langzeit-Nachbeobachtungszeitraum klinischer Studien und in Real-World-Beobachtungen günstig. Diese Daten wurden während der 2021 Muscular Dystrophy Association (MDA) Virtual Clinical and Scientific Conference veröffentlicht.

Konsensusempfehlungen zum Einsatz von Ziconotid: Effektive Schmerzlinderung mittels intrathekaler Analgesie

Starke chronische Schmerzen lassen sich nicht immer zufriedenstellend mit konventionellen Therapieoptionen behandeln. Selbst Opioide stoßen bei tumorassoziierten oder nicht tumorbedingten sowie therapierefraktären Schmerzen häufig an ihre Grenzen. Die intrathekale Analgesie (ITA) kann hier eine zielführende Alternative darstellen, wie europäische Experten auf einem Advisory-Board konstatierten. Ziel dieser Zusammenkunft war die Formulierung von Empfehlungen unter Verwendung evidenzbasierter Risikoreduktionsstrategien. Im Fokus stand dabei die intrathekale...

Virologe: Teilimmunität könnte Mutationen fördern

Virologe: Teilimmunität könnte Mutationen fördern
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Der Chefvirologe am Heidelberger Universitätsklinikum, Hans-Georg Kräusslich, hat Sorge, dass sich in der Phase zwischen Erst- und Zweitimpfung weitere Corona-Varianten bilden könnten. Mit Blick auf die von Bund und Ländern geplanten Lockerungen sagte er der Rhein-Neckar-Zeitung (Samstag): "Besorgniserregend wäre insbesondere, wenn wir in den nächsten Wochen in eine Situation kämen, dass zahlreiche Menschen nach der Erstimpfung einen inkompletten Schutz haben und gleichzeitig sehr viele Infektionen stattfinden. Das wäre eine Brutstätte...

U-ACCOMPLISH-Studie zu Upadacitinib bestätigt verbesserte klinische, endoskopische und histologische Ergebnisse bei Colitis ulcerosa

U-ACCOMPLISH-Studie zu Upadacitinib bestätigt verbesserte klinische, endoskopische und histologische Ergebnisse bei Colitis ulcerosa
© medistock - stock.adobe.com

Upadacitinib (45mg, einmal täglich) hat den primären Endpunkt der klinischen Remission (nach adaptiertem Mayo-Score) sowie sämtliche gewichteten sekundären Endpunkte der Phase-III-Induktionsstudie U-ACCOMPLISH erreicht (1). Bei 33% der Patient*innen unter Upadacitinib wurde in Woche 8 der Studie eine klinische Remission (gemäß angepasstem Mayo-Score) beobachtet, im Vergleich zu 4% der Patient*innen, die Placebo erhalten hatten (p< 0,001) (1). U-ACCOMPLISH ist die zweite von 2 Phase-III-Induktionsstudien zur Bewertung der Sicherheit und Wirksamkeit von...

Februar 2021

COVID-19-Impfung nach Herzinfarkt oder Rhythmusstörungen

COVID-19-Impfung nach Herzinfarkt oder Rhythmusstörungen
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Herz-Kreislauf-Patienten gelten als besonders gefährdet für einen schweren Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus. Eine Impfung gegen COVID-19 trägt ohne Zweifel zum individuellen Schutz und zur Pandemieeindämmung bei. Deshalb rät die Herzstiftung Herz-Kreislauf-Patienten entschieden zur COVID-19-Impfung mit den Wirkstoffen auf mRNA-Basis (Biontech/Pfizer, Moderna) als auch auf Basis des neu zugelassenen Vektor-Impfstoffs.

Kardiovaskuläre Ereignisse: Risiko signifikant unter Alirocumab reduziert

Kardiovaskuläre Ereignisse: Risiko signifikant unter Alirocumab reduziert
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In der ODYSSEY OUTCOMES-Studie konnte gezeigt werden, dass mit Alirocumab (Praluent®) bei kardiovaskulären Hochrisikopatienten eine nominal signifikante Reduktion der Gesamtmortalität um 15% erreicht werden konnte (1). Prof. Dr. Nikolaus Marx, Aachen, begrüßte die geplante Wiedereinführung von Alirocumab und betonte: „Die Verfügbarkeit von mehr als einem PCSK9-Hemmer bereichert das therapeutische Spektrum und gibt uns die Möglichkeit, Patienten individuell zu behandeln.“

Tuberkulose: Biomarker für individuelles Therapieende identifiziert

Tuberkulose: Biomarker für individuelles Therapieende identifiziert
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Die Behandlung der Tuberkulose (TB) ist lang, belastend und teuer. Insbesondere das Auftreten von resistenten Tuberkulosebakterien, das immer mehr zunimmt, erfordert einen langen Atem: Die WHO empfiehlt in diesen Fällen meist pauschal eine Therapiedauer von mindestens 18 Monaten, da es keine zuverlässigen Biomarker für einen vorzeitigen Stopp gibt. Unter der Leitung von DZIF-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern am Forschungszentrum Borstel ist es nun nach 6 Jahren Forschungsarbeit gelungen, einen Biomarker zu identifizieren, der über die Aktivität von 22 Genen...

VDBD fordert: Videoschulungen und -beratungen müssen dauerhaft Kassenleistung werden

VDBD fordert: Videoschulungen und -beratungen müssen dauerhaft Kassenleistung werden
© thicha - stock.adobe.com

In der Corona-Pandemie haben sich Patientenschulungen per Video als gute und sinnvolle Alternative zu Präsenzschulungen herausgestellt. Auch das Ergebnis einer aktuellen Umfrage für den Digitalisierungs- und Technologiereport Diabetes 2021 (D.U.T) zeigt, dass digitale Formate sowohl für Patienten als auch für Behandler immer mehr an Bedeutung gewinnen. Der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. (VDBD) sieht sich darin bestätigt, dass videobasierte Schulungen und Beratungen für Patienten keinen Ausnahmestatus in der Pandemie...

Plaque-Psoriasis: Überlegenheit von Deucravacitinib im Vergleich zu Placebo und Apremilast in Phase-III-Studie

Plaque-Psoriasis: Überlegenheit von Deucravacitinib im Vergleich zu Placebo und Apremilast in Phase-III-Studie
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Die Ergebnisse von POETYK PSO-2, der zweiten zulassungsrelevanten Phase-III-Studie zur Untersuchung von Deucravacitinib, einem neuartigen, oralen, selektiven Tyrosinkinase-2 (TYK2)-Inhibitor, zur Behandlung von Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis, liegen vor: POETYK PSO-2 untersuchte Deucravacitinib in einer Dosierung von 6 mg einmal täglich und erreichte im Vergleich zu Placebo beide ko-primären Endpunkte. Signifikant mehr Patienten erreichten nach 16 Wochen Behandlung mit Deucravacitinib einen Psoriasis Area and Severity Index (PASI 75), definiert als...

Janssen veröffentlicht Phase-III-Zwischenergebnisse zum SARS-CoV-2-Impfstoffkandidaten

Janssen veröffentlicht Phase-III-Zwischenergebnisse zum SARS-CoV-2-Impfstoffkandidaten
© Romolo Tavani - stock.adobe.com

Janssen hat die Topline-Wirksamkeits- und Sicherheitsdaten aus der klinischen Phase-III-Studie ENSEMBLE bekanntgegeben. Die Daten zeigen, dass der in der Entwicklung befindliche COVID-19-Einzeldosis-Impfstoffkandidat der Janssen Pharmaceutical Companies die primären und wichtigen sekundären Endpunkte erreichte. Die Topline-Sicherheits- und Wirksamkeitsdaten basieren auf 43.783 Teilnehmern, bei denen 468 symptomatische Fälle von COVID-19 auftraten.

VTE bei Kindern und Jugendlichen: Zulassungserweiterung für Rivaroxaban

VTE bei Kindern und Jugendlichen: Zulassungserweiterung für Rivaroxaban
© freshidea - stock.adobe.com

Die Europäische Kommission hat, basierend auf der Empfehlung der europäischen Arzneimittelbehörde EMA (European Medicines Agency), die Zulassung von Rivaroxaban (Xarelto®) für die Behandlung und Rezidivprophylaxe von venösen Thromboembolien (VTE) bei Kindern und Jugendlichen erteilt. Bislang waren die Behandlungsoptionen für Kinder und Jugendliche mit VTE eingeschränkt. Es ist daher ein großer Fortschritt, dass Kinder mit VTE jetzt auch von einer oralen Antikoagulation profitieren können, die kein routinemäßiges...

Januar 2021

NSAIDs bei Arthroseschmerzen bewährt

NSAIDs bei Arthroseschmerzen bewährt
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Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAIDs) werden seit Jahrzehnten erfolgreich zur Linderung von Arthroseschmerzen eingesetzt und sind klinisch unverzichtbar. Angesichts des bekannten Risikos für gastrointestinale Komplikationen empfehlen Fachgesellschaften einen gleichzeitigen Magenschutz. Den und mehr bietet die innovative Fixkombination aus 500 mg Naproxen und 20 mg Esomeprazol (Vimovo®), wie Experten im Rahmen eines digitalen Live-Symposiums beim DGSS erläuterten.

Filgotinib zeigt schnelles und anhaltendes Wirkansprechen bei einer breiten RA-Patientenpopulation

Filgotinib zeigt schnelles und anhaltendes Wirkansprechen bei einer breiten RA-Patientenpopulation
© Yakobchuk Olena - stock.adobe.com

Seit Kurzem steht der präferenzielle und reversible Januskinase 1 (JAK1)-Inhibitor Filgotinib (Jyseleca®) zur Therapie der rheumatoiden Arthritis (RA) zur Verfügung. Die gute Wirksamkeit gepaart mit einem vorteilhaften Sicherheitsprofil von Filgotinib unterstreichen die zulassungsrelevanten Phase-III-Studien FINCH 1-3 (1-3). In FINCH 1 setzte die Wirkung von Filgotinib rasch ein – bereits nach 2 Wochen war der JAK-Inhibitor in der Dosierung 200 mg täglich im ACR20/50/70-Ansprechen signifikant effektiver als Placebo (1). In Woche 52 befand sich mehr als...

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Krampfadern: Wann Beinvenen behandelt werden müssen

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