Mittwoch, 1. April 2020
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Medizin

Beiträge zum Thema: Stent

März 2020

Chronische Herzinsuffizienz: Detaillierte Ergebnisse der Phase-III-Studie VICTORIA zu Vericiguat

Chronische Herzinsuffizienz: Detaillierte Ergebnisse der Phase-III-Studie VICTORIA zu Vericiguat
© yodiyim / Fotolia.com

Die Ergebnisse der Phase-III-Studie VICTORIA zeigen für den kombinierten primären Wirksamkeitsendpunkt eine Überlegenheit von Vericiguat gegenüber Placebo. VICTORIA ist die erste positive, klinische Studie, die sich in jüngster Zeit ausschließlich auf Patienten mit symptomatischer chronischer Herzinsuffizienz und verminderter Auswurfleistung (Ejektionsfraktion <45%) nach einem Verschlechterungsereignis konzentriert. Vericiguat wurde in Kombination mit verfügbaren Therapien bei Herzinsuffizienz untersucht. Die Patienten, die in dieser Studie untersucht...

Darmdysbiose: Phagen-basierte Therapie

Darmdysbiose: Phagen-basierte Therapie
© Christoph Burgstedt - stock.adobe.com

Darmbakterien sind für die menschliche Gesundheit von zentraler Bedeutung. Sie spielen eine entscheidende Rolle bei der Immunregulation, dem Schutz vor Krankheitserregern, dem Nahrungsstoffwechsel, dem metabolischen Abbau von Medikamenten und bei der Vitaminsynthese. Neben Bakterien sind die Bakteriophagen ebenfalls wichtige Akteure im Darm. Für die Wissenschaft gibt es auf diesem Gebiet noch Vieles zu erforschen.

Nicht-valvuläres Vorhofflimmern und akutes Koronarsyndrom: Niedrigere Blutungsraten unter Apixaban

Nicht-valvuläres Vorhofflimmern und akutes Koronarsyndrom: Niedrigere Blutungsraten unter Apixaban
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Auf der Jahreskonferenz des American College of Cardiology (ACC) wurden in der „Late-Breaking-Session“ (Abstract 405-08) erstmals Ergebnisse der Phase-IV-Studie AUGUSTUS präsentiert und zeitgleich im New England Journal of Medicine publiziert (1). Darin wurde Apixaban (Eliquis®) vs. den Vitamin-K-Antagonisten (VKA) Warfarin bei Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) und akutem Koronarsyndrom (ACS) und/oder perkutaner Koronarintervention (PCI) untersucht (1). Nach einer Beobachtungsdauer von 6 Monaten konnte gezeigt werden, dass bei...

Hämophilie: Verleihung des PHILOS-Preis

Hämophilie: Verleihung des PHILOS-Preis
© nobeastsofierce - stock.adobe.com

Unter den diesjährigen Gewinnern des PHILOS-Förderpreises im Rahmen der 64. Jahrestagung der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung e.V. (GTH) in Bremen ist die Interessengemeinschaft Hämophiler e.V. (IGH), die 3 der insgesamt 4 Preise erhält. Zum 8.Mal zeichnet Bayer mit dem insgesamt 20.000 Euro dotierten PHILOS-Förderpreis Wegbegleiter aus, die vorbildliche Betreuungsprojekte für Menschen mit Hämophilie initiieren. Die Preisgelder sollen die Umsetzung oder Weiterführung der Projekte ermöglichen und so...

Februar 2020

Lyme-Borreliose: Cryptolepis zeigt bessere Wirksamkeit als Antibiotika

Lyme-Borreliose: Cryptolepis zeigt bessere Wirksamkeit als Antibiotika
© Ingo Bartussek - stock.adobe.com

Gegenwärtig werden in den USA jedes Jahr mehr als 300.000 neue Borreliose-Fälle gemeldet, gegenüber 65.000 in Europa – aufgrund des Klimawandels und der Zersiedelung der Landschaft mit steigender Tendenz. Die Standardversorgung bei der Borreliose, eine Behandlung mit Antibiotika über 2-4 Wochen, ist nicht immer wirksam: Mindestens 10-20% der behandelten Patienten zeigen auch nach der Behandlung noch Symptome. Lyme-Borreliose-Patienten im Spätstadium können viele verschiedene Symptome aufweisen, darunter Müdigkeit, Gelenkschmerzen,...

Herzmuskelentzündung: Impella-Pumpe als dauerhaftes Implantat

Herzmuskelentzündung: Impella-Pumpe als dauerhaftes Implantat
© freshidea / Fotolia.com

Mediziner des Deutschen Herzzentrums Berlin (DHZB) konnten einer 37-jährigen Frau mit lebensbedrohlicher Herzmuskelentzündung ein Kunstherz oder eine Transplantation ersparen – dank einer schlauchförmigen Mikropumpe direkt im Herzen. Das System – eigentlich nur für den kurzfristigen Betrieb konzipiert – unterstützte den Kreislauf über Wochen, so dass die Entzündung erfolgreich medikamentös therapiert werden konnte.

Sphingomyelinasemangel: Positive Topline-Ergebnisse zu Prüfsubstanz Olipudase alfa

Sphingomyelinasemangel: Positive Topline-Ergebnisse zu Prüfsubstanz Olipudase alfa
© by Dariusz T. Oczkowicz, ars digital media services

Olipudase alfa, eine noch in der klinischen Prüfung befindliche rekombinante humane saure Sphingomyelinase, zeigte in 2 getrennten klinischen Studien zur Untersuchung von Olipudase alfa für die Behandlung des sauren Sphingomyelinasemangels (ASMD) bei erwachsenen und pädiatrischen Patienten positive Ergebnisse. Olipudase alfa ist die erste und einzige in der Spätphase der Entwicklung befindliche Enzymersatztherapie für die Behandlung des ASMD. Derzeit sind keine Therapien für ASMD zugelassen.

nvVHF: Gute Verträglichkeit von Apixaban

nvVHF: Gute Verträglichkeit von Apixaban
© freshidea / Fotolia.com

Auf der aktuell stattfindenden Jahreskonferenz des American College of Cardiology (ACC) wurden gestern in der „Late-Breaking-Session“ (Abstract 405-08) erstmals Ergebnisse der Phase-IV-Studie AUGUSTUS präsentiert und zeitgleich im New England Journal of Medicine publiziert (1). Darin wurde Apixaban (Eliquis®) vs. den Vitamin-K-Antagonisten (VKA) Warfarin bei Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) und akutem Koronarsyndrom (ACS) und/oder perkutaner Koronarintervention (PCI) untersucht (1). Nach einer Beobachtungsdauer von 6 Monaten konnte...

Parkinson: Ultraschall-basiertes Verfahren schwächt Tremor deutlich ab

Parkinson: Ultraschall-basiertes Verfahren schwächt Tremor deutlich ab
© Astrid Gast - stock.adobe.com

Parkinson-Patienten leiden oft an einem essentiellen oder an einem Parkinson-Tremor, chronisch fortschreitenden Bewegungsstörungen mit unwillkürlichem Zittern. Die Standardtherapie mit Medikamenten ist nur selten ausreichend und mit erheblichen Nebenwirkungen behaftet. Bei der operativen Therapie, der „Tiefen Hirnstimulation“ (THS), werden Elektroden in der Tiefe des Gehirns platziert, was mit einer Eröffnung des Schädels einher geht. Eine neue Therapie, bei der die tief im Gehirn liegenden Störherde mittels Magnetresonanztomografie-gesteuertem...

Künstliche Intelligenz: Der Arzt bleibt bei der Diagnostik entscheidend

Künstliche Intelligenz: Der Arzt bleibt bei der Diagnostik entscheidend
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Künstliche Intelligenz (KI) in der nichtinvasiven kardiovaskulären Bildgebung Radiomics – eins der spannendsten Themen in der Radiologie, das die bisher gewohnten Befundungen von Grund auf verändern könnte: Die intelligente Bildverarbeitung bietet gerade für die kardiovaskuläre Bildanalyse ein großes Potenzial, etwa wenn es um eine bessere Differenzierung von kalzifizierten und nichtkalzifizierten Koronarplaques oder um die verbesserte Identifizierung von Patienten mit akuter Myokarditis geht. Einen Ausblick auf die Zukunft der...

Hypercholesterinämie: Positive CHMP-Stellungnahme zur Zulassung für Bempedoinsäure/Ezetimib-Fixkombination

Hypercholesterinämie: Positive CHMP-Stellungnahme zur Zulassung für Bempedoinsäure/Ezetimib-Fixkombination
© crevis - stock.adobe.com

Daiichi hat bekanntgegeben, dass der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) positive Stellungnahmen hinsichtlich der Marktzulassungen für Bempedoinsäure und die Bempedoinsäure/Ezetimib-Fixkombination abgegeben hat. Darin wird ihre Zulassung als Behandlungen zur Senkung des Low-Density-Lipoprotein-Cholesterins (LDL-C) empfohlen. Bempedoinsäure wird als zweckmäßiges, einmal täglich oral einzunehmendes Add-on-Therapeutikum einer neuen Arzneimittelklasse für Patienten mit Hypercholesterinämie...

Oktober 2019

Antikoagulation: Risikoreduktion für schwere Blutungen unter Edoxaban

Antikoagulation: Risikoreduktion für schwere Blutungen unter Edoxaban
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Die orale Antikoagulation mit Edoxaban (LIXIANA®) zur Schlaganfallprophylaxe bei nicht-valvulärem Vorhofflimmern hat sich im klinischen Alltag etabliert. Patienten unter Edoxaban profitieren von einem um 20% reduzierten relativen Risiko für schwere Blutungen im Vergleich zu einer Therapie mit dem Vitamin-K-Antagonisten Warfarin und der einfachen, einmal täglichen oralen Anwendung (1, 2). Auf den diesjährigen DGK Herztagen wurden unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Christian Hamm, Bad Nauheim/Gießen, und Prof. Dr. Burghard Schumacher, Kaiserslautern,...

Angst vor Nierenschäden sollte Kontrastmittelgabe nicht ausschließen

Ohne Kontrastmittel sind bildgebende medizinische Verfahren oft nur wenig aussagekräftig oder gar unmöglich. Auch Eingriffe wie das Einsetzen von Stents finden oft unter Kontrastmittelgabe statt. Umso beunruhigender ist es für Patienten, dass manche dieser Substanzen die Nieren schädigen können. Wie aktuelle Studien und Metaanalysen nahelegen, ist dieses Risiko jedoch lange Zeit stark überschätzt worden. Jüngere Daten weisen darauf hin, dass die Mehrzahl akuter Nierenschäden nach Röntgen gar nicht mit einer Kontrastmittel-Gabe in Verbindung...

AUGUSTUS-Studie zu Apixaban bei nicht-valvulärem Vorhofflimmern und akutem Koronarsyndrom und/oder perkutaner Koronarintervention

AUGUSTUS-Studie zu Apixaban bei nicht-valvulärem Vorhofflimmern und akutem Koronarsyndrom und/oder perkutaner Koronarintervention
©storm/Fotolia.com

Auf der aktuell stattfindenden Jahreskonferenz des American College of Cardiology (ACC) wurden gestern in der „Late-Breaking-Session“ (Abstract 405-08) erstmals Ergebnisse der Phase-IV-Studie AUGUSTUS präsentiert und zeitgleich im New England Journal of Medicine publiziert (1). Darin wurde Apixaban (Eliquis®) vs. den Vitamin-K-Antagonisten (VKA) Warfarin bei Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) und akutem Koronarsyndrom (ACS) und/oder perkutaner Koronarintervention (PCI) untersucht (1).

Koronararterien-Bypass: Wiederholte Operation verbessert langfristiges Überleben

Koronararterien-Bypass: Wiederholte Operation verbessert langfristiges Überleben
© Christoph Burgstedt - stock.adobe.com

Wenn ein Koronararterien-Bypass-(CABG)-Patient wegen wiederholter Schmerzen im Brustkorb eine zweite Operation braucht, ist dies häufig eine perkutane Koronarintervention (PCI), gemeinhin als Koronarangioplastie mit Stents bekannt. Eine im September in Mayo Clinic Proceedings veröffentlichte Studie sagt, dass es eine bessere Option sein kann, den Koronarartieren-Bypass zu wiederholen. Die Kohortenstudie, die auf Gesundheitsdaten von 1.612 Patienten in der Mayo Clinic von 2000-2013 basiert, ergab, dass sich das Gesamtüberleben durch wiederholte...

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