Sonntag, 31. Mai 2020
Navigation öffnen

Medizin

Beiträge zum Thema: Studie

Dezember 2016

Herzinsuffizienz: Erhöhte PDE2-Spiegel als Ansatz neuer Therapieoptionen

Die Herzinsuffizienz ist weltweit eine der häufigsten Erkrankungen, charakteristische Merkmale dieser Erkrankung sind eine dauerhafte Aktivierung des sympathischen Nervensystems und des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS) sowie eine vermehrte Bildung natriuretischer Peptide (NP). Während Sympathikus- und RAAS-Aktivierung zunächst zur Aufrechterhaltung der Herzleistung und des Blutdrucks entscheidend beitragen, führt eine dauerhafte Aktivierung der beiden Systeme zu einem molekularen und strukturellen Umbau des Herzgewebes.

ASH 2016: Steroidsparende Effekte von Dexpramipexol bei Hypereosinophilem Syndrom

Aus einer laufenden offenen Pilotstudie wurden Daten zu Dexpramipexol zur Behandlung des Hypereosinophilen Syndroms (HES) präsentiert, die ein hämatologisches Ansprechen, Symptomverbesserungen und steroidsparende Effekte bei einer Untergruppe der Patienten mit steroidrezeptivem HES belegen. „Im Rahmen dieser Pilotstudie zeigte Dexpramipexol eine bemerkenswerte Wirksamkeit als steroidsparender Wirkstoff mit erkennbarer Toxizität bei einer Untergruppe der Patienten mit steroidrezeptivem HES.“  

Früherkennung der Sepsis mit BigData

Durch eine Sepsis hervorgerufenes Organversagen ist die Haupt-Todesursache auf Intensivstationen. Die wirksamste Maßnahme, um Patienten mit einer gesicherten Sepsis erfolgreich zu behandeln, ist eine rechtzeitige und adäquate Antibiotika-Therapie. Dies setzt die frühe und verlässliche Diagnose einer Sepsis bei Intensivpatienten voraus, was jedoch auch heute noch eine große medizinische Herausforderung darstellt. Ein an der Universitätsmedizin Mannheim entwickelter neuartiger Ansatz zur Früherkennung der Sepsis könnte die Prognose der Betroffenen...

Indacaterol/Glycopyrronium verbesserte die Lungenfunktion und die COPD-Symptome nach direkter Umstellung von vorheriger Therapie

Die CRYSTAL-Studie (1) untersuchte die Auswirkungen einer direkten Umstellung symptomatischer Patienten mit moderater COPD, die selten exazerbieren. Die Patienten wurden von ihren aktuellen COPD-Behandlungen – darunter langwirksame Bronchodilatatoren und Kombinationstherapien mit Steroiden – auf den dualen Bronchodilatator Ultibro® Breezhaler® (Indacaterol/Glycopyrronium) 110/50 μg umgestellt.

Vorhofflimmern: Hohe Adhärenz- und Persistenzraten für Apixaban in der Langzeitanwendung

Ein aktuelles Update der Adhärenz-Studie AEGEAN* weist anhaltend hohe Adhärenz- und Persistenzraten für die Therapie mit Apixaban bei Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (VHF) nach. Mit einer Adhärenz von rund 90% und einer Persistenz von über 85% bei einer Beobachtungsdauer von 48 Wochen (1-Jahres-Follow-up) wurde die Behandlung mit Apixaban zweimal täglich von den Patienten sehr gut angenommen. Die Daten wurden kürzlich erstmals anlässlich der American Heart Association (AHA) Scientific Sessions in New Orleans (Louisiana/USA)...

Vancomycin jetzt auch mit 125 mg verfügbar

Ab sofort steht die bekannte Therapieoption Vancomycin ENTEROCAPS® 250 mg (Wirkstoff: Vancomycinhydrochlorid) von RIEMSER auch in einer Wirkstärke von 125 mg pro Kapsel zur Verfügung. Die Substanz ist zur Behandlung der Clostridium-difficile-assoziierten Diarrhoe zugelassen. Orales Vancomycin wird bei schweren und komplizierten Verläufen sowie zur Behandlung von Rezidiven von der Europäischen Gesellschaft für Klinische Mikrobiologie und Infektionskrankheiten sogar als Mittel der ersten Wahl eingestuft (1).

Gendefekt in Sucrase-Isomaltase erhöht Risiko für Reizdarmsyndrom

Wodurch das Reizdarmsyndrom hervorgerufen wird, wurde bislang nur vermutet. Ernährung, Infektionen, Immunreaktionen, Stress und Erbdefekte galten zwar bereits als mögliche Einflussfaktoren, konnten bisher aber nicht sicher als Auslöser nachgewiesen werden. Prof. Dr. Hassan Y. Naim vom Institut für Physiologische Chemie der TiHo und Prof. Dr. Mauro D’Amato vom Karolinska Institutet in Solna untersuchten gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus 30 Einrichtungen in Schweden, Deutschland, den USA, Italien und Spanien Erbmaterial betroffener Personen...

Kooperationsgemeinschaft Mammographie: Brustkrebs wird früh erkannt, fortgeschrittene Erkrankungen gehen zurück

Aktuelle Auswertungen zu entdeckten Brustkrebserkrankungen und deren Stadien im Mammographie-Screening-Programm: Rund 2,9 Millionen Frauen zwischen 50 und 69 Jahren nahmen 2014 die Untersuchung in Anspruch. Die Diagnose Brustkrebs erhält eine Frau im Mammographie-Screening dann, wenn die Gewebeunteruntersuchung Brustkrebs sicher bestätigt. Bei rund 16.600 Frauen wurde Brustkrebs entdeckt.

Bei Stress entfällt die „Qualitätskontrolle“ bei der Proteinherstellung

Bei Stress entfällt die „Qualitätskontrolle“ bei der Proteinherstellung
© Prof. Krebber, Universität Göttingen

Unter Stress können viele Proteine in menschlichen und tierischen Zellen nicht mehr richtig arbeiten. Ein natürlicher Mechanismus bewahrt die Zelle vor diesem Funktionsausfall, indem er dafür sorgt, dass bevorzugt stabilisierende Proteine hergestellt werden, die vor Stress und damit dem „Kaputtgehen“ der normalen Proteine schützen. Forscher der Universität Göttingen haben herausgefunden, wie diese überlebenswichtige Maßnahme der Zellen funktioniert. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Nature erschienen.

Subgruppen von ENGAGE AF-TIMI 48 liefern neue Erkenntnisse zu Edoxaban bei nicht-valvulärem Vorhofflimmern

Der Faktor-Xa-Inhibitor Edoxaban (LIXIANA®) ist bei Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) in der Prophylaxe von Schlaganfällen und systemischen Embolien (SEE) bei vergleichbarer Wirksamkeit dem Vitamin-K-Antagonisten (VKA) Warfarin in puncto Sicherheit überlegen. Dies belegt die große Zulassungsstudie ENGAGE AF-TIMI 48 (1). Auf der diesjährigen Jahrestagung der American Heart Association (AHA) wurden neue Subgruppendaten der Studie zu biologischen Herzklappen, Komorbiditäten bzw. Diabetes mellitus Typ 2 bei Patienten mit nvVHF...

Europäische Kommission erteilt Obeticholsäure Zulassung zur Behandlung der Primär Biliären Cholangitis

Die Europäische Kommission hat Ocaliva® (Obeticholsäure, OCA) die Zulassung zur Behandlung der primär biliären Cholangitis (PBC, frühere Bezeichnung primär biliäre Zirrhose) erteilt. OCA wird angewendet in Kombination mit Ursodesoxycholsäure (UDCA) bei Erwachsenen, die unzureichend auf UDCA ansprechen, oder als Monotherapie bei Erwachsenen, die UDCA nicht tolerieren können. OCA stellt nach fast 20 Jahren die erste neue zugelassene Therapieoption für PBC-Patienten in Europa dar. Der EMA-Zulassungsantrag basiert auf den Daten der...

Ein neues Kniegelenk - und bereits am nächsten Tag wieder auf den Beinen

Immer mehr Deutsche brauchen ein künstliches Kniegelenk. Vor allem die Zahl der jüngeren Patienten mit schwerer Arthrose steigt – oft auch ausgelöst durch intensive Sportaktivitäten. Der Einsatz eines künstlichen Kniegelenks ist dann in vielen Fällen unumgänglich. Im Klinikum Friedrichsheim werden diese Implantat-Empfänger dank der optimierten Therapien zumindest aber schneller wieder mobil. Viele der Patienten sind bereits am Tag nach der Operation wieder auf den Beinen.

Das könnte Sie auch interessieren

Patientenportal für klinische Studien macht medizinische Forschung für alle transparent und zugänglich

Patientenportal für klinische Studien macht medizinische Forschung für alle transparent und zugänglich
© pressmaster / Fotolia.com

In Deutschland werden jedes Jahr über 500 klinische Forschungsstudien zu neuen Therapien und Medikamenten durchgeführt. Ein Großteil betrifft Volkskrankheiten wie Diabetes, Asthma, COPD, Arthrose oder Schuppenflechte und richtet sich an chronisch kranke Patienten. Leider weiß die Mehrheit dieser Patienten nichts über aktuelle Studien und die Möglichkeiten, die sich daraus für sie ergeben können. Hier setzt das Aufklärungsprinzip von Mondosano an und bietet einfach aufbereitete Informationen zu neuen Therapieformen und Forschungsprojekten. Bei...

Haustierbisse nicht unterschätzen - Mit Bissverletzungen immer zum Arzt gehen

Haustierbisse nicht unterschätzen - Mit Bissverletzungen immer zum Arzt gehen
©helga1981 - stock.adobe.com

Bissverletzungen von Haustieren dürfen keinesfalls unterschätzt werden. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) hin. Was manchmal zunächst harmlos aussieht, sollte trotzdem ernst genommen werden. Denn bei einem Biss werden Krankheitserreger des Tieres auf den Menschen übertragen. Die Eintrittspforte kann sich dabei sofort verschieben und somit verschließen. Unbehandelt können schwere Entzündungen entstehen, bei denen neben der Haut auch Muskeln, Sehnen, Nerven und Knochen dauerhaft geschädigt werden können. Daher...

13 Prozent der Deutschen glauben, Rheuma sei eine Krankheit des Alters

13 Prozent der Deutschen glauben, Rheuma sei eine Krankheit des Alters
© wavebreak3 / fotolia.com

Rheuma ist keine Frage des Alters Rheumatoide Arthritis ist eine von mehr als 200 verschiedenen Rheuma-Erkrankungen Welt-Rheuma-Tag am 12. Oktober   Mehr als jeder Zehnte glaubt, Rheuma sei eine altersbedingte Krankheit, die einfach hingenommen werden müsste (1). Das ergab eine repräsentative Umfrage unter 1.000 Deutschen anläßlich des Welt-Rheuma-Tages am 12. Oktober im Auftrag des Biotechnologie-Unternehmens Amgen. Dabei kann die Erkrankung in jedem Lebensalter auftreten. Auch viele junge Menschen erkranken an Rheuma: Rund 20.000 Kinder und...

EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • Trump bricht US-Beziehung zur WHO ab – Weil er die WHO neben China als verantwortlich für die SARS-CoV-2-Pandemie erachtet, hat der US-Präsident den Austritt der USA aus der WHO beschlossen (dpa, 30.05.2020).
  • Trump bricht US-Beziehung zur WHO ab – Weil er die WHO neben China als verantwortlich für die SARS-CoV-2-Pandemie erachtet, hat der US-Präsident den Austritt der USA aus der WHO beschlossen (dpa, 30.05.2020).

Cookies

Diese Webseite benutzt Cookies, um den Nutzern das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Ausserdem werden teilweise auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Weitere Informationen erhalten Sie in den Allgemeine Geschäftsbedingungen und in den Datenschutzrichtlinien.

Verstanden