Dienstag, 24. November 2020
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Medizin

Beiträge zum Thema: Thrombose

November 2020

Neue S2k-Leitlinie zur stationären Behandlung von COVID-19 Patienten

Neue S2k-Leitlinie zur stationären Behandlung von COVID-19 Patienten
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Seit heute ist eine neue S2k-Leitlinie öffentlich, die Empfehlungen zur stationären Therapie von Patienten mit COVID-19 umfasst. Sie erweitert die bereits seit März 2020 vorliegende intensivmedizinische S1-Leitlinie um den gesamtstationären Bereich und gibt damit Krankenhausärzten erstmals eine ganzheitliche und fächerübergreifende Handlungsanweisung an die Hand. Federführend waren drei Fachgesellschaften an der Erstellung beteiligt – die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN), die Deutsche...

CED: Herausforderungen Kinderwunsch, Schwangerschaft oder Krebserkrankung

Die Betreuung von Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) im Praxisalltag stellt den Arzt immer wieder vor Herausforderungen. Dazu zählt etwa die Behandlung von Patientinnen mit Kinderwunsch und während einer Schwangerschaft sowie von Patienten mit Krebserkrankung. Im Rahmen eines Medical Academy Webinars wurden aktuelle wissenschaftliche Daten und darauf basierende praxisrelevante Empfehlungen zu diesen besonderen Aspekten der CED-Therapie von Experten zusammengefasst und kommentiert.

Thromboserisiko: Verringerung unter Stent im Vergleich zu DAPT

Thromboserisiko: Verringerung unter Stent im Vergleich zu DAPT
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Auf dem diesjährigen Transcatheter Cardiovascular Therapeutics (TCT) Kongress hat Abbott neue Daten aus dem XIENCE Short DAPTStudienprogramm vorgestellt. Die Ergebnisse der beiden Studien XIENCE 28 und XIENCE 90 zeigen, dass bei Patienten mit hohem Blutungsrisiko nach der Implantation eines XIENCE-Stents mit Medikamentenbeschichtung kein Unterschied zwischen einer verkürzten dualen antithrombozytären Therapie (DAPT)-Strategie und einer 12-monatigen Anwendung besteht. Um das Thrombose-Risiko und damit das Risiko für ischämische Ereignisse zu senken, wird nach...

Oktober 2020

Schädigung der Blutgefäße: COVID-19 kann Thrombosen, Lungenembolien oder Schlaganfälle begünstigen

Schädigung der Blutgefäße: COVID-19 kann Thrombosen, Lungenembolien oder Schlaganfälle begünstigen
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Ist COVID-19 eine Gefäßerkrankung? Anfangs als reine Lungenkrankheit betrachtet, deuten immer mehr Studien darauf hin, dass eine COVID-19-Erkrankung die Blutgefäße schädigt und Gefäßerkrankungen wie Thrombosen, Lungenembolien oder Schlaganfälle begünstigt. Mögliche Ursachen und der aktuelle Stand der Forschung waren Thema auf der Online-Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin e.V. (DGG). Dort diskutierten die DGG-Experten außerdem über eine Zunahme von...

Hämophilie A: Direkte Vergleichsstudie zeigt Überlegenheit von Damoctocog alfa pegol

Hämophilie A: Direkte Vergleichsstudie zeigt Überlegenheit von Damoctocog alfa pegol
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Annals of Hematology hat im September positive Ergebnisse der ersten direkten Vergleichsstudie von Bayer zum pharmakokinetischen (PK) Profil der 2 PEGylierten rekombinanten Faktor VIII-Produkte (rFVIII) mit verlängerter Halbwertszeit Damoctocog alfa pegol (Jivi®) und Rurioctocog alfa pegol vorgestellt (1). Den Ergebnissen zufolge war das pharmakokinetische Profil von Damoctocog alfa pegol dem von Rurioctocog alfa pegol in vergleichbarer Dosierung bei der Mehrheit der Patienten überlegen. Es handelt sich hierbei bereits um die zweite direkte pharmakokinetische...

Intensiv- und Notfallmediziner: Steigende Infektionszahlen differenziert und nach Altersgruppen betrachten

Intensiv- und Notfallmediziner: Steigende Infektionszahlen differenziert und nach Altersgruppen betrachten
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Vor dem Hintergrund der aktuell steigenden Covid-19-Infektionszahlen empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) eine differenzierte Betrachtung des Infektionsgeschehens. „Damit es nicht zu Überlastungen in der medizinischen Versorgung kommt, ist die Auslastung der Intensivbetten in den nächsten Monaten ein entscheidender Faktor“, so Professor Dr. med. Christian Karagiannidis, kommender Präsident der DGIIN. „Die Zahl der steigenden Infektionen müsse immer im Zusammenhang mit der...

Gefäßverschluss nach Infektionskrankheiten: Metaanalyse stellt deutlich erhöhtes Risiko fest

Ob COVID-19 oder Influenzagrippe – viele Infektionskrankheiten erhöhen das Risiko für schwerwiegende Erkrankungen des Gefäßsystems wie für einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt. Laut einer Metaanalyse, in die Ergebnisse aus 12 klinischen Studien eingeflossen sind, ist das Risiko an einem ischämischen Schlaganfall zu erkranken einen Monat nach akuten Infektionen um mehr als das Doppelte erhöht. Doch warum können Grippeviren und andere Erreger Gefäßverschlüsse verursachen? Und warum empfehlen Mediziner die Influenzaimpfung...

Beinvenenthrombosen und Lungenembolien bei COVID-19 Patienten

In einer systematischen Übersichtsarbeit aller weltweit publizierten Daten zum Thema „Thrombose und Lungenembolie bei COVID-19-PatientInnen“ konnten Cihan Ay, Stephan Nopp, und Florian Moik von der Universitätsklinik für Innere Medizin I, Klinische Abteilung für Hämatologie und Hämostaseologie, Wien, nun erstmals genaue Daten zum Thromboserisiko von hospitalisierten COVID-19 PatientInnen ermitteln. Während Patienten, die zwar stationär, aber nicht auf einer Intensivstation betreut werden müssen, ein Risiko von 5-11% haben, erleiden...

September 2020

Polycythaemia vera und Myelofibrose: Kennzeichen Fatigue, Juckreiz und Bauchschmerzen

Polycythaemia vera und Myelofibrose: Kennzeichen Fatigue, Juckreiz und Bauchschmerzen
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Im Rahmen der MPN Patiententage informierte Prof. Dr. med. Philipp le Coutre von der Charité Berlin am 18. August in einem Online-Webinar zu Symptomen und Therapiemöglichkeiten der seltenen Erkrankungen Polycythaemia vera (PV) und Myelofibrose (MF). Die MPN Patiententage finden mehrmals im Jahr an verschiedenen Standorten statt, um Betroffene und Angehörige über Myeloproliferative Neoplasien (MPN) aufzuklären – seltene Erkrankungen des Knochenmarks, die durch Störungen der Blutbildung gekennzeichnet sind.

Nicht-valvuläres Vorhofflimmern: Vorteilhafte Verträglichkeit von Apixaban

Nicht-valvuläres Vorhofflimmern: Vorteilhafte Verträglichkeit von Apixaban
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Auf der Jahreskonferenz des American College of Cardiology (ACC) wurden erstmals Ergebnisse der Phase-IV-Studie AUGUSTUS präsentiert und zeitgleich im New England Journal of Medicine publiziert (1). Darin wurde Apixaban (Eliquis®) vs. den Vitamin-K-Antagonisten (VKA) Warfarin bei Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) und akutem Koronarsyndrom (ACS) und/oder perkutaner Koronarintervention (PCI) untersucht (1). Nach einer Beobachtungsdauer von 6 Monaten konnte gezeigt werden, dass bei nvVHF-Patienten mit ACS und/oder PCI, die mit einen P2Y12-Inhibitor...

ESC-Jahrestagung 2020: Entwicklungskandidaten für die Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

ESC-Jahrestagung 2020: Entwicklungskandidaten für die Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen
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Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache weltweit und jedes Jahr für etwa 17,9 Millionen Todesfälle verantwortlich (1). Bayer berichtete anlässlich der Jahrestagung 2020 der European Society of Cardiology (ESC) „The Digital Experience“ über aktuelle Erkenntnisse zu seinen Entwicklungskandidaten für Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Bereich chronische Herzinsuffizienz und chronische Nierenerkrankungen bei Typ-2-Diabetes. Die jüngsten Daten aus VOYAGER PAD unterstreichen den Nutzen von Rivaroxaban (Xarelto®)...

Juni 2020

RA: Reduktion des Thromboserisikos mit bDMARD

RA: Reduktion des Thromboserisikos mit bDMARD
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Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA) und hoher Krankheitsaktivität leiden besonders häufig unter Thrombosen. Eine aktuelle schwedische Studie kommt zu dem Ergebnis, dass unter Patienten mit hoher Krankheitsaktivität einer von hundert innerhalb eines Jahres eine venöse Thromboembolie entwickelt – das entspricht einem Anstieg um mehr als das Zweifache im Vergleich zu Patienten in Remission (1). Eine Therapie mit biological disease-modifying antirheumatic drugs (bDMARD) kann dieses erhöhte Thrombose-Risiko reduzieren, zeigen Daten des deutschen...

COVID-19: S1-Leitlinie zu Diagnostik, Hygiene, Hypoxie und Reanimation

COVID-19: S1-Leitlinie zu Diagnostik, Hygiene, Hypoxie und Reanimation
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Wie sieht die bestmögliche intensivmedizinische Therapie von Patienten mit COVID-19 aus? Die Behandlung der neuartigen Lungenkrankheit führt beispielsweise zu Änderungen in der Beatmungstherapie, der Medikamentenversorgung oder der Thromboseprophylaxe. Dazu haben heute führende medizinische Fachgesellschaften aktualisierte Empfehlungen publiziert, die jedem Mediziner bei der zielgerichteten Behandlung betroffener Patienten helfen. „Diese neue Leitlinie findet einen breiten Konsens unter den beteiligten Experten sowie medizinischen Vereinigungen und gibt damit...

Rheumatoide Arthritis: Gute Wirksamkeit von Tofacitinib in der Mono- und Kombinationstherapie

Rheumatoide Arthritis: Gute Wirksamkeit von Tofacitinib in der Mono- und Kombinationstherapie
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Real-World-Daten (RWD) aus dem klinischen Alltag erlauben praktisch relevante Rückschlüsse auf die langfristige Wirksamkeit, die Sicherheit und Persistenz der verschiedenen Therapieoptionen bei Rheumatoider Arthritis (RA). Unter dem Vorsitz von PD Dr. med. Anja Strangfeld, Berlin, diskutierten Experten anlässlich eines Symposiums* beim diesjährigen Online-Kongress der EULAR (European League Against Rheumatism) den Stellenwert von RWD und die daraus gewonnenen Erkenntnisse zum Einsatz von Januskinase (JAK)-Inhibitoren bei Patienten mit RA. Von den 3 für die RA...

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EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • Neue S2k-Leitlinie zur stationären Behandlung von COVID-19 Patienten (23.11., DGIIN, DIVI, DGP)
  • Neue S2k-Leitlinie zur stationären Behandlung von COVID-19 Patienten (23.11., DGIIN, DIVI, DGP)