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Medizin

Beiträge zum Thema: Typ-2-Diabetes

Oktober 2019

Herzinsuffizienz: Positive Studienergebnisse für Dapagliflozin auch bei Diabetes-Patienten

Herzinsuffizienz: Positive Studienergebnisse für Dapagliflozin auch bei Diabetes-Patienten

Zur Verringerung des Risikos für kardiovaskuläre Folgeerkrankungen werden in der Therapie des Typ 2 Diabetes aktuell Antidiabetika mit günstigen kardio-renalen Effekten vorrangig empfohlen (1). Für Dapagliflozin (Forxiga®) belegte die kardiovaskuläre Outcome-Studie DECLARE-TIMI 58 eine Verringerung kardiovaskulärer und renaler Endpunkte bei Patienten mit Typ 2 Diabetes (2, 3). Nun belegte die Endpunkt-Studie DAPA-HF erstmals auch die Wirksamkeit des SGLT-2 Hemmers bei Patienten mit Herzinsuffizienz – sowohl mit als auch ohne Typ 2 Diabetes...

Typ-2-Diabetes: Frühzeitige Kombinationstherapie aus Metformin + Sitagliptin verbessert HbA1c-Zielwert

Typ-2-Diabetes: Frühzeitige Kombinationstherapie aus Metformin + Sitagliptin verbessert HbA1c-Zielwert
© Andrey Popov - stock.adobe.com

In der CompoSIT-M-Studie (Comparison of sitagliptin vs. placebo during metformin up-titration) wurde gezeigt, dass Patienten mit Typ-2-Diabetes von einer frühzeitigen Einleitung der Behandlung mit Sitagliptin (z.B. Xelevia®) bei gleichzeitiger Erhöhung der Metformindosis bis zur maximal tolerierten Dosis (max. 2000 mg täglich) profitieren (1). Beobachtungen über einen Zeitraum von 20 Wochen zeigten, dass dieser frühzeitig kombinierte Therapieansatz die Erreichung des HbA1c-Zielwertes von < 7% – im Vergleich zur Dosiseskalation von...

September 2019

Hypoglykämierisiko unter Basalinsulinen unterschiedlich?

Hypoglykämierisiko unter Basalinsulinen unterschiedlich?
© interstid - stock.adobe.com

In pharmakologischen und pharmakodynamischen Untersuchungen war eine viermal geringere Blutzucker-Variabilität von Tag zu Tag von Insulin degludec (Tresiba®) gegenüber Insulin glargin beobchatet worden (1). Ob sich dies in eine Überlegenheit von Insulin degludec gegenüber Insulin glargin hinsichtlich der Hypoglykämiehäufigkeit übersetzt, prüfte die Studie CONCLUDE bei Insulin-vorbehandelten Patienten mit Typ-2-Diabetes. Primäres Studienziel war der Nachweis der Überlegenheit von Insulin degludec 200 E/ml gegenüber Insulin glargin...

Mesenchymale Stammzellen: Potential bei schlecht heilenden Wunden

Mesenchymale Stammzellen: Potential bei schlecht heilenden Wunden
© psdesign1 / Fotolia.com

Wenn der Knochen nicht heilt oder sich eine Wunde nicht schließt, könnten in Zukunft mesenchymale Stammzellen (MSC) zum Einsatz kommen, die Transfusionsmediziner aus dem Knochenmark oder dem Fettgewebe isolieren. Bei Knochenheilungen wurde der Einsatz in Phase-II-Studien bereits erfolgreich am Menschen erprobt. Auch bei schlecht heilenden Wunden, wie beim diabetischen Fuß, könnten mesenchymale Stammzellen zum Einsatz kommen.

Typ-2-Diabetes: Zulassungserweiterung für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren für Liraglutid

Typ-2-Diabetes: Zulassungserweiterung für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren für Liraglutid
© designtools - stock.adobe.com

Entsprechend der Empfehlung des Ausschusses für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) (1) hat die Europäische Kommission (2) die Zulassung von Liraglutid (Victoza®) erweitert. Als einziger zugelassener GLP-1 Rezeptor-Agonist (RA) steht Liraglutid für die Behandlung von Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 10 Jahren mit unzureichend kontrolliertem Typ-2-Diabetes als Ergänzung zur Ernährung und Bewegung zur Verfügung (2).

Typ-2-Diabetes: Insulin degludec vermindert Risikofaktor für Hypoglykämien

Auf dem 55. Jahrestreffen der European Association for the Study of Diabetes (EASD) wurden erstmals Daten der Studie CONCLUDE vorgestellt. In der Treat-to-Target Studie wurden Wirksamkeit und Sicherheit von Insulin degludec (Tresiba®) und Insulin glargin 300 E/ml bei mit Insulin vorbehandelten Menschen mit Typ-2-Diabetes verglichen, die mindestens einen Risikofaktor für Hypoglykämien aufwiesen (1). Obwohl das primäre Studienziel der Überlegenheit hinsichtlich der Anzahl hypoglykämischer Ereignisse insgesamt in der Erhaltungsphase (primärer...

Hypercholesterinämie und Typ-2-Diabetes: Positive Phase-II-Ergebnisse für Bempedoinsäure/Ezetimib-Fixdosis-Kombinationstablette

Daiichi Sankyo gab erste positive Ergebnisse der 12-wöchigen Phase-II-Studie zur Bempedoinsäure/Ezetimib-Fixdosis-Kombinationstablette (Studie 058) bekannt. Bempedoinsäure und die Fixkombination von Bempedoinsäure und Ezetimib durchlaufen zurzeit die behördliche Prüfung zur Marktzulassung durch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) und die Food and Drug Administration (FDA) als zuständige Behörde in den USA. In der Studie 058 wurden die Wirksamkeit und Sicherheit der Bempedoinsäure/Ezetimib-Fixdosis-Kombination im Vergleich zu Ezetimib...

Hypoglykämien: Aufklärung über Soziale Medien

Auch eine intensive Schulung und die Beachtung aller Empfehlungen können nicht immer verhindern, dass es bei Menschen, deren Diabetes beispielsweise mit Insulin oder Sulfonylharnstoffen behandelt wird, zu Hypoglykämien kommt. Viele Patienten sind jedoch nur unzureichend über das Thema Hypoglykämien informiert und sprechen auch nicht mit ihrem Arzt darüber – oft aus dem Schuldgefühl heraus, trotz Schulung in eine solche Situation geraten zu sein (1). Mit einer neuen Kampagne in sozialen Medien möchte Lilly Diabetes Betroffene und ihre...

Typ-2-Diabetes: Ertugliflozin zeigt günstige Auswirkung auf Nierenfunktion

Bei Typ-2-Diabetikern, die mit dem SGLT-2-Hemmer Ertugliflozin über 2 Jahre behandelt wurden, sank die geschätzte glomeruläre Filtrationsrate (eGFR) in den ersten 6 Wochen vorübergehend leicht ab, erreichte aber nach Woche 6 wieder den Ausgangswert. In Woche 104 betrugen die Veränderungen gegenüber dem Ausgangswert -0,2 bzw. 0,1 ml/min pro 1,73m² für 5 mg bzw. 15 mg Ertugliflozin. Bei Patienten, die zu Studienbeginn unter einer Albuminurie litten, verringerte der SGLT-2-Hemmer die Eiweißausscheidung bis Woche 104. Dies zeigten die Ergebnisse...

August 2019

Herzinsuffizienz: Positive Studienergebnisse zu Dapagliflozin

Herzinsuffizienz: Positive Studienergebnisse zu Dapagliflozin
© yodiyim / Fotolia.com

Positive Ergebnisse der Phase-III-Studie DAPA-HF zeigen, dass Dapagliflozin (Forxiga®) im Vergleich zu Placebo eine statistisch signifikante und klinisch bedeutsame Verringerung des primären kombinierten Endpunkts erreichte. Dieser war definiert als Zeit bis zum ersten Auftreten von kardiovaskulär bedingtem Tod oder Verschlechterung von Herzinsuffizienz (definiert als Hospitalisierung aufgrund von Herzinsuffizienz oder notfallmäßigem Arztkontakt wegen Herzinsuffizienz). Die Studie wurde bei Herzinsuffizienz-Patienten mit reduzierter Ejektionsfraktion...

Typ-2-Diabetes: Europäische Kommission genehmigt Zulassungsänderung für Dapagliflozin

Typ-2-Diabetes: Europäische Kommission genehmigt Zulassungsänderung für Dapagliflozin
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Die Europäische Kommission hat die Zulassungsänderung für Dapagliflozin (Forxiga®) bei Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes genehmigt. Damit berücksichtigt sie die positiven Daten aus der Phase-III-Studie DECLARE-TIMI 58 in Bezug auf die Reduktion von Hospitalisierungen aufgrund von Herzinsuffizienz sowie die Reduktion renaler Ereignisse (1). Die Studie umfasste mehrheitlich Typ-2-Diabetes Patienten ohne manifeste Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

COPD: Bronchodilatation entbläht die Lunge und ermöglicht Aktivitätssteigerung

COPD: Bronchodilatation entbläht die Lunge und ermöglicht Aktivitätssteigerung
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Bronchodilatatoren verringern die Lungenüberblähung (1) und können dadurch die Basis für COPD-Patienten schaffen, wieder körperlich aktiv zu sein. Eine effektive Bronchodilatation kann durch LAMAs, wie Aclidiniumbromid (Bretaris® Genuair® 375 µg) und LAMA/LABA-Fixkombinationen, wie Aclidiniumbromid/Formoterolfumarat (Brimica® Genuair® 400/12 µg), erreicht werden (2). „Jeden Milliliter an gewonnenem Lungenvolumen sollte der Patient direkt nutzen und in mehr Bewegung investieren. Gut...

Diabetes: Neue Klassifizierung?

Diabetes: Neue Klassifizierung?
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Aktuelle Studien liefern Hinweise auf eine neue Betrachtung der bekannten Diabetes-Klassifizierung in Hinblick auf unterschiedlich hohe Risiken für Diabetes-assoziierte Komplikationen. Forscher des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ) und ihre Partner vom Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD) und der Universität Lund in Schweden haben nun verschiedene Cluster identifiziert, die die Aufteilung des Diabetes in Subtypen ermöglichen. Zwei dieser Untergruppen weisen ein höheres Risiko für Fettlebererkrankungen und Neuropathie auf. Entsprechend dem Konzept der...

Typ-2-Diabetes: Stärkere HbA1c-Senkung unter Sitagliptin bei geriatrischen Patienten

Typ-2-Diabetes: Stärkere HbA1c-Senkung unter Sitagliptin bei geriatrischen Patienten
© Robert Kneschke - stock.adobe.com

Bei Typ-2-Diabetikern ≥ 65 Jahre mit leicht eingeschränkter Nierenfunktion senkte der zusätzlich zur Standardtherapie gegebene DPP-4-Hemmer Sitagliptin den HbA1c-Wert im Vergleich zum Ausgangswert stärker als der SGLT-2-Hemmer Dapagliflozin. Unter Sitagliptin erreichten auch mehr Patienten den HbA1c-Zielwert von < 7,0%. Dies zeigten die Ergebnisse eine Post-hoc-Analyse der CompoSIT-R-Studie, die kürzlich auf der Jahrestagung der American Diabetes Association in San Francisco vorgestellt wurde (1).

Diabetes-Sonderformen: Medikamente, Virusinfektion, Mukoviszidose oder Gendefekte können Auslöser sein

Diabetes-Sonderformen: Medikamente, Virusinfektion, Mukoviszidose oder Gendefekte können Auslöser sein
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Diabetes Typ 1, Diabetes Typ 2, Schwangerschaftsdiabetes – diese Stoffwechselerkrankungen sind allgemein bekannt. Was viele Hausärzte in Deutschland aber nicht wissen: Es gibt auch Sonderformen des Diabetes. Immer noch kommt es bei diesen Ausprägungen zu einer falschen Behandlung, weil sie nicht richtig diagnostiziert oder mit anderen Diabetesformen verwechselt werden. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) erklärt, wie die seltenere Diabetes-Untergruppe erkannt wird und was bei der Therapie beachtet werden muss.

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