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Medizin

Beiträge zum Thema: Versorgungsforschung

September 2017

Koronare Herzkrankheit: IQWiG legt vorläufige Ergebnisse von Leitlinien-Recherche vor

Koronare Herzkrankheit: IQWiG legt vorläufige Ergebnisse von Leitlinien-Recherche vor
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Disease-Management-Programme (DMP) sollen in regelmäßigen Abständen aktualisiert werden, um sie an den jeweiligen Stand des medizinischen Wissens anzupassen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat deshalb aktuelle evidenzbasierte Leitlinien zur koronaren Herzkrankheit (KHK) recherchiert, deren Empfehlungen zu Kernaussagen zusammengefasst und überprüft, ob sich aus ihnen ein Aktualisierungsbedarf ergibt. Die vorläufigen Ergebnisse liegen nun vor. Demnach könnte der Aspekt „Monitoring und...

Unkontrollierter Onlinehandel von Blutzuckerteststreifen

Unkontrollierter Onlinehandel von Blutzuckerteststreifen
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Gesetzliche Krankenversicherungen geben Blutzuckerteststreifen ihren Mitgliedern zuzahlungsbefreit ab. In Online-Handelsportalen werden von privaten Verkäufern Blutzuckerteststreifen zum Kauf angeboten. Ein durchschnittlich realisierter Verkaufspreis in Höhe von rund 18,50 Euro für eine Packung mit 50 Teststreifen ließe den Verdacht aufkommen, so Prof. Dr. Heiko Burchert von der Fachhochschule Bielefeld, dass diese Teststreifen nicht zuvor selbst käuflich erworben wurden und nun weiterverkauft werden. Es stelle sich also die Frage nach der Herkunft der...

Therapie-Empfehlungen zu Diabetes, Osteoporose und Bluthochdruck: Was ist sinnvoll und was nicht?

Eine optimale Patientenversorgung erfolgt nur, wenn Untersuchungs- und Behandlungsmethoden regelmäßig auf Effizienz und Sinnhaftigkeit geprüft werden. Für den Bereich der Hormon- und Stoffwechselerkrankungen haben Experten der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) 10 Empfehlungen formuliert, die sowohl Unterversorgung als auch eine Übertherapie bei Menschen mit hormonellen Erkrankungen verhindern sollen.

März 2017

Schmerzmedizin: Praxis und Theorie der Versorgung

„Wir brauchen mehr Verständnis für die Komplexität des Fachgebietes Schmerzmedizin“, erklärte Dr. Gerhard Müller-Schwefe, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) e.V. bei der gestrigen Auftakt-Pressekonferenz des 28. Deutschen Schmerz- und Palliativtages, der vom 23.-25. März  in Frankfurt stattfindet. „Nur wenn wir es schaffen, Ärzte davon zu überzeugen, die Schmerzmedizin als Querschnittsfach zu betrachten und so die Schmerzkompetenz auszubauen, können wir den zahlreichen chronisch...

Demenzforschung: Bewerbungsphase für Studienreise nach Norwegen

Ab sofort können sich professionelle Akteure im Gesundheitswesen für die Teilnahme einer Studienreise bewerben, die im Rahmen des Programms „„Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus – Internationale Studienreisen“ stattfindet, das die Robert Bosch Stiftung seit 2015 fördert. Die von Fachexperten geführte Reise führt vom 29. Mai - 2. Juni 2017 zu ausgewählten Einrichtungen in Norwegen. Verantwortlich für Organisation und Durchführung ist das Institut g-plus am Department für Pflegewissenschaft der Universität...

Diabetes 2030: Stimme der Patienten stärken, gemeinsam Versorgung optimieren

In Deutschland sterben jedes Jahr sechsmal so viele Menschen an Typ-2-Diabetes und seinen Folgen als bisher angenommen (1). Diese neue Erkenntnis aus den Daten von knapp 65 Millionen Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen stand am Beginn der Veranstaltung „Diabetes 2030“, zu der Novo Nordisk bereits zum zweiten Mal eingeladen hatte. „Diabetes ist eine schwere, mitunter tödliche, chronische Erkrankung mit dramatischen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Konsequenzen“, stellte Tagungspräsident Prof. Dr. Diethelm Tschöpe fest: „Trotzdem...

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In Deutschland haben von den rund 7 Millionen Menschen, die an Diabetes mellitus erkrankt sind, 95 % einen Typ-2-Diabetes. Während Diabetes Typ 1 immer mit Insulin behandelt werden muss, sind die Therapiemöglichkeiten beim Typ-2-Diabetes breiter gefächert. Neben Lebensstilinterventionen wie Ernährungsumstellung und mehr Bewegung kommen verschiedene orale Antidiabetika zum Einsatz. Manche Betroffene sind zu Beginn einer medikamentösen Therapie wegen etwaiger Nebenwirkungen verunsichert, die zum Beispiel in Beipackzetteln oder Internetforen erwähnt werden.  

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Experten warnen in diesen Tagen in den Medien vor einem extremen Wespen-Sommer 2019. Normalerweise gehen uns die schwarz-gelben Insekten erst im August und September auf die Nerven, doch dank der Saharahitze gehen Fachleute nun von einer verfrühten Saison mit mehr Wespen aus. In den vergangenen beiden Sommern hielt sich die Plage laut einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse dagegen in Grenzen: Demnach wurde knapp jeder Fünfte von rund 1.000 Befragten mindestens einmal von einer Wespe gestochen. Nur 13 Prozent der Betroffenen sagten, dass...