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Medizin

Beiträge zum Thema: Vorhofflimmern

Juni 2018

NVHF: EU-Zulassungserweiterung für Apixaban

NVHF: EU-Zulassungserweiterung für Apixaban
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Die Europäische Kommission hat Apixaban jetzt auch zur Behandlung von Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (NVHF), die sich einer Kardioversion unterziehen müssen und die bislang keine Antikoagulation erhalten haben, zugelassen (1). Grundlage für die Zulassungserweiterung in der Europäischen Union waren die Daten der klinischen Phase-IV-Studie EMANATE*, die kürzlich im European Heart Journal veröffentlicht wurden (2). Die Ergebnisse zeigen, dass Apixaban bei Patienten mit früher Kardioversion vergleichbar wirksam und verträglich wie...

Sicherheit und Wirksamkeit von Rivaroxaban bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Herzinsuffizienz bestätigt

Sicherheit und Wirksamkeit von Rivaroxaban bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Herzinsuffizienz bestätigt
© ag visuell / Fotolia.com

Eine Subanalyse der COMPASS-Studie bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit (KHK) und peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK) mit oder ohne Herzinsuffizienz (HI) ist Ende Mai vorgestellt worden. Die Ergebnisse zeigen, dass bei Patienten mit gleichzeitiger leichter bis mittelschwerer Herzinsuffizienz die vaskuläre Dosierung von 2,5 mg Rivaroxaban zweimal täglich in Kombination mit 100 mg Acetylsalicylsäure (ASS) einmal täglich zu einer signifikanten Reduktion des primären Endpunkts, der Kombination von Herzinfarkt, Schlaganfall und kardiovaskulären...

Schlaganfallprophylaxe: Kooperation verzahnt Diagnostik und Therapie

Bristol-Myers Squibb und apoplex medical technologies haben jetzt eine Kooperation vereinbart, um über die von dem Medizintechnikhersteller entwickelte SRA (Schlaganfall-Risiko-Analyse)-Technologie gemeinsam zu informieren. Mit ihr sind Ärzte in der Lage, bei Patienten bisher unerkanntes paroxysmales Vorhofflimmern (pVHF) zu identifizieren bzw. das Risiko für Vorhofflimmern (VHF) besser einzuschätzen. Ziel der in Deutschland startenden Kooperation ist es, durch effizientes Zusammenspiel von Diagnostik und Therapie eine umfassende Primär- und...

Edoxaban reduziert im Vergleich zu Warfarin die Rate verschiedener Formen intrakranieller Blutungen

Die Daten einer neuen Subgruppen-Analyse der Studie ENGAGE AF-TIMI 48 zeigen: Bei Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF), die zur Prävention von Schlaganfällen oder systemischen embolischen Ereignissen (SEE) mit Edoxaban (LIXIANA®) behandelt wurden, war die Rate sowohl der spontanen als auch der traumatischen intrakraniellen Hämorrhagien (ICH) (1) im Vergleich zu Patienten unter Warfarin-Therapie reduziert (2). Die Daten wurden auf der 4. European Stroke Organisation Conference (ESOC) vom 16. bis 18. Mai 2018 in Göteborg...

Mai 2018

Antikoagulation mit Rivaroxaban auch bei Risikopatienten in zugelassenen Indikationen wirksam und sicher

Die Antikoagulation bei Patienten mit hohem thromboembolischem Risiko und Komorbiditäten stellt in der klinischen Praxis eine große Herausforderung dar. Insbesondere Patienten mit nicht valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) weisen neben einem höheren Alter häufig Begleiterkrankungen wie Niereninsuffizienz, Bluthochdruck oder eine koronare Herzerkrankung (KHK) auf, durch die sich das Risiko für thromboembolische Ereignisse deutlich erhöht (1). Der Faktor-Xa-Inhibitor Rivaroxaban (Xarelto®) verfügt über eine umfangreiche und...

Lärm bringt Herz aus dem Rhythmus

Lärm bringt Herz aus dem Rhythmus
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Mit steigender Lärmbelästigung nimmt die Häufigkeit von Vorhofflimmern stark zu. Das konnten Wissenschaftler nachweisen, die heraus fanden, dass die Häufigkeit von Vorhofflimmern bei extremer Lärmbelästigung bis auf 23% anwächst, während dieser Wert ohne diesen Umwelteinfluss bei nur 15% liegt. Betrachtet man den Anteil der Quellen extremer Lärmbelästigung, so stand der Fluglärm mit 84% tagsüber und 69% während des Schlafens an erster Stelle.

nvVHF-Patienten: Analysen aus dem Versorgungsalltag mit direkten oralen Antikoagulanzien

nvVHF-Patienten: Analysen aus dem Versorgungsalltag mit direkten oralen Antikoagulanzien
© storm / Fotolia.com

Auf der diesjährigen Jahrestagung des American College of Cardiology wurden Ergebnisse der Real-World-Data (RWD)-Analyse „Comparison of Effectiveness, Safety, and the Net Clinical Outcome between Different Direct Oral Anticoagulants in 162,707 Non-Valvular Atrial Fibrillation Patients Treated in US Clinical Practice“ vorgestellt (1,2). Dies ist die bisher größte RWD-Datenbankanalyse, in der über Ergebnisse unterschiedlicher direkter oraler Antikoagulanzien (DOAK), darunter Apixaban, Rivaroxaban und Dabigatran berichtet wurde. In dieser Analyse war die...

April 2018

Schlaganfallprävention bei Vorhofflimmern: Vorteilhaftes Sicherheitsprofil von Dabigatran

Auf dem diesjährigen Kongress der European Heart Rhythm Association wurden neue Ergebnisse von GLORIATM-AF vorgestellt, mit bislang mehr als 38.000 eingeschlossenen Patienten einer der größten prospektiven globalen Beobachtungsstudien zum Einsatz oraler Antikoagulantien in der Schlaganfallprävention bei Vorhofflimmern (VHF) in der klinischen Praxis. Das Register analysierte Zweijahresdaten zur Sicherheit und Wirksamkeit von Dabigatran (Pradaxa®) bei fast 5.000 VHF-Patienten. Die im Rahmen einer „Late-Breaking”-Session vorgestellten Ergebnisse der...

Embolieprophylaxe bei Vorhofflimmern: Orale Antikoagulation nach patientenindividuellen Kriterien auswählen

Embolieprophylaxe bei Vorhofflimmern: Orale Antikoagulation nach patientenindividuellen Kriterien auswählen
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Die Wahl eines passenden oralen Antikoagulans ist immer auch eine Gratwanderung zwischen einer ausreichenden Embolieprophylaxe und dem individuellen Blutungsrisiko des Patienten. Aktuelle Studienergebnisse sowie Leitlinienempfehlungen sollten daher mit Blick auf eine optimale Patientenversorgung intensiv geprüft werden – denn nicht jeder Patient ist beispielsweise für eine Therapie mit nicht-Vitamin-K-abhängigen oralen Antikoagulanzien (NOAK) geeignet. Welches Präparat für wen das Richtige ist und welche Faktoren bei der Therapiewahl beachtet werden...

VHF: Apixaban mit reduziertem Risiko für systemische Embolie assoziiert

Eine aktuelle Analyse aus dem deutschen Versorgungsalltag von Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (VHF*) hat gezeigt, dass Apixaban (Eliquis®) in der Schlaganfallprophylaxe gegenüber Phenprocoumon mit einem reduzierten Risiko# für Schlaganfälle/systemische Embolien und Blutungsereignisse assoziiert war (1). Die retrospektive Analyse ergänzt die positiven Wirksamkeits- und Sicherheitsdaten aus der klinischen Studie ARISTOTLE (2).

„Broken Heart Syndrome“: Hohes Schlaganfall-Risiko

„Broken Heart Syndrome“: Hohes Schlaganfall-Risiko
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Patienten mit einer Stress-Kardiomyopathie erleiden innerhalb von 5 Jahren nach diesem Ereignis deutlich häufiger einen Schlaganfall als Herzinfarkt-Patienten. Das zeigt eine Studie der Universitäts-Medizin Mannheim, die auf der 84. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) in Mannheim präsentiert wurde. Vom 4. bis 7. April 2018 treffen zu diesem Kongress mehr als 8.500 aktive Teilnehmer zusammen. Für die Untersuchung wurden Patienten aus der Universitäts-Medizin Mannheim, Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung, eingeschlossen...

März 2018

Vorhofflimmerablation mit Apixaban oder VKA ist sicher

Die Weiterführung der Antikoagulation mit Apixaban während und nach einer Vorhofflimmerablation erhöht nicht das Risiko für Schlaganfälle oder Blutungen im Vergleich zu Vitamin K Antagonisten und könnte sich positiv auf die kognitive Funktion auswirken. Dies sind die wesentlichen Erkenntnisse aus der wissenschaftsinitiierten klinischen Studie AXAFA – AFNET 5. Die Ergebnisse wurden beim EHRA Kongress in Barcelona, Spanien, vorgestellt (1,2).

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