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Medizin

Beiträge zum Thema: Zusatznutzen

Juli 2019

Ankylosierende Spondylitis: 5-Jahres-Daten zu Infliximab-Biosimilar CT-P13 bestätigen Sicherheit und Wirksamkeit

Bei Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA) und ankylosierender Spondylitis (AS) ist die Anti-TNF-Therapie mit dem Infliximab-Biosimilar CT-P13 (Remsima®) (1) im Langzeitverlauf über 5 Jahre sicher in der Anwendung und wirksam in Hinblick auf die Verminderung der Krankheitsaktivität und den Erhalt der Retentionsrate (Drug Survival). Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen retrospektiven Analyse von Patienten-Langzeitdaten aus 5 koreanischen Kliniken, die im Juni im Rahmen des EULAR-Kongresses in Madrid/Spanien vorgestellt wurden (2).

CIPD: Webseite informiert Patienten über Ursache und Therapieoptionen

CIPD: Webseite informiert Patienten über Ursache und Therapieoptionen
© irissca - stock.adobe.com

Auf dem neuen Informations- und Serviceportal „Leben mit CIPD“ finden Patienten, Angehörige und Interessierte viele nützliche Informationen rund um die chronische inflammatorische demyelinisierende Polyneuropathie (CIDP) und ihre Therapieoptionen. Zahlreiche Unterlagen zum Download ergänzen das Angebot, um Patienten das Leben mit CIDP zu erleichtern. Die neue Webseite ist eine Initiative von CSL Behring.

Typ-2-Diabetes: Schnellerer Wirkbeginn unter neuformuliertem Insulin aspart

Typ-2-Diabetes: Schnellerer Wirkbeginn unter neuformuliertem Insulin aspart
© bluedesign - stock.adobe.com

Das neuformulierte Insulin aspart zeigt bei Menschen mit Typ-2-Diabetes im Vergleich zu konventionellem Insulin aspart einen schnelleren Wirkbeginn und eine höhere glucosesenkende Wirkung in den ersten 30 Minuten nach Applikation (1). Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie zu den pharmakologischen Eigenschaften des weiterentwickelten Mahlzeiteninsulins (1). Die Ergebnisse bestätigen damit insgesamt die Erfahrungen aus früheren pharmakologischen Studien bei Menschen mit Typ-1-Diabetes (2).

Spinale Muskelatrophie: Präsymptomatische Behandlung mit Nusinersen ermöglicht eigenständige Atmung

Spinale Muskelatrophie: Präsymptomatische Behandlung mit Nusinersen ermöglicht eigenständige Atmung
© RioPatuca Images / Fotolia.com

Seit 2017 besteht die  Option einer medikamentösen Behandlung der spinale Muskelatrophie, indem fehlendes SMN-Protein auf Grund eines Gendefekts durch Aktivierung eines Ersatzgens ausgeglichen wird. Eine präsymptomatische Behandlung mit Nusinersen verhindert den Verlust motorischer Fähigkeiten, bei „later-onset“- Erkrankungen sind Verbesserungen der motorischen Fähigkeiten möglich.

Typ-2-Diabetes: Effektive Blutzuckereinstellung mit Sitagliptin-Kombinationstherapie

Typ-2-Diabetes: Effektive Blutzuckereinstellung mit Sitagliptin-Kombinationstherapie
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 können von einer zusätzlichen Gabe von Sitagliptin bereits während der Auftitrierung von Metformin hinsichtlich der HbA1c-Senkung profitieren. Das zeigte ein Vergleich zur alleinigen Auftitrierung von Metformin. Mit Sitagliptin war der HbA1c-Wert nach 20 Wochen im Vergleich zum Ausgangswert um 1,1%, ohne Sitagliptin um 0,69% gesunken (Least square mean, LSM). Die Ergebnisse der CompoSIT-M-Studie umfassten Daten von 458 Patienten mit Typ-2-Diabetes, deren HbA1c-Wert unter Therapie mit Metformin 1.000 mg/Tag nicht ausreichend gesenkt...

Komplikationen der Endoprothetik: Ursachen für Infektionen erkennen und rechtzeitig adäquat behandeln

Komplikationen der Endoprothetik: Ursachen für Infektionen erkennen und rechtzeitig adäquat behandeln
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Die Infektion eines künstlichen Hüft- oder Kniegelenks gehört zu den gefürchtetsten Komplikationen in der Endoprothetik (1). Sie kann auch noch Jahrzehnte nach der Implantation auftreten – und zieht dann oft langwierige und aufwendige Behandlungen mit mehreren Operationen nach sich. Erreger aus einem Infektherd können sich über die Blutbahn auf das Implantat ausbreiten und dort vermehren. Träger von Gelenkprothesen sollten deshalb jedwede Infektion und Entzündung ernst nehmen und sich im Zweifel ärztlich beraten lassen, empfiehlt die AE...

5q-assoziierte spinale Muskelatrophie: Frühzeitiger Einsatz von Nusinersen hemmt Progression

5q-assoziierte spinale Muskelatrophie: Frühzeitiger Einsatz von Nusinersen hemmt Progression
© fotomek - stock.adobe.com

Die 5q-assoziierte spinale Muskelatrophie (5q-SMA) verläuft oftmals schwerwiegend und auch bei späterem Krankheitsbeginn progredient. Neue Daten aus der Phase-II-Studie NURTURE (1) untermauern erneut den hohen Stellenwert einer frühzeitigen Diagnose und Therapie bei SMA, bevor motorische Fähigkeiten irreversibel verloren gehen (2). Über den Einsatz von Nusinersen bei Säuglingen und Kleinkindern sowie Jugendlichen und Erwachsenen mit 5q-SMA sprachen 2 führende SMA-Experten bei einem Pressegespräch von Biogen in Frankfurt am Main: Der...

Typ-1-/Typ-2-Diabetes: Bessere Blutglukose-Kontrolle mit neu formuliertem Insulin lispro

Typ-1-/Typ-2-Diabetes: Bessere Blutglukose-Kontrolle mit neu formuliertem Insulin lispro
© g215 / Fotolia.com

Im Rahmen der 79. Scientific Sessions der American Diabetes Association (ADA) wurden die Ergebnisse von 2Phase-III-Studien präsentiert, die zeigten, dass das ultraschnelle Insulin lispro (ultra rapid lispro, URLi) im Vergleich zu Insulin lispro – bei Gabe zur Mahlzeit und vergleichbarer HbA1c-Reduktion über 26 Wochen – den Anstieg der Blutglukose bei Erwachsenen mit Typ-1- bzw. Typ-2-Diabetes ein und 2 Stunden nach einer Mahlzeit signifikant reduzieren konnte (1,2). Weitere Daten der Studie bei Menschen mit Typ-1-Diabetes zeigten, dass URLi die Zeit, in der sich die...

Multiple Sklerose: Schmerzreduktion unter Ocrelizumab bei aktiv schubförmigem oder frühem primär progredienten Verlauf

Multiple Sklerose: Schmerzreduktion unter Ocrelizumab bei aktiv schubförmigem oder frühem primär progredienten Verlauf
© ag visuell - stock.adobe.com

Neue Daten zeigen, dass Patienten mit aktiver schubförmiger Multipler Sklerose (RMS) oder früher primär progredienter MS (PPMS) durch die Behandlung mit Ocrelizumab seltener über Schmerzen berichten – ein Ergebnis von hoher Relevanz für die Lebensqualität der Betroffenen (1). Weiterhin bestätigten Langzeitdaten über mehr als 5 Jahre das konstant positive Sicherheitsprofil für die Therapie mit dem Anti-CD20-Antikörper Ocrelizumab (2). Aktuelle Studien untersuchen darüber hinaus die Sicherheit von Ocrelizumab unter...

Transplantatversagen bei Flaps: Digitalisiertes Monitoring via App

Transplantatversagen bei Flaps: Digitalisiertes Monitoring via App
© buchachon / Fotolia.com

Freie Gewebetransplantate (Flaps) sind in der MKGChirurgie der Goldstandard, um ausgedehnte Weich- und Hartgewebsdefekte wieder aufzubauen. Bei rund 5% kann es aufgrund mangelnder Durchblutung zum Transplantatversagen kommen. Wird dies jedoch frühzeitig erkannt, kann das Transplantatabsterben bei 70% dieser Patienten verhindert werden. Deshalb ist ein regelmäßiges klinisches und apparatives Monitoring insbesondere in den ersten 48 Stunden nach der OP äußerst wichtig. Der mögliche Nutzen einer fortlaufenden Überwachung des Transplantates durch eine App...

Fortgeschrittenes Lungenemphysem: Bronchoskopische Lungenvolumenreduktion mit endobronchialen Coils

Fortgeschrittenes Lungenemphysem: Bronchoskopische Lungenvolumenreduktion mit endobronchialen Coils
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Das globale Healthcare-Unternehmen BTG plc gibt die Veröffentlichung neuer Forschungsergebnisse bekannt, die zeigen, welche Patienten mit fortgeschrittenem Lungenemphysem am meisten von einer bronchoskopischen Lungenvolumenreduktion (BLVR) mit endobronchialen Coils profitieren. Die kürzlich im Fachjournal CHEST veröffentlichte Post-hoc Analyse (1) der RENEW-Studie (2) identifiziert Kriterien, die zu einer zunehmenden Verbesserung der Patientenselektion beitragen können. Patienten mit einem hohen pulmonalen Residualvolumen (RV), keinen Anzeichen signifikanter, im CT...

Künstliche DNA kann Freisetzung von Wirkstoffen aus Medikamenten steuern

Künstliche DNA kann Freisetzung von Wirkstoffen aus Medikamenten steuern
© Gundolf Renze - stock.adobe.com

Ein Medikament mit 3 Wirkstoffen, die nacheinander zu festgelegten Zeitpunkten abgegeben werden – bislang nur eine Zukunftsvision, der ein Team der Technischen Universität München (TUM) jetzt aber ein gutes Stück nähergekommen ist. Durch eine Kombination aus Hydrogelen und künstlicher DNA lassen sich Nanopartikel unter körperähnlichen Bedingungen kontrolliert nacheinander freisetzen.

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