Dienstag, 7. April 2020
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Medizin

Beiträge zum Thema: Zusatznutzen

April 2020

Chronische Niereninsuffizienz: Wirksamkeit von Dapagliflozin bereits vor Ende der Phase-III-Studie belegt

Chronische Niereninsuffizienz: Wirksamkeit von Dapagliflozin bereits vor Ende der Phase-III-Studie belegt
© psdesign1 / Fotolia.com

Auf Empfehlung eines unabhängigen Datenüberwachungskomitees wird die Phase-III-Studie DAPA-CKD zu Dapagliflozin bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz aufgrund überragender Ergebnisse zur Wirksamkeit des SGLT-2-Inhibitors vorzeitig beendet. Der Abschluss der Studie wird nun eingeleitet. Der Entschluss zur vorzeitigen Beendigung der Phase-III-Studie DAPA-CKD erfolgte, nachdem eine routinemäßige Zwischenanalyse der bis jetzt vorliegenden Daten, den Nutzen Dapagliflozins früher als ursprünglich erwartet aufzeigte.

Typ-2-Inflammation: Auslöser für Asthma, AD, Rhinitiden und eosinophile Ösophagitis

Typ-2-Inflammation: Auslöser für Asthma, AD, Rhinitiden und eosinophile Ösophagitis
© Astrid Gast - stock.adobe.com

Erkrankungen, denen eine Typ-2-Inflammation zugrunde liegt, findet man nicht nur in dermatologischen Praxen, sondern ebenso bei Pneumologen und beim HNO-Arzt. Denn das Feld dieser Erkrankungen ist weit gefasst. Aus diesem Grund fand das Sanofi Genzyme „ADVENT“-Symposium in diesem Jahr als interdisziplinäres Event rund um die Themen schweres Asthma, atopische Dermatitis (AD) und chronische Rhinosinusitis mit Nasenpolypen (CRSwNP) statt. Im Fokus stand die gemeinsame Pathophysiologie der Erkrankungen und deren Auswirkungen auf die unterschiedlichen Entitäten. Das...

Acne Inversa: Adalimumab bereits in der präoperativen Phase wirksam

Acne Inversa: Adalimumab bereits in der präoperativen Phase wirksam
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Acne Inversa (AI) können von einer Therapie mit dem TNF-α-Inhibitor Adalimumab (Humira®) in Ergänzung zu einer Operation profitieren. Dies zeigte kürzlich die Auswertung der Phase-IV-Studie SHARPS zur Wirksamkeit und Sicherheit von Adalimumab bei AI-Patienten mit angezeigter Operation, die zum ersten Mal auf dem diesjährigen Jahreskongress der Europäischen Hidradenitis Suppurativa-Stiftung in Athen präsentiert wurde. Sowohl beim Vergleich klinischer Parameter, wie z.B. HiSCR-es-Score (mindestens...

Transthyretin-Amyloidose mit Kardiomyopathie: Tafamidis bietet Behandlungsoption für seltene Erkrankung

Transthyretin-Amyloidose mit Kardiomyopathie: Tafamidis bietet Behandlungsoption für seltene Erkrankung
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Mit Tafamidis 61 mg (Vyndaqel®) steht die im Februar 2020 zugelassene Therapie für erwachsene Patienten, die an einer Transthyretin-Amyloidose mit Kardiomyopathie (ATTR-CM) erkrankt sind, ab sofort zur Verfügung. Damit gibt es sowohl für Patienten, die vom Wildtyp dieser Erkrankung betroffen sind, als auch für diejenigen mit der hereditären Variante, erstmals eine spezifische pharmakologische Behandlung (1). In der über 30 Monate laufenden Zulassungsstudie ATTR-ACT2 bewirkte Tafamidis eine signifikante Reduktion der Gesamtmortalität um 30%...

März 2020

Chronische Herzinsuffizienz: Detaillierte Ergebnisse der Phase-III-Studie VICTORIA zu Vericiguat

Chronische Herzinsuffizienz: Detaillierte Ergebnisse der Phase-III-Studie VICTORIA zu Vericiguat
© yodiyim / Fotolia.com

Die Ergebnisse der Phase-III-Studie VICTORIA zeigen für den kombinierten primären Wirksamkeitsendpunkt eine Überlegenheit von Vericiguat gegenüber Placebo. VICTORIA ist die erste positive, klinische Studie, die sich in jüngster Zeit ausschließlich auf Patienten mit symptomatischer chronischer Herzinsuffizienz und verminderter Auswurfleistung (Ejektionsfraktion <45%) nach einem Verschlechterungsereignis konzentriert. Vericiguat wurde in Kombination mit verfügbaren Therapien bei Herzinsuffizienz untersucht. Die Patienten, die in dieser Studie untersucht...

CU und MC: Studiendaten zu Vedolizumab als First-Line-Biologikum

CU und MC: Studiendaten zu Vedolizumab als First-Line-Biologikum
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Die verschiedenen Aspekte, die bei der Wahl eines First-Line-Biologikums zur Behandlung der mittelschweren bis schweren aktiven Formen der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) Colitis ulcerosa (CU) und Morbus Crohn (MC) zu berücksichtigen sind, diskutierten Experten anlässlich des diesjährigen Kongresses der European Crohn's und Colitis Organisation (ECCO). Sie präsentierten hierzu aktuelle Studiendaten in Bezug auf die Zulassungsstudien, die den Einsatz des α4β7-Integrin-Antagonisten Vedolizumab (Entyvio®)* als...

Diabetes: Technologie erfordert Devices und Schulungen

Diabetes: Technologie erfordert Devices und Schulungen
© knssr - stock.adobe.com

Die neuesten Entwicklungen und Forschungsergebnisse zur Diabetestechnologie wurden auf der diesjährigen Conference on Advanced Technologies & Treatments for Diabetes (ATTD) (1) vorgestellt. Um den aktuellen Trends auf die Spur zu kommen, waren dieses Jahr auch die Experten des Zukunftsboards Digitalisierung (zd) vor Ort. Die zd-Mitglieder fassten den Kongresstag zusammen, außerdem gab es zahlreiche Experteninterviews. Dabei zeigte sich vor allem eines: Mit der Entwicklung neuer Technologien allein ist es nicht getan – die Anwender müssen auch wissen, wie sie damit...

Diabetes: Patienten präferieren konzentriertes Mahlzeiteninsulin

Diabetes: Patienten präferieren konzentriertes Mahlzeiteninsulin
© Dmitry Lobanov / Fotolia.com

Den Ergebnissen einer aktuellen italienischen Präferenzstudie zufolge, bevorzugten 98,2% der befragten Menschen mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes die konzentrierte Form von Insulin lispro (Humalog® 200 E/ml) gegenüber der Formulierung mit 100 E/ml (Humalog®) (1). Wesentliche Gründe hierfür waren neben der höheren Anwenderfreundlichkeit weitere Vorteile wie ein geringerer Bedarf an Pens und die Reduktion der Abfallmenge (1). Die aktuellen Empfehlungen der American Diabetes Association (ADA) und der European Association for the Study of...

Schlaganfall: Interventionelle Therapie trotz blutverdünnender Therapie möglich

Schlaganfall: Interventionelle Therapie trotz blutverdünnender Therapie möglich
© piyaphong - stock.adobe.com

Bei Schlaganfällen, die durch einen Gefäßverschluss der hirnversorgenden Gefäße durch einen Thrombus entstehen, muss das Gerinnsel so bald wie möglich durch eine medikamentöse Lyse oder eine Thrombektomie entfernt werden. Nur so kann das Absterben von Gehirnzellen verhindert werden. Manche Patienten stehen vor dem Schlaganfall jedoch wegen einer anderen Erkrankung unter einer gerinnungshemmenden Therapie, die im Prinzip das Blutungsrisiko bei medizinischen Eingriffen erhöhen kann. Eine Studie (1) zeigte nun, dass das Blutungsrisiko nach...

Chronische Rhinosinusitis mit Nasenpolypen: Neue erstattungsfähige Add-on-Therapieoption

Chronische Rhinosinusitis mit Nasenpolypen: Neue erstattungsfähige Add-on-Therapieoption
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Mit einer zugeschwollenen Nase und entzündeten Nasennebenhöhlen kämpft mehr als jeder 10. Deutsche, berichtete Martin Pautler, niedergelassener HNO-Arzt aus Bingen (1). Wenn zusätzlich zu der chronischen Rhinosinusitis Nasenpolypen entstehen, wird der Leidensdruck häufig sehr hoch und die Betroffenen wünschen sich oft verzweifelt neue Behandlungsmöglichkeiten. Seit dem 24. Oktober 2019 ist Dupilumab (Dupixent®) zugelassen als Add-on-Therapie mit intranasalen Kortikosteroiden zur Behandlung von Erwachsenen mit schwerer CRSwNP, die mit...

Hereditäres Angioödem: Verbesserte Lebensqualität unter Lanadelumab

Hereditäres Angioödem: Verbesserte Lebensqualität unter Lanadelumab
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Seit Februar 2019 eröffnet die Prophylaxe mit Lanadelumab (Takhzyro®) Patienten ab 12 Jahren mit einem hereditären Angioödem (HAE) eine Chance auf lang anhaltende Attackenfreiheit (1-3). Bereits die Zulassungsstudie HELP zeigte dessen Potential, die Häufigkeit von Schwellungsattacken zu reduzieren und die Lebensqualität zu verbessern (1, 4). Auf dieser Basis hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) im August 2019 für Lanadelumab als erstem Wirkstoff in dieser Indikation einen beträchtlichen Zusatznutzen festgestellt (5). Konsistent mit der...

Fachübergreifende Empfehlung zu bildgebenden Verfahren bei ischämischen Herzerkrankungen

Fachübergreifende Empfehlung zu bildgebenden Verfahren bei ischämischen Herzerkrankungen
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Ob akut oder chronisch verengte Herzkranzgefäße – wenn es darum geht, Durchblutungsstörungen des Herzmuskels zu erkennen, zu behandeln oder ihnen rechtzeitig vorzubeugen, sind quantitative bildgebende Verfahren unverzichtbar. Ein interdisziplinäres Team, an dem auch Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) federführend beteiligt waren, hat nun erstmals ermittelt, welche Methode für Patienten mit unterschiedlichen Krankheitsbildern am besten geeignet ist, um die Durchblutung des Herzens zu messen. Die Ergebnisse...

Epilepsien: Wichtige Aspekte für eine effektive und patientengerechte Therapie

Epilepsien: Wichtige Aspekte für eine effektive und patientengerechte Therapie
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Die Behandlung von Epilepsien hat das Ziel, Anfallsfreiheit zu erreichen. „Zwei Drittel der Patienten haben eine hohe Chance, mit dem ersten oder zweiten Antikonvulsivum dieses Ziel zu erreichen“, berichtete Prof. Dr. Steinhoff, Kehl-Kork. Mittlerweile stehe ein breites Spektrum von Antiepileptika für die initiale Monotherapie und eine spätere Kombinationstherapie zur Verfügung. Für den langfristigen Behandlungserfolg sei es wichtig, die Therapie auf das Epilepsiesyndrom und zugleich auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten zuzuschneiden. Ein...

Alpha-1-Antitrypsin-Mangel: Mehr Flexibilität und Lebensqualität durch Heimselbsttherapie

Alpha-1-Antitrypsin-Mangel: Mehr Flexibilität und Lebensqualität durch Heimselbsttherapie
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Ein Ziel moderner Therapien ist es, individuell auf Patienten einzugehen. Bei der seltenen Lungenkrankheit Alpha-1-Antitrypsin (A1-AT)-Mangel ist zum Beispiel eine Heimselbsttherapie möglich. Indem geeignete Patienten sich ihr Präparat mit humanem A1-AT selbst verabreichen, werden sie stärker in das Management der Erkrankung eingebunden und können selbstbestimmter leben, berichteten Ärzte und Patienten auf dem ERS-Kongress in Madrid (1). Schon die bisherigen Erfahrungen zeigten, dass eine solche Selbstverabreichung, nach gründlicher Schulung, den...

Schlaganfall: Mobile Stroke Units verbessern Chancen gravierend

Schlaganfall: Mobile Stroke Units verbessern Chancen gravierend
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Die Akutversorgung von Schlaganfallpatienten ist in Deutschland im internationalen Vergleich schon auf einem sehr hohen Niveau – doch sie könnte noch weiter optimiert werden. Wenn vermehrt speziell ausgerüstete Krankenwagen – sogenannte Mobile Stroke Units – zum Einsatz kommen würden, könnte das die Behandlungsergebnisse noch erheblich verbessern. Laut einer aktuellen Studie traten bei Patienten, die direkt nach einem Schlaganfall in diesen technisch und personell speziell ausgerüsteten Einsatzfahrzeugen behandelt wurden, signifikant weniger...

Hämophilie: Verleihung des PHILOS-Preis

Hämophilie: Verleihung des PHILOS-Preis
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Unter den diesjährigen Gewinnern des PHILOS-Förderpreises im Rahmen der 64. Jahrestagung der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung e.V. (GTH) in Bremen ist die Interessengemeinschaft Hämophiler e.V. (IGH), die 3 der insgesamt 4 Preise erhält. Zum 8.Mal zeichnet Bayer mit dem insgesamt 20.000 Euro dotierten PHILOS-Förderpreis Wegbegleiter aus, die vorbildliche Betreuungsprojekte für Menschen mit Hämophilie initiieren. Die Preisgelder sollen die Umsetzung oder Weiterführung der Projekte ermöglichen und so...

CU und MC: Zulassungsempfehlung für Vedolizumab

CU und MC: Zulassungsempfehlung für Vedolizumab
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Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) hat die Zulassung der subkutanen Formulierung des darmselektiv wirkenden Biologikums Vedolizumab (Entyvio®) für die Erhaltungstherapie bei erwachsenen Patienten mit mittelschwer bis schwer aktiven Formen von Colitis ulcerosa (CU) und Morbus Crohn (MC) empfohlen. Vedolizumab s.c. soll in einer vorgefüllten Spritze sowie in einem vorgefüllten Pen zur Verfügung gestellt werden.

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„In Deutschland sind etwa 400.000 Menschen von den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) Morbus Crohn und Colitis ulcerosa betroffen“, sagt der CED-Experte der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte, PD Dr. Bernd Bokemeyer. „Die Diagnose wird bei etwa einem Viertel der Patienten schon vor dem 18. Lebensjahr gestellt. Ein Viertel dieser erkrankten Jugendlichen hat seine Diagnose sogar schon vor dem zehnten Lebensjahr erhalten.“  

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