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Medizin

Beiträge zum Thema: Zusatznutzen

August 2019

Typ-2-Diabetes: Europäische Kommission genehmigt Zulassungsänderung für Dapagliflozin

Typ-2-Diabetes: Europäische Kommission genehmigt Zulassungsänderung für Dapagliflozin
© Spectral-Design / Fotolia.com

Die Europäische Kommission hat die Zulassungsänderung für Dapagliflozin (Forxiga®) bei Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes genehmigt. Damit berücksichtigt sie die positiven Daten aus der Phase-III-Studie DECLARE-TIMI 58 in Bezug auf die Reduktion von Hospitalisierungen aufgrund von Herzinsuffizienz sowie die Reduktion renaler Ereignisse (1). Die Studie umfasste mehrheitlich Typ-2-Diabetes Patienten ohne manifeste Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

COPD: Bronchodilatation entbläht die Lunge und ermöglicht Aktivitätssteigerung

COPD: Bronchodilatation entbläht die Lunge und ermöglicht Aktivitätssteigerung
© ag visuell / Fotolia.com

Bronchodilatatoren verringern die Lungenüberblähung (1) und können dadurch die Basis für COPD-Patienten schaffen, wieder körperlich aktiv zu sein. Eine effektive Bronchodilatation kann durch LAMAs, wie Aclidiniumbromid (Bretaris® Genuair® 375 µg) und LAMA/LABA-Fixkombinationen, wie Aclidiniumbromid/Formoterolfumarat (Brimica® Genuair® 400/12 µg), erreicht werden (2). „Jeden Milliliter an gewonnenem Lungenvolumen sollte der Patient direkt nutzen und in mehr Bewegung investieren. Gut...

Typ-2-Diabetes: Stärkere HbA1c-Senkung unter Sitagliptin bei geriatrischen Patienten

Typ-2-Diabetes: Stärkere HbA1c-Senkung unter Sitagliptin bei geriatrischen Patienten
© Robert Kneschke - stock.adobe.com

Bei Typ-2-Diabetikern ≥ 65 Jahre mit leicht eingeschränkter Nierenfunktion senkte der zusätzlich zur Standardtherapie gegebene DPP-4-Hemmer Sitagliptin den HbA1c-Wert im Vergleich zum Ausgangswert stärker als der SGLT-2-Hemmer Dapagliflozin. Unter Sitagliptin erreichten auch mehr Patienten den HbA1c-Zielwert von < 7,0%. Dies zeigten die Ergebnisse eine Post-hoc-Analyse der CompoSIT-R-Studie, die kürzlich auf der Jahrestagung der American Diabetes Association in San Francisco vorgestellt wurde (1).

Juli 2019

Hämophilie A und B: Umstellung auf Efmoroctocog / Eftrenonacog alfa senkt ABRs

Hämophilie A und B: Umstellung auf Efmoroctocog / Eftrenonacog alfa senkt ABRs
© Henrik Dolle / Fotolia.com

Die Umstellung von einer Bedarfsbehandlung auf die Prophylaxe mit Elocta® (Efmoroctocog alfa, rFVIIIFc) oder Alprolix® (Eftrenonacog alfa, rFIXFc) kann das Behandlungsergebnis für Patienten mit Hämophilie A bzw. B anhaltend verbessern, einschließlich der Lebensqualität und der jährlichen Blutungsraten (ABRs) (1,2). Dies zeigen Studienergebnisse, die vor Kurzem auf dem 27. Kongress der Internationalen Gesellschaft für Thrombose und Hämostase (ISTH) in Melbourne vorgestellt wurden. Auch bei einem Wechsel des...

Trendreport Medizintechnik: Schwerpunkt Individualisierung und Personalisierung

Trendreport Medizintechnik: Schwerpunkt Individualisierung und Personalisierung
© Fraunhofer IPT

Der Bedarf an Medizinprodukten für eine alternde Bevölkerung ist ein Antreiber für das Wachstum der Medizintechnikbranche in Europa. Medizintechnik wird kleiner, individueller und funktionaler, die Produkte müssen höchste Qualitätsstandards erfüllen und zugleich kostengünstig gefertigt werden. Wie dieser Balanceakt gelingen kann, erfahren Unternehmen im neuen Trendreport „Produktionsstrategien für die Medizintechnik von morgen“, den das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen veröffentlicht hat.

Mukoviszidose: Neue Forschungsgruppe zur Makrophagen-Transplantation

Mukoviszidose: Neue Forschungsgruppe zur Makrophagen-Transplantation
© tonaquatic - stock.adobe.com

Der Mukoviszidose e.V. mit Sitz in Bonn hat ein neues Forschungsprojekt in die Förderung aufgenommen. Das Projekt der Arbeitsgruppe um Dr. med. vet. Antje Munder, Pädiatrische Pneumologie, Allergologie und Neonatologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), beschäftigt sich mit den Möglichkeiten der Makrophagen-Transplantation für die Therapie der Mukoviszidose (Cystische Fibrose, CF). Es wird mit 199.570 Euro über 3 Jahre gefördert.

Schlaganfall: Neue Behandlungsmöglichkeiten in der Spätphase

Schlaganfall: Neue Behandlungsmöglichkeiten in der Spätphase
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Alle 2 Minuten erleidet ein Mensch in Deutschland einen Schlaganfall. Die Folgen sind oft gravierend: Schlaganfälle sind die dritthäufigste Todesursache und der häufigste Grund für Langzeitbehinderungen im Erwachsenenalter. Nach der Akutphase sind die Behandlungsmöglichkeiten bislang begrenzt, so die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG). Umso mehr begrüßt die Fachgesellschaft den Entschluss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), nun erstmals ein Verbundprojekt zum Schlaganfall zu fördern: Das an den Universitäten Duisburg/Essen,...

Rückenschmerzen: S2k-Leitlinie „Spezifischer Kreuzschmerz“ digital zugänglich

Rückenschmerzen: S2k-Leitlinie „Spezifischer Kreuzschmerz“ digital zugänglich
© WavebreakMediaMicro - stock.adobe.com

Ab sofort lässt sich die S2k-Leitlinie „Spezifischer Kreuzschmerz“ über das digitale Nachschlagewerk AMBOSS abrufen. Sie steht Ärzten damit online wie offline in Sekundenschnelle zur Verfügung. Die Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) ist unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) in Zusammenarbeit mit 13 weiteren medizinischen Fachgesellschaften sowie Berufsverbänden und Patientenvertretern entstanden.

Asthma: Patientenängste vor inhalativen Kortikosteroiden lindern

Asthma: Patientenängste vor inhalativen Kortikosteroiden lindern
© Orawan - stock.adobe.com

Patienten mit Asthma stehen einer Dauertherapie mit inhalativen Kortikosteroiden (ICS) häufig kritisch gegenüber. Dabei gehören ICS aufgrund ihrer anti-inflammatorischen Effektivität zu den wichtigsten Therapieoptionen in der Asthma-Behandlung (1). Bei inhalativer Anwendung, wie z.B. mit der ICS/LABA-Kombinationstherapie Revinty® Ellipta®, können mit geringen Wirkstoffmengen hohe topische Konzentrationen, bei oft raschem Wirkeintritt und geringen systemischen Wirkungen erreicht werden (2). Trotz klinischer Vorteile und Empfehlungen...

Ankylosierende Spondylitis: 5-Jahres-Daten zu Infliximab-Biosimilar CT-P13 bestätigen Sicherheit und Wirksamkeit

Bei Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA) und ankylosierender Spondylitis (AS) ist die Anti-TNF-Therapie mit dem Infliximab-Biosimilar CT-P13 (Remsima®) (1) im Langzeitverlauf über 5 Jahre sicher in der Anwendung und wirksam in Hinblick auf die Verminderung der Krankheitsaktivität und den Erhalt der Retentionsrate (Drug Survival). Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen retrospektiven Analyse von Patienten-Langzeitdaten aus 5 koreanischen Kliniken, die im Juni im Rahmen des EULAR-Kongresses in Madrid/Spanien vorgestellt wurden (2).

CIPD: Webseite informiert Patienten über Ursache und Therapieoptionen

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© irissca - stock.adobe.com

Auf dem neuen Informations- und Serviceportal „Leben mit CIPD“ finden Patienten, Angehörige und Interessierte viele nützliche Informationen rund um die chronische inflammatorische demyelinisierende Polyneuropathie (CIDP) und ihre Therapieoptionen. Zahlreiche Unterlagen zum Download ergänzen das Angebot, um Patienten das Leben mit CIDP zu erleichtern. Die neue Webseite ist eine Initiative von CSL Behring.

Typ-2-Diabetes: Schnellerer Wirkbeginn unter neuformuliertem Insulin aspart

Typ-2-Diabetes: Schnellerer Wirkbeginn unter neuformuliertem Insulin aspart
© bluedesign - stock.adobe.com

Das neuformulierte Insulin aspart zeigt bei Menschen mit Typ-2-Diabetes im Vergleich zu konventionellem Insulin aspart einen schnelleren Wirkbeginn und eine höhere glucosesenkende Wirkung in den ersten 30 Minuten nach Applikation (1). Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie zu den pharmakologischen Eigenschaften des weiterentwickelten Mahlzeiteninsulins (1). Die Ergebnisse bestätigen damit insgesamt die Erfahrungen aus früheren pharmakologischen Studien bei Menschen mit Typ-1-Diabetes (2).

Spinale Muskelatrophie: Präsymptomatische Behandlung mit Nusinersen ermöglicht eigenständige Atmung

Spinale Muskelatrophie: Präsymptomatische Behandlung mit Nusinersen ermöglicht eigenständige Atmung
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Seit 2017 besteht die  Option einer medikamentösen Behandlung der spinale Muskelatrophie, indem fehlendes SMN-Protein auf Grund eines Gendefekts durch Aktivierung eines Ersatzgens ausgeglichen wird. Eine präsymptomatische Behandlung mit Nusinersen verhindert den Verlust motorischer Fähigkeiten, bei „later-onset“- Erkrankungen sind Verbesserungen der motorischen Fähigkeiten möglich.

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Mit starken Kopfschmerzen, Übelkeit, Licht- und Geräuschempfindlichkeit zur Arbeit? Für viele Migränepatienten ist das Alltag. Ein Großteil der 900.000 an Migräne leidenden Deutschen schleppt sich trotz starker Schmerzen zur Arbeit – aus Angst einen schlechten Eindruck bei Arbeitskollegen und Vorgesetzten zu hinterlassen. Denn wer über Kopfschmerzen klagt, trifft immer noch auf Vorurteile. Nicht selten wird Migräne belächelt und als Ausrede abgetan. Zum Tag der Arbeit berichten Migränepatienten und Nutzer der Kopfschmerz- und...

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