Dienstag, 26. Mai 2020
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Medizin

Beiträge zum Thema: Zusatznutzen

März 2019

hATTR-Amyloidose: G-BA bescheinigt Zusatznutzen für Patisiran

Nach der im Januar vorausgegangenen Nutzenbewertung hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am 22. März den Beschlusstext zum Bewertungsverfahren von Patisiran (ONPATTRO®) veröffentlicht (1). Darin bescheinigt er einen beträchtlichen Zusatznutzen zur Behandlung der hereditären Transthyretin-Amyloidose (hATTR-Amyloidose) bei erwachsenen Patienten mit Polyneuropathie der Stadien 1 oder 2. Dieser folgt der vorausgegangenen Nutzenbewertung vom Januar 2019. Patisiran, das erste in der Europäischen Union zugelassene RNA-Interferenz-Therapeutikum, ist...

Diabetes Typ II: G-BA bestätigt Zusatznutzen für Sitagliptin + Metformin

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat heute einen Zusatznutzen für Sitagliptin (JANUVIA®, XELEVIA®) in der Kombination mit Metformin bestätigt. Bereits im Oktober 2013 und im Dezember 2016 hatte der G-BA Sitagliptin einen Zusatznutzen in der Behandlung des Typ-2-Diabetes zugesprochen. MSD hatte im Oktober letzten Jahres ein drittes Dossier eingereicht, das weitere Studienergebnisse sowie zusätzliche Evidenz gemäß den Vorgaben des G-BA enthielt.

Topische Psoriasis: Initial- und Erhaltungstherapie mit Calcipotriol und Bethamethason

Topische Psoriasis: Initial- und Erhaltungstherapie mit Calcipotriol und Bethamethason
© Christine Langer-Pueschel / Fotolia.com

Der Stellenwert der topischen Therapie der leichten Psoriasis vulgaris ist im Praxisalltag unbestritten hoch. Gerne wird sie auch begleitend bei systemisch gut eingestellten Patienten mit schwerer Psoriasis eingesetzt. In einem kürzlich erarbeiteten neuen Behandlungspfad wird initial und zur Erhaltungstherapie die etablierte Fixkombination aus Calcipotriol und Bethametason als Sprühschaum bzw. Gel empfohlen.

ADHS: Mögliche Therapieoption mit elektrischer Hirnstimulation

Eine neue Behandlung für Betroffene mit Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) entwickeln – das ist das Ziel eines Forscherteams um den Oldenburger Psychologen Prof. Dr. Christoph Herrmann. Unter Leitung der Firma neuroConn in Ilmenau wollen die Wissenschaftler eine besondere Form der elektrischen Hirnstimulation so einsetzen, dass sie die Aufmerksamkeit von ADHS-Patienten positiv beeinflusst. Das Bundesforschungsministerium (BMBF) fördert das Verbundprojekt „Mobiles System zur ADHS-Therapie mittels Transkranieller Elektrischer...

Geschlechtskrankheiten: Diagnostik via Smartphone

Erstmalig können Patienten aus ganz Deutschland jetzt digital und anonym Auffälligkeiten im Intimbereich von einem Facharzt überprüfen lassen. Der Antrag für die Smartphone-Applikation speziell für Geschlechtskrankheiten ist genehmigt. Entwickelt haben das digitale Angebot auch Mediziner der Essener Uni-Klinik für Dermatologie am Universitätsklinikum Essen, zusammen mit Kollegen der Universitäts-Hautklinik in Heidelberg (UKHD), dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT).

Februar 2019

Antikoagulation: Kasuistiken belegen breite Evidenz von Faktor Xa-Inhibitor bei Patienten mit Komorbiditäten

Entscheidungen zur Prophylaxe thromboembolischer Ereignisse beruhen im Praxisalltag auf der klinischen Evidenz, den Leitlinienempfehlungen sowie auf patientenindividuellen Faktoren. Anhand von typischen Kasuistiken lässt sich verdeutlichen, welche Risikofaktoren in der Praxis häufig vorkommen und welchen Einfluss das auf die Therapieentscheidung hat. Einen hohen Bedarf für eine Thromboembolieprophylaxe haben beispielsweise Patienten mit nicht valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) und Komorbiditäten wie eingeschränkter Nierenfunktion und Diabetes, Patienten mit...

B-Streptokokken-Test für Schwangere: Vorteil von universellem Screening weiter unklar

B-Streptokokken-Test für Schwangere: Vorteil von universellem Screening weiter unklar
© Sondem / Fotolia.com

Streptokokken der serologischen Gruppe B sind weit verbreitete Bakterien, die aber meist unbemerkt bleiben. Das gilt auch für die knapp 20% der Schwangeren, bei denen Scheide oder Anus besiedelt sind. Ein Risiko sind die Bakterien aber für die Babys: Stecken sie sich bei der Geburt an, kann das im schlimmsten Fall eine Blutvergiftung oder eine Hirnhautentzündung auslösen. Um dem vorzubeugen, bekommen Schwangere, bei denen bestimmte Risikofaktoren vorliegen, kurz vor der Geburt Antibiotika (Risiko-Strategie). Allerdings ist auch ein Test auf dem Markt, den man allen...

Januar 2019

COPD: Verbesserter Tiotropium-Olodaterol-Inhalator

COPD: Verbesserter Tiotropium-Olodaterol-Inhalator
© psdesign1 / Fotolia.com

Die feste Kombination der Wirkstoffe Tiotropium und Olodaterol in Form eines Inhalators ist seit Juli 2015 für Erwachsene mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) zugelassen. Ein neuer Inhalator mit denselben Wirkstoffen behält alle wesentlichen Aerosol-Eigenschaften des bisherigen bei und bietet zusätzlich verbesserte Geräte- und Umwelteigenschaften (1). Ab dem 1. April 2019 wird der verbesserte Inhalator in Deutschland verfügbar sein.

Schlaganfall: Besserer Schutz durch duale Plättchenhemmung

Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) schließen sich einer vor kurzem im BMJ publizierten Praxisempfehlung an, nach einem „Mini-Schlaganfall“ (transitorische ischämische Attacke, kurz TIA) oder einem leichten ischämischen Schlaganfall für eine begrenzte Zeit eine Kombinationstherapie mit den zwei Blutplättchenhemmern Aspirin und Clopidrogrel durchzuführen. Derzeitige Praxis ist es, die Patienten nur mit einem Thrombozyten-Aggregationshemmer zu behandeln, um das Risiko eines zweiten...

Schizophrenie: Antipsychotikum zur Behandlung primärer Negativsymptome

Im Rahmen des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) vom 28. November bis 1. Dezember 2018 in Berlin wurden die pharmakologische Behandlung der primären Negativsymptomatik, die Ergebnisse der klinischen Studien mit Cariprazin und die Rolle dieses Atypikums bei der Therapie von schizophrenen Patienten mit überwiegender Negativsymptomatik diskutiert.

Dezember 2018

Systemischer Lupus erythematodes: Ustekinumab verbessert Krankheitsaktivität

Eine randomisierte, Placebo-kontrollierte Cross-over-Phase-II-Studie bei Patienten mit aktivem systemischen Lupus erythematodes (SLE) zeigt (1): Fast 2 Drittel der Patienten unter Ustekinumab waren nach 48 Wochen Behandlungszeit ohne Krankheitsaktivität. Studienteilnehmer im Placeboarm wechselten nach 24 Wochen in den Verum-Arm. Bei ihnen stieg der Anteil ohne Krankheitsaktivität nach 48 Wochen auf über die Hälfte an.

Aktinische Keratose: Neue Studie zu Ingenolmebutat zeigt Zusatznutzen

Bereits 2013 hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in einer frühen Nutzenbewertung untersucht, ob Ingenolmebutat Patientinnen und Patienten mit aktinischer Keratose einen höheren Nutzen bietet als die zweckmäßige Vergleichstherapie. Damals legte der Hersteller keine geeigneten Studiendaten vor, sodass das Fazit lauten musste: Zusatznutzen nicht belegt. Nun hat der Hersteller wegen neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse eine erneute Bewertung beantragt.

Morbus Crohn: Zulassung für Darvadstrocel bei perianalen Fisteln

Morbus Crohn: Zulassung für Darvadstrocel bei perianalen Fisteln
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Darvadstrocel ist seit März 2018 zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit komplexen perianalen Fisteln bei nicht-aktivem/gering aktivem luminalem Morbus Crohn zugelassen, wenn die Fisteln auf mindestens eine konventionelle oder biologische Therapie unzureichend angesprochen haben (1). Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat nun die Nutzenbewertung zum Ausmaß des Zusatznutzens der allogenen mesenchymalen Stammzelltherapie anhand der randomisierten, doppelblinden, kontrollierten Phase-III-Zulassungsstudie ADMIRE-CD vorgenommen. Der G-BA hat im Rahmen seiner Bewertung...

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Bitte gehen Sie in der aktuellen Situation mit nicht lebensbedrohlichen orthopädisch-unfallchirurgischen Verletzungen und akuten Schmerzen während der regulären Öffnungszeiten nicht zuerst in die Notfallambulanz einer Klinik, sondern in eine ambulante Facharztpraxis für Orthopädie und Unfallchirurgie in Ihrer Nähe. Auch eine ambulante fachärztliche Versorgung am Wochenende ist, sofern in einem Bundesland nicht bereits flächendeckend Portalpraxen oder Notfallstrukturen außerhalb von Kliniken arbeiten, möglich.

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