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Juli 2021

Medizin 12. Juli 2021

RA/PsA/SpA: Vorzüge der JAK1/2-Inhibitoren Baricitinib und Ixekizumab

RA/PsA/SpA: Vorzüge der JAK1/2-Inhibitoren Baricitinib und Ixekizumab
©sebra - stock.adobe.com

Johann Wolfgang von Goethe galt als Universalgenie seiner Zeit (Dichter, Denker, Staatsmann, Naturforscher) – eine Gabe, die zunehmend auch bei Rheumatologen angesichts einer hohen Dynamik und Multidisziplinarität in ihrem Fachgebiet gefordert ist. Unter dem Motto „Trilogie in 3 Akten“ bot das 4. Rheumatologie Forum für Ärzte mit 19 virtuellen Vorträgen an 2 Tagen ein spannendes und zugleich CME-zertifiziertes Format. Diskutiert wurden u.a. die Vorzüge des JAK1- und JAK2-Inhibitors Baricitinib bei rheumatoider Arthritis (RA)  und des IL-17A-Inhibitors Ixekizumab bei Psoriasis-Arthritis...

Gesundheitspolitik 10. Juli 2021

Corona hat die psychiatrischen Kliniken massiv gefordert

Obwohl in den psychiatrischen Fachkliniken und Abteilungen keine originäre COVID-Versorgung stattgefunden hat, waren die Klinken durch die Pandemie massiv belastet und gefordert. Von den zusätzlichen Infektionsschutzmaßnahmen über die Errichtung von Spezialstationen für infizierte Psychiatriepatienten bis zur durch die Länder verordnete Schließung von Tageskliniken und Tagesstätten musste die psychiatrische Versorgung komplett umorganisiert werden, um den dringenden Behandlungsbedarf und die Hilfestrukturen für die Patienten aufrecht zu erhalten.

Gesundheitspolitik 10. Juli 2021

Pfizer/BioNTech: Auffrischungs-Impfung wahrscheinlich erforderlich

Die Impfstoffhersteller Pfizer und BioNTech gehen von einem Rückgang der Schutzwirkung des gemeinsamen Coronavirus-Vakzins nach einem halben Jahr aus. „Wie anhand der vom israelischen Gesundheitsministerium erhobenen Daten aus der praktischen Anwendung bereits deutlich wurde, sinkt die Schutzwirkung des Impfstoffs gegenüber Infektionen und symptomatischen Erkrankungen 6 Monate nach der 2. Impfung“, hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung. Auf Basis der bisher vorliegenden Daten sei es wahrscheinlich, „dass eine 3. Dosis innerhalb von 6 bis 12 Monaten nach der vollständigen Impfung...

Medizin 09. Juli 2021

Herpes-Infektion: Start der Phase-III-Studie mit Pritelivir

Herpes-Infektion: Start der Phase-III-Studie mit Pritelivir
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Vor kurzem startete die pivotalen Phase-III-Entwicklung des führenden proprietären Wirkstoffkandidaten Pritelivir, einem neuartigen Helikase-Primase-Inhibitor. Im vorgelagerten Phase-II-Teil seiner klinischen Phase-II/III-Studie, PRIOH-1, hat das Unternehmen sehr vielversprechende Zwischenergebnisse erzielt. Die multizentrische Open-Label-Studie PRIOH-1 soll die Wirksamkeit und Sicherheit von oral verabreichtem Pritelivir zur Behandlung von Aciclovir-resistenten mukokutanen HSV-Infektionen bei immungeschwächten Patienten untersuchen.  

Medizin 08. Juli 2021

Colitis ulcerosa: Upadacitinib neue Behandlungsoption?

Colitis ulcerosa: Upadacitinib neue Behandlungsoption?
©Sebastian Kaulitzki / Fotolia.de

Upadacitinib (15 mg oder 30 mg, 1x täglich) erreichte in der Phase-III-Erhaltungsstudie zu Colitis ulcerosa nach 1 Jahr (Woche 52) den primären Endpunkt der klinischen Remission (nach adaptiertem Mayo-Score) und alle sekundären Endpunkte (1). In Woche 52 erreichten signifikant mehr mit Upadacitinib behandelte Patienten eine klinische Remission als unter Placebo (15 mg: 42% und 30 mg: 52% gegenüber Placebo: 12%; p < 0,001) (1).

Medizin 08. Juli 2021

HFpEF: Wegweisende Ergebnisse der EMPEROR-Preserved Studie

HFpEF: Wegweisende Ergebnisse der EMPEROR-Preserved Studie
©yodiyim / Fotolia.de

Die Phase-III-Studie EMPEROR-Preserved hat ihren primären Endpunkt erreicht. Empagliflozin ist damit die erste und einzige Therapie, für die eine Senkung des Risikos für den kombinierten Endpunkt aus kardiovaskulärem Tod oder Hospitalisierung aufgrund von Herzinsuffizienz bei Erwachsenen mit HFpEF mit oder ohne Diabetes in einer Studie gezeigt werden konnte. Zusammen mit den Ergebnissen der EMPEROR-Reduced-Studie demonstriert dies die Wirksamkeit von Empagliflozin bei allen Formen der Herzinsuffizienz unabhängig von der Ejektionsfraktion. Das Sicherheitsprofil entsprach dabei dem bekannten...

Gesundheitspolitik 08. Juli 2021

Forschungsgemeinschaft: 140 Millionen Euro Förderung wegen Corona

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie bislang 140 Millionen Euro für Forschungsprojekte bereitgestellt. Davon seien 93 Millionen Euro als eine Art Coronahilfe auf bereits geförderte und von der Pandemie betroffene Projekte entfallen, sagte DFG-Präsidentin Katja Becker am Donnerstag bei der Vorstellung des Jahresberichts 2020. Mit 45 Millionen Euro würden über 150 neue Projekte zur Erforschung von Covid-19 und anderen Epidemien und Pandemien unterstützt.

Gesundheitspolitik 08. Juli 2021

Große Mehrheit der Schüler sieht Lernrückstände durch Schließungen

Eine große Mehrheit der Schüler glaubt einer Umfrage zufolge, dass sie durch die monatelangen Schulschließungen wegen Corona Lernrückstände aufgebaut haben. Mehr als ein Viertel geht sogar von deutlichen Rückständen aus. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von Fünft- bis Zehntklässlern im März und April durch das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Deutschen Telekom Stiftung.

Medizin 08. Juli 2021

Ischämischer Schlaganfall: Verlängertes EKG zur Entdeckung von VHF

Ischämischer Schlaganfall: Verlängertes EKG zur Entdeckung von VHF
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Vorhofflimmern (VHF) ist ein wichtiger Schlaganfall-Risikofaktor. Betroffene werden nach einem ischämischen Schlaganfall zur Rezidiv-Prophylaxe antikoaguliert. Patienten ohne bekanntes VHF erhalten hingegen Thrombozytenfunktionshemmer, die in der Schlaganfallprävention bei VHF weit weniger effektiv sind. Ein intermittierendes VHF kann der Standarddiagnostik entgehen. Die aktuell publizierte „The Impact of MONitoring for Detection of Atrial Fibrillation in Ischemic Stroke“ (MonDAFIS)-Studie (1) untersuchte den Einfluss eines additiven EKG-Monitorings über bis zu 7...

Medizin 07. Juli 2021

Blutstammzellen machen Glioblastome aggressiver

Blutstammzellen machen Glioblastome aggressiver
©Dan Race - stock.adobe.com

Forschende haben in Glioblastomen – aggressiven Hirntumoren – nun Stammzellen des blutbildenden Systems entdeckt. Die Blutstammzellen fördern eine Teilung von Krebszellen und die Immunabwehr gegen den Tumor unterdrücken. Diese Entdeckung könnte helfen, wirksamere Immuntherapien gegen Hirntumoren zu entwickeln. Immuntherapien, die bei anderen Krebsarten Erfolge erzielen, schlagen beim Glioblastom bisher nicht an.

Gesundheitspolitik 07. Juli 2021

E-Rezept weckt Hoffnungen bei Versicherungsnehmern

Für drei Viertel (75,2%) der Versicherungsnehmer in Deutschland steht die Einführung des E-Rezepts ganz im Zeichen des digitalen Fortschritts. Etwas mehr als die Hälfte (53,8%) befürchtet gleichzeitig, zum gläsernen Patienten zu werden. Das geht aus der repräsentativen Umfrage „Datapuls 2021“ des Praxis-WLAN- und Kommunikationsdienstleisters Socialwave hervor, der in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Marktforschungsinstitut Consumerfieldwork 1.005 Menschen über 18 Jahre zur Digitalisierung des Gesundheitswesens befragt hat.

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EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • CHMP empfiehlt SARS-CoV-2-Impfstoff von Moderna für Jugendliche von 12-17 Jahren (Quelle: PEI, 23.7.2021)
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