Mittwoch, 25. November 2020
Navigation öffnen

Patientenbereich

10. April 2017 Fürsorgliche Begleitung am Lebensende: Eine neue Kurzinformation informiert

Nur wenige Menschen denken bei guter Gesundheit über das Sterben und ihre letzte Lebenszeit nach. Möglicherweise verbinden sie Ängste damit, wie abhängig von Maschinen oder Entscheidungen anderer zu sein. Die nun vorliegende Kurzinformation vermittelt anschaulich, welche Möglichkeiten der Unterstützung es am Lebensende gibt.
Sterbende und Schwerkranke sollen ihre verbleibende Lebenszeit in Würde und Geborgenheit verbringen. Das ist Aufgabe der Palliativversorgung. Vor allem geht es darum, Beschwerden wie Schmerzen wirksam zu lindern, unnötige Belastungen durch Untersuchungen und Behandlungen zu vermeiden und Betroffene psychosozial und spirituell zu begleiten. Behutsam wird dabei erwogen, welche Maßnahmen helfen – und welche nicht. Wie dies geschieht, wer daran beteiligt ist und wo Sterbende betreut werden können, beschreibt die Kurzinformation.
 
Die Information gibt zudem Hinweise, wie jeder einzelne mit einer Patientenverfügung und einer Vorsorgevollmacht seinen letzten Lebensabschnitt gestalten kann. Dies betrifft Festlegungen zum Einsatz lebensverlängernder Maßnahmen, aber auch die Frage, wer Entscheidungen treffen darf, wenn man selbst nicht mehr dazu in der Lage ist.
 
Hintergrund zur Reihe „Kurzinformationen für Patienten“
Die Kurzinformationen für Patienten entwickelt das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und der Bundesärztekammer. Sie beruhen auf dem derzeit besten verfügbaren Wissen und werden zusammen mit Experten und Patientenvertretern nach einer festgelegten Methodik entwickelt. Die Informationsblätter stehen als doppelseitiges PDF und als HTML-Version auf dem Patientenportal www.patienten-information.de für jeden kostenlos zur Verfügung.
 
So finden Sie die Information im Internet:
Kurzinformation für Patienten "Fürsorgliche Begleitung: Medizin am Lebensende"
Kurzinformation als Druckversion "Fürsorgliche Begleitung: Medizin am Lebensende"
Methodik und Quellen
Kurzinformationen für Patienten auf Patienten-Information.de

Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ)


Weitere Beiträge zum Thema

Haustierbisse nicht unterschätzen - Mit Bissverletzungen immer zum Arzt gehen

Haustierbisse nicht unterschätzen - Mit Bissverletzungen immer zum Arzt gehen
©helga1981 - stock.adobe.com

Bissverletzungen von Haustieren dürfen keinesfalls unterschätzt werden. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) hin. Was manchmal zunächst harmlos aussieht, sollte trotzdem ernst genommen werden. Denn bei einem Biss werden Krankheitserreger des Tieres auf den Menschen übertragen. Die Eintrittspforte kann sich dabei sofort verschieben und somit verschließen. Unbehandelt können schwere Entzündungen entstehen, bei denen neben der Haut auch Muskeln, Sehnen, Nerven und Knochen dauerhaft geschädigt werden können. Daher...

Vorsorgevollmacht: Auch für Jüngere relevant

Vorsorgevollmacht: Auch für Jüngere relevant
©Maridav - stock.adobe.com

„Im Moment mache ich mir große Sorgen. Aus den Medien habe ich erfahren, dass ein schwerer Verlauf der Covid-19-Erkrankung auch jüngere Menschen ohne Vorerkrankungen treffen kann. Schutzmaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschenund Abstandhalten setze ich alle um. Aber wie regele ich meine Angelegenheiten, falls ich doch erkranke und das so schwer, dass ich meinen Willen nicht mehr äußern kann?“ Martin S., Hannover

Migräne: Attacken durch falsches Essen?

Migräne: Attacken durch falsches Essen?
Daniel Vincek / Fotolia.com

Essen ist mehr als nur Nahrungsaufnahme. Frisch zubereitet und in Ruhe genossen, können Mahlzeiten einen wichtigen Beitrag zu unserem Wohlbefinden leisten. In der Hektik des Alltags sieht die Realität jedoch meist so aus: Zum Frühstück gibt es nur Kaffee, mittags sorgt die Currywurst oder der Schokoriegel für schnelle Energie. Regelmäßige Mahlzeiten sind aber insbesondere für Migränepatienten wichtig: Sie können helfen, die Anzahl der Attacken zu reduzieren.

10 populäre medizinische Irrtümer des Volksmundes

10 populäre medizinische Irrtümer des Volksmundes
©Halfpoint - stock.adobe.com

Ist der Schlaf vor Mitternacht wirklich der gesündeste? Müssen wir tatsächlich jeden Tag mindestens 2 Liter Wasser trinken? Wachsen nach dem Tode Haare und Nägel weiter? Wissenschaftler aus USA und Deutschland haben eine Reihe von medizinischen Mythen unter die wissenschaftliche Lupe genommen. Ergebnis: Bei vielen populären Empfehlungen, die selbst viele Ärzte weitergeben, handelt es sich in Wahrheit um Märchen.

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Fürsorgliche Begleitung am Lebensende: Eine neue Kurzinformation informiert"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • Neue S2k-Leitlinie zur stationären Behandlung von COVID-19 Patienten (23.11., DGIIN, DIVI, DGP)
  • Neue S2k-Leitlinie zur stationären Behandlung von COVID-19 Patienten (23.11., DGIIN, DIVI, DGP)