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13. Dezember 2019 Kassen-Experten: Demenzkranke öfter ohne Medikamente pflegen

Bei der Pflege demenzkranker Menschen sollten aus Sicht von Experten der Krankenkassen Alternativen zu Medikamenten eine größere Rolle spielen. Es gebe eine Vielzahl anderer Verfahren wie Training von Alltagstätigkeiten, Übungen zum Gestalten von Beziehungen oder körperliche Aktivierung, teilte der Medizinische Dienst der gesetzlichen Kassen in Berlin mit. Dabei müsse man sich im Klaren sein, dass dies personal- und zeitintensiv sei und Folgen für die Personalbemessung und die Besetzung habe.
Derzeit gibt es den Angaben zufolge rund 1,7 Millionen Menschen mit Demenz, bis 2050 könnten es knapp 3 Millionen sein. Zwei Drittel der Betroffenen werden demnach aktuell von Angehörigen versorgt - ein Drittel in Pflegeheimen, der Anteil der Bewohner mit Demenz liegt dort etwa bei 70 %, Tendenz weiter steigend. Der Medizinische Dienst der Kassen begutachtet unter anderem die Betreuungsqualität in Heimen.

dpa


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