Mittwoch, 17. Juli 2019
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Beiträge zum Thema: Gebührenordnung

Herpes zoster: Impfung für Personen ab 60 Jahren und für Personen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung ab 50 Jahren Pflichtleistung gesetzlicher Krankenkassen

Herpes zoster: Impfung für Personen ab 60 Jahren und für Personen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung ab 50 Jahren Pflichtleistung gesetzlicher Krankenkassen
© Eisenhans / Fotolia.com

Die Impfung gegen Herpes zoster  – mit einem seit Mai letzten Jahres in Deutschland zur Verfügung stehenden adjuvantierten subunit-Totimpfstoff – wird zukünftig für alle Personen ab einem Alter von 60 Jahren sowie für Personen mit einer erhöhten gesundheitlichen Gefährdung ab einem Alter von 50 Jahren Pflichtleistung aller gesetzlichen Krankenkassen. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat beschlossen, die Schutzimpfungs-Richtlinie (SI-RL) an die entsprechende Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) anzupassen.

Arzneimitteltherapie: Mehr Sicherheit durch bundeseinheitlichen Medikationsplan

Die Aktualisierung des bundeseinheitlichen Medikationsplans stellt Hausärzte vor neue Herausforderungen. Forscher an der Universität Leipzig haben dies erkannt und stellen die ersten Prototypen als passende Lösung bereit. Demnach ist es möglich, Medikationsinformationen aus verschiedenen unstrukturierten Dokumenten (z.B. Arztbriefen, Entlassbriefen, Pflegedokumentation) per Scan maschinell in den bundeseinheitlichen Medikationsplan zu transformieren. Damit werden sowohl personelle Aufwände verringert als auch Fehler bei der Übertragung vermieden.

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