Freitag, 10. April 2020
Navigation öffnen

SchwerpunktOktober 2019

01. Oktober 2019
Seite 4/4

Anzeige:


Lernen im Tun

Gute Gesprächsführung ist erlernbar – das hat die Forschung gezeigt. Dass gute Gesprächsführung nicht allein durch die Lektüre der entsprechenden Literatur oder eines DFP-Artikels erlernt werden kann, ist klar. Dafür muss man sich schon in medias res begeben. Zu diesem Zweck gibt es spezifische Kommunikationstrainings, bei denen man in Rollenspielen mit Schauspielpatienten üben kann. Das Ausschlaggebende dabei ist, dass man unmittelbar Feedback vom Schauspielpatienten, den anderen Teilnehmern und dem Lehrenden bekommt und sofort die Chance erhält, es noch einmal zu versuchen. Lernen passiert im Tun. Und das Gute an der Kommunikation ist ja, dass es praktisch ständig Übungsmöglichkeiten gibt – in jedem einzelnen Gespräch, das wir mit Patienten führen.

Literatur:

(1) Sator, Marlene & Nowak, Peter & Menz, Florian & Geisler, Regina. (2015). Verbesserung der Gesprächsqualität in der Krankenversorgung. Ergebnisbericht.
(2) Jonathan Silverman, Suzanne Kurtz, Juliet Draper: „Skills for Communicating with Patients“, Third Edition, CRC Press Taylor & Francis Group. Dialog-Beispiele sind zum Teil angelehnt an Beispiele aus dem Buch.
(3) Calgary – Cambridge Guide to the Medical Interview – Communication Process; Kurtz SM, Silverman JD, Draper J (1998) Teaching and Learning Communication Skills in Medicine. Radcliffe Medical Press (Oxford); Silverman JD, Kurtz SM, Draper J (1998) Skills for Communicating with Patients.
Radcliffe Medical Press (Oxford)
(4) SPIKES – A Six-Step Protocol für Delievering Bad News: Application to the Patient with Cancer; The Oncologist 2000; 5: 302-311.

Nächste Seite

Das könnte Sie auch interessieren

Grippewelle beginnt: DAK-Gesundheit schaltet Hotline

Grippewelle beginnt: DAK-Gesundheit schaltet Hotline
© Photographee.eu / Fotolia.com

Die Grippesaison hat begonnen: Laut aktueller Daten des Robert Koch-Instituts gibt es bereits einen leichten bundesweiten Anstieg von Erkrankungen. Bisher wurden 1.122 Fälle labordiagnostisch bestätigt und gemeldet(1) – die Zahl der tatsächlich Betroffenen ist deutlich höher. Influenza ist eine ernste Krankheit: Bei alten und chronisch kranken Menschen kann sie zum Tod führen. Deshalb bietet die DAK-Gesundheit eine Telefon-Hotline rund um die Grippe. Wie kann man vorbeugen? Für wen ist die Impfung sinnvoll? Welche Risiken gibt es? Wie unterscheidet sich...

Wie ändert sich die Wahrnehmung im Alter?

Wie ändert sich die Wahrnehmung im Alter?
© Universitätsklinikum Jena / fotolia.com

Im Gedächtniszentrum am Universitätsklinikum Jena untersuchen und behandeln Ärzte, Neuropsychologen und Ergotherapeuten Patienten mit dem Verdacht einer beginnenden Demenzerkrankung. Sie erforschen, wie sich Wahrnehmung und Aufmerksamkeit im Alter verändern und worin sich diese Veränderungen beim gesunden Altern und der beginnenden Demenz unterscheiden. Ihr Ziel ist die frühzeitige Identifikation von Patienten mit einem erhöhten Risiko für eine Demenz, um deren Entwicklung bestmöglich entgegen wirken zu können.

Umgang mit Alzheimer-Patienten: Feste Abläufe helfen Patienten und Angehörigen

Umgang mit Alzheimer-Patienten: Feste Abläufe helfen Patienten und Angehörigen
© Nottebrock / Alzheimer Forschung Initiative e.V.

Bei der Alzheimer-Krankheit ist bereits in einem frühen Stadium das Kurzzeitgedächtnis betroffen. Deshalb hilft den Patienten das Festhalten an bekannten Handlungsroutinen und Abläufen. Das empfiehlt die gemeinnützige Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) in ihrem kostenlosen Ratgeber „Leben mit der Diagnose Alzheimer“, der unter der Telefonnummer 0211 - 86 20 66 0 oder www.alzheimer-forschung.de/diagnose-alzheimer bestellt werden kann.

Ausgewogene Ernährung reduziert Krebsrisiko

Ausgewogene Ernährung reduziert Krebsrisiko
© Daniel Vincek / Fotolia.com

Mit einer ausgewogenen und ballaststoffreichen Ernährung erhält der Körper nicht nur wertvolle Nährstoffe wie Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette, sondern auch wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Umgekehrt gilt: Mit dem stetigen Bevorzugen bestimmter Lebens- und Genussmittel schadet man der eigenen Gesundheit. „Das heißt, schon mit der Ernährung kann das Risiko für Darmkrebs erhöht oder gesenkt werden“, betont Lars Selig, Leiter des Ernährungsteams am Universitätsklinikum Leipzig (UKL). „Also: Nicht...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Arzt-Patienten-Kommunikation: Komplexe Diagnosen "

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • Boris Johnson hat Intensivstation verlassen – Der britische Premierminister benötigt keine intensivmedizinische Behandlung mehr. Aus der Dowing Street hieß es, er sei „außerordentlich guten Mutes“ (dpa, 10.04.2020).
  • Boris Johnson hat Intensivstation verlassen – Der britische Premierminister benötigt keine intensivmedizinische Behandlung mehr. Aus der Dowing Street hieß es, er sei „außerordentlich guten Mutes“ (dpa, 10.04.2020).

Cookies

Diese Webseite benutzt Cookies, um den Nutzern das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Ausserdem werden teilweise auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Weitere Informationen erhalten Sie in den Allgemeine Geschäftsbedingungen und in den Datenschutzrichtlinien.

Verstanden