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01. März 2021
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Einfluss von MG auf die Prognose

Es gibt unterschiedliche Angaben zum Einfluss von MG auf das Überleben von Thymom-Patienten. In früheren Studien wurde MG als ein negativer prognostischer Faktor für das Langzeitüberleben identifiziert, was v.a. mit einer unzureichenden Therapie der MG oder dem his­tologischen Subtyp begründet wurde. Neuere Studien konnten hingegen diesen Zusammenhang nicht mehr nachweisen oder haben sogar ein verlängertes Gesamt- und krankheitsfreies Überleben bei Patienten mit MG gezeigt (17, 18).

Dieser Sachverhalt kann durch eine frühzeitigere Diagnose des Thymoms bei Patienten mit MG und damit einer früher durchgeführten Thymektomie erklärt werden (18).

Patienten mit einem Thymom und einer MG scheinen weniger von einer Thymektomie zu profitieren als Patienten mit nicht-Thymom-­assoziierter MG. Eine komplette Remission wird bei 10-20% der Fälle nach 5 Jahren beschrieben, verglichen mit 30-60% bei nicht-Thymom-assoziierter MG. Ein Thymom ist folglich ein negativer prognostischer Faktor aufgrund des geringeren Ansprechens auf die Behandlung und der gravierenderen Symptomatik (6).
 

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"Häufigste Thymom-assoziierte Erkrankung: Myasthenia gravis"

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