Donnerstag, 15. April 2021
Navigation öffnen
Anzeige:
Breezhaler
Breezhaler
SchwerpunktJanuar 2021
12. Januar 2021
Seite 2/4
aktualisiert: 14. April 2021

Anzeige:
Pradaxa
Pradaxa
 
 

Biontech/Pfizer

Die Kooperation von BioNTech und Pfizer beschreitet mit dem mRNA-basierten Impfstoff BNT162b2 neue Wege. Anders als Vektorimpfstoffe enthält dieser Impfstoff keine viralen Proteine, sondern den Bauplan für das Spike-Protein des Coronavirus in einem Stückchen modifizierter Virus-mRNA, also nur die Informationen, die die Zellen benötigen, um das Spike-Protein zu produzieren, das die gewünschte Immunantwort auslöst.

Nach Angaben der Hersteller entfaltet der Impfstoff nach 2-maliger Gabe innerhalb von 3 Wochen eine Wirksamkeit von rund 95%. Mittlerweile haben israelische Real-World-Daten dem BioNTech-Pfizer-COVID-19-Impfstoff die hohe Wirksamkeit bestätigt. Aktuell laufen Studien zur Wirksamkeit bei KIndern. Daten aus der zulassungsrelevanten Phase-3-Studie von BioNTech zeigen 100% Wirksamkeit bei Kindern und Jugendlichen zwischen 12 und 15 Jahren. BioNTech und Pfizer stellen nun den Antrag auf Erweiterung ihrer Notfallzulassung auf eine Anwendung bei Jugendlichen dieser Altersgruppe.

Gelagert werden muss der Impfstoff bei -70 °C, was zu großen logistischen Herausforderungen führt. In USA wurden mittlerweile die Vorschriften geändert, da der Impfstoff auch bis zu 2 Wochen lang in normalen pharmazeutischen Gefrierschränken mit Temperaturen von bis zu minus 20 Grad stabil bleibt.

In einigen wenigen Fällen wurden allergische Reaktionen festgestellt; dafür ursächlich ist vermutlich Polyethylenglykol (PEG). Zwar traten in der Phase-III-Studie nur bei 0,62% der Probanden allergische Reaktionen auf, doch waren Patienten mit schweren Allergien von der Studie ausgeschlossen. BNT162b2 zeigte sich gegenüber der südafrikanische Variante B.1.351 um das 10-Fache weniger wirksam als gegenüber der Ursprungsvariante (11). Auch eine Harvard-Studie sieht mit der Biontech-Vakzine nach Vollimpfung nur einen sehr schwachen Schutz gegen B.1.351. Die Verbreitung der Virusmutanten macht sich auch in den Wirksamkeitsstudiendaten bemerkbar: BioNTech und Pfizer haben am 1.4.21 die Wirksamkeit ihres Impstoffes als etwas geringer, nämlich mit 91,3% angegeben.
 

Moderna

Ein weiterer in der EU bedingt zugelassener Impfstoff stammt aus dem Hause Moderna (Zulassung: 06. Januar 2021 für Erwachsene ab 18 Jahren). Auch dieses Pharmaunternehmen setzt auf die mRNA-Technologie. Auch der Impfstoff mRNA-1273 erfordert 2 Gaben, im Falle Modernas allerdings innerhalb von 4 Wochen. Auch die Wirksamkeit ist mit Biontech vergleichbar und liegt bei 94,1%. Ein Unterschied zwischen verschiedenen Alterskohorten konnte nicht festgestellt werden. Das Nebenwirkungsprofil entspricht im Wesentlichen dem der Biontech-Pfizer-Kooperation. Deutliche Unterschiede bestehen allerdings hinsichtlich Lagerung und Preisniveau: Der Impfstoff von Moderna erfordert eine Lagerungstemperatur von lediglich -20 Grad Celsius.  Einer in NEJM veröffentlichten neuen Studie zufolge hält der Impfschutz mind. 6 Monate an.
Allerdings zeigte sich – ähnlich wie der von BioNTech  – der Moderna-Impfstoff gegenüber der Variante B.1.351 um 12x weniger wirksam als gegenüber dem Wildtyp-Virus.
 

AstraZeneca

Der von AstraZeneca entwickelte Impfstoff "COVID-19 Vaccine AstraZeneca" (AZD1222; Vaxzevria) erhielt am 30. Dezember 2020 die Zulassung in Großbritannien, in der EU erfolgte die Zulassung am 30.1.21, zunächst beschränkt auf die Altersklasse der 18- bis 64-Jährigen. Der Astrazeneca-Impfstoff wurde seit März 2021 von der Ständigen Impfkommission (STIKO) in Deutschland auch für Menschen ab 65 Jahren empfohlen.
Seit 31.3.21 darf Vaxzevria nur noch für Menschen ab 60 Jahren uneingeschränkt eingesetzt werden. Menschen < 60, die bereits einmal mit Vaxzevria geimpft wurden, sollen nach 12 Wochen ihre zweite Impfung mit einem mRNA-Impfstoff bekommen. Die WHO gibt momentan noch keine Empfehlung für eine Impfung mit zwei verschiedenen Vakzinen (Kreuzimpfungen), solange keine entsprechenden Daten vorliegen.

Das Pharmaunternehmen griff für den Vektorimpfstoff auf ein Erkältungsvirus des Schimpansen zurück. Das Gen des Virus wurde so modifiziert, dass es den Bauplan für die Produktion des SARS-CoV-2-Spike-Proteins enthält, das für die Vermehrung des Virus im Körper verantwortlich ist. Das Vektorverfahren gilt als erprobt und wirkungsvoll – auch der zum Schutz gegen Ebola angewandte Wirkstoff beruht darauf. Die Lagerung kann im Kühlschrank bei +2 bis +8 °C erfolgen. Zur Zulassung wurde die Wirksamkeit mit 70% angegeben, in einer laufenden klinischen Studie der Universität Oxford zeigte sich eine Wirksamkeit des Impfstoffs gegen die britische Mutationsvariante von 75% gegenüber 84% bei den älteren Virusvarianten. Impfreaktionen, d.h. leichtes Fieber mit Schüttelfrost über 1-2 Tage, Rötung der Einstichstelle, Schmerz des geimpften Armes u.ä. treten bei dem AstraZeneca-Wirkstoff eher bereits bei der 1. Impfung auf, während solche Reaktionen bei Biontech/Pfizer und Moderna eher nach der 2. Impfung vorkommen.

Für den Vektorimpfstoff wurden mehr Verdachtsfälle von Nebenwirkungen gemeldet als für die beiden mRNA-Impfstoffe (12), vor allem Fieber und allgemeines Unwohlsein am Tag nach der Impfung. Leichte Impfreaktionen werden als Zeichen einer Aktivierung des Immunsystems durchaus positiv gesehen. Allerdings führte die Verimpfung dieses Impfstoffes häufiger zu Krankmeldungen bei Pflegepersonal am Tag nach der Impfung. Diese Tatsache und die gegenüber den anderen beiden verimpften Vakzinen etwas geringere Wirksamkeit von 70% führten zu einer teilweisen Ablehnung des Impfstoffes durch die Bevökerung, die von den Wissenschaftlern nicht geteilt wird, Prof. Dr. Christian Drosten verteidigte wie viele andere AstraZeneca in einer seiner Podcast-Folgen (13). Als Vorsichtsmaßnahme hatten Länder wie Israel und Italien bestimmte Chargen des Impfstoffes zunächst gestoppt, um einen möglichen Zusammenhang mit Blutgerinnungsstörungen zu prüfen. Am 15.3. schloss sich Deutschland dem an, um das (seltene) Auftreten von Hirnvenenthrombosen (zunächst n=7) im Umfeld der Impfung (1,6 Millionen Bundebürger hatten diesen Impfstoff zu der Zeit erhalten) zu prüfen.

Großbritannien impft weiterhin mit dem Impfstoff, konstatierte zunächst nur einige wenige Fälle von Sinusvenenthrombosen (5 Männer, während in Deutschland fast nur Frauen betroffen sind, kein Todesfall). Die Aufsichtsbehörde für Arzneimittel (MHRA) hat in einer Erklärung vom 24.3.21 allerdings nun, wo in UK bereits die 50- bis 59-Jährigen geimpft werden, 22 Sinusvenenthrombosen und 8 andere Thrombosen mitgeteilt. Die Behörde hat  empfohlen, das Präparat nicht mehr für unter 30-Jährige zu verimpfen. In Italien und Spanien soll der Impfstoff von AstraZeneca vorerst nicht mehr an < 60-Jährige verabreicht werden.

Das PEI hatte Menschen, die 4-14 Tage nach der Impfung mit der AstraZeneca-Vakzine anhaltende Kopfschmerzen oder flohstichartige Blutungen der Haut (Petechien) haben, dazu aufgerufen, einen Arzt aufzusuchen und die Ärzte zu der Thematik informiert. Die WHO empfahl den Impfstoff weiterhin, weil der Nutzen die Risiken überwiege – die EMA kam am 18.3.21 zu dem gleichen Ergebnis. Diese sehr seltene Nebenwirkung der Impfung wurde mit in den Aufklärungsbogen aufgenommen, ein Rote-Hand-Brief wurde veröffentlicht. Am 19.3. kündigte die Universität Greifswald eine baldige Publikation in "Lancet" an, wonach der Grund der Sinusvenenthrombose in einer Autoimmunreaktion liege; diese richte sich gegen die Thrombozyten, entsprechende Autoantikörper seien nachgewiesen worden. Die Nebenwirkung ist mit i.v. Immunglobulinen behandelbar, wenn sie rechtzeitig diagnostiziert wird.

Die GTH (Gesellschaft für Thrombose-undHämostaseforschung e.V.) nahm dazu am 22.3.21 Stellung:

"Durch die Impfung kommt es wahrscheinlich im Rahmen der inflammatorischen Reaktion und Immunstimulation zu einer Antikörperbildung gegen Plättchenantigene. Diese Antikörper induzieren dann abhängig oder unabhängig von Heparin über den Fc-Rezeptor eine massive Thrombozytenaktivierung in Analogie zur heparininduzierten Thrombozytopenie (HIT). Dieser Mechanismus (HIT mimicry) konnte bei 4 Patienten mit einer Sinus-/Hirnvenenthrombose nach Impfung mit dem AstraZeneca COVID-19 Vakzin im Labor von Andreas Greinacher in Kooperation mit anderen GTH-Mitgliedern nachgewiesen werden. Wie bei der klassischen HIT treten diese Antikörper 4–16 Tage nach der Impfung auf. Bei Nebenwirkungen, die > 3 Tage nach erfolgter Impfung anhalten oder neu auftreten (z.B. Schwindel, Kopfschmerzen, Sehstörungen, Übelkeit/Erbrechen, Luftnot, akute Schmerzen in Brustkorb, Abdomen oder Extremitäten), sollte eine weitere ärztliche Diagnostik zur Abklärung einer Thrombose erfolgen. (...) Aus einem positiven Testergebnis ergibt sich die Diagnose einer Vakzin-induzierten prothrombotischen Immunthrombozytopenie (VIPIT). Bis zum Ausschluss einer (autoimmunen) HIT sollte, sofern klinische Situation, Verfügbarkeit und Erfahrung es zulassen, auf eine Antikoagulation mit Heparinen verzichtet und auf alternative, HIT-kompatible Präparate ausgewichen werden. Bei Patienten mit bestätigter (autoimmuner) HIT oder VIPIT und kritischen Thrombosen wiez.B. einer Sinus-/Hirnvenenthrombose oder einer Thrombose im Splanchnikusgebiet kann der prothrombotische Pathomechanismus sehr wahrscheinlich durch die Gabe von hochdosierten intravenösen Immunglobulinen (IVIG), z.B. in einer Dosierung von1 g/kg Körpergewicht pro Tag an zwei aufeinanderfolgenden Tagen,unterbrochen werden. Unabhängig von der Veranlassung und den Ergebnissen einer Testung auf (autoimmune) HIT und VIPIT müssen alternative Ursachen der Thrombozytopenie und/oder Thrombose bedacht und entsprechend weiter abgeklärt werden. Hierzu zählen z.B. thrombotische Mikroangiopathie (iTTP,aHUS), Antiphospholipidsyndrom, paroxysmale nächtliche Hämoglobinurie und maligne (hämatologische) Grunderkrankungen."
 

PEI sammelt und prüft Fälle von Sinusthrombosen

Das PEI hat bis 29.3.21 insgesamt 31 Fälle von Sinusvenenthrombosen im zeitlichen Umfeld einer Astra-Zeneca-Impfung festgestellt, davon nur 2 Männer. 9 der Betroffenen sind verstorben. In 19 Fällen gingen die Sinusvenenthrombosen mit Thrombozytopenien einher. Das PEI aktualisierte am 08.04.2021, dass nun 46 Fälle einer Sinusvenenthrombose nach Impfung mit Vaxzevria (39 Frauen und 7 Männer, 20-66 Jahre) im Rahmen der Spontanerfassung gemeldet wurden. In 24 Fällen wurde zusätzlich eine Thrombozytopenie gemeldet. In 8 Fällen war der Ausgang tödlich.

Seit dem 30.3.21 darf Vaxzevria nur noch für Menschen ab 60 Jahren uneingeschränkt eingesetzt werden, bei unter 60-jährigen nur noch nach intensiver ärztlicher Beratung. Wurde bereits die erste Dosis mit diesem Impfstoff verimpft, kann die zweite Dosis bei > 60-Jährigen gegeben werden, bei den Jüngeren (< 60) soll für die Zweitimpfung ein mRNA-Impfstoff eingesetzt werden kann.
 

Johnson & Johnson

Die EMA hat die Zulassung des Impfstoffes von Johnson & Johnson am 11.3.21 gestattet. Dieser ist der vierte zugelassene Impfstoff in der EU, erste Lieferungen werden für ab 12. April 2021 erwartet. Der US-Konzern hatte zunächst bei der US-Arzneimittelbehörde FDA am 5.2.21 eine Notfallzulassung für den Impfstoff beantragt, kurz darauf auch bei der EMA. Die Sicherheits- und Wirksamkeitsdaten der Phase-III-Studie ENSEMBLE wurden am 2.2.21 veröffentlicht. Er hat eine ähnlich hohe Wirksamkeit wie der von AstraZeneca. Die Wirksamkeit wird mit 66% vor mittleren und schweren Covid-19-Verläufen angegeben. Hinsichtlich schweren bis lebensbedrohlichen Erkrankungen wird der Schutz mit 85% angegeben. Bei diesem Vektorimpfstoff (Adenovirus Serotyp 26) ist eine Impfdosis ausreichend, die Lagerung soll unproblematisch sein. Der Vektorimpfstoff von Johnson & Johnson soll nun auch von IDT Biologika in Dessau hergestellt werden.

Nach Angaben des Impfrats der WHO wurden auch bei Teilnehmern der Studien mit dem Johnson & Johnson Thrombosen festgestellt – mit Zahlen, wie sie auch in der allgemeinen Bevölkerung vorkommen: Von 44.000 Studienteilnehmern hätten 22.000 ein Placebo, 22.000 den Impfstoff erhalten. In der Placebo-Gruppe hätten 10 Patienten Blutgerinnsel erlebt, in der geimpften Gruppe 14. Statistisch gesehen sei dies kein signifikanter Unterschied. Das PEI prüft jedoch das Auftreten weiterer einzelner Thrombosefälle.

Am 13.04.2021 wurde bekannt, dass der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson die Auslieferung seines Corona-Impfstoffs in Europa wegen möglicher schwerer Nebenwirkungen verschiebt, nachdem in USA 6 Fälle von Sinusvenenthrombosen erfasst wurden. Da es sich wie bei AstraZeneca um einen Vektorimpfstoff handelt, gibt es hier möglicherweise einen "Klasseneffekt".
 

Impfstoffe (noch) ohne EU-Zulassung

Russischer Impfstoff Sputnik V

Das Rennen um das „Wettimpfen“ hat Russland gewonnen, denn bereits am 06. Dezember 2020 wurde in Moskau mit großangelegten Impfungen mit Sputnik V begonnen. Nach 21 Tagen wird die Injektion der zweiten Dosis erforderlich. Auch Sputnik V wird mit einer Wirksamkeit von 95% angegeben. Er basiert wie der Impfstoff von AstraZeneca auf Adenoviren, allerdings auf 2 unterschiedlichen Viren, was die Gefahr einer Antikörperbildung gegen den Vektor verhindert. Für die erste Dosis bildet das Adenovirus Typ 26 die Grundlage, für die zweite Dosis Typ 5. Diese Differenzierung könnte erklären, weshalb die Schutzwirkung in der klinischen Studie höher ausfiel als bei AstraZeneca. Aus den USA und Europa gab es Kritik an Russland aufgrund fehlender Phase-III-Studiendaten. Mittlerweile wurden Interimsdaten der Phase III in Lancet veröffentlicht, die eine Wirksamkeit über 90% zeigen. Der Stiko-Vorsitzende Prof. Thomas Mertens hat sich positiv über den russischen Corona-Impfstoff Sputnik V geäußert: "Die russischen Forscher sind sehr erfahren mit Impfungen. Sputnik V ist clever gebaut", sagte Mertens am 10.3.21 der "Rheinischen Post". DIe EMA prüft den Impfstoff seit Anfang März in einem rollierenden Verfahren, hier werden die Daten analysiert. Erst nach Abschluss dieses "Rolling Review" Verfahrens stellen die Hersteller formell den Antrag auf Zulassung. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder forderte am 27.3.21 im Interview mit der "Passauer Neuen Presse", es müsse "so schnell wie möglich über die Zulassung von Sputnik V entschieden werden."
 

Curevac

Das Tübinger Unternehmen Curevac will seinen mRNA-Impfstoff CVnCoV Ende Mai/Anfang Juni 2021 zur Zulassung bringen, das rollierende Zulassungsverfahren läuft. In präklinischen Untersuchungen wirkte CVnCoV gegen die Südafrika-Variante B.1.351.


Novavax

Die EMA prüft zudem den Impfstoffkandidat NVX-CoV2373 des US-Herstellers Novavax. Dieser funktioniert analog zum Grippeimpfstoff proteinbasiert, bei SARS-CoV-2 wird das Spike-Protein herangezogen. Er zeigt 96% Wirksamkeit gegen das Wildtyp-Virus, 86% Wirksamkeit auch gegen die Mutante B.1.1.7., wikt jedoch deutlich schwächer mit < 50% bei der Südafrika-Mutante.
Eine Unternehmenssprecherin von Novavax verwies am 13.04.2021 auf Lieferengpässe (Einwegbioreaktoren und Filter). Deshalb verzögert sich offenbar der geplante Liefervertrag über bis zu 200 Millionen Impfdosen mit der Europäischen Union. In der EU strebt Novavax einen Zulassungsantrag im 2. Quartal an.
 

Chinesische Impfstoffe


Über die Impfstoffe aus China wurde bislang wenig veröffentlicht. Cansino hat einen Vektorimpfstoff entwickelt, die Impfstoffe der Firmen Sinovac (CoronaVac) und Sinopharm (BBIBP-CorV) sind Totimpfstoffe (wie z.B. auch der Polio-Impfstoff). Der Impfstoff von Sinovac verhindert zwar schwere Verläufe, allerdings liegt der Schutz gegen eine Ansteckung nach einer brasilianischen Studie nur bei ca. 50%, was chilenische Untersuchungen ebenfalls bestätigen.
 

Anzeige:
OFEV
OFEV

Das könnte Sie auch interessieren

Es ist mehr als nur eine Ausrede: Migräne am Arbeitsplatz

Es ist mehr als nur eine Ausrede: Migräne am Arbeitsplatz
© deagreez / fotolia.com

Mit starken Kopfschmerzen, Übelkeit, Licht- und Geräuschempfindlichkeit zur Arbeit? Für viele Migränepatienten ist das Alltag. Ein Großteil der 900.000 an Migräne leidenden Deutschen schleppt sich trotz starker Schmerzen zur Arbeit – aus Angst einen schlechten Eindruck bei Arbeitskollegen und Vorgesetzten zu hinterlassen. Denn wer über Kopfschmerzen klagt, trifft immer noch auf Vorurteile. Nicht selten wird Migräne belächelt und als Ausrede abgetan. Zum Tag der Arbeit berichten Migränepatienten und Nutzer der Kopfschmerz- und...

Steigende Zahl älterer Menschen mit Diabetes Typ 1 und Typ 2

Steigende Zahl älterer Menschen mit Diabetes Typ 1 und Typ 2
© Robert Kneschke / Fotolia.com

Aktuell sind in Deutschland rund 17 Millionen Menschen älter als 65 Jahre. Die Zahl wird aufgrund der sich verändernden Altersstruktur auf voraussichtlich 22 Millionen im Jahr 2030 anwachsen. Die Anzahl der Hochbetagten (80 Jahre und älter) wird von derzeit vier Millionen auf sechs Millionen im Jahr 2030 ansteigen. Gleichzeitig erkranken immer mehr Menschen an Diabetes Typ 2, so dass Diabetologinnen und Diabetologen sowie Pflegende künftig viele geriatrische Patienten mit Diabetes versorgen werden: Es ist davon auszugehen, dass in Deutschland derzeit rund vier Millionen...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"1 Jahr SARS-CoV-2-Pandemie: Virus – Impfstoffe – Medikamente"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • Kabinett beschließt Bundes-Notbremse: Nächtliche Ausgangssperren und geschlossene Läden
  • Kabinett beschließt Bundes-Notbremse: Nächtliche Ausgangssperren und geschlossene Läden