Freitag, 18. Januar 2019
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Beiträge zum Thema: Schmerz

© kwanchaichaiudom / Fotolia.com
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Dezember 2018

Schmerzerkrankungen mit Manifestation am Bewegungsapparat bei Kindern und Jugendlichen

Chronische Schmerzen bei Kindern und Jugendlichen sind zunehmend ein Vorstellungsgrund in der kinderärztlichen Praxis. Während im Kleinkindalter Bauchschmerzen dominieren, treten mit zunehmendem Alter Kopfschmerzen in den Vordergrund. Aber auch muskuloskelettale Schmerzen sind häufig (1). Bestehen zusätzlich ausgeprägte schmerzbedingte Alltagsbeeinträchtigungen, liegt eine Schmerzerkrankung vor. Eine Schmerzerkrankung mit multilokulärem Schmerz am Bewegungsapparat ist die chronische Schmerzstörung in mehreren Körperregionen mit somatischen und psychischen Faktoren, eine lokalisierte bzw. regionale Schmerzerkrankung ist das komplexe regionale Schmerzsyndrom (CRPS).

© highwaystarz / Fotolia.com
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November 2018

Einfluss der Ernährung und des Mikrobioms bei Patienten mit Glutensensitivität

Kürzlich wurden FODMAPs (Fermentierbare Oligo-, Di-, Monosaccharide und Polyole), neben Gluten, als Auslöser der sogenannten „Gluten- oder Weizensensitivität“ („Non-Coeliac-Gluten-Sensitivity (NCGS)“) identifiziert. Eine Studie zeigte, dass eine FODMAP-reduzierte Diät die Symptome bei NCGS verbessern kann und eine FODMAP-arme und glutenfreie Diät (GFD) im Besonderen zu einer deutlichen Reduktion von intraepithelialen Duodenal-Lymphozyten und Muzin-produzierenden Becherzellen führt. Zudem wurden zwischen NCGS- und Kontroll-Patienten signifikante mikrobielle Unterschiede festgestellt. Diesen neuen Erkenntnissen zufolge wird NCGS durch multifaktorielle Ursachen bedingt, nämlich durch FODMAPs kombiniert mit einer milden Gluten-ausgelösten Immunreaktion und einer Mikrobiom-Dysbalance.

© ladysuzi / Fotolia.com
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Oktober 2018

Unklares Fieber und Autoinflammation

Fieber bezeichnet üblicherweise einen Anstieg der Körpertemperatur auf 38,5°C und darüber. Die Ursachen können endogen (Heraufsetzen der Körpertemperatur bei Entzündung, Dehydratation, Stoffwechselentgleisung, Temperaturstau bei Muskelarbeit) oder exogen (Insolation, zu hohe Umgebungstemperatur) sein. Bei einigen Kindern können bereits Temperaturen zwischen 38,0 und 38,5°C auf eine Erkrankung hinweisen. Idealerweise wird die Körpertemperatur rektal oder zumindest im Gehörgang bestimmt. Tageszeitliche Schwankungen müssen berücksichtigt werden: Morgens ist die Temperatur meist 0,5°C niedriger als abends. Bei einer Körpertemperatur von mehr als 41°C sprechen wir von Hyperthermie. Die Temperaturaufzeichnung im Tagesverlauf (Fieberkurve) kann, insbesondere bei der Abklärung von Fieber unklarer Ursache, wegweisend sein.

© sdecoret / Fotolia.com
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September 2018

Künstliche Intelligenz in der Radiologie

Die Digitalisierung hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten zu einem gravierenden gesellschaftlichen Wandel geführt. Auch die Medizin ist davon hochgradig betroffen. Und das ist auch gut so. Denn innovative digitale Technologien haben das Potential, die bedeutsamen Entdeckungen aus der Medizingeschichte weiterzuentwickeln oder gar abzulösen. Wer nicht jetzt die Entwicklung anstößt, hat schon verloren. Doch ein Blick in die heute schon digitalisierte Radiologie macht Mut und Hoffnung zugleich. Und zwar für Ärzte, das Pflegepersonal und die Patienten.

© hriana / fotolia.com
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Mai 2018

Diagnostik und Therapie bei Rheumatoider Arthritis

Die häufigste entzündlich-rheumatische Erkrankung beim Erwachsenen (ca. 0,8% der erwachsenen Bevölkerung) ist die Rheumatoide Arthritis (chronische Polyarthritis; RA). Differenzialdiagnostisch kommen insbesondere die Spondyloarthritiden (Psoriasis-Arthritis, Spondylitis ankylosans (Morbus Bechterew)) in Frage, aber auch weitere Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises können mit Arthritiden einhergehen. Zwar ist die Rheumatoide Arthritis nicht heilbar, aber durchaus mit zunehmendem Therapieerfolg behandelbar. Bei früher Diagnosestellung und Therapieeinleitung ist die anhaltende Krankheitsremission ein realistisches Therapieziel. Unbehandelt nimmt die Erkrankung hingegen insbesondere bei Vorliegen von Autoantikörpern und humoraler Entzündungskonstellation einen destruierenden Verlauf mit reduzierter Lebensqualität und verkürzter Lebenserwartung. Entsprechend sollten Patienten mit chronischen entzündlichen Gelenkschmerzen insbesondere bei Vorliegen von Gelenkschwellungen frühzeitig einem internistischen Rheumatologen zur weiteren Abklärung vorgestellt werden.

© Alila Medical Media / fotolia.com
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Januar 2018

Herausforderung „diabetisches Fußsyndrom“

Ca. 7 Millionen Menschen leiden in Deutschland an Diabetes. Nach aktuellen Schätzungen hat ein Diabetespatient ein Risiko von 19-34%, im Laufe seines Lebens ein diabetisches Fußsyndrom (DFS) zu entwickeln. Nach wie vor ist das Risiko für einen Diabetespatienten, eine Majoramputation zu erleiden, in Deutschland hoch. 70% aller Majoramputationen, also Amputationen oberhalb des Sprunggelenkes, werden bei Diabetespatienten durchgeführt. Für viele, vor allem ältere Patienten bedeutet dies neben einem hohen Mortalitätsrisiko häufig den Verlust der Selbstständigkeit.

© artstudio_pro / fotolia.com
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November 2017

Nicht-spezifischer Kreuzschmerz: „Medikamente dienen nur zur Symptom-Therapie, damit der Patient wieder in die Bewegung findet“

Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) hat gerade die Nationale VersorgungsLeitlinie (NVL) nicht-spezifischer Kreuzschmerz aktualisiert. Durch die hohe Prävalenz von nicht-spezifischen Kreuzschmerzen ist eine Optimierung der Therapie erforderlicher denn je. Was im Detail überarbeitet wurde und welchen Hintergrund die jeweiligen Anpassungen haben, erläutert Prof. Dr. Bernd Kladny, Chefarzt der Abteilung Orthopädie und Unfallchirurgie, m&i-Fachklinik Herzogenaurach, und stellvertretender Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU), im Interview.  

© poylock19 / fotolia.com
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Oktober 2017

Cannabis auf Rezept: Fluch oder Segen?

Durch das am 10.03.20107 in Kraft getretene Gesetz „Cannabis als Medizin“ zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften haben sich die Möglichkeiten zur Verschreibung von Cannabisarzneimitteln für Ärzte erweitert. „Schwerkranke Patientinnen und Patienten können künftig nach ärztlicher Verordnung Cannabis in Arzneimittelqualität durch die Gesetzliche Krankenversicherung erstattet bekommen. Das ist ein guter und wichtiger Schritt, um Schmerzen und Leid zu lindern“, meint Lutz Stroppe, Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium (1). Neben den bisherigen Therapie- und Verschreibungsmöglichkeiten für die Fertigarzneimittel Sativex® und Canemes® sowie das Rezepturarzneimittel Dronabinol können Ärzte künftig – unter Einhaltung der arznei- und betäubungsmittelrechtlichen Vorgaben – auch Medizinal-Cannabisblüten oder Cannabisextrakt in pharmazeutischer Qualität auf einem Betäubungsmittelrezept verschreiben (1).

© Dr. med. Jens Krüger
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Juni 2017

Diagnostik und Therapie der „Sportlerleiste“

Für den Leistenschmerz wird beim Sportler häufig die sog. Sportlerleiste verantwortlich gemacht, wobei dieser Begriff nicht präzise definiert ist. Gemeinhin wird unter der Sportlerleiste eine frühe Störung der Hinterwand der Leistenregion verstanden, also eine beginnende mediale Leistenhernie. In unmittelbarer Nachbarschaft der Leistenregion finden sich mit dem Hüftgelenk, dem Schambein, den Ansätzen der geraden und der schrägen Bauchmuskulatur sowie der Adduktorenmuskulatur weitere anatomische Strukturen, die einen Leistenschmerz auslösen können. Im Rahmen der Diagnostik müssen die verschiedenen Ursachen voneinander getrennt werden.

© psdesign1 / Fotolia.com
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Februar 2017

Aktuelle Entwicklungen in der Migränetherapie: CGRP, Gepante und monoklonale Antikörper

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation steht Migräne an sechster Stelle der am schwersten behindernden Erkrankungen des Menschen. Kopfschmerzerkrankungen insgesamt nehmen die dritte Stelle der am schwersten behindernden Erkrankungen weltweit ein. Pro Tag leiden rund eine Million Menschen allein in Deutschland an Migräneattacken. Davon sind 100.000 pro Tag bettlägerig. Weltweit sind über eine Milliarde Menschen betroffen.

© Gunita Reine / Fotolia.com
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Dezember 2016

Diagnose und Therapie der chronischen inflammatorischen demyelinisierenden Polyneuropathie

Die chronisch inflammatorische demyelinisierende Polyneuropathie (CIDP) ist mit einer Prävalenz von 0,8 bis 8,9 pro 100.000 Einwohner die häufigste behandelbare Polyneuropathie. Sie hat typischerweise einen rezidivierenden oder chronisch progredienten Verlauf mit einer Kombination aus proximalen oder distalen Paresen sowie symmetrischen Sensibilitätsstörungen und entwickelt sich über einen Zeitraum von mindestens 8 Wochen. Zahlreiche Untersuchungen stützen die Hypothese, dass es sich bei der CIDP um eine autoimmunvermittelte Erkrankung handelt, wobei im engeren Sinne der Nachweis der genauen immunologischen Zielstruktur bisher nicht gelungen ist. Da die Erkrankung im Verlauf typischerweise mit einer progredienten Behinderung einhergeht, ist die frühzeitige Diagnosestellung vor dem Hintergrund einer gleichzeitig guten Behandelbarkeit unbedingt notwendig und daher die Kenntnis der zahlreichen Krankheitsvarianten daher unerlässlich.

© decade3d / Fotolia.com
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April 2015

Kreuzbandverletzungen im Sport

Das Kniegelenk gehört zu den am häufigsten durch Verletzungen betroffenen Gelenken im Sport. Ursache dafür ist die vulnerable Stabilität des Kniegelenkes, welche wie in keinem anderen Gelenk des Körpers von Bändern und Muskeln abhängt. Die Verletzung des Vorderen Kreuzbandes (VKB) gehört zu den schwersten Verletzungen im Sport mit einer langen Ausfallzeit. Jedes Jahr erleiden Zehntausende Amateur- und Profi-Sportler in Deutschland diese Verletzung. Frauen sind bis zu 7 Mal häufiger gefährdet eine VKB-Verletzung zu erleiden als Männer, da sie neben einem schwächeren Bandapparat (hormonbedingt) auch eine schwächere Muskulatur haben. Die VKB-Verletzung ist deutlich häufiger als die Verletzung des hinteren Kreuzbandes, jedoch insgesamt deutlich seltener als Verletzungen des Meniskus oder Innenbandes am Knie.

© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com
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Februar 2015

Diagnostik und Therapie der Urolithiasis

Die Urolithiasis stellt eine Volkskrankheit dar, die vor allem in den Industrieländern eine steigende Tendenz zeigt. Das Risiko, im Laufe des Lebens an Urolithiasis zu leiden, wird in Europa auf 5-12% geschätzt, wobei Männer (13%) häufiger betroffen sind als Frauen (7%) (1). Hauptverantwortlich hierfür sind alimentäre Faktoren und die steigende Prävalenz der Adipositas (2). Die aktuellsten Daten zur Inzidenz der Urolithiasis in Deutschland wurden auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie 2013 vorgestellt. Hier zeigte sich in einer INFAS-Umfrage unter 10.000 Deutschen zum ersten Mal eine abnehmende Inzidenz. Basierend auf der Studie liegt die aktuelle Inzidenz der Urolithiasis in Deutschland bei 0,4% (Prävalenz 3,2%). Die Rezidivrate ist allerdings unverändert hoch; etwa ein Viertel der Patienten beklagte Rezidive, wobei mehr als die Hälfte hiervon 2 oder mehr Episoden aufwiesen (3). Ca. 75% der Steinbildner könnten eine erneute Steinepisode durch generelle metaphylaktische Maßnahmen wie eine ausreichende Trinkmenge, gesunde Ernährung und adäquate körperliche Aktivität vermeiden (4). Allerdings verzeichnete das US-amerikanische Gesundheitssystem eine steigende Inzidenz der Urolithiasis und somit Zunahme der notärztlichen und stationären Vorstellungen (5). Während Nierensteine oft asymptomatisch sind, führt deren Migration in den Ureter häufig zu akuten Flankenschmerzen und letztlich zur notfallmäßigen, ärztlichen Konsultation.

© Giovanni Cancemi / Fotolia.com
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März 2014

Tuberkulose: Diagnostik und Therapie

Tuberkulose (TB, früher auch Schwindsucht genannt) ist eine Infektionskrankheit, welche durch Bakterien des Mycobakterium tuberculosis (M. tuberculosis)-Komplex verursacht wird. Die Erkrankung wird durch Aerosole von Mensch zu Mensch übertragen, Eintrittspforte ist in der Regel die Lunge. Bei Diagnose einer Tuberkulose besteht eine Meldepflicht an das zuständige Gesundheitsamt. Hierfür ist ein Keimnachweis nicht notwendig. Bei gut 20% der in Deutschland diagnostizierten Lungentuberkulosen werden keine Mykobakterien nachgewiesen (2).  Das bearbeitende mikrobiologische Labor meldet zusätzlich den Nachweis säurefester Stäbchen im Ausstrichpräparat, die positive Kultur mit Nachweis von M. tuberculosis-Komplex sowie das Ergebnis der Resistenztestung an das Gesundheitsamt.

© Tatiana Shepeleva / Fotolia.com
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März 2012

Varizellen und Zoster in der Praxis

Der Erreger der Varizellen und des Zosters, das Varicella-Zoster-Virus (VZV), gehört zu den häufigsten Viren, die beim Menschen vorkommen. Er ist hoch kontagiös und wird überwiegend durch Rachentröpfchen übertragen. Nach Exposition erkranken über 90 von 100 empfänglichen Personen. Infektionsquelle sind akut an Varizellen erkrankte oder infizierte Personen am Ende der Inkubationszeit. Diese scheiden das Virus ab dem 5. Tag vor Ausbruch des Exanthems über Speichel oder Konjunktivalflüssigkeit aus. Hoch infektiös ist auch die Bläschenflüssigkeit der Hauteffloreszenzen. Der Kontakt mit einem Zoster kann ebenfalls zu Varizellen führen, wobei das Infektionsrisiko deutlich niedriger ist, da nur die Bläschenflüssigkeit infektiös ist.

© Dan Race / Fotolia.com
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Mai 2011

Cluster Kopfschmerzen und andere Trigemino-Autonome Kopfschmerzen

Nach der neuen IHS-Klassifikation werden in einer neu definierten Gruppe die Trigemino-autonomen Kopfschmerzen (TAK) zusammengefasst (1). Alle Kopfschmerzsyndrome dieser Gruppe haben zwei Dinge gemeinsam: die meist kurzdauernden Schmerzattacken und die fakultativ vorhandenen autonomen Begleitsymptome (2). Die autonomen Begleitsymptome wie Lakrimation, konjunktivale Injektion, Rhinorrhoe, nasale Kongestion und Lidschwellung treten streng ipsilateral zum Schmerz auf (3) und fehlen in nur 3% der Fälle.

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