Montag, 22. Juli 2019
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Beiträge zum Thema: Studie

Allergische Reaktionen auf Insektenstiche – Potentiell schwerwiegende Erkrankungen

Allergische Reaktionen auf Insektenstiche – Potentiell schwerwiegende Erkrankungen
Elnur - stock.adobe.com

Insektenstiche können bei Patienten mit Hymenopterengift-Allergien zu ausgeprägten und lebensbedrohlichen anaphylaktischen Reaktionen führen. Seit fast 70 Jahren erfolgt bei diesen Patienten die spezifische Immuntherapie (SIT) (1-3). Allerdings wurde diese zunächst mit Extrakten aus homogenisierten  Bienen- oder Wespenkörpern durchgeführt, wodurch lediglich ein der Plazebobehandlung vergleichbarer Therapieerfolg erreicht werden konnte (1,4). Erst die von Hunt 1978 beschriebene SIT mit Reingift-Extrakten ermöglichte bei nahezu allen Patienten einen...

Ernährungstherapeutische Maßnahmen bei Tumorkachexie

Ernährungstherapeutische Maßnahmen bei Tumorkachexie
© Alexander Raths / Fotolia.com

Mangelernährung und Tumorkachexie werden bei ca. 40% der onkologischen Patienten diagnostiziert. Die Prävalenz ist abhängig von der Tumorlokalisation sowie dem Stadium der Erkrankung und kommt bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren, Ösophagus-, Pankreas-, Magen- und Lungentumoren mit 60-85% am häufigsten vor (1,2). Ein krankheitsbedingter, ungewollter Gewichtsverlust ist nicht nur mit körperlicher Schwäche, höherer Infektanfälligkeit und häufigeren Klinikaufenthalten assoziiert, sondern auch mit verminderter Therapietoleranz – und ist...

Differenzialdiagnostik des Sportherzens

Differenzialdiagnostik des Sportherzens
© CLIPAREA / Fotolia.com

Jährlich sterben in Deutschland geschätzt mehr als 100.000 Menschen an einem plötzlichen Herztod (PHT); statistisch gesehen allerdings nur ein Bruchteil davon während sportlicher Aktivität. Dennoch bleiben sportassoziierte Todesfälle allein aufgrund der medialen Präsenz des betroffenen Kollektivs besonders im Gedächtnis haften. Wenngleich Extremsport mittlerweile als gesundheitlich durchaus bedenklich wahrgenommen wird, bleibt fraglich, wieso gerade durchtrainierte, vermeintlich äußerst gesund lebende und von einer exzellenten...

Einfluss der körperlichen Fitness auf das Fortschreiten einer Demenzerkrankung

Einfluss der körperlichen Fitness auf das Fortschreiten einer Demenzerkrankung
© zinkevych / Fotolia.com

Eine Forschungsgruppe untersucht derzeit im Rahmen der Studie NeuroExercise (Denksport – Aktiv gegen das Vergessen), inwiefern körperliche Aktivität und Fitness eine wirksame Therapie bei ersten Anzeichen einer altersbedingten Demenz darstellen. Erfahren Sie hierzu im Interview mit Tim Stuckenschneider, Wissenschaftler an der Deutschen Sporthochschule Köln, Details über die genauen Zusammenhänge und die ersten Ergebnisse.

Schmerzerkrankungen mit Manifestation am Bewegungsapparat bei Kindern und Jugendlichen

Schmerzerkrankungen mit Manifestation am Bewegungsapparat bei Kindern und Jugendlichen
© kwanchaichaiudom / Fotolia.com

Chronische Schmerzen bei Kindern und Jugendlichen sind zunehmend ein Vorstellungsgrund in der kinderärztlichen Praxis. Während im Kleinkindalter Bauchschmerzen dominieren, treten mit zunehmendem Alter Kopfschmerzen in den Vordergrund. Aber auch muskuloskelettale Schmerzen sind häufig (1). Bestehen zusätzlich ausgeprägte schmerzbedingte Alltagsbeeinträchtigungen, liegt eine Schmerzerkrankung vor. Eine Schmerzerkrankung mit multilokulärem Schmerz am Bewegungsapparat ist die chronische Schmerzstörung in mehreren Körperregionen mit somatischen und...

Einfluss der Ernährung und des Mikrobioms bei Patienten mit Glutensensitivität

Einfluss der Ernährung und des Mikrobioms bei Patienten mit Glutensensitivität
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Kürzlich wurden FODMAPs (Fermentierbare Oligo-, Di-, Monosaccharide und Polyole), neben Gluten, als Auslöser der sogenannten „Gluten- oder Weizensensitivität“ („Non-Coeliac-Gluten-Sensitivity (NCGS)“) identifiziert. Eine Studie zeigte, dass eine FODMAP-reduzierte Diät die Symptome bei NCGS verbessern kann und eine FODMAP-arme und glutenfreie Diät (GFD) im Besonderen zu einer deutlichen Reduktion von intraepithelialen Duodenal-Lymphozyten und Muzin-produzierenden Becherzellen führt. Zudem wurden zwischen NCGS- und Kontroll-Patienten...

Künstliche Intelligenz in der Radiologie

Künstliche Intelligenz in der Radiologie
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Die Digitalisierung hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten zu einem gravierenden gesellschaftlichen Wandel geführt. Auch die Medizin ist davon hochgradig betroffen. Und das ist auch gut so. Denn innovative digitale Technologien haben das Potential, die bedeutsamen Entdeckungen aus der Medizingeschichte weiterzuentwickeln oder gar abzulösen. Wer nicht jetzt die Entwicklung anstößt, hat schon verloren. Doch ein Blick in die heute schon digitalisierte Radiologie macht Mut und Hoffnung zugleich. Und zwar für Ärzte, das Pflegepersonal und die Patienten.

COPD: Update 2018

COPD: Update 2018
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Die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ist durch eine meist progredient verlaufende Atemwegsobstruktion charakterisiert. Prognosebestimmend und Basis für die Pharmakotherapie ist das Ausmaß der Symptome und die Exazerbationshäufigkeit. Die pharmakologische Basistherapie besteht aus der inhalativen Gabe von einem oder 2 Bronchodilatatoren, die durch ein inhalatives Kortikosteroid zur Reduktion einer erhöhten jährlichen Exazerbationsrate ergänzt wird. Die inhalative Triple-Therapie (duale Bronchodilatation zusätzlich zu einem inhalativen...

Fäkale Mikrobiota-Therapie bei Clostridium-difficile-Infektion: eine Erfolgsgeschichte

Fäkale Mikrobiota-Therapie bei Clostridium-difficile-Infektion: eine Erfolgsgeschichte
© Kateryna_Kon / Fotolia.com

Unter Stuhltransplantation oder fäkaler Mikrobiota-Therapie (FMT) verstehen wir die Übertragung von Stuhlsuspension, die von einem gesunden Spender gewonnen wurde, auf den Darm des Patienten mit Dysbiose-assoziierter Erkrankung, z.B. Clostridium-difficile-Colitis. Somit kann die Dysbiose und das Risiko für gastrointestinale Erkrankungen und Erkrankungen außerhalb des Darmes signifikant minimiert werden (1).

Akromegalie: „Die Diagnosestellung ist eine große Herausforderung“

Akromegalie: „Die Diagnosestellung ist eine große Herausforderung“
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Die Akromegalie, bei der ein Adenom des Hypophysen-Vorderlappens zur vermehrten Ausschüttung von Wachstumshormonen führt, zählt zu den seltenen Erkrankungen und ist für den Hausarzt nur schwer zu diagnostizieren. In Deutschland leben etwa 5.000-10.000 Akromegalie-Patienten. Krankheitssymptome und Begleiterkrankungen schränken die Lebensqualität ein und haben eine 1,7-fach erhöhte Sterblichkeit im Vergleich zur Normalbevölkerung zur Folge. Daher ist eine frühe Diagnose wichtig, um die Heilungschancen zu erhöhen und die Erkrankung langfristig...

Allergien gegen Milben

Allergien gegen Milben
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Die allergische Rhinitis betrifft ca. 20% der Population, ca. ein Drittel der Patienten hiervon sind von einer ganzjährigen Milbenallergie betroffen. Bei Patienten mit perennialer Rhinitis allergika ist die Erkrankung besonders häufig mit anderen allergisch bedingten Komorbiditäten wie Asthma bronchiale und atopischem Ekzem, Schlafstörungen, chronischer Sinusitis, Tubenfunktionsstörungen u.a. assoziiert. Die Diagnostik ist erschwert durch die oft unspezifischen Symptome, die sich zudem oft schleichend entwickeln und keineswegs immer die anfallsartigen Nies- und...

Kollagenosen: Heterogene Autoimmunerkrankungen mit antinukleären Antikörpern als Gemeinsamkeit

Kollagenosen: Heterogene Autoimmunerkrankungen mit antinukleären Antikörpern als Gemeinsamkeit

Unter Kollagenosen versteht man eine heterogene Gruppe von Autoimmunerkrankungen, die als Gemeinsamkeit positive antinukleäre Antikörper (ANA), bestimmte klinische Manifestationen sowie den Befall innerer Organe aufweisen. Die Schwere der Erkrankung reicht von harmlosen Verläufen bis hin zum Multiorgan-Befall mit letalem Ausgang. Zu den Kollagenosen werden der systemische Lupus erythematodes (SLE), das Sjögren-Syndrom, die systemische Sklerose, die Poly/Dermatomyositis sowie Overlap-Syndrome (u.a. Sharp-Syndrom, Antisynthetase-Syndrome) gerechnet. Die Prävalenz in...

Myasthenia gravis: Belastungsabhängige Muskelschwäche der Skelettmuskulatur

Myasthenia gravis: Belastungsabhängige Muskelschwäche der Skelettmuskulatur
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Die Myasthenia gravis gehört zum Spektrum der neuromuskulären Erkrankungen, bei denen es zu einer autoimmunologisch vermittelten Reizübertragungsstörung zwischen peripherem Nerv und Muskelzelle kommt. Ursache der Störung ist die Bildung von Autoantikörpern gegen den Acetylcholinrezeptor oder mit ihm interagierende Strukturen im Bereich der neuromuskulären Endplattenregion. Aufgrund dieser Übertragungsstörung kommt es zu dem Leitsymptom der Myasthenia gravis, einer belastungsabhängigen Muskelschwäche der Skelettmuskulatur.

Nicht-spezifischer Kreuzschmerz: „Medikamente dienen nur zur Symptom-Therapie, damit der Patient wieder in die Bewegung findet“

Nicht-spezifischer Kreuzschmerz: „Medikamente dienen nur zur Symptom-Therapie, damit der Patient wieder in die Bewegung findet“
© artstudio_pro / fotolia.com

Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) hat gerade die Nationale VersorgungsLeitlinie (NVL) nicht-spezifischer Kreuzschmerz aktualisiert. Durch die hohe Prävalenz von nicht-spezifischen Kreuzschmerzen ist eine Optimierung der Therapie erforderlicher denn je. Was im Detail überarbeitet wurde und welchen Hintergrund die jeweiligen Anpassungen haben, erläutert Prof. Dr. Bernd Kladny, Chefarzt der Abteilung Orthopädie und Unfallchirurgie, m&i-Fachklinik Herzogenaurach, und stellvertretender Generalsekretär der Deutschen...

Cannabis auf Rezept: Fluch oder Segen?

Cannabis auf Rezept: Fluch oder Segen?
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Durch das am 10.03.20107 in Kraft getretene Gesetz „Cannabis als Medizin“ zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften haben sich die Möglichkeiten zur Verschreibung von Cannabisarzneimitteln für Ärzte erweitert. „Schwerkranke Patientinnen und Patienten können künftig nach ärztlicher Verordnung Cannabis in Arzneimittelqualität durch die Gesetzliche Krankenversicherung erstattet bekommen. Das ist ein guter und wichtiger Schritt, um Schmerzen und Leid zu lindern“, meint Lutz Stroppe, Staatssekretär...

Allergenspezifische Immuntherapie

Allergenspezifische Immuntherapie
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Die allergenspezifische Immuntherapie ist derzeit die einzige krankheitsmodifizierende Behandlungsmöglichkeit bei Allergie gegen Inhalationsallergene. Hohe Allergendosen induzieren regulatorische T-Zellen und drängen die Immunantwort in Richtung dauerhafter Toleranz gegenüber individuellen Allergenen. Infrage kommt die Therapie immer dann, wenn verursachende Allergene nicht gemieden werden können, oder die Meidung nicht ausreichend ist. In klinischen Studien wurde für verschiedene Allergenpräparate die Wirksamkeit der subkutanen Immuntherapie belegt; die...

Rolle von Vitamin D bei allergischen Erkrankungen – eine Standortbestimmung

Rolle von Vitamin D bei allergischen Erkrankungen – eine Standortbestimmung
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Viele Untersuchungen der jüngeren Zeit haben sich mit dem Zusammenhang zwischen Vitamin D und Allergieentstehung beschäftigt. Dabei wird einerseits ein Vitamin D-Mangel für Entstehung und Ausprägung von allergischen Erkrankungen verantwortlich gemacht, andererseits wird eine Vitamin D (Über-)Substitution in Verbindung mit der vermehrten Allergieentstehung gesehen. Erklärungsversuche dieser paradoxen Wirkung von Vitamin D werden aktuell  in einer  epigenetischen Programmierung in der Schwangerschaft, in zu niedrigen Vitamin D-Spiegeln oder in einer...

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