Dienstag, 27. Juli 2021
Navigation öffnen
Anzeige:
FSME
FSME
News
07. März 2019

Modellstudiengang

Das Studium der Humanmedizin gilt nach wie vor als das anspruchsvollste Studium überhaupt. Das liegt vor allem daran, dass sich das naturwissenschaftliche Wissen stetig vermehrt und die medizinischen Standards einem ständigen Progress unterliegen.
Anzeige:
Trelegy
Trelegy
Die Modellstudiengänge berücksichtigen diese Entwicklung, indem sie von Anfang an Theorie und Praxis enger miteinander verknüpfen als es bei den Regelstudiengängen der Fall ist.

Im Modellstudiengang stehen Themenblöcke zu Organsystemen mit konkreten Patientenfällen im Mittelpunkt der Ausbildung. Folglich fällt auch das Physikum weg, da Physik, Chemie und Biochemie nicht als Einzelfächer unterrichtet, sondern den jeweiligen Organsystemen zugeordnet werden. Stattdessen werden andere Prüfungen durchgeführt, die das Physikum ersetzen. Wie sich diese Prüfungen genau zusammensetzen, ist von Modellstudiengang zu Modellstudiengang verschieden.

Hinzu kommen in den Modellstudiengängen neue Lernmethoden. Besonders beliebt ist das POL, das Problemorientierte Lernen. Dabei betrachten die Studenten in Kleingruppen Krankheiten und Organsysteme, die in thematischen Blockeinheiten vermittelt werden. Manche Modellstudiengänge bieten darüber hinaus mehr Praktika, freiere Einteilung der Stundenpläne und Bedside-Teaching.

Zu beachten sind allerdings 2 Dinge: Erstens bedeutet der Wegfall des Physikums nicht, dass das Studium leichter ist oder mit weniger oder weniger anspruchsvollen Prüfungen abgeschlossen werden kann. Zweitens ist ein Studienortwechsel in einen anderen Modellstudiengang oder einen Regelstudiengang aufgrund der unterschiedlichen Curricula nur unter erschwerten Bedingungen möglich und sehr wahrscheinlich mit zeitlichen Verlusten verbunden.

Daher ist es ratsam, sich noch vor der Bewerbung zu entscheiden, ob man lieber im Regelstudiengang oder im Modellstudiengang studieren möchte.

SM

Quelle: rs media


Anzeige:
Tresiba
 
Stichwörter

Das könnte Sie auch interessieren

Mediziner als Meinungsbilder: Den Fakten verpflichtet – gerade in Coronazeiten

Mediziner als Meinungsbilder: Den Fakten verpflichtet – gerade in Coronazeiten
© Syda Productions / Fotolia.de

Ärztinnen und Ärzte tragen eine besondere Verantwortung – vor allem aktuell während der Coronapandemie: Sie müssen Verschwörungsmythen um das Coronavirus und die COVID-19-Impfung mit evidenzbasierten Fakten begegnen. Im Patientengespräch in der Praxis, erst recht aber bei öffentlichen Äußerungen kommt den Worten von Medizinern auch eine politische Dimension zu. Welche Verpflichtung ihnen daraus erwächst, diskutieren Experten auf der Jahrespressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM). Die...

Krebstherapien können Herz und Gefäße schädigen: Wie schützt man Patienten?

Krebstherapien können Herz und Gefäße schädigen: Wie schützt man Patienten?
©freshidea / Fotolia.de

Die Therapie von Krebserkrankungen hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Verbesserte Operationsmethoden, eine präzisere Strahlenbehandlung und neue Medikamente konnten die Überlebenschancen der Patienten deutlich verbessern. Doch der Fortschritt hat seinen Preis: „Viele Krebstherapien können Herz und Kreislauf schädigen – auch die modernen, zielsicherer an Krebszellen ansetzenden Wirkstoffe können das Herz-Kreislauf-System in Mitleidenschaft ziehen“, warnt der Herzspezialist Prof. Dr. med. Thomas Meinertz vom...

5 Tipps für ein Leben mit Diabetes

5 Tipps für ein Leben mit Diabetes
© pikselstock / fotolia.com

Laut der Deutschen Diabetes-Hilfe erkranken jeden Tag rund 1.000 Menschen in Deutschland neu an Diabetes. Mediziner unterscheiden dabei je nach Ursache zwischen zwei Typen. Sowohl der Typ 1 als auch der Typ 2 äußern sich in einem chronisch erhöhten Blutzuckerspiegel aufgrund von Insulinresistenz oder -mangel. Dadurch staut sich Zucker in den Blutgefäßen an. Bleibt eine Diabeteserkrankung unentdeckt, führt dies zur Schädigung der Blutgefäße und anderer Organe. Damit Betroffene trotz Erkrankung ihr Leben genießen können, gilt es...

Migräne: Attacken durch falsches Essen?

Migräne: Attacken durch falsches Essen?
Daniel Vincek / Fotolia.com

Essen ist mehr als nur Nahrungsaufnahme. Frisch zubereitet und in Ruhe genossen, können Mahlzeiten einen wichtigen Beitrag zu unserem Wohlbefinden leisten. In der Hektik des Alltags sieht die Realität jedoch meist so aus: Zum Frühstück gibt es nur Kaffee, mittags sorgt die Currywurst oder der Schokoriegel für schnelle Energie. Regelmäßige Mahlzeiten sind aber insbesondere für Migränepatienten wichtig: Sie können helfen, die Anzahl der Attacken zu reduzieren.

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Modellstudiengang"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • CHMP empfiehlt SARS-CoV-2-Impfstoff von Moderna für Jugendliche von 12-17 Jahren (Quelle: PEI, 23.7.2021)
  • CHMP empfiehlt SARS-CoV-2-Impfstoff von Moderna für Jugendliche von 12-17 Jahren (Quelle: PEI, 23.7.2021)