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Medizin

25. März 2020 Psychische Belastung durch „social distancing“: BDP schaltet Corona-Hotline

Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP e.V.) bietet in den kommenden Wochen eine besondere Form der psychologischen Beratung an: die BDP-Corona-Hotline. Realisiert wird diese durch den ehrenamtlichen Einsatz der Mitglieder des BDP. Die Hotline (0800 777 22 44) ist täglich von 08:00-20:00 Uhr geschaltet.
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Die Maßnahmen der Bundesregierung anlässlich der Corona-Krise und die sich täglich überschlagende Berichterstattung gehen an niemandem spurlos vorbei. Obwohl es das Bedürfnis vieler Menschen ist, in Krisen zusammenzurücken, sollen wir uns nun in „social distancing“ begeben. Alle werden lernen müssen, mit dieser neuen und befremdlichen Situation umzugehen und sie zu verarbeiten. Diese Reduzierung der Sozialkontakte kann für den Einzelnen eine hohe Belastung bedeuten. Dazu kommt die Angst vor einer Ansteckung oder die Befürchtung, vielleicht jemanden angesteckt zu haben. Die aktuelle Situation löst in der Bevölkerung Unsicherheit und Befürchtungen aus.

Ungewissheit über Dauer größte Belastung

„Die Angst unter Kontrolle kriegen und Vernunft in Verhalten umsetzen: Das ist eine besondere Aufgabe! Und genau hier können wir als Berufsgruppe unterstützen. Daher stellen wir ab heute mit der BDP-Corona-Hotline ein Beratungsangebot besonderer Art zur Verfügung“, sagt Dr. Meltem Avci-Werning, Präsidentin des BDP. Sie betont, dass insbesondere die Ungewissheit über die Dauer dieses weltweiten Ausnahme-Zustandes eine große psychische Belastung für alle Menschen darstellt.

Das anonyme und kostenlose Angebot der BDP-Corona-Hotline ist täglich von 08:00-20:00 Uhr unter der Nummer 0800 777 22 44 geschaltet.

Quelle: BDP


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