Medizin
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ADHS bei Kindern in Bayern: Erstdiagnosen steigen deutlich
Immer mehr Kinder und Jugendliche erhalten im Freistaat eine ADHS-Neudiagnose. Im Vergleich zum Vorjahr gab es 2024 einen Anstieg um 17%. Hochgerechnet wurde somit landesweit bei rund 34.300 jungen Menschen erstmals ADHS diagnostiziert. Das ist das Ergebnis des aktuellen Kinder- und Jugendreports der DAK-Gesundheit für Bayern. Besonders auffällig ist die Geschlechterverteilung: Jungen bekommen etwa doppelt so häufig eine Erstdiagnose wie Mädchen. Gleichzeitig steigen die Neudiagnosen bei Jungen mit einem Zuwachs von rund 20% stärker an als bei Mädchen mit 13%. Vor dem Hintergrund der Ergebnisse betont DAK-Landeschef Rainer Blasutto, wie wichtig eine stärkere Vernetzung in der Versorgung junger Menschen ist.
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