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Auswirkungen von Kurzvideos auf Aufmerksamkeit, Gedächtnisleistung und Wohlbefinden

Auswirkungen von Kurzvideos auf Aufmerksamkeit, Gedächtnisleistung und Wohlbefinden

Kurzvideo-Plattformen wie TikTok, Instagram Reels oder YouTube Shorts gehören für viele junge Menschen zum Alltag. Doch welche Auswirkungen hat das endlose Scrollen kurzer, algorithmisch personalisierter Inhalte auf Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Wohlbefinden? Wissenschaftler:innen der Universität Bayreuth haben nun im Fachmagazin European Child & Adolescent Psychiatry einen Artikel veröffentlicht, der erstmals eine umfassende Beanwortung dieser Frage liefert.
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Daunorubicin: Wirkungsweise gegen Bakteriophagen entschlüsselt

Forschende der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und des Forschungszentrums Jülich (FZJ) haben zusammen mit Kollegen aus Marburg und Zürich das antiviral wirkende Molekül Daunorubicin untersucht und seine Wirkungsweise gegen Viren entschlüsselt. Diesen Mechanismus, der sich vor allem gegen Bakteriophagen richtet, beschreiben sie in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) [1].
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Ebola-Virus: Persistenz im Gehirn besser verstehen

Ebola-Virus: Persistenz im Gehirn besser verstehen

Nach einer Infektion kann das Ebola-Virus monate- bis jahrelang unbemerkt im menschlichen Körper überleben, unter anderem indem es sich im zentralen Nervensystem versteckt. Die Gefahr dabei: Die betroffenen Personen können erneut an Ebola erkranken oder auch einen neuen Ebola-Ausbruch auslösen. Mithilfe von Hirnorganoiden haben Forschende des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNITM) und der Icahn School of Medicine am Mount Sinai (ISMMS) zusammen mit weiteren Kollaborationspartner:innen Einblicke in die Mechanismen dieser Persistenz des Ebola-Virus gewonnen. Die Ergebnisse erschienen kürzlich in Nature Microbiology.
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Meningokokken-Infektionen: selten, aber potenziell lebensbedrohlich

Meningokokken-Infektionen: selten, aber potenziell lebensbedrohlich

Meningokokken-Infektionen treten in Deutschland selten auf, können jedoch innerhalb weniger Stunden einen lebensbedrohlichen Verlauf nehmen. Die Stiftung Kindergesundheit weist auf die Bedeutung einer frühzeitigen Erkennung sowie auf die erweiterten Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) hin, die sowohl Säuglinge, Kinder und Jugendliche, aber auch die allgemeine Bevölkerung durch sogenannten Gemeinschaftsschutz besser schützen sollen.
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Spezialisierte Diabetesversorgung könnte jährlich etwa 1.140 Leben retten

Spezialisierte Diabetesversorgung könnte jährlich etwa 1.140 Leben retten

Fast jeder fünfte Mensch, der ins Krankenhaus kommt, hat einen Diabetes mellitus. Eine neue bundesweite Analyse von 43,4 Millionen Krankenhausfällen aus den Jahren 2021 bis 2023 für Personen über 20 Jahren zeigt nun, dass Einrichtungen mit Zertifizierung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) bessere Ergebnisse in der Versorgung dieser Patient:innen erreichen. Das Fazit des Autorenteams: Jährlich könnten 1.140 Leben von Menschen mit Diabetes durch zertifizierte Diabetesversorgung gerettet werden. Aus Sicht der DDG unterstreicht die Studie, warum zertifizierte Diabetesstrukturen in der Krankenhausversorgung erhalten und abgesichert werden müssen.
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Genetische Grundlagen von Angststörungen entdeckt

Genetische Grundlagen von Angststörungen entdeckt

Angst, Furcht und auch Sorgen sind normale Stressreaktionen, die uns helfen, aufmerksam zu sein und in potenziell gefährlichen Situationen vorsichtig zu reagieren. Bei immer mehr Menschen fallen diese Symptome jedoch intensiver aus. Sie entwickeln eine Angsterkrankung, die zu Problemen im Alltag und großem Leidensdruck führen kann. Angsterkrankungen gehören weltweit zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Um die biologische Architektur von Angst besser zu verstehen hat sich im Rahmen der internationalen Forschungsinitiative PGC (Psychiatric Genomics Consortium) die Arbeitsgruppe Anxiety gegründet. Eine federführende Rolle beim Aufbau dieser Arbeitsgruppe spielte der Würzburger Psychiater und Angstforscher Jürgen Deckert. Die Arbeitsgruppe PGC Anxiety lieferte nun mit Beteiligung der Würzburger Universitätsmedizin und weiteren Mitgliedern des zwischen 2008 und 2020 von der DFG geförderten Sonderforschungsbereiches TRR 58 „Furcht, Angst und Angsterkrankungen“ im Fachjournal Nature Human Behaviour neue Einblicke in die genetischen Mechanismen von Angststörungen [1].
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Auf den Ausgleich kommt es an: Effektives Rebalancing mit Marstacimab bei Hämophilie

Rebalancing-Strategien sind ein neuer Ansatzpunkt im Management der Hämophilie. Sie weisen das Potential auf, das natürliche Gleichgewicht zwischen Blutung und Gerinnung wiederherzustellen. Der monoklonale Antikörper Marstacimab zielt gegen den Tissue Factor Pathway Inhibitor, wodurch die FXa- und Thrombinproduktion gesteigert und das gestörte Hämostasegleichgewicht ausbalanciert wird.
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Typ-2-Diabetes: Orforglipron übertrifft orales Semaglutid in Head-to-Head-Studie ACHIEVE-3

Der orale GLP-1-Rezeptor-Agonist Orforglipron wird innerhalb des Studienprogramms ACHIEVE untersucht. Ergebnisse der drei Phase-III-Studien des Programms wurden nun bekannt gegeben. In der Head-to-Head-Studie ACHIEVE-3 übertraf Orforglipron das orale Semaglutid beim primären und allen wichtigen sekundären Endpunkten. In ACHIEVE-2 und ACHIEVE-5 erreichte Orforglipron den primären Endpunkt und die wichtigen sekundären Endpunkte und erzielte eine überlegene HbA1c-Reduktion und einen überlegenen Gewichtsverlust gegenüber Dapagliflozin bzw. Placebo, zusätzlich zu Insulin glargin. Die Ergebnisse von ACHIEVE-3, ACHIEVE-2 und ACHIEVE-5 wurden auf den 86. Scientific Sessions der American Diabetes Association (ADA) präsentiert. ACHIEVE-3 wurde zuvor in The Lancet publiziert, ACHIEVE-2 und ACHIEVE-5 in The Lancet bzw. JAMA [1-3].
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Neuer Wirkstoff könnte das Fortschreiten von Alzheimer bremsen

Neuer Wirkstoff könnte das Fortschreiten von Alzheimer bremsen

„Compound 10“ (Substanz 10) nennt Ursula Quitterer die chemische Verbindung, die ihr Team entwickelt hat und die die Alzheimer-Krankheit verlangsamen könnte. Quitterer ist Professorin für Molekulare Pharmakologie an der ETH Zürich. Bis jetzt testete sie den Wirkstoff erst an Mäusen, und da zeigte er vielversprechende Wirkungen: Das für die Demenzerkrankung typische Absterben von Nervenzellen verläuft deutlich langsamer, und die Tiere überleben länger.
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DDG 2026

Lipodystrophie – eine unterschätzte Differenzialdiagnose in der Diabetologie

Lipodystrophien sind seltene, oft verkannte Erkrankungen mit schwerem metabolischem Phänotyp. Betroffene werden häufig in der diabetologischen Praxis vorstellig. Der selektive Verlust subkutanen Fetts führt über Leptinmangel und Lipotoxizität zu extremer Insulinresistenz, früher Diabetesmanifestation und schwerer Hypertriglyceridämie. Beim Kongress der Deutschen Diabetes-Gesellschaft 2026 stellte Prof. Dr. Martin Heni, Universitätsklinikum Ulm, Klassifikation, Pathophysiologie und klinische „Red Flags“ vor. Bei einer Diskrepanz zwischen Habitus und metabolischer Symptomatik sollte auch an eine Lipodystrophie gedacht werden, denn eine frühzeitige, differenzialdiagnostisch fundierte Abklärung ermöglicht eine zielgerichtete Therapie und verbessert die Prognose.
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Unsichtbare Todesursache Sepsis: Warum Deutschland ein Wahrnehmungsproblem hat

Sepsis verursacht jedes Jahr etwa 140.000 Todesfälle, Hunderttausende Langzeitfolgen und Kosten von über 30 Milliarden Euro. Doch Deutschland hat ein Wahrnehmungsproblem. Die WHO-Forderung nach konsequenter Verwendung des Begriffs „Sepsis“ wird seit 2017 nur unzureichend umgesetzt. In Medien, Gesundheitsberichterstattung und öffentlicher Kommunikation wird die Erkrankung häufig nicht ausdrücklich benannt.
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Parkinson: PADOVA-Studie ebnet Weg für erste krankheitsmodifizierende Therapie mit Prasinezumab

Die Resultate der internationalen PADOVA-Studie ebneten den Weg für die Zulassungsstudie der ersten krankheitsmodifizierenden Therapie von Parkinson mit dem Wirkstoff Prasinezumab. Das Fachjournal The Lancet veröffentlichte nun die Ergebnisse der PADOVA-Studie bei der die Wirkung der Substanz untersucht wurde [1]. Dabei nutzten die Wissenschafter:innen ein für die Parkinson-Erkrankung ganz neues Studiendesign.
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EULAR 2026

Neue Daten zu Upadacitinib zeigen positive Effekte von Upadacitinib bei Therapiewechsel

Auf dem diesjährigen Kongress der European Alliance of Associations for Rheumatology (EULAR) wurden neue Daten zu Upadacitinib präsentiert, die zusätzliche Einblicke in die Behandlung von Patient:innen mit rheumatoider Arthritis (RA) und axialer Spondyloarthritis (axSpA) geben. Die Ergebnisse umfassen neue Auswertungen zur Therapie nach Tumornekrosefaktor-Inhibitor (TNFi)-Versagen bei RA sowie Real-World-Daten zur Wirkung auf unterschiedliche Schmerzmechanismen bei axSpA [1, 2].
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