CED | Beiträge ab Seite 2
CRISPR/Cas9 – Genom Editing in der Onkologie und Hämatologie
Chronisch entzündliche Darmerkrankungen: Frühzeitige Behandlung von Eisenmangel ist relevant
Tofacitinib: überzeugende Langzeitdaten bei mittelschwerer bis schwerer Colitis ulcerosa
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: Ursache für chronisch entzündliche Darmerkrankungen?
Komplexe perianale Fisteln bei Morbus Crohn: Stammzelltherapie verhindert Rezidiv
CED: Monitoring des Krankheitsverlaufs via App
Mikrobiom-Modulation bei Darmerkrankungen
Unklares Fieber und Autoinflammation
Fäkale Mikrobiota-Therapie bei Clostridium-difficile-Infektion: eine Erfolgsgeschichte
Allogene Stammzelltherapie zur Behandlung von komplexen Perianalfisteln bei Morbus Crohn
Akute Colitis ulcerosa: Mesalazin-Tabletten mit neuer Wirkstärke
Mikrobiom-Modulation: Neue Therapiekonzepte bei Darmerkrankungen
Digitale Angebote zu chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen
Morbus Osler – eine seltene Erkrankung aus HNO-ärztlicher Sicht
Neuerungen in der Therapie von CED mit Adalimumab
Patienten mit Morbus Crohn und Colitis ulcerosa können mit Adalimumab (Humira®) eine anhaltende Remission über bis zu vier Jahre erzielen. Das zeigen neue Langzeitdaten, die im Rahmen einer Veranstaltung anlässlich der 69. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e.V. (DGVS) gezeigt wurden. Damit ist Adalimumab der einzige TNF-alpha-Inhibitor zur Behandlung von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, der in der Fachinformation Daten zu einer Dauertherapie über bis zu vier Jahre enthält. Studienergebnisse zeigen zudem, dass sich auch die Lebensqualität der Patienten unter der Therapie mit Adalimumab verbessert.
Patienten können von Vedolizumab profitieren – IQWiG erkennt keinen Zusatznutzen an
Lange hat es keine neuen Therapien mehr auf dem Feld chronisch entzündlicher Darmerkrankungen gegeben. Das hat sich im Juli mit der Einführung von Vedolizumab (Entyvio®) in Deutschland geändert. Die europäische Arzneimittelbehörde weist auf den therapeutischen Bedarf hin. Auch von behandelnden Ärzten wird der Zusatznutzen für Patienten bestätigt: Der darmselektive Wirkmechanismus von Vedolizumab stellt in der Therapie von Colitis ulcerosa und Morbus Crohn einen erheblichen Fortschritt dar. Das äußerte sich in den Zulassungsstudien unter anderem in einem günstigen Nebenwirkungsprofil. Trotzdem sieht das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) keinen Zusatznutzen.
Darmentzündung durch Flugreise
Patienten mit chronisch entzündlichem Darm machen oft die Erfahrung, dass es nach einer Reise zu Entzündungsschüben kommt. Die Hauptrolle spielt dabei nicht der Reisestress, sondern der Sauerstoffmangel im Flugzeug oder während Aufenthalten im Gebirge. Wird dieser neue Risikofaktor berücksichtigt, kann man weiteren Schüben vorbeugen. Zu diesem Schluss gelangt eine vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützte Studie.