Journal MED

Krankenkassen | Beiträge ab Seite 12

Gesundheitspolitik
 3 Min|

Pandemie-Folge: Outdoor-Aktivitäten beliebter als Fitnessstudio oder Sportverein

Sport in Innenräumen, wie im Fitnessstudio oder im Sportverein, hat während der Pandemie stark abgenommen. Sie will auch im Laufe dieses Jahres kaum jemand mehr besuchen. Zu den beliebtesten Aktivitäten derzeit zählen immer noch Spazierengehen, Radfahren und Fitnessübungen zuhause. Letztere werden häufiger als vor Corona online durchgeführt: Während vor der Pandemie nur neun% regelmäßig virtuell angeleitetes Home-Training durchführten, sind es derzeit schon 14%. Dies sind Ergebnisse der repräsentativen Studie „Fitness 2022“ der pronova BKK, für die im Januar 2022 insgesamt 1.000 Menschen ab 18 Jahren befragt wurden.
Lesen Sie mehr 
Gesundheitspolitik
 3 Min|

Lauterbach plant „Zwischenspurt“ für Gesetzesvorhaben bis Herbst

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach will in der entspannteren Corona-Lage über den Sommer zentrale Neuregelungen für die generelle medizinische Versorgung anstoßen. Der SPD-Politiker sprach am Mittwoch in Berlin von einem „Zwischenspurt“, um mehrere Vorhaben bis zum Herbst ins Laufen zu bringen. Dabei geht es unter anderem um digitale Anwendungen wie elektronische Patientenakten und E-Rezepte, die weitere Finanzierung der gesetzlichen Krankenkassen und die vorgesehene kontrollierte Freigabe von Cannabis.
Lesen Sie mehr 
Gesundheitspolitik
 2 Min|

Krankenkasse startet Informationsportal zur Digitalisierung für Versicherte

Die Mobil Krankenkasse und das Beratungs- und Schulungsunternehmen DG Digitales Gesundheitswesen haben sich darauf verständigt, ein Informationsportal zu entwickeln, das zur Förderung der digitalen Gesundheitskompetenz von Versicherten beiträgt. Geplant ist eine Lösung, die auch von anderen Krankenversicherungen genutzt werden kann, um den Wissensstand bei den Versicherten nachhaltig zu erhöhen und den gesetzlichen Qualifizierungsverpflichtungen von Krankenkassen im Zusammenhang mit dem Paragrafen 20k SGB V gerecht zu werden.
Lesen Sie mehr 
Gesundheitspolitik
 2 Min|

Analyse: Größere Erfolgschancen in spezialisierten Krebs-Zentren

Bei Krebsbehandlungen bestehen laut einer Analyse in spezialisierten Zentren größere Erfolgsaussichten als in Kliniken ohne besondere Zertifizierung. Eine deutlich geringere Sterblichkeit habe sich etwa bei Gebärmutterhalskrebs, Lungenkrebs und Brustkrebs gezeigt, teilte der Bundesverband der Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) am Dienstag mit. Ausgewertet wurden den Angaben zufolge für rund 1 Million Behandlungsfälle von 2009 bis 2017 bundesweite Abrechnungsdaten von AOK-Versicherten sowie Daten der klinischen Krebsregister Regensburg, Dresden, Erfurt und Berlin-Brandenburg.
Lesen Sie mehr 
Gesundheitspolitik
 5 Min|

Wer profitiert von einer privaten Krankenversicherung?

Wer in seiner Arztpraxis besonders schnell einen Termin erhält, im schöneren Wartezimmer sitzt und im Krankenhaus Privatsphäre hat, der ist oft Privatpatient:in. Viele Menschen würden deshalb gerne zu einer privaten Krankenversicherung (PKV) wechseln. „Doch sinnvoll ist es nur für die wenigsten“, sagt Julia Alice Böhne, Pressereferentin beim Bund der Versicherten. „Die Vorteile bezahlen die Versicherten im Alter.“
Lesen Sie mehr 
Gesundheitspolitik
 3 Min|

Kostentreiber Arzneimittel: Neue Medikamente sind häufig nicht innovativ, aber teuer

Im Jahr 2020 stiegen die Ausgaben der Techniker Krankenkasse (TK) in Rheinland-Pfalz für Arzneimittel im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 8,34% auf rund 261 Millionen Euro. Damit folgt Rheinland-Pfalz dem bundesweiten Trend (+ 8,61%). Insgesamt belaufen sich die Arzneimittelausgaben der TK im Jahr 2020 auf über 5,5 Mrd. Euro – ein Anteil von fast 18% der gesamten Leistungsausgaben.
Lesen Sie mehr 
Gesundheitspolitik
 4 Min|

DMEA 2022: Telekom präsentiert digitale Booster-Lösungen für Krankenhäuser

Die Telekom kehrt physisch auf die DMEA (26. - 28. April) zurück. Europas wichtigste Messe für digitale Gesundheitsversorgung findet zum ersten Mal seit 2019 wieder als Präsenzformat statt. Die Veranstaltung steht im Zeichen der Digitalisierung und des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG). Die Bundesregierung stellt mit dem KHZG bis 2024 4,3 Milliarden Euro für die digitale Weiterentwicklung der rund 1.900 Kliniken in Deutschland bereit.  
Lesen Sie mehr 
Gesundheitspolitik
 4 Min|

Umfrage: Arztpraxen warten auf Online-Kundschaft

Digitale Gesundheitsangebote müssen sich in Deutschland noch mehr durchsetzen: Rund 3% der Patientinnen und Patienten nutzen eine Online-Sprechstunde. Rund 25% vereinbaren inzwischen den Termin über digitale Kanäle. Ebenso viele nutzen die App ihrer Krankenkasse, beispielsweise um Bescheinigungen elektronisch einzureichen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage im Auftrag von Sopra Steria, für die Marktforscher Civey 5.000 Personen befragt hat.
Lesen Sie mehr 
Gesundheitspolitik
 2 Min|

Betriebskrankenkassen erweitern Hautkrebsscreening

Die Vertragsarbeitsgemeinschaft der Betriebskrankenkassen in Bayern (BKK VAG Bayern) hat mit dem Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD), der Versorgungsgesellschaft der Fachärzte für Dermatologie, der Ärztlichen Vertragsgemeinschaft Deutschland und der Sanakey Contract zum 1. April 2022 einen bundesweit einheitlichen Vertrag zur Hautkrebsfrüherkennung geschlossen. Der Vertrag geht weit über die Regelversorgung hinaus und wird digital unterstützt, teilen die Vertragsbeteiligten mit.
Lesen Sie mehr 
Gesundheitspolitik
 2 Min|

Krankenkassen melden deutlich mehr Krankschreibungen in Omikron-Welle

Während der aktuellen Corona-Welle sind nach einer Auswertung der Krankenkasse Barmer mehr Menschen arbeitsunfähig als jemals seit Beginn der Pandemie. Vom 13. bis zum 19. Februar waren 52.100 bei der Barmer versicherte Beschäftigte wegen einer Corona-Infektion krankgeschrieben, wie die Krankenkasse am Dienstag mitteilte. Zu Spitzenzeiten der ersten Corona-Welle seien es bis zu 25.100 Erwerbstätige gewesen – und damit etwa halb so viele. Im vergangenen Jahr hatten pro Woche durchschnittlich etwa 10.430 Barmer-Versicherte Anspruch auf Krankengeld wegen einer Infektion mit dem Virus.
Lesen Sie mehr 
Gesundheitspolitik
 3 Min|

DGS: Bedarfsplanung soll Schmerzmedizin berücksichtigen

Die Bedarfsplanung für die vertragsärztliche Versorgung soll künftig den Bedarf in der Schmerzmedizin berücksichtigen. Sich dafür einzusetzen, versprachen am Samstag die Vertreter der Ampelkoalition Prof. Dr. Armin Grau (MdB, Bündnis 90/Die Grünen) und Prof. Dr. Andrew Ullmann (MdB, FDP). Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) und ihr Präsident Dr. Johannes Horlemann fordern weiterhin die Einführung des Facharztes für Schmerzmedizin, um die Nachbesetzung schmerzmedizinischer Praxen zu sichern. Mit dieser gesundheitspolitischen Diskussion endete der diesjährige Deutsche Schmerz- und Palliativtag, der von Dienstag bis Samstag mit knapp 3.500 Teilnehmern online stattfand.
Lesen Sie mehr 
Gesundheitspolitik
 2 Min|

Arbeitgeber und Gewerkschaften gegen höhere Krankenkassenbeiträge

Arbeitgeber und Gewerkschaften haben vor höheren Krankenkassenbeiträgen im kommenden Jahr gewarnt. „Die richtige und gerechte Lösung ist die Erhöhung des Bundeszuschusses“, sagte DGB-Vorstandsmitglied Anja Piel. Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger verwies auf gewaltige Belastungen für Unternehmen und Bürger durch die Folgen des Ukraine-Krieges. „In einer solchen Situation höhere Sozialbeiträge für Arbeitgeber und Beschäftigte anzukündigen, wird diesen Herausforderungen nicht gerecht.“
Lesen Sie mehr 
Gesundheitspolitik
 3 Min|

Homeoffice: Frauen und Männer ticken unterschiedlich

In vielen Unternehmen hat sich die coronabedingte Arbeit am heimischen Schreibtisch längst als zukunftsweisendes Arbeitsmodell etabliert – auch wenn zum 20. März die Homeoffice-Pflicht beendet wurde. Wie eine forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse zeigt, wirkt sich das Heimbüro offenbar stärker auf Frauen aus. So gibt zwar jede zweite Frau, aber nur jeder dritte Mann mit Homeoffice-Erfahrung an, dass sich die Arbeit zu Hause gesundheitlich bemerkbar macht. Jeder vierten Frau geht es im Gegensatz zu jedem sechsten Mann damit körperlich und geistig besser.
Lesen Sie mehr 
Gesundheitspolitik
 2 Min|

Neues telemedizinisches Gesundheitsprogramm für Versicherte mit Vorhofflimmern

Zum 01. März 2022 hat die AOK Rheinland/Hamburg als erste gesetzliche Krankenkasse mit dem Startup iATROS sowie der Johanniter GmbH einen Versorgungsvertrag für ein telemedizinisches Angebot zur Nachsorge von Versicherten mit der Diagnose Vorhofflimmern geschlossen. Ziel des Vertrages ist es, ein innovatives digitales Gesundheitsprogramm zu etablieren, in dem Patientinnen und Patienten nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus künftig engmaschiger begleitet werden können.
Lesen Sie mehr 
Gesundheitspolitik
 2 Min|

Orphan Drugs: Erstattungs- und Versorgungsherausforderungen

Seit 2011 wird die Nutzungsbewertung von Arzneimitteln, die sich an die Zulassung anschließt, in Deutschland durch das Arzneimittelneuordnungsgesetz, kurz AMNOG geregelt. Diese Nutzungsbewertung hat einen großen Einfluss auf den Preis, der durch die gesetzlichen Krankenkassen für ein neues Arzneimittel bezahlt wird, da sie als Grundlage für Verhandlungen mit dem Spitzenverband Bund der Krankenkassen dient. 28% dieser neuzugelassenen Arzneimittel sind Orphan Drugs. Sie ermöglichen die Behandlung seltener Erkrankungen und bieten somit, häufig zum ersten Mal, die Möglichkeit zu einer zielgerechten Behandlung. Für die Betroffenen bedeutet das in vielen Fällen eine Chance auf Heilung oder zumindest dauerhafte Linderung. Jedoch stellen die hohen Preise dieser Therapien das Gesundheitssystem vor große Herausforderungen.
Lesen Sie mehr