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Krebs | Beiträge ab Seite 11

Medizin
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Medizin-Nobelpreis für Naturstoffe: Auftrieb für die Phytomedizin

Die diesjährige Vergabe des Medizin-Nobelpreises wird in Fachkreisen als großartige Entscheidung für die Pflanzenheilkunde angesehen. Es sei bemerkenswert und ein großes Glück für das gesamte Feld der Phytomedizin, dass der Naturstoff Artemisinin durch die Preisverleihung ins Scheinwerferlicht der akademischen und der allgemeinen Öffentlichkeit gelangt, so Univ.-Prof. Dr. Thomas Efferth von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). „Das Nobelkomitee hat mit seiner Entscheidung die Naturstoffe in den Fokus gerückt und damit ein wichtiges Signal für künftige Forschungsfelder und Aufgaben gegeben“ teilte der Mainzer Wissenschaftler mit, der selbst auf dem Gebiet arbeitet.

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Medizin
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Darmkrebs zeigt bei Maus und Mensch übereinstimmende epigenetische Muster

Die epigenetische Untersuchung von Mäusen kann daher zur Früherkennung von Krebserkrankungen beim Menschen beitragen. Bei der Entstehung von Tumoren kommen Mutationen im Erbgut mit einer weiteren Art von Modifikationen zusammen, den epigenetische Veränderungen. So können bestimmte Abschnitte der Erbsubstanz DNA durch Anheften von kleinen chemischen Gruppen - sogenannten Methylgruppen - verändert und so Gene aktiviert oder stillgelegt werden. In welcher Reihenfolge diese Veränderungen im Laufe der Tumorentwicklung auftreten, war bisher ein Rätsel. Wissenschaftler vom Berliner Max-Planck-Institut für molekulare Genetik haben nun in jungen Darmtumoren von Mäusen ein Muster aus rund 13.000 epigenetischen Veränderungen identifiziert, in denen sich die Krebszellen von gesunden Zellen unterscheiden. Große Teile dieses Musters entdeckten sie auch in menschlichem Krebsgewebe, was Hoffnungen für neue Möglichkeiten in der Früherkennung weckt.

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