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Upadacitinib | Beiträge ab Seite 2

Medizin

Psoriasis-Arthritis und axiale Spondyloarthritis: Europäische Arzneimittelagentur akzeptiert Zulassungsanträge für Bimekizumab

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat die beiden Zulassungsanträge für Bimekizumab zur Behandlung erwachsener Patient:innen mit aktiver Psoriasis-Arthritis (PsA) und erwachsener Patient:innen mit aktiver axialer Spondyloarthritis (axSpA) zur Prüfung angenommen. Die Zulassungsanträge, die auf den Daten der Phase-III-Studien BE OPTIMAL und BE COMPLETE (PsA) sowie BE MOBILE 1 und BE MOBILE 2 (axSpA) basieren, stellen einen bedeutenden Meilenstein dar und sind ein wichtiger Schritt zur Erweiterung der Behandlungsmöglichkeiten für diese Erkrankungen. Wenn Bimekizumab für diese beiden neuen Indikationen zugelassen wird, wäre es die erste neue Behandlungsoption für Psoriasis-Arthritis und axiale Spondyloarthritis, die selektiv auf IL-17F und nicht nur auf IL-17A abzielt.
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Medizin

nr-axSpA: Upadacitinib zur oralen Behandlung von Erwachsenen zugelassen

Die Europäische Kommission (EK) hat Upadacitinib zur oralen Behandlung der aktiven nicht röntgenologischen axialen Spondyloarthritis (nr-axSpA) bei Erwachsenen zugelassen. Die Zulassung gilt für Patient:innen mit objektiven Anzeichen einer Entzündung, angezeigt durch erhöhtes C-reaktives Protein (CRP) und/oder Nachweis durch Magnetresonanztomografie (MRT), die unzureichend auf nicht steroidale Antirheumatika (NSAR) angesprochen haben (1).*
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Medizin

Axiale Spondyloarthritis: Upadacitinib erhält Zulassungsempfehlunng vom CHMP

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) empfiehlt die Zulassung von Upadacitinib (15 mg 1x täglich) zur Behandlung von erwachsenen Patient:innen mit aktiver nicht röntgenologischer axialer Spondyloarthritis (nr‑axSpA), die objektive Anzeichen einer Entzündung – erhöhtes C‑reaktives Protein (CRP) und/oder Nachweis mittels Magnetresonanztomografie (MRT) – aufweisen und die auf nicht steroidale Antirheumatika (NSAR) unzureichend angesprochen haben (1).
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Medizin

Colitis ulcerosa: Zulassungsempfehlung für Upadacitinib

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hat eine positive Stellungnahme für Upadacitinib zur Behandlung der Colitis ulcerosa erteilt. Diese gilt für die Zulassung von Upadacitinib 45 mg und 15 mg oder 30 mg zur Behandlung von erwachsenen Patient:innen mit mittelschwerer bis schwerer Colitis ulcerosa (CU), die auf eine konventionelle Therapie oder ein Biologikum unzureichend oder nicht angesprochen haben oder diese nicht vertragen.
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Autoimmunerkrankungen

JAK-Inhibitor Tofacitinib – Neue Therapieoption bei aktiver Ankylosierender Spondylitis

Die Zulassung des JAK-Inhibitors Tofacitinib bietet eine neue Option in der Therapie erwachsener Patient:innen mit aktiver Ankylosierender Spondylitis, auch bekannt als Morbus Bechterew (1). In der zulassungsrelevanten Phase-III-Studie (2) zeigten sich eine gute Wirksamkeit und Verträglichkeit. Im Vergleich zu Placebo besserte sich auch die Lebensqualität deutlich. Ein Vorteil für die Patient:innen ist die orale Gabe der Substanz.
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Medizin

Ankylosierende Spondylitis: Neue Option mit JAK-Inhibitor Tofacitinib

Seit November 2021 erweitert der Januskinase (JAK)-Inhibitor Tofacitinib die therapeutischen Optionen bei erwachsenen Patient:innen mit aktiver Ankylosierender Spondylitis (AS) (1). In der Zulassungsstudie zeigte Tofacitinib gegenüber Placebo eine gute Wirksamkeit und ein allgemein gutes Verträglichkeitsprofil (2), wie Expert:innen im Rahmen einer virtuellen Pressekonferenz bestätigten.* Die orale Gabe als Tablette kommt den Bedürfnissen der meist jüngeren Patient:innen entgegen. Allerdings bleibt die frühzeitige Diagnose der Erkrankung weiterhin eine Herausforderung.
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Medizin

Morbus Crohn: Klinische Remission unter Upadacitinib

Die Daten aus der Phase‑III-Induktionsstudie U‑EXCEED zeigen, dass unter Upadacitinib (45 mg einmal täglich) in Woche 12 beide primären Endpunkte der klinischen Remission und des endoskopischen Ansprechens erreicht wurden (1). U‑EXCEED ist die erste von 2 Phase‑III-Induktionsstudien zur Bewertung der Sicherheit und Wirksamkeit von Upadacitinib bei Erwachsenen mit mittelschwerem bis schwerem Morbus Crohn (1). In die Studie U‑EXCEED wurden Patient:innen mit mittelschwerem bis schwerem Morbus Crohn aufgenommen, die unzureichend auf eine Biologikatherapie angesprochen oder diese nicht vertragen hatten; bei mehr als 60% war eine vorherige Behandlung mit 2 oder mehr Biologika erfolglos (1).
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Medizin
Therapieansprechen mit Scores und Algorithmen prognostizieren

Rheumatologische Erkrankungen individuell behandeln

Kann bei der Psoriasis-Arthritis vorhergesagt werden, ob ein Therapieansprechen erwartet werden kann? Welche Schlüsse können daraus für eine individualisierte Therapie gezogen werden? Welchen Beitrag können Algorithmen bei der Diagnose und Therapie von Erkrankungen aus dem rheumatologischen Spektrum leisten? Diese und weitere Fragestellungen wurden bei einem Satellitensymposium im Rahmen des 49. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) behandelt. Die Expert:innen zeigten unter anderem, dass bestimmte Scores bei der Therapie der milden und moderaten Psoriasis-Arthritis (PsA) von hohem prädiktivem Wert sein können, auch um den Erfolg einer Apremilast (1)-basierten Therapie vorherzusagen. Weiterhin waren die Diagnose des vielschichtigen Behçet-Syndroms und der Nutzen von Künstlicher Intelligenz in der Rheumatologie Thema der Vorträge.
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Medizin

AD: Studienergebnisse zur Umstellung von Dupilumab auf Upadacitinib

Auf dem 30., virtuellen, Kongress der European Academy of Dermatology and Venereology (EADV) wurden neue Daten aus dem klinischen Phase-III-Studienprogramm von Upadacitinib zur atopischen Dermatitis (AD) präsentiert. Die Analyse zeigte, dass unabhängig von Alter, Geschlecht, ethnischer Zugehörigkeit, Gewicht, Schweregrad der Erkrankung und vorheriger systemischer Therapie ein größerer Anteil der Patientinnen und Patienten, die mit Upadacitinib (15 mg oder 30 mg; einmal täglich) behandelt wurden, im Vergleich zu Placebo in Woche 16 eine 75%-ige Verbesserung beim Eczema Area Severity Index (EASI 75) erreichte (1). Eine weitere Analyse der Phase-IIIb-Studie (Heads Up), die vergleichend Upadacitinib 30 mg versus Dupilumab 300mg untersuchte, konnte zeigen, dass bei Messungen in 4 Körperregionen mehr Patientinnen und Patienten, die mit Upadacitinib 30 mg behandelt wurden, in Woche 16 EASI 75 erreichten als mit Dupilumab (2).
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Medizin

Atopische Dermatitis: Zulassung von Upadacitinib

Mit der Zulassung von Upadacitinib durch die europäische Kommission gibt es für die Atopische Dermatitis (AD) eine neue, innovative Behandlungsoption. Im Phase-III-Studienprogramm zeigen Upadacitinib 15 und 30 mg eine robuste und dosisabhängige Wirksamkeit auf alle relevanten AD Domänen (Ekzem, Juckreiz, Symptomfrequenz, Lebensqualität), führte Prof. Dr. Stephan Weidinger, Kiel, auf der Launch-Pressekonferenz von AbbVie aus.
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Medizin

Initiative #GOALS: Höhere Ziele bei atopischer Dermatitis

Menschen mit atopischer Dermatitis (AD) erleben meist schon von Kindheit an viele Einschränkungen aufgrund ihrer chronischen Hauterkrankung. Quälender Juckreiz, Schlafprobleme und stigmatisierende Hautekzeme, die bei AD häufig in Schüben auftreten, beeinträchtigen sie oft bei ganz alltäglichen Aufgaben. Dies geht aus einer internationalen Umfrage unter rund 2.300 Patientinnen und Patienten hervor (1). Demnach ist der Leidensdruck hoch, während gleichzeitig jeder 3. Betroffene mit seiner aktuellen Behandlung unzufrieden ist (1). Die Initiative #GOALS ermutigt die Betroffenen, sich nicht mit diesem Zustand zufriedenzugeben, ihre Ziele zu reflektieren und diese im Arztgespräch einfließen zu lassen. So kann der Dermatologe mit geeigneten, modernen Therapieoptionen dabei unterstützen, eine höhere Zufriedenheit zu erreichen, insbesondere, wenn eine alleinige Anwendung topischer Präparate zur Kontrolle der Symptome nicht ausreicht und eine systemische Therapie in Frage käme.
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Medizin

Colitis ulcerosa: Upadacitinib neue Behandlungsoption?

Upadacitinib (15 mg oder 30 mg, 1x täglich) erreichte in der Phase-III-Erhaltungsstudie zu Colitis ulcerosa nach 1 Jahr (Woche 52) den primären Endpunkt der klinischen Remission (nach adaptiertem Mayo-Score) und alle sekundären Endpunkte (1). In Woche 52 erreichten signifikant mehr mit Upadacitinib behandelte Patienten eine klinische Remission als unter Placebo (15 mg: 42% und 30 mg: 52% gegenüber Placebo: 12%; p < 0,001) (1).
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Medizin

U-ACCOMPLISH-Studie zu Upadacitinib bestätigt verbesserte klinische, endoskopische und histologische Ergebnisse bei Colitis ulcerosa

Upadacitinib (45mg, einmal täglich) hat den primären Endpunkt der klinischen Remission (nach adaptiertem Mayo-Score) sowie sämtliche gewichteten sekundären Endpunkte der Phase-III-Induktionsstudie U-ACCOMPLISH erreicht (1). Bei 33% der Patient*innen unter Upadacitinib wurde in Woche 8 der Studie eine klinische Remission (gemäß angepasstem Mayo-Score) beobachtet, im Vergleich zu 4% der Patient*innen, die Placebo erhalten hatten (p< 0,001) (1). U-ACCOMPLISH ist die zweite von 2 Phase-III-Induktionsstudien zur Bewertung der Sicherheit und Wirksamkeit von Upadacitinib bei Erwachsenen mit mittelschwerer bis schwerer Colitis ulcerosa (1).
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