Samstag, 27. Februar 2021
Navigation öffnen
Anzeige:
Pneumovax
Pneumovax

Praxismanagement

11. November 2020 Abschied vom analogen Arztbrief

Das Telekom Krankenhausinformationssystem iMedOne® ist bereit für die Kommunikation im Medizinwesen (KIM). Kliniken können analoge Arztbriefe künftig ersetzen und so Geld und Zeit sparen. Wenige Wochen nachdem die gematik die iMedOne®-Funktionalität für den E-Medikationsplan erfolgreich geprüft hat, folgt der nächste Schritt auf dem Weg zum digitalisierten Gesundheitswesen: Die gematik bestätigte iMedOne® die Konformität seiner Schnittstelle zum KIM-Clientmodul*.
 
Anzeige:
Xelevia
 
„Damit können Kliniken künftig beim Versand von Arztbriefen auf Papier komplett verzichten“, erklärt der Telekom Produktverantwortliche Dirk Hoffmann. Ausdrucken, händisch unterschreiben, frankieren und zur Post bringen: Schritte, die künftig wegfallen. Mit der KIM-Funktionalität in iMedOne® können Kliniken Arztbriefe elektronisch erstellen, versenden und empfangen. Daraus ergibt sich ein erhebliches Einsparpotenzial. In großen Kliniken werden täglich mehrere Tausend Arztbriefe versendet.
 
Roll-out wird vorbereitet


Die KIM-Funktionalität in iMedOne® wird aktuell für den Roll-out vorbereitet. Anschließend wird sie Kliniken, die das KIS einsetzen, auf Wunsch im Rahmen eines Updates zur Verfügung gestellt.
iMedOne® war bereits im Jahr 2017 das erste System seiner Art, das den Austausch des elektronischen Arztbriefes über KV-Connect, dem sicheren Gesundheitsnetz der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und der Krankenversicherungen, realisiert und das Audit der TV Telematik GmbH erfolgreich absolviert hatte. iMedOne® nutzen bundesweit mehr als 230 Kliniken.
 
Hintergrund

Für den sicheren digitalen Datenaustausch sind Krankenhäuser, Praxen oder Apotheken an eine zentrale Telematikinfrastruktur angebunden, die sämtliche Akteure des deutschen Gesundheitswesens vernetzt. Die Konnektoren koordinieren und verschlüsseln die Kommunikation und sorgen für die sichere Übertragung der sensiblen Patienteninformationen.
 
*Die gematik hat die Konformität der Schnittstelle des Telekom Krankenhaussystems iMedOne® zum sogenannten KIM-Clientmodul für die Kommunikation im Medizinwesen (kurz: KIM) bestätigt. Das KIM-Clientmodul ist eine Software, die für die automatische Ver- und Entschlüsselung sowie für die Signatur bei Versand und Empfang von Arztbriefen zuständig ist.

Quelle: Deutsche Telekom


Anzeige:
OFEV
OFEV

Das könnte Sie auch interessieren

Zweite Corona-Welle: Ein Schlaganfall ist auch in Krisenzeiten ein medizinischer Notfall

Zweite Corona-Welle: Ein Schlaganfall ist auch in Krisenzeiten ein medizinischer Notfall
© peterschreiber.media - stock.adobe.com

Während des ersten Corona-Lockdowns im Frühjahr 2020 haben Patienten mit Schlaganfallsymptomen viel seltener ärztliche Hilfe in Anspruch genommen als in normalen Zeiten, das belegen aktuelle Zahlen. Da jedoch auch ein leichter Schlaganfall sofort behandelt werden muss, ist dies im Hinblick auf Langzeitschäden riskant und gefährlich. Die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) betont deshalb, wie wichtig es ist, sich auch während der aktuellen Lockdown-Phase bei Anzeichen eines Schlaganfalls – auch wenn es sich nur um leichte Symptome handelt –...

Mediziner als Meinungsbilder: Den Fakten verpflichtet – gerade in Coronazeiten

Mediziner als Meinungsbilder: Den Fakten verpflichtet – gerade in Coronazeiten
© Syda Productions / Fotolia.de

Ärztinnen und Ärzte tragen eine besondere Verantwortung – vor allem aktuell während der Coronapandemie: Sie müssen Verschwörungsmythen um das Coronavirus und die COVID-19-Impfung mit evidenzbasierten Fakten begegnen. Im Patientengespräch in der Praxis, erst recht aber bei öffentlichen Äußerungen kommt den Worten von Medizinern auch eine politische Dimension zu. Welche Verpflichtung ihnen daraus erwächst, diskutieren Experten auf der Jahrespressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM). Die...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Abschied vom analogen Arztbrief"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • Risikogruppen: Empfehlungen der STIKO
  • Risikogruppen: Empfehlungen der STIKO