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Praxismanagement

19. März 2020 COVID-19: Extrabudgetäre Vergütung aller Leistungen

Für den zusätzlichen Aufwand in der ambulanten medizinischen Versorgung von Coronavirus-Patienten wird zusätzliches Geld bereitgestellt. Alle ärztlichen Leistungen, die aufgrund des klinischen Verdachts auf eine Infektion oder einer nachgewiesenen Infektion erforderlich sind, werden seit dem 1. Februar 2020 in voller Höhe extrabudgetär vergütet. Kennziffer ist die 88240.
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Vergütung aller Leistungen in voller Höhe

„Die Praxen versorgen jetzt schon deutlich mehr Patienten als zu ‚normalen‘ Zeiten‘“, sagte KBV-Vorstandvorsitzender Dr. Andreas Gassen. Mit der Vereinbarung sei gewährleistet, dass die Ärzte ihre zusätzlichen Leistungen zeitnah in voller Höhe bezahlt bekommen.
Wichtig für Ihre Abrechnung ist, dass Sie alle diese Fälle mit der Ziffer 88240 kennzeichnen. Dies gilt auch, wenn der Patient durch die Terminservicestelle (Patientenservice 116117) vermittelt wurde.

Informationen zum Test auf COVID-19

Bereits in der vergangenen Woche hatten KBV und GKV-Spitzenverband die Indikationskriterien zur Testung auf das Virus ausgeweitet, um das Ansteckungsrisiko in der Bevölkerung zu verringern. Der Beschluss des Bewertungsausschusses dazu sieht vor, dass der Arzt die Untersuchungsindikation unter Berücksichtigung der Kriterien des Robert Koch-Instituts nach eigenem Ermessen stellt.

Das bevorzugte Untersuchungsmaterial für den Nachweis einer möglichen Infektion mit dem SARS-CoV-2 ist ein Oropharynx- und/oder Nasopharynx-Abstrich, wie bei der Influenza-Diagnostik. Der Abstrich wird mit einem trockenen Stäbchen durchgeführt. Die labordiagnostische Untersuchung (GOP 32816) ist dabei einmal am Behandlungstag berechnungsfähig. Die Untersuchung können Sie in Ihrem Labor veranlassen.

Quelle: KBV


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