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23. Januar 2020 Neuerungen 2020 – Teil IV: Gesundheits-Apps künftig verschreibungsfähig

Mit dem Neuen Jahr 2020 wird es für niedergelassene Ärzte einige Veränderungen geben. Journalmed.de hat für Sie die wichtigsten Neuerungen zusammengefasst. Lesen Sie heute Teil IV „Gesundheits-Apps“!
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Ab 2020 sollen Ärzte auf Kosten der gesetzlichen Krankenkassen Gesundheits-Apps verordnen können, sofern eine medizinische Indikation nachgewiesen wurde, die für ein digitale Gesundheitsanwendung vorgesehen ist.

Allerdings qualifizieren sich für die Verordnung nur die digitalen Gesundheitsanwendungen, die das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) auf Antrag der Hersteller geprüft und vorübergehend genehmigt hat. Dem Hersteller wird ein Zeitraum von einem Jahr eingeräumt, in dem er den Nachweis eines tatsächlichen medizinischen Nutzens erbringen muss.

Da das Genehmigungsverfahren derzeit noch erarbeitet wird, ist bis dato nicht geklärt, ab wann Hersteller tatsächlich Apps zur Prüfung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) einreichen können. Damit ist auch weiterhin unklar, wann die entsprechenden Apps verschrieben werden können.

Lesen Sie hierzu auch: „Adipositas: Mobile Intervention ist effektiv“ unter https://www.journalmed.de/news/lesen/56636

Erfahren Sie alles über die Neuerungen 2020:

Quelle: KBV


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